Womosteuer

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jt76
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Womosteuer

#1 Beitrag von jt76 » So 01 Jul 2007 18:46

Hi,

ich habe gerade vom Finanzamt einen Bescheid bekommen.
Ist ja nicht so, als das ich nicht damit gerechnet hätte.
Aber der Hammer ist, dass mir die Womo Zulassung ab Januar 2006 wieder aberkannt worden ist. Den T4 habe ich schon seit Ende April nicht mehr und verlangt wird die Nachzahlung bis 2008 und satte 1275 Euronen.
Zweimal bin ich mit dem Bus beim Finanzamt vorgefahre und auch Fotos wurden gemacht.

Also wird auch die Zulassung Rückwirkend aberkannt, wenn man die Stehhöhe von 1,7m nicht erreicht?

Besten Dank für´s Feedback!

Jens

Gast

#2 Beitrag von Gast » So 01 Jul 2007 19:35

Das ist so richtig, ohne Stehhöhe ist das ein PKW
Aber Steuern musst du nur für Zeit zahlen in der das Fahrzeug auf Dich zugelassen war.

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VWBusman
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#3 Beitrag von VWBusman » So 01 Jul 2007 20:22

Da mußt Du wohl Einspruch einlegen.
Zahlen würd ich das ohne Wiederspruch nicht. Du mußt nur für den Zeitraum zahlen in welchem Du auch das Fahrzeug angemeldet hattest.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

jens voshage
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#4 Beitrag von jens voshage » So 01 Jul 2007 21:40

ein wohnmobil mit weniger als 170 cm ist nicht unbedingt ein pkw. es kann steuerlich auch ein anderes fahrzeug sein.

hinweise dazu findest du im forum von camperline.de (http://forum.camperline.de).

jens

jt76
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#5 Beitrag von jt76 » So 01 Jul 2007 22:14

Hi,
das ich was Nachzahlen muss ist mir ja klar, aber verliere ich Rückwirkend die Womo-Zulassung???

Vielleicht habe ich mir ja ein Klappdach nachträglich eingebaut.....

Besten dank für Antworten!

Gruß - Jens

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#6 Beitrag von VWBusman » Mo 02 Jul 2007 08:34

Meines Wissens nach gilt das was eingetragen ist. Wenn dein Fahrzeug ein Womo ist dann bleibt es das auch. Zu dem Zeitpunkt der Eintragung war noch nichts von 1,70m Stehhöhe zu erfüllen und somit braucht das dein Fahrzeug auch heute nicht.
Das ist das gleicht mit den Gurten im Fahrzeug. Ab einem bestimmten Datum braucht man sie nur an den einen und ab einem anderen Datum braucht man sie an allen Sitzen.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

jens voshage
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#7 Beitrag von jens voshage » Mo 02 Jul 2007 10:40

die antwort von christopher ist - aufs steuerrecht bezogen - nur eins: falsch.

wenn ihr eure entscheidungen nicht basierend auf gerüchten treffen wollt, dann informiert euch dort, wo die fakten zu finden sind.

derzeit gibt es keine bessere informationsplattform als das forum von camperline.de

jens

jt76
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#8 Beitrag von jt76 » Mo 02 Jul 2007 22:26

Nur die Ruhe....
Die überaus gestresste Dame vom Finanzamt hat sich verhauen....

Statt der 1275 Euronen sind es jetzt ca. 300-400 Nachzahlung.

Wäre ich beim Finanzamt für Bauwesen hätte ich der Dame mal eine Rückwirkende Steueerhöhung auf´s Grundstück ab dem 1.1.1982 gesendet..... blöde Kuh!!!

Naja - bin ja noch mal mit nem blauen Auge davongekommen.

Ach ja, um dem Stress zu entgehen bleibt mein Neuer (1,92 Meter Stehehöhe) bis zum finalen Ausbau ein LKW, trotz der höheren Versicherung. Habe den AXA Topic leider zu spät gelesen.

Danke für die Antworten!

Gruß - Jens

jens voshage
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#9 Beitrag von jens voshage » Mi 04 Jul 2007 11:38

hi jens,
nun aber nicht hinlegen und wieder einschlafen. auch ein blaues auge tut weh. vorallem: wenn du demjenigen, der es dir gehauen hat, nicht einhalt gebietest, dann schlägt er demnächst wieder zu. und dann gibt's vielleicht auch bei dir eine blutige nase.

also: spende für die musterklage nicht vergessen. einspruch gegen den steuerbescheid einlegen. danach kannst du dich dann wieder zum schlummern hinlegen und dein blaues auge pflegen ...

jens

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#10 Beitrag von jt76 » Mi 04 Jul 2007 21:59

Ich glaub das einfach nicht.
Jetzt habe ich nach ein paar Tagen wieder ein Schreiben bekommen und:
fast 680 Euronen.
Ja das ist ja schon mal die Hälfte aber immer noch falsch.
Der Bus war schon wieder als PKW zurückgesetzt, obwohl die Dame vom Finanzamt den Fehler eingesehen hat.
Oh Man, der Mist ist wirklich das man als Zahlender immer noch Bittsteller ist. Na dann - auf ein Neues.
Aber wenn sich der Betrag nach jedem Anruf halbiert, werde ich´s´noch ne Weile durchziehen.....

@Jens: Der einziege Weg aus dem Schlamassel ist LANDFLUCHT!

Gruß - Jens

jens voshage
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#11 Beitrag von jens voshage » Mi 04 Jul 2007 22:04

willst du dein leben lang weglaufen?

jens

Gast

#12 Beitrag von Gast » Mi 04 Jul 2007 22:14

Schuld sind nicht die Knechte vom FA, sondern die Hohlköpfe in Berlin.
Die Sesselpupser in den FÄ sitzen da wie bestellt und nicht abgeholt,
"mit Waschkörben voll Einsprüchen" wie mir erst letzte Wo einer von der Truppe bestätigte, nur weil die Knallfrösche aus der Hauptstadt halbe Sachen machen.
Es geht auf die Nerven und auch auf Testes, denen gebetsmühlenartig alle 10 Tage einen Einspruch auf die Ablehnung des Einspruchs zu schicken....
aber wir werden nicht müde sie auf den richtigen Weg zu führen !
Und alle 4 Jahre zeigen wir es ihnen !

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#13 Beitrag von Krabbe » Mi 04 Jul 2007 22:23

Und noch mal zur Klarstellung:

Seine Zulassung als Wohnmobil verliert keiner. Die Zulassung bleibt wie gehabt und auch in Zukunft ist für die reine verkehrsrechtliche Zulassung keine besondere Stehhöhe notwendig.
Es geht "lediglich" um die steuerliche Einstufung des Fahrzeugs. Denn die Finanzämter müssen nicht nach der Fahrzeugart besteuern, die in den Papieren steht.
Die Halter von "unechten Wohnmobilen" bekommen das jetzt zu spüren, die Fahrer von Pick-Ups oder T3 mit Doppelkabine haben das zum großen Teil schon weit früher zu spüren bekommen. Diese Fahrzeuge, die ab Werk schon immer als LKW zugelassen sind werden oft auch als PKW versteuert, da die Ladefläche den Finanzämtern zu klein ist.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

jens voshage
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#14 Beitrag von jens voshage » Do 05 Jul 2007 14:16

christianus hat geschrieben:Schuld sind nicht die Knechte vom FA, sondern die Hohlköpfe in Berlin.
Die Sesselpupser in den FÄ sitzen da wie bestellt und nicht abgeholt,
"mit Waschkörben voll Einsprüchen" wie mir erst letzte Wo einer von der Truppe bestätigte, nur weil die Knallfrösche aus der Hauptstadt halbe Sachen machen.
Es geht auf die Nerven und auch auf Testes, denen gebetsmühlenartig alle 10 Tage einen Einspruch auf die Ablehnung des Einspruchs zu schicken....
aber wir werden nicht müde sie auf den richtigen Weg zu führen !
Und alle 4 Jahre zeigen wir es ihnen !
die verantwortlichen sitzen aber vorallem in münchen und in wiesbaden. denn die wohnmobilsteuererhöhung ist auf betreiben der landesfinanzminister von bayern und hessen durchgezogen worden. mit starker unterstützung aus BW. und die anderen haben sich bedeckt gehalten. die bundespolitiker hatten dann "nur" nicht den mut, die gierigen in die schranken zu weisen.

jens

Gast

#15 Beitrag von Gast » Do 05 Jul 2007 14:52

jens voshage hat geschrieben:[
die verantwortlichen sitzen aber vorallem in münchen und in wiesbaden. denn die wohnmobilsteuererhöhung ist auf betreiben der landesfinanzminister von bayern und hessen durchgezogen worden. mit starker unterstützung aus BW. und die anderen haben sich bedeckt gehalten. die bundespolitiker hatten dann "nur" nicht den mut, die gierigen in die schranken zu weisen.

jens
Auf den Bayern bin ich schon seit vielen Jahren überhaupt nicht gut zu sprechen, überall wo der die Finger im Spiel hat wird man nach Strich und Faden beschissen, er ist nebenbei auch Aufsichtsrat bei den Stadtwerken
München..............
Würde ich hier schreiben was ich von dem halte, müsste ich sitzen.

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