Welches Auto als Basis!

Unten sind sie alle gleich: Fragen und Antworten zur Fahrzeugtechnik.
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Max806
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Welches Auto als Basis!

#1 Beitrag von Max806 » So 17 Jun 2007 06:02

Ja ich nerve mal wieder! Bin halt noch nicht raus aus dem alter wo man auf alles zeigt und und fragt "Was ist das oder Wie geht das?"
Nun ja hier die Frage
Dieses Forum hat meine Träume jetzt hilflos zerstört (ich meins positiv, besser jetzt als später!) Die Idee mit einem Hano Al 28 wird wohl so schnell nix. Für den Anfang dachte ich an was bis 3,5 to , denn das wär dann auch mit der neuen B Klasse Führerschein drin.

So immoment schwebt mir nun diese Idee vor:

Man nehme: Ein Fahrzeug.
Man baue alles ab was nicht unbedingt nötig ist zum Fahren (das fahrerhaus lässt man noch dran)
Man baue sich einen Koffer nach Maßanfertigung drauf!

So nun ist das Problem: Geht sowas und wenn ja, welches Fahrzeug wähle man? Geht da preislich was unter 3000 € für die Basis! Ich mag alte mechanische Technik (deswegen ja auch Al28) also gibts vom Alter nach unten kaum ein Limit ~1960 und jünger!


Vielen Dank für euere Vorschläge

Der blutige nervende junge Anfänger :oops: :twisted:

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Questman
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#2 Beitrag von Questman » So 17 Jun 2007 07:43

Hallo Max,

es geht fast alles, ;-) wie man bei manchen hier lesen kann.

Den Beitrag hast Du doch sicher schon gelesen:

http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?t=2895

Folg. Quelle wurde ja schon mal genannt. Nun mal der Link dazu:

http://www.padh.de/

Hano

Hanomag AL 28
Grüße vom QM.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Basisfahrzeugsuche...

#3 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » So 17 Jun 2007 10:00

Hallo Max,

wenn es ein altes Fahrzeug sein soll/darf, würde ich eindeutig zum LT1 greifen - kurzes, niedriges Fahrerhaus, was bei gleichen Außenabmessungen einen größeren Wohnraum erlaubt. Außerdem Heckantrieb, was bei einer stärkeren Belastung der Hinterachse durch den Aufbau traktionsmäßig sehr günstig ist.
Außerdem gibt es ein hervorragendes LT-Forum, wo man für alle Probleme Hilfe findet.

Was stellst Du Dir genau vor? Wie groß soll sie werden? Mit oder ohne Alkoven?

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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VWBusman
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#4 Beitrag von VWBusman » So 17 Jun 2007 11:22

Hallo Max,

neben dem von Leerkabinen-Wolfgang genannten LT1 gibt es auch noch den VW-Bus T3, welcher mit der Turbolosen Dieselmaschine relativ einfache Technik hat und auch nicht zu groß von den Außenmaßen ist.
Getriebe und Motor leigen zusammen im Heck wo sie auch die Räder antreiben. Einen T3 aus den ersten Baujahren solltest Du Dir nach einem kleinen Ferienjob um ca.300Euro leisten können. Es sei denn Du hast überhaupt den Platz zum schrauben und die Freigabe deiner Eltern so ein Teil als "Lehrnprojekt" im Hof zu platzieren.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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Krabbe
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#5 Beitrag von Krabbe » Mo 18 Jun 2007 12:03

Hi Max,

also, zunächst einmal haben eigentlich (fast?) alle LKW einen tragenden (Leiter-)Rahmen, auf dem der Rest montiert ist. Somit kannst Du bei diesen Fahrzeugen die Ladefläche, oder den Aufbau (z. B. bei Ex-Feuerwehren o. ä.) i. d. R. problemlos abschrauben und runter heben und dann drauf bauen, was Du möchtest. Die wenigsten Probleme mit dem TÜV gibt es dann, wenn Du Deine eigenen Aufbauten an den original Befestigungspunkten anbringst, doch das ist nicht unbedingt Bedingung. Im Kleinen kannst Du Dir das auch bei mir auf den Fotos ansehen, ich habe ja auch die original Ladefläche meiner Doka entfernt und einen eigenen Aufbau auf den Rahmen gebaut.

Was jetzt das Problem Deines eigenen Fahrzeugs angeht:
Ich finde Dein Interesse für große Autos Klasse, aber Du solltest Dich zunächst auch mal mit ein paar Alternativen befassen.
Nur mal ein paar Anregungen:
Im Bereich bis 3,5 t bist Du eher im Lieferwagenbereich, oder ggf. im Geländewagenbereich als im LKW-Bereich und in der Klasse wirst Du nicht so viel sehr alte Fahrzeuge finden, die noch nutzbar sind, da sie meist von Firmen gefahren wurden, bis sie „platt“ waren oder wenn Du was gutes findest, dann werden Liebhaber (Oldtimer-)Preise bezahlt.
Abgesehen davon sind diese Fahrzeuge nicht ganz so robust und langlebig gewesen wie „richtige“ LKW.
Das recht große und „billige“ Angebot bei den alten und großen LKW und die Tatsache, dass es diese alten Fahrzeuge noch in gutem Zustand gibt kommt ja auch daher, dass aus Beständen von Behörden oder Streitkräften stammen, wo sie a) meist ständig unter Dach standen, b) kaum oder gar nicht genutzt wurden, c) dafür aber sehr gut gepflegt wurden. Kleinere Fahrzeuge wurden aber meist anders genutzt.
Kleinere Fahrzeuge sind so gut wie immer im Verhältnis teurer als große Fahrzeuge. (Bsp.: Meine T4 Syncro-Doka war deutlich teurer als der EX-BGS 1017 von Bekannten. Der 1017 war zwar etwas älter, hatte aber weniger km drauf und sah im Prinzip auch besser aus.)
Gerade bei den alten Fahrzeugen war die Gewichtsgrenze, für die die Fahrzeuge gebaut / geplant wurden (wegen Höchstgeschwindigkeit etc.) noch oft die 2,8 t. D. h. die meisten Klein-LKW wurden als 2,8 Tonner gebaut. 2,8 Tonnen sind aber für eine Wohnkabine, die man darauf bauen will sehr wenig. (Es sei denn, Du baust eine Leichtkabine im „Wohnwagenstil“ aus Dachlatten, die Du mit Alu beplankst.)

Wenn Du Dir jetzt einen wirklich alten LKW kaufst, dann kannst Du ihn so gut wie kaum nutzen. Gerade im Münchener Raum dürfte er kaum Alltagstauglich sein. D. h. Du hast ein Fahrzeug, welches hohe lfd. Kosten (Steuer, Versicherung, Kraftstoff) verursacht, keine Schadstoffnorm einhält, und mit dem Du auch (außer im Urlaub) fast nirgend wo hinfahren kannst. (Oder versuch mal auf dem Schul- oder Uni-Parkplatz mit einem Wohnmobil auf LKW-Basis einen Parkplatz zu bekommen.)

Ich weis ja nicht, wie Du Dir Deine zukünftige Alltags-Mobilität vorstellst (ÖPNV, Auto der Eltern oder zusätzlich zum Wohnmobil noch nen Zweitwagen?) Aber ich würde Dir Vorschlagen zunächst einmal klein Anzufangen.
Z. B. wie VWBusmann schon schrieb mit einem T3 oder T4. Wenn Du mit einem langsamen Fahrzeug auskommst, dann z. B. einen T3 mit dem 1,7 l Saugdiesel (57 PS) oder einen T4 mit dem 2,4 l Saugdiesel. (Wobei die Diesel in der Steuer teurer sind und m. W. schlechtere Werte bei den Feinstaubplaketten haben. Von da her gesehen wäre ggf. auch ein kleiner Benziner nicht schlecht. Aber Du willst ja LKW-Schrauben lernen. Und Da wäre ein Diesel natürlich besser.)
Beide Dieselmotoren sind noch ohne Elektronik-Schnickschnack und durchaus Technik zum selber basteln. (Der T3 mit 1,6 l TD, den VWBusmann anführte ist natürlich schneller und hat mehr Leistung, hat aber ein thermisches Problem und ist weniger Haltbar (auch wenn es oft „nur“ die Zylinderkopfdichtung ist.)

Ein solches Fahrzeug hätte für den Beginn m. E. ein paar Vorteile:
Es passt eher auf die heimische Auffahrt. D. h. Du kannst ggf. zu hause dran basteln.
Das ganze ist Alltagstauglich. Du hast ein Fahrzeug für jeden Tag. Und gerade als Student ist der VW-Bus eigentlich ideal: Klein und handlich, es geht ne Menge rein (Auch mal der ein oder andere Umzug einer netten Bekannten ;-) ), nach Studentenparties oder der Disko hast Du nie Probleme mit dem nach hause kommen oder nicht trinken – Dein Bett steht ja schon gemacht vor der Tür. Etc.
Du hast erst einmal ein „überschaubares“ Projekt zum lernen. Ein Motor aus den obigen Fahrzeugen passt zum Schrauben auch noch gut in den Keller. Zudem gibt es eine große (I-net)-Community, so dass hier auch ein großes Wissen vorhanden ist und Du viele Typs bekommen kannst, wenn es nicht mehr weiter geht.
Ein solch kleines Fahrzeug ist eigentlich zunächst ausreichend für den ein oder anderen Urlaub zu zweit. Die Reisekosten halten sich noch im Rahmen (Sprit, Fähre, Maut bzw. Autobahngebühren, etc.)
Du lernst bei dem Ausbau eines solchen Autos viel für später.
Du hast ein Auto, in dem Du dann die Teile für Dein LKW-Projekt auch transportieren kannst.

Also mein Rat. Denk über was kleines nach (z. B. T3, am Besten 1,7 l mit (Serien)Hochdach oder Faltdach wegen der Steuern) und mach ihn Dir fertig. (Erst mal Technik und Motor, Bau den Motor ggf. auf PÖL um und dann einen (einfachen) Campingausbau rein. Zur Not (bei fehlenden Finanzen) tut es auch erst mal nur ein festes Brett für das Bett und nach und nach der Rest.)
Mit dem Auto fährst Du dann auch auf die diversen Treffen, wo Du persönliche Kontakte zur LKW-Szene knüpfst. Dann kannst Du Dir in ein paar Jahren (sagen wir mal so grob 5) Dein LKW-Fahrgestell kaufen und Dir Dein Traum-Wohnmobil bauen. Bis dahin solltest Du dann auch entsprechende Erfahrungen und Informationen gesammelt haben. Den Führerschein dafür kannst Du dann im Laufe der Zeit auch immer noch dafür machen.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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Ronald
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#6 Beitrag von Ronald » Mo 18 Jun 2007 15:06

Hallo Max,
wie du an den vielen Antworten auf deine Fragen siehst, an guten Ideen und Wissen mangelt es hier nicht !
Wichtig fuer dich waere jetzt erstmal in Ruhe zu ueberlegen was due eigentlich moechtest - und was du davon auch umsetzen kannst, finanziell sowie zeitlich.
Falls du dann immernoch an Kfz und Koffer schrauben moechtest, dann halte auch ich den VW T3 fuer eine sehr gute Basis (habe ich dir hier http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?t=3427 ja auch schon geschrieben). Weitere gute Gruende dafuer hat Krabbe ja auch schon aufgezaehlt.

Die Unterhaltskosten (Steuer, Versicherung und Repa's) eines alten Kfz sind ja meist ein Problem. Am billigsten wirst du mit einem T3 Diesel fahren der als Lkw versteuert wird und als Womo versichert. Achtung: Lkw versicherung ist oft deutlich teurer als Pkw bzw Womo Versicherung des selben Fahrzeugs.
Alternativ kannst du die Diesel T3's inzwischen auf Euro3 umruesten :!: ein wichtigen Argument wenn du mittelfristig mit deinem Fahrzeug noch nach Muenchen reinfahren moechtest (Stichwort Innenstadtfahrverbote...).
Durch den Heckmotor mit Heckantrieb, gute Bodenfreiheit, robusten Unterboden und diverse Umbaumoeglichkeiten kommst du damit auch in Island sehr weit (auch mit 2wd) :) .
Waere ich an deiner Stelle, wuerde ich mir eine T3 Pritsche holen mit dem 1,7L Diesel (57PS) (Lkw Steuer).
Dann am besten irgendwo eine Wechselkabine ausleihen und das Fahrzeug "wahlweise mit Wohnkabine" eintragen lassen und eine Versicherung suchen die dir die Womoversicherung dafuer gibt (haben diverse Doka-Fahrer so gemacht).
Darauf dann in Ruhe deine Kabine konstruieren - das kannst du ja bei deiner Oma auf dem Land machen, ein Transportfahrzeug dafuer hast du dann ja schon mal.
Und wenn du dann mal zu Geld kommst kannst du die alte Pritsche ja gegen was bessers tauschen, z.B. eine T3 Syncro Pritsche :wink:

Gruss Ronald

frigo
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#7 Beitrag von frigo » Mo 18 Jun 2007 15:26

@ Ronald,

den letzten T3, den ich vor meinem Alkoven hatte, habe ich sehr gern gefahren. Enorm robust und zuverlässig, das Ding. Allerdings würde Max wohl die meiste Erfahrung mit dem Rostschruppen machen können :(

Die Falze sind bei den ansonsten tollen Autos echt die reine Pest !

Viele Grüße Sönke
Gruß Sönke
www.alte-wohnmobile.net

Guggi
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#8 Beitrag von Guggi » Mo 18 Jun 2007 15:36

Aber auch nur einmal wenn man es ordentlich macht.

Ich hatte auch einen T3, einmal Falze ordentlich gemacht.

Aussen alles raus
Schleifen
Rostumwandler Brunox rein
Sikaflex rein
Lackieren

Innen schleifen
Brunox drauf
lackieren

Es meldete sich nie wieder ein Rost.

lG

Guggi
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#9 Beitrag von Guggi » Mo 18 Jun 2007 15:38

Achja
Ich war äusserst zufrieden mit meinem T3 war allerdings ein Benziner.
Hatte nie wirklich probleme
Wenn ich nicht ein grösseres Womo benötigt hätte und meine Frau aufgrund von Platzmangel auf den Verkauf bestanden hätte, würde ich ihn noch heute mein eigen nennen

Übrigends er fährt noch immer und wird heuer 21 Jahre alt.

Ab und zu sehe ich ihn noch und bekomme feuchte augen

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VWBusman
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#10 Beitrag von VWBusman » Mo 18 Jun 2007 21:12

Hallo Max,

schau am bessten ( falls Du Dich für einen T3 begeistern kannst ) nach einem 1,7l Diesel. Ich hatte selbst so einen und war mit den Fahrleistungen ganz zufrieden. Klar es ist kein Rennwagen aber für seine 57PS recht flott und sparsam.
Alles in Allem sehr einfache Technik an der man viel lernen und selber machen kann.

Gruß Christopher
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... und es geht auch noch kleiner.....

#11 Beitrag von Abgemeldeter User » Mo 18 Jun 2007 21:29

... z.B. kann man sich für den Einmannbetrieb mit gelegentlichem Kuscheln auch aus Kangoo und Co (Doblo, Berlingo, Caddy etc.) was knuffiges bauen, die gibt es sogar mit Womozulassung, allerdings vor der blöden 1,70 m Regel....
In einem früheren Thread hab ich auch schon mal was von einem Zwei-Zimmer-Küche-Bad-Mobil auf Basis von zwei Citroen Acadyane (das waren etwas aufgemotzte Kastenenten), von denen eine als Hänger umgebaut worden war (nur der Kastenteil), erzählt. Das sollte auch mit einem Unfall-Kangoo gehen.

Du siehst, wenn man nur kraus genug denkt, kommen die tollsten Idee bei raus....hihihi.... nicht schlimm, das kommt erst, wenn man´s baut .....

Denkfutter hast Du nun genug, lieber Max, also mach was draus...hihihi

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