mehrkosten individual-womo

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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jens voshage
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mehrkosten individual-womo

#1 Beitrag von jens voshage » Mo 19 Nov 2001 19:22

auch wenn mir die individualität fehlt, grundsätzlich bin ich mit unserem karmann zufrieden - sowohl von den lösungen als auch von der qualität. nur bieten sie leider keinen grundriss an, der unserer familiensituation richtig entspricht, außerdem ist bei 6,38 meter schluss. so denke ich immer wieder über einen individualbau nach. da ich kaum zeit habe, kommt ein selbstausbau nicht in frage. gibt es erfahrungen, um wie viel mark ein womo teurer wird, wenn man es nicht von der stange kauft? und wenn man auf qualität wert legt (wie sie zum beispiel bocklet wohl liefert)? zum vergleich: ein karmann missouri 635 gb (auf lt2) steht in der liste mit rund 105TDM und wird voll ausgestattet bei rund 120 tdm liegen.
jens

Gast

Re: mehrkosten individual-womo

#2 Beitrag von Gast » Mi 21 Nov 2001 19:48

Hallo Jens und alle

>gibt es erfahrungen, um wie viel mark ein womo teurer wird, wenn man es nicht von der stange kauft? und wenn man auf qualität wert legt (wie sie zum beispiel bocklet wohl liefert)?

Persönliche erfahrung: (nicht womo sondern fahrzeugvorbereitung für afrika): Es hat es mich immer SEHR viel mehr gekostet, wenn ich was spezielles haben wollte, aber nicht selber herstellen konnte oder wollte.

Das folgende beruht alles auf Afrikaerfahrung und trifft vielleicht nicht auf europäische verhältnisse zu, ist aber vom prinzip her interessant:

Meinen Landy hatte ich toll rallyemässig prepariert/preparieren lassen, es hat mich ein vermögen gekostet, war aber gar nicht nötig. Da war zuviel geld in ausrüstung investiert, und zu wenig in komfort. Hab ich erst in Afrika gemerkt.

Dieses mal ändere ich mein konzept: ich probier eine kabine selber zu basteln und setze sie auf ein stinknormales fahrzeug, an dem ich _sowenig_ wie möglich verändere. Das serienfahrzeug kostet wenig und die selbstgebaute kabine auch. Würde ich das fahrzeug preparieren lassen, und die kabine herstellen und ausbauen lassen, dann wären mindestens 70.000 DM dahin. Ich hoffe mit fahrzeug insgesamt auf 25.000DM zu kommen. Es könnte aber auch mehr sein.

Mal kurz nachgerechnet: in Afrika können zwei personen komfortabel mit 2000DM im monat soviel rumkurven wie sie wollen, und auch öfters in besseren hotels übernachten. Die 45.000 DM gespart finanzieren also 22 monate rumreisen!! Oder nicht so lange rumkurven, dafür mehr verschiffen und fliegen! Und am Ende kann die karre verkauft werden und der aufbau weggeschmissen, oder mit benzin getränkt und verbrannt werden. Oder auch dagelassen, und nächstes mal kann ich oder ein freund von mir mit einem anderen normalo-pickup runterdüsen, das ding aufschnallen und weiterfahren.

Also jetzt zum eigentlichen punkt: Was ist wichtiger, ein super-tolles fahrzeug in das man soooo viel zeit+mühe und/oder geld investiert, oder eine suuuper-tolle reise? Mein vater (65), der auch gerne rumreist meint ich (ich der minimalist) wäre total bescheuert so viel geld und energie in ein fahrzeug zu stecken: er fliegt einfach irgendwo hin, mietet allradfahrzeuge oder womos und kurvt für ein paar wochen/monate rum. Er bindet sich nie an ein fahrzeug. Hmmmmm....

>zum vergleich: ein karmann missouri 635 gb (auf lt2) steht in der liste mit rund 105TDM und wird voll ausgestattet bei rund 120 tdm liegen.

Wie lange hält so ein fahrzeug? wie oft und wie lange wird mit dem ding tatsächlich rumgefahren? wie hoch ist der verlust beim weiterverkauf? Wie lange könnte man mit dem geld mit familie rumreisen (evtl womo mieten?), und es sich richtig gutgehen lassen? die meissten haben eh nur 5 wochen urlaub im jahr??? Müsste man mal nachrechnen!

Ich möchte ja niemand abbringen, ich liebe meine karre auch, is aber ne überlegung wert

Gruss
Christopher

jens voshage
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hmm?

#3 Beitrag von jens voshage » Mi 21 Nov 2001 20:17

> >zum vergleich: ein karmann missouri 635 gb (auf lt2) steht in der liste mit rund 105TDM und wird voll ausgestattet bei rund 120 tdm liegen.
>
> Wie lange hält so ein fahrzeug? wie oft und wie lange wird mit dem ding tatsächlich rumgefahren? wie hoch ist der verlust beim weiterverkauf? Wie lange könnte man mit dem geld mit familie rumreisen (evtl womo mieten?), und es sich richtig gutgehen lassen? die meissten haben eh nur 5 wochen urlaub im jahr??? Müsste man mal nachrechnen!

hi christopher
ich denke, wir haben ein völlig anderes verständnis von wohnmobil-reisen. nicht nur, da ich mit der familie in deutschland und europa rumkutschiere (auch mal am wochenende und im winter) während du nach afrika willst.
daher bringen mich deine überlegungen leider nicht weiter. und dass etwas individuelles teurer ist als eine serienlösung, das ist mir auch klar.
noch eins zum wertverlust: bisher habe ich bei wohnmobilen einen geringeren wertverlust als bei gleichteuren pkw gehabt. unser t3 california hat 43.000 gekostet und ich habe ihn nach 10 jahren für 13.000 mark verkauft. wertverlust pro jahr: 3tdm. das jetzige mobil haben wir einjährig für 73.000 gekauft und wollen es nach drei jahren nun für 65tdm loswerden. sind sogar weniger als 3.000 mark pro jahr wertverlust. klar, ein individualmobil ist praktisch unverkäuflich.
jens

Gast

Re: hmm?

#4 Beitrag von Gast » Do 22 Nov 2001 19:43

Hallo Jens

OK, das ganze war schon off-topic und nur ne überlegung; und wie gesagt, afrikabezogen. Eine so kleinen wertverlust hätte ich allerdings nicht erwartet! 3.000DM im Jahr sind nicht viel.

Ich hab da noch ein paar fragen über glasfaserverarbeitung, poste ich aber in ein neues thread, ich glaub du hast erfahrung mit surfbrett :-)

Gruss Christopher

jens voshage
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wie befürchtet

#5 Beitrag von jens voshage » Mi 28 Nov 2001 08:39

gestern hatte ich ein telefonat mit herrn bocklet. ziel war, die möglichkeiten der (finanziellen) realisierung eines individuellen womos abzuschätzen. das gespräch war sehr angenehm und ich habe das gefühl, die bauen bei bocklet nicht nur gute kabinen, sondern können sich auch gut in die ideen der kunden eindenken. allerdings rückt das individuelle womo wohl in unerreichbare ferne.
mein wunsch war ein ca. 6,5 meter langes alkovenmobil (fahrzeug-gesamtlänge) auf mb vario oder vw lt2. vom ausbau sollte es sich an dem standard bei karmann (gehobener serienbau) orientieren.
hr. bocklet meinte, das ein solches fahrzeug auf einem vario nicht unter 200tdm zu verwirklichen sei, da die basis verhältnismäßig teuer wäre. auf einem vw lt2 bzw. mb sprinter müsste man mit 160tdm etwas schönes hinbekommen. als größte einsparmöglichkeit nannte er (welch wunder) den innenausbau. allerdings warnte er davor, einfach aus kostengründen zu sagen: den mach ich selber. es gäbe einige selbstausgebaute bocklet-kabinen, die hätten einen tollen innenausbau - hier hätten dann leute aber aus spaß an der arbeit und mit entsprechendem handwerklichen geschick daran gesessen. und es gäbe kabinen, in die sollte man lieber nicht hineinsehen.
wenn ich dann bedenke, dass ein individuelles maßfahrzeug auch immer die möglichkeit bietet, "schöne" extras zu verwirklcihen, die den preis weiter in die höhe treiben, werd ich mich wohl von einem solchen "traum-mobil" verabschieden müssen.
jens

Gast

Re: wie befürchtet - preis leerkabine

#6 Beitrag von Gast » Fr 30 Nov 2001 12:18

Hallo Jens

Wieviel würde die kabine ohne basisfahrzeug kosten, ?
ist der preis mit fenster u. türen?
gesamtfläche ungefähr?

Gruss
Christopher

jens voshage
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etwas genauer

#7 Beitrag von jens voshage » Fr 30 Nov 2001 17:01

> Wieviel würde die kabine ohne basisfahrzeug kosten, ?
nun, zieh doch einfach für einen vario rund 100 tdm und für einen lt2 rund 50 tdm ab, dann hast du den rest.
> ist der preis mit fenster u. türen?
es handelt sich nicht um eine kabine, sondern um ein komplettes womo inklusive möbeln, dusche, küche, solar etc. die kabinenpreise lassen sich bei bocklet ganz leicht und genau berechnen: in deren unterlagen haben sie pauschalpreise für unterschiedliche fahrzeuge und kabinenlängen sowie für die zusatzarbeiten. das einsetzen eines fensters koste zum beispiel rund 90 mark. klar, fenstereinbau ist eine leichte sache (aber auch spannend: na, sitzt der ausschnitt auch an der richtigen stelle in der richtigen größe?), aber für 90 mark würd ich keine stichsäge in die hand nehmen.
> gesamtfläche ungefähr?
wenn du von 4,5 meter kabinenlänge und 2,3 meter außenbreite ausgehst, liegst du schon richtig.
tja, die kabine ist nicht das problem, es ist der innenausbau. schade, dass man keinen schreiner kennt ...
gruß
jens

Gast

Re: wie befürchtet

#8 Beitrag von Gast » So 02 Dez 2001 22:10

Hallo!

Tja, die Preise für das Traumauto, eine Thema ohne Ende.

Meine Erfahrungen mit dieser ganzen Angelegenheit:

Gebrauchtes Basisfahrzeug kaufen. Der Wertverlust in den ersten 1 oder 2 Jahren ist noch erheblicher als beim PKW. Ich denke, da lässt sich viel Geld sparen. Habe selber für ein drei Jahres altes Fahrzeug mit 42 000 km ca. 30 % des Listenneupreises bezahlt.

Ich habe die Kabine als Leerkabine bauen lassen, aufbauen lassen und dann selber ausgebaut. Dabei nehme ich dann schon die Stichsäge in die Hand, auch wenn ich pro Fenster nur 90 DM damit verdiene. Ich bin kein Krösus und freue mich, wenn ich für 2 Stunden Arbeit 90 DM bekomme. Und beim dritten Fenster steigt schon der Stundenlohn. Erfahrung zahlt sich halt aus.

Ich habe für das komplette Material des Ausbaus ca. 15 000 DM ausgegeben. Es fehlt mir eigentlich nichts. (Kocher, Heizung, Boiler, Kühlschrank, Dusche, Thetfort, Ladegerät usw. vorhanden) Die Innenlänge meiner Kabine beträgt 3,4 m, habe auch nur 3 Fenster und drei Kofferklappen eingebaut. Etwas mehr könnte es also schon werden, wennd as Auto noch größer wird.
Denkbar wäre noch ein Solarpanel. Habe aber schon Langzeiturlaub (eine Reise von 7 Monaten, eine von 6 Monaten) gemacht und dabei auch das Solarpanel nicht vermisst.
Was will ich damit sagen? Nicht mehr als zu der Überlegung raten, was muss wirklich eingebaut werden? Worauf kann (will?) ich nicht verzichten. Ich habe seit 30 Jahren ein „Auto mit Schlafgelegenheit“. In der Zeit hat sich einiges Verändert, auch bei meinen Bedürfnissen. Trotzdem kostet mein „Traummobil“ noch lange keine 200 000 DM.

Gruß

Fritz

jens voshage
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ist halt ansichtssache

#9 Beitrag von jens voshage » Mo 03 Dez 2001 10:41

wenn schon ein pkw vor allem geschmacksache ist, dann ist es ein womo erst recht. kein wunder, dass es hunderte unterschiedliche womo direkt ab werk gibt, das genau passende ist jedoch immer noch nicht dabei. doch ein paar anmerkungen hab ich noch:
>
> Gebrauchtes Basisfahrzeug kaufen. Der Wertverlust in den ersten 1 oder 2 Jahren ist noch erheblicher als beim PKW. Ich denke, da lässt sich viel Geld sparen. Habe selber für ein drei Jahres altes Fahrzeug mit 42 000 km ca. 30 % des Listenneupreises bezahlt.

listenpreis bezahlt man bei nutzfahrzeugen ja eh nicht. bei meinem ersten gespräch über einen vario sagte mir der verkäufer gleich: die preise sind ohne mwst, aber die brauchen sie auch als privatkäufer nicht draufrechen. das heißt also ohne jedes feilschen gab´s schon mal 16 prozent. für ein neufahrzeug!


> Ich habe die Kabine als Leerkabine bauen lassen, aufbauen lassen und dann selber ausgebaut. Dabei nehme ich dann schon die Stichsäge in die Hand, auch wenn ich pro Fenster nur 90 DM damit verdiene. Ich bin kein Krösus und freue mich, wenn ich für 2 Stunden Arbeit 90 DM bekomme. Und beim dritten Fenster steigt schon der Stundenlohn. Erfahrung zahlt sich halt aus.

wenn ich allerdings die fenster einzeln bei reimo kaufe, bekomme ich bestimmt einen schlechteren preis als bocklet mit großbestellung. dann sind die neuzig mark schnell wieder weg.


> Ich habe für das komplette Material des Ausbaus ca. 15 000 DM ausgegeben. Es fehlt mir eigentlich nichts. (Kocher, Heizung, Boiler, Kühlschrank, Dusche, Thetfort, Ladegerät usw. vorhanden) Die Innenlänge meiner Kabine beträgt 3,4 m, habe auch nur 3 Fenster und drei Kofferklappen eingebaut. Etwas mehr könnte es also schon werden, wennd as Auto noch größer wird.

es geht mir nicht darum, ein bißchen womo-technik in eine leerkabine zu bauen. aber wenn ich schon 120tdm für ein womo ausgebe (und das ist für mich bei einem 0-2 jahre altem vario und einem schönen ausbau einer hochwertigen kabine das minimum), soll es auch gemütlich sein. und da spielt die qualität der möbel nun mal eine große rolle. das dach unseres t3-californias hab ich auch selbst ausgebaut: tolle pläne, mitwachsend mit der familie, super viel platz und richtig praktisch - aber das finisch war beschissen. die umleimer saßen nicht immer richtig, hier war es eher eine bastellösung und dort musste das provisorium fünf jahre halten. hatte übrigens nicht immer was mit handwerklicher unfähigkeit, sondern oft nur mit fehlendem spezialwerkzeug zu tun. ne, das möchte ich nicht wieder. daher kommt für mich nur serienmobil oder ausbau vom fachmann in frage. klar, wenn ich einen guten bekannten hätte, der schreiner ist, dann würd ich ich mir eine kabine bestellen und los geht´s. elektrik, gas und wasser - das macht mir sogar richtig spaß. fenster einbauen ist nicht das thema. und wenn mir wer anderes (mit liebe!) die möbel baut - klasse.

ich hatte übrigens vor drei jahren vor, einen vario-kastenwagen selbst auszubauen. ist damals an den kosten gescheitert, wir haben uns dann für einen fertigen karmann-jahreswagen entschieden. seit dem sind wir viel unterwegs gewesen und haben auch an den wochenenden spaß gehabt. beim selbstausbau wäre das erste jahr nur schrauben angesagt gewesen. denn in der woche hab ich null zeit und das wochenende ist schnell um. daher sind wir (frau, tochter und ich) heil froh, dass wir damals ein mobil von der stange genommen haben.

jens

Gast

Re: ist halt ansichtssache, stimmt

#10 Beitrag von Gast » Mi 05 Dez 2001 19:00

Hallo!

Ein individuelles WoMo ist sehr (zu) teuer. Das war die zentrale Aussage.
Meine Anmerkungen sollten ein Beitrag sein, um die „Machbarkeit“ für die kleinere Geldbörse aufzuzeigen.
Die Ausstattung ist natürlich eine Frage der Lebensphilosophie, wie so vieles im Leben. Meinetwegen bei Bocklet kaufen, wer noch mehr Geld hat kann ja auch bei Unicat problemlos 500 000 DM ausgeben.

Ich lebe dann halt in meinem WoMo mit einer etwas einfacheren Ausstattung. Kunststoffumleimer um die Türen und keine Mahagonileisten. Kunststoffbeschichtete Möbelplatten aus Pappelsperrholz statt Echtholz usw. Den Differenzbetrag habe ich genutzt, um dann mit dem eigenen WoMo 6 Monate durch Australien zu reisen. Das Geld war gut angelegt.

Gruß

Fritz

jens voshage
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zeit ist das größte problem

#11 Beitrag von jens voshage » Do 06 Dez 2001 08:54

nicht das jetzt irgendwie der eindruck entsteht, ich würde im geld schwimmen (dann hätte ich ja schon längst bei bocklet unterschrieben) - aber ein viel größeres problem ist für mich der zeitfaktor: ich bin froh, wenn ich im sommer wenigstens drei wochen urlaub machen kann (und ungefähr zu dem termin loskomme, zu dem die ganze familie das geplant hatte). daher fahren wir ja auch häufig am wochenende durch die gegend. und insgesamt wollen wir da auf komfort nicht verzichten. bis auf den fernseher: den brauchen wir im womo nicht.
ich denke aber auch, wenn man von einem komfortableren womo auf ein "einfacheres" umsteigt, wird man nicht unbedingt glücklich. daher sollte ein folgemobil schon mindestens auf dem stand meines karmann missouris liegen.
so viel nochmal von mir zu dem thema. wobei wir in der sache ja einer meinung zu sein schein.
jens

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Zeit ist das größte Problem

#12 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 11 Dez 2001 12:51

Hi, Jens,

so gerne ich es wie Fritz machen würde und halbjahresweise durch die Welt bummeln würde (und dafür gerne ein einfacheres Mobil akzeptieren würde) - bei meinem Job geht es einfach nicht; da bleiben mir wie Dir nur die Urlaubswochen und ein paar Wochenenden, um auf Tour zu gehen.
Und diese Zeit sollte dann in optimaler Umgebung genossen werden, das heißt für mich eben auch ein wohnliches Ambiente mit optisch ansprechendnen Fronten und Komfort wie Luftfederung und Spülmaschine (ich hasse nichts so sehr wie abspülen).
Aber das treibt natürlich den Preis mächtig in die Höhe - 150TDM sind da kaum zu unterschreiten, wenn man es perfekt machen läßt. Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten, zu sparen: so habe ich mir bereits jede Menge (große) Fenster von der Karmann-Lagerauflösung geholt, die Technik hoffe ich nach und nach auf ähnliche Weise zu erhalten.
Und im Möbelbau werde ich versuchen, die nicht so augenfälligen Teile (Schrankkorpusse, Sitzkisten...) selbst zu bauen und nur die Fronten zu kaufen (Ikea o.ä.) bzw. schreinern zu lassen. Aber selbst damit sind (bei neuem oder zumindest neuwertigem Basisfahrzeug) DM 120.000,- kaum zu unterschreiten. Und deshalb kann ich auch immer noch nur von meinem WoMo träumen.

In einer Beziehung muß ich Dir übrigens recht geben: ein Rückschritt auf ein einfacheres WoMo macht nicht glücklich. Wir hatten ja erst einen 6.75m Eura; den hatten wir nach drei Jahren verkauft und dann bei steigendem Leidensdruck der WoMo-Losigkeit einen Karmann DW zugelegt (sollte ja nicht viel kosten, da wir ja immer noch für das Traum-WoMo sparen wollten). An und für sich ein sehr gutes Wohnmobil - aber eben einfach nicht unser Traum-WoMo. Wir werden es jetzt verkaufen, weil es eben einfach nicht reicht und (uns) unzufrieden macht.

Servus
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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