Suche Erfahrungen...

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Bert

Suche Erfahrungen...

#1 Beitrag von Bert » Mo 18 Mär 2002 05:20

Hallo zusammen.
Ich möchte mir in etwa 3 Jahren ein Womo, nach meiner 14 Jährigen Erfahrung mit Kastenwagen, bauen lassen.Stehe noch am Anfang und habe außer ein paar Grundrissideen noch nicht viel.
Deshalb, einige Fragen. Gibt es ein PC Programm mit dem ich Grundrisse zeichnen und verändern kann?
Welches Basis Fz. kommt für ein 5,50-6,00mtr Alkoven infrage?
Macht ein gebrauchtes Fgst. von einem Pritchenwagen Sinn?
Wo liegen die Unterschiede zwichen einem Aufbau aus Alu und Gfk?
Vielen Dank im vorraus, Bert.

Frank

Re: Suche Erfahrungen...

#2 Beitrag von Frank » Mo 18 Mär 2002 08:40

Hi Bert!

Bezüglich des CAD- Programms würde ich Dir zu TurboCad raten.
Es ist günstig im Preis und sehr leistungsfähig. Die Handhabung ist, nach kurzer Einarbeitung, sehr einfach.
Ist ein ausgereiftes CAD- Programm mit dem auch Profis arbeiten.
Entweder Du schaust mal im Mediamarkt oder auf die Homepage von denen.

Wegen den anderen Fragen schau doch mal bei Dustdevil rein. Da sind sehr gute Infos.

hoffe das hilft Dir weiter.

frank

jens voshage
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die vorteile von alu

#3 Beitrag von jens voshage » Mo 18 Mär 2002 10:47

kenne ich auch nicht. ich kenne nur die wesentlichen nachteile: es gibt probleme mit korrosion und man kann schäden schlecht ausbessern.
und bei einem so kurzen auto wie du vorhast, kommt ja wohl nur der ducato (mit seinen ablegern) und das duo sprinter/LT in frage.
ansonsten wirst du viele antworten auf dir jetzt noch nicht bekannte fragen sicherlich hier im forum finden.
jens

Bert

Re: Danke

#4 Beitrag von Bert » Mi 20 Mär 2002 20:17

Hallo, Danke für die Infos. Ich denke, es ist noch ein weiter Weg bis zum Ziel.Wie das Ziel aussieht?-weis nur, kein Klotz von 8,00mtr,- schlank, einigermaßen Altagstauglich, Winterfest,hohe Zuladung,großes Bett,große Eingangstür,200kg Motorrad in einer Längsgarage...vieleicht obendrüber noch das Bett, oder doch Alkoven...??? Was ich am allerwenigsten brauche ist ein Bad 2,00x0,90mtr.
Merkwürdig-Je teurer die Womos von der Stange,desto größer das Bad. Für uns reicht eine Nasszelle, lieber einen Kleiderschrank mehr.
Manchmal träume ich davon, über eine Messe zu laufen, ein Teil zu sehen, und zu sagen - das isses. Kamm im Ansatz schon mal vor.Auf dem Caravansalong 2000 in Düsseldorf stand mal ein Pluto, Ausgebaut von Daners-Esken. Der nimmt Mabu Cabinen. Die Machart hat mir gut gefallen.Schön schlank, mit kurzem Stummelalkoven, innen zum klappen... Vieleicht hat ja jemand Erfahrung mit der Firma.
Ansonsten werde ich öfters ins Forum schauen, hier kann mann einiges lernen.

Gruß Bert.

jens voshage
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das ist das problem

#5 Beitrag von jens voshage » Mi 20 Mär 2002 21:22

Was ich am allerwenigsten brauche ist ein Bad 2,00x0,90mtr.
> Merkwürdig-Je teurer die Womos von der Stange,desto größer das Bad. Für uns reicht eine Nasszelle, lieber einen Kleiderschrank mehr.

darum gibt es so viele womo-modelle und sie sind so teuer: weil jeder andere vorstellungen hat. somit bleiben die serien klein.
ich möchte kein womo haben, in dem ich nicht eine separate dusche habe. so unterschiedlich sind die geschäcker.
jens

Otter

Re: das ist das problem

#6 Beitrag von Otter » Mi 20 Mär 2002 23:27

Muß da Jens Recht geben,
insbesondere wenn man mehr Zeit als den Sommerurlaub im WOMO verbringt, geht nichts über ein vernünftig dimensioniertes Bad. Oder duscht wer im Winter mit der Aussendusche?
Und mit ner seperaten Dusche kann man auch regenasse Klamoten gut zum trocknen Aufhängen.

Gruß Otter

Bert

Re: das ist das problem

#7 Beitrag von Bert » Do 21 Mär 2002 06:56

Hmm, ich habe ja damit nicht gemeint, das ich auf das Bad verzichten werde.Aber, wenn mann es so sieht, ist was wahres drann,das Bad als Mehrzweckraum zu nutzen. Wie gesagt, ich stehe am Anfang und werd drüber nachdenken. Gruß Bert.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Grundriß, PC-Programm, Basisfahrzeug, Alu/GfK

#8 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 21 Mär 2002 19:12

Hallo, Bert,

laß´ Dich nicht verunsichern - irgendwann fängt halt (fast) jeder einmal an...
Wegen des Grundrisses im allgemeinen und der Naßzelle im besonderen - sieh Dir vielleicht einmal die Pläne meines <a href="http://buerger.metropolis.de/knackfloh/ ... -WoMo´s</a> unter an, da habe ich einmal aufgeführt, was mir persönlich an einem Wohnmobil wichtig ist und wie ich es umsetzen will - vielleicht bringt Dich das ja auf den einen oder anderen Gedanken.

Für die Erstellung meiner 3D-Pläne habe ich von ´DataBecker´ den ´Traumhaus-Designer´ (je nach Ausführung zw. DM 29,- und DM 79,-) mißbraucht, ein Programm, das eigentlich für die Planung von Häusern gedacht war. Großer Vorteil: man erhält plastische Bilder, anhand derer man sehr gut diskutieren kann und durch die man auch einen recht guten Eindruck der Platzverhältnisse im fertigen Zustand gewinnen kann.

Bei den geplanten Abmessungen Deiner Kabine wirst Du wohl ohne Probleme im Bereich der 3.5t-Fahrzeuge bleiben können, was Dir die Freiheit von Geschwindigkeitsbegrenzung und anderen Nettigkeiten verschafft. Der Markt ist in dieser Klasse vielfältig - neben Ducato/Boxer und Sprinter/LT gibt es noch den Iveco Daily, den Ford Transit, Opel Movano/Renaul Traffic und einige japanische Anbieter. Eventuell wäre sogar der VW T4 (auf 3.3t aufgelastet) möglich. Welcher Untersatz empfehlenswert ist, hängt von Deinem Fahrverhalten ab - wenn Du viel mit dem Motorrad hinten drauf in unwegsamem Gelände unterwegs bist, empfiehlt sich ein Hecktriebler (insbesondere wenn Dein Basisfahrzeug einen kleinen Radstand hat); planst Du so, daß ein großer Teil der Last gleichmäßig zwischen den Achsren verteilt ist, bietet sich ein kostengünstigerer Fronttriebler an. Du siehst: viele Möglichkeiten...

Einen erheblichen Teil der Kosten eines Wohnmobils muß für das Fahrgestell aufgewendet werden, insbesondere wenn es einen Stern auf der Schnauze tragen soll. Da ist ein guter gebrauchter Pritschenwagen auf jeden Fall eine Alternative. Sollte der irgendwann einmal nicht mehr reichen, ist die Kabine in aller Regel für überschaubare Kosten auf ein anderes/neues Fahrgestell umsetzbar. Ich werde auf jeden Fall diesen Weg beschreiten.

Und zu den Unterschieden Alu/GfK-Aufbau schau bitte im Forum nach, da ist dieses Thema häufig angesprochen worden.
Weil jens nur Vorteile von GfK eingefallen sind, hier auch ein paar von einer Alu-Haut: fix und fertig lackiert (spart gut EUR 2500,- Lackierkosten), glatte und dadurch optisch schönere Oberfläche, leichter als GfK, keine Schädigung durch UV-Strahlung-> keine Osmose... Aber wie gesagt, suche ein bißchen im Forum herum!

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

Bert

Re: der Anfang...

#9 Beitrag von Bert » Do 21 Mär 2002 20:07

Bei der Basis läufts wohl auf Heckantrieb hinaus.(Traktion) Ein Sprinter ist teuer, aber ich möchte das Teil nicht nur 5Jahre fahren, sondern so lange es geht. Ich denke das ich in 20 Jahre bei Mercedes immer noch Ersatzteile bekomme und das der höhere Einstiegspreis sich über die Jahre
relativiert.(Haltbarkeit)
Die von mir angepeilten 3,5to werden wohl doch nicht reichen. Da meine Hauptreiserichtung seit 20 Jahren im Sommer nach Norden geht (Wandern, Kanu, Motorrad), ist der Platzbedarf entsprechend. Auch die 6,00mtr. länge sind wohl zu kurz.
Frage: Ab wann soll man sich mit den Händlern in Verbindung setzen? Vor oder während der Planung, oder nach dem mein Konzept fest steht. Gruß Bert.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: der Anfang...

#10 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 21 Mär 2002 22:11

Hi, Bert,

> Bei der Basis läufts wohl auf Heckantrieb hinaus. (Traktion)
Aus dem gleichen Grunde will ich auch ein Fahrzeug mit Heckantrieb.

> Ein Sprinter ist teuer, aber ich möchte das Teil nicht nur 5Jahre fahren, sondern so lange es geht. Ich denke das ich in 20 Jahre bei Mercedes immer noch Ersatzteile bekomme und das der höhere Einstiegspreis sich über die Jahre relativiert. (Haltbarkeit)
Nun, in Sachen Zuverlässigkeit soll der Sprinter ja nicht gerade eine Leuchte sein - da wird man die Ersatzteilversorgung auch brauchen. Also mir gefällt die Idee, ein altes Basisfahrzeug irgendwann durch ein neueres auszutauschen, recht gut - die Entwicklung bleibt ja nicht stehen, und die Fahrzeuge werden in 10 Jahren soviel besser sein als die heutigen wie die heutigen besser sind als die vor 10 Jahren gebauten (ich denke dabei nur an TDI oder CommonRail...)

> Die von mir angepeilten 3,5to werden wohl doch nicht reichen. Da meine Hauptreiserichtung seit 20 Jahren im Sommer nach Norden geht (Wandern, Kanu, Motorrad), ist der Platzbedarf entsprechend. Auch die 6,00mtr. länge sind wohl zu kurz.
6m waren auch für mich das Traumziel wegen der Fährkosten (bin ebenfalls Skandinavien-Fan), die über 6m Länge schlagartig teuer werden. Aber bei unseren Forderungen an das WoMo war dieser Traum ganz schnell ausgeträumt und wir sind auf 7m Länge gegangen. Und Fahrzeuge dieser Länge sind kaum als 3.5-Tonner hinzubekommen.

> Frage: Ab wann soll man sich mit den Händlern in Verbindung setzen? Vor oder während der Planung, oder nach dem mein Konzept fest steht.
Also zumindest sollte man sich klar darüber sein, was man will. Abmessungen, Einsatzzweck, Grundrißdetails (Stockbetten oder Alkoven, Dinette oder anständige Sitzgruppe, kombinierte Naßzelle oder getrennte Dusche...) sollten schon feststehen. Oder würdest Du zu einem PkW-Händler gehen und sagen: "ich will ein Auto. Ich weiß zwar nicht genau, was es können soll und ob ich einen Kombi oder ein Cabrio will, aber bieten Sie mir etwas an!". Kein Autohändler könnte Dir das Auto verkaufen, daß Dich dauerhaft zufrieden stellt. Was Du brauchst/willst, müßtest Du schon wissen. Wie das dann umgesetzt wird, das kann man dem Hersteller überlassen - oder natürlich das Fahrzeug bis ins Letzte selbst durchplanen und es dann nach diesen Plänen bauen lassen.

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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Otter

Re: der Anfang...

#11 Beitrag von Otter » Fr 22 Mär 2002 01:43

. > 6m waren auch für mich das Traumziel wegen der Fährkosten (bin ebenfalls Skandinavien-Fan), die über 6m Länge schlagartig teuer werden. Aber bei unseren Forderungen an das WoMo war dieser Traum ganz schnell ausgeträumt und wir sind auf 7m Länge gegangen. Und Fahrzeuge dieser Länge sind kaum als 3.5-Tonner hinzubekommen.

Hmm...., das mit den 6m war früher absolut üblich.
Habe neulich aber mal bei Stenaline die Fährpreise nachgeschaut (England,Irland, Skandinavien), und da heist es jetzt
"Wohnmobile bis max. 10m länge, Höhe unbegrenzt "
Tarif mit 6m Abstufung gibt es nicht mehr.
War echt erstaunt.
Oder hab ich mich da verguckt?
Wer selber nachsehen will, hier ist der direkte Link zu den Fährtarifen:
http://www7.stenaline.de/servlet/se.eme ... guage.id=8

Gruß Otter

Bert

Hast recht.

#12 Beitrag von Bert » Fr 22 Mär 2002 06:57

Ja,hast recht. Fahre seit eingen Jahren mit Stena, aus dem Grund.Viele andere, leider auch die Vogelfluglinie, ist immer noch bis oder ab 6m. Auch die Innernorwegichen Fähren werden ab 6 mtr sehr teuer.Aber vieleicht ändert sich da auch etwas mit den Jahren.
Zum Basisfahrzeug: Der Sprinter kommt für mich auch deswegen zur Auswahl,weil ich zwichen mehreren Hinterachsübersetzungen wählen könnte.Außerdem ist die Auswahl an Pritchenfahrzeugen recht groß. Mit einem Nachteil - Da es sich dann um Firmenfahrzeugen handelt, fehlen die meisten Komfortextras.
Gruß, Bert

jens voshage
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dimensionen für den alltag

#13 Beitrag von jens voshage » Fr 22 Mär 2002 12:19

gewicht, länge manchmal wird auch noch über die höhe und ganz selten über die breite diskutiert. für mich gehören diese dinge aber ganz dicht zusammen, wenn ich mit einem womo mich in einer stadt bewegen will. und eine weitere größe ist mir sehr wichtig: der radstand! warum?
nun mit einem lt mit 3550 mm radstand oder einem vario mit 3700 mm radstand kann ich auf parkplätzen, die senkrecht zur fahrbahn liegen auch mit einem 6,5 meter mobil rückwärts einparken - sofern dort ein grünstreifen oder fahrradweg (nicht schimpfen) ist. bei radständen mit über 4 meter ragt das fahrzeug dann jedoch auf die fahrbahn oder ich erfreue das städtische grünflächenamt durch ordentliche spuren im beet. für mich ergeben sich wegen des überhangs somit als maximallänge beim sprinter ungefähr 6,4 meter und beim vario 6,7 meter. klar mehr würde aus herstellersicht eventuell noch gehen, angenehm zu fahren und eine ausgewogene gewichtsverteilung wird man dann jedoch kaum noch hinbekommen.
zum thema gebrauchte: für ein womo sollte ein fahrgestell schon manche extras mitbringen, die ein typsiches kommunal- oder lieferfahrzeug nicht unbedingt hat. hätte zum beispiel nie gedacht, dass man einen vario 615d mit stabilisatoren ausstatten sollte, wenn man eine kabine drauf setzt. hätte gedacht, dass der das locker in basisausstattung wegsteckt (norbert hat mich da eines besseren belehrt). und das sind teilweise sachen, die man nicht nachrüsten kann.
ich denke man wird sich mindestens drei mal mit dem händler in verbindung setzen: erstmal vor der detailplanung, um zu sehen was für kosten eingeplant werden müssen und was überhaupt auf welchem fahrgestell möglich ist. dann nach der detailplanung um abzusprechen, was man fürs traumwomo benötigt. und dann zur preisverhandlung und gegebenfalls bestellung/kauf.
jens

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