Re: MAN 10.224 oder DB 9.25 4x4

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Gast

Re: MAN 10.224 oder DB 9.25 4x4

#1 Beitrag von Gast » Di 05 Feb 2002 10:41

hallo pele,

hier wirst du wenige finden die solche geräte fahren. desshalb 2 links wo du vielleicht eher antwort bekommst.

http://www.gpsforum.de/

http://www.sahara-info.ch/forum/index.html

gruss Martin

Otter

Re: MAN 10.224 oder DB 9.25 4x4

#2 Beitrag von Otter » So 17 Feb 2002 02:00

Hallo Pele,

was ich bisher so gehört habe, sollen die MAN deutlich robuster sein. (z.B stabilere Achsen)
Obendrein werden sie von den meisten Expeditionsmobilausstattern bevorzugt verwendet.
Und das wird schon seinen Grund haben.

So, du willst dir also ne Kabine von Langer&Bock bauen lassen?
Als Leerkabine?
Würde mich mal interessieren in welcher Preisregion(ca. langt schon) sich ne Kabine da bewegt.

Also, laß mal hören ;-)
Gruß Otter

Gast

Re: MAN 10.224 oder DB 9.25 4x4

#3 Beitrag von Gast » Mo 18 Feb 2002 11:07

> Hallo,
Deine Antwort reicht mir nicht ganz. Ich denke eher, daß sich viele nicht richtig auskennen. Die AP-Achse vom MAN ist wahrscheinlich empfindlicher als die Hypoidachse beim Daimler. Naja, ich habe aber auch noch keine Entscheidung getroffen, mir fehlen immer noch die Argumente für das ein oder andere.
Wegen der Kabine kann ich Dir sagen, daß Bocklet hier nich billiger oder teurer ist als andere vergleichbare. Ich ahbe inzwischen Angebote von Langer+Bock, Actionmobil, Unicat, aus der Schweiz und von einer Firma aus Hilden bei Düsseldorf, die nackte Kabine bewegt sich zwischen 27.000 und 30.000 DM, dann kommen die ganzen Extras wie Fenster, Luken, Türen, Innenwände etc.und Zwischenrahmen, Aufbau usw.. Am Ende steht dann irgendwo ein Preis von ca. 70.000 DM für die leere Kabine mit Verbindung zum Fahrerhaus und aufgebaut mit 5-6 Klappen, 3 Dachfenstern und 5 Echtglas Fenstern bei 5,30m Länge. Hier kann man vielleicht 3-5.000 DM sparen, man muß aber auch wieder genau vergleichen, welche Isolierung, sie dick, wie dick ist Laminat, Innenwinkel, wie hoch, Türenaufbau und Scharniere, Klappenscharniere, Befestigung, Innentreppe etc.. Alles in allem eine zeitraubende Sache. Irgendwann muß man sich dann mal entscheiden, hier spielt neben der persönlichen Sympathie die geographische Lage für mich eine weitere Rolle. es ist ein Unteschied ob ich 200 km oder 500 km fahren muß, vor allem, wenn man während der Bauphase vielleicht Samstags mal alle zwei Wochen dahin will.
Du siehst, es ist nicht einfach, es ist aber einfach alles zu teuer um Fehler zu machen. Falsche Mobile habe ich schon einige gesehen.
Was planst Du denn so ?

Grüße,

Peter

Otter

Re: MAN 10.224 oder DB 9.25 4x4

#4 Beitrag von Otter » Di 19 Feb 2002 02:00

Hallo Peter!

Bei Aussenplanetenachsen ist der komplette Antriebsstrang weniger belastet, und kann dadurch schwächer und leichter dimensioniert werden (dadurch zB. kleineres Achsgetriebegehäuse wodurch die Bodenfreiheit steigt). Das letzte Stückchen Drehmoment wird hier erst im Planetengetriebe erzeugt, und direkt auf das Rad übertragen.
(Aussenplaneten sind sozusagen Drehmomentverstärker)
Nachteile sind, dass sie etwas Motorleistung schlucken, und bei hohem Tempo anfangen zu heulen.

Beim Hypoidantrieb wird bereits im Achsgetriebe das komplette Drehmoment erzeugt.
(baut dadurch deutlich größer = weniger Bodenfreiheit). Das so erzeugte hohe Drehmoment wird dann über die Steckachsen (sind die Achswellen) auf die Räder übertragen.
Und genau da liegt der Schwachpunkt. Die Steckachsen kann es, bei hoher Belastung (Geländefahrten) und großer Bereifung (14R20 oder gar 16R20) einfach abdrehen.
Viele nehmen deshalb immer Ersatzsteckachsen mit, oder bauen ihre Achsen gleich auf Aussenplaneten um.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich immer auf Aussenplanetenachsen setzen.
Durch die lauten Abrollgeräusche der Geländereifen fällt das Heulen der Achsen eh kaum mehr auf. Und Motorleistung ist doch beim MAN genug vorhanden.
Hängt sicherlich auch davon ab, was du mit deinem Fzg vorhast.
Wenn du überwiegen Straßen und &8222;Waldwege&8220; benutzt, wird es wohl auch mit Mercedessteckachsen keine Probleme geben.
Aber wie schon gesagt, habe bei beiden Modellen keine eigene Erfahrung, kenne auch persönlich niemand der so &8222;moderne&8220; LKWs fährt.
Habe selber (erst seit kurzem) nen Iveco Magirus (mit Hypoidachsen :-( )

70000 DM für die Leerkabine?
Na ja, hab mir fast schon gedacht, dass die Preise so hoch sind.
Die Langer&Bock Aufbauten sehen halt einfach grundsolide aus. Liegt sicher an den schön integrierten Klappen und Fenstern.
Würde mir auch gefallen, aber mit meinem Iveco und den ganzen Innenausbauteilen wären das dann weit über 100000 DM.
Das ist mir echt zuviel.
Will ja nachher auch noch Geld haben, um mit dem Gerät auf Reisen zu gehen :-)

So wie es bisher bei mir aussieht (und falls alle Leerkabinenhersteller so teuer sind; aber billiger ist dann wohl auch miese Qualität, oder?) werde ich wohl nen LAK II oder einen Nato- Shelter hinten drauf setzen. Hab mich noch nicht entschieden. (LAK II hätte ich schon einen an der Hand, aber der Verkäufer will noch zuviel Geld. Nato Shelter wär mir zwar lieber, weil er nicht abgeschrägt ist, hab aber bisher noch keinen guten gefunden)
Mit Selbstausbau liegt dann später mein gesamtes Mobil bei gerade 70000 DM.
Und von der Stabilität sind die beiden Koffer eigentlich unschlagbar.

Gruß Otter

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