Erfahrung/GFK-Kabine

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Gast

Erfahrung/GFK-Kabine

#1 Beitrag von Gast » Mi 08 Aug 2001 18:30

Erfahrungen mit einem GFK-Sandwichaufbau.

Habe meine Kabine beim Fehntjer bauen lassen und dann in 2000 ausgebaut.
Aufbau von innen gesehen: Sperrholz, Isolierung, Sperrholz, GFK. Wandstärke 53 mm. Das äußere Sperrholz macht die Kiste stabiler, sitzt auf einem Allradchassis.

Bei der Wandstärke decken die Seitz S4-Fenster die Schnittfuge nicht ganz ab und die Befestigungsschrauben für Innen- und Außenfenster sind zu kurz. Ist aber alles kein Problem und leicht lösbar.

Bei den Außenmaßen sollte man vielleicht auch an die Möglichkeit des Transportes mit einem Containerschiff denken. Nicht jedes Urlaubsziel ist mit einer Fähre oder einmem Ro-Ro-Schiff zu erreichen. Container ist auch sicherer als Ro-Ro. Nun ist so ein Alkovenfahrzeug immer zu hoch für so einen Container, aber es gibt die Containerplattformen und da sind dann Länge und Breite begrenzt.
Der Transport bei mir hat damit gut geklappt.

Ich habe vor dem Innenausbau alles mit einer reißfesten Strukturtapete tapeziert und mit Latexfarbe gestrichen. Beides hat sich sehr gut bewährt. Die Flecken von den vielen totgeschlagenen Fliegen lassen sich sehr gut abwischen. Wäre bei einem Textilbelag sicherlich anders, dieser würde auch eher Gerüche aufnehmen. Im Bereich der Küche habe ich ein dünnes Nirostablech angebracht. Hat sich auch bewährt, gut zu reinigen. In der Naßzelle habe ich PVC-Fußbodenbelag an die Wände geklebt. Wanne der Naßzelle aus Nirostablech.

Von den ausgeschnittenen Fenster- und Klappenöffnungen habe ich einige der Abfallstücke seit Februar 2000 draußen dem Wetter ausgesetzt. Weder hat sich der Kleber gelöst, das Holz ist nicht gequollen und die Tapete klebt immer noch. Über letzteres habe ich mich am meisten gewundert.

Der Rahmen der Eingangstür ist aus Aluminium, durchgehende Verbindung nach Außen. Hier bildet sich Kondenswasser.

Zur Befestigung von Gegenständen auf dem Dach habe ich Schienen von Hilti (Befestigungsschienen für Rohre, Kabelbahnen etc. aus dem Hochbau)auf dem Dach befestigt. (Für die Schienen gibt es sehr patente Klemm-Muttern) Diese Befestigung erfolgte mit Schloss-Schrauben. An den Schraubenköpfen im Inneren bildet sich auch Kondenswasser und tropft eventuell runter. Stört nur beim Schlafen, weil eine genau über dem Gesicht sitzt.

Auf dem Dach habe ich eine umlaufende Galerie aus verzinktem Kastenprofil angebracht. Hat sich gut bewährt als Astabweiser, die Äste scheuern dann nicht am Aufbau lang.


Gruß

Fritz

Gast

Re: Erfahrung/GFK-Kabine

#2 Beitrag von Gast » Mi 29 Aug 2001 10:41

Hallo Fritz
Wie hat sich die Kabine als solches bewährt? Da wir einen ähnliche Tour wie Du (verschiffen nach AUS und NZ) vorhaben, ist das interessant für uns. Über den Fehntjer gab es schon Meldungen über frühzeitige Haarrisse usw. Bocklet hat leider Lieferzeiten Leerkabine Sept. 2002, mit Ausbau irgendwann in 2003.
Du schreibst Ihr konntet überall Gas tauschen ? hast Du Adressen ?
Evtl sollte mal eine weltweite Adressliste von Stationen erstellt werden, bei denen deutasche Flaschen gefüllt werden können. In Windhoek / Namibia ist es z.B. Fa. AFROX

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