Petition zur Umlegung der Kfz-Steuer auf den Mineralölpreis

Hier postet Ihr alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Diskutiert über Eure Enkelkinder, stellt Eure neuste Blumenzüchtung vor oder sagt uns mal die Meinung. Und hier sucht und findet man alles, was nirgendwo anders reinpasst :-)
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colt
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Petition zur Umlegung der Kfz-Steuer auf den Mineralölpreis

#1 Beitrag von colt » Mi 21 Mär 2007 13:49

Hallo, habe im Buschtaxi-Forum eine Petition an den deutschen Bundestag gefunden, die auch hier auf Interesse stoßen dürfte.

Die Petition hat die Umlegung der Kfz-Steuer auf den Mineralölpreis zum Thema.

Meines Erachtens ist das ein absolut überlegenswerter Gedanke, denn bei einer solchen Regelung wäre bedeutend mehr Fairneß in der Besteuerung geboten als bei vielen anderen Systemen. Wer viel fährt, zahlt viel - so einfach könnte es sein.

Deshalb meine Bitte: Unterzeichnet die Petition. Wir haben 6 Wochen Zeit, um möglichst viele Befürworter zu finden.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bund ... tionID=397

Viele Grüße,
Colt
http://forum.buschtaxi.org/das-biest-t17959.html
http://forum.buschtaxi.org/texas-t15519.html

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paulikxp
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#2 Beitrag von paulikxp » Mi 21 Mär 2007 14:14

Grundsätzlich begrüßenswert, aber die Besteuerung nach Schadstoffausstoß wäre damit nicht mehr möglich.
Klar, wer viel fährt, der macht auch viel dreckige Luft. Aber ein Euro5-Actros hat sicher einen viel geringeren Schadstoffausstoß pro geleistete kWh des Motors als mein (und vieler anderer) Vehikel von 1992.
Das Verbannen dieser Stinker von der Straße durch hohe "Strafsteuer" ist damit nicht mehr möglich (was mir natürlich sehr recht wäre...)

Björn
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Fritz
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#3 Beitrag von Fritz » Mi 21 Mär 2007 15:34

Moin!

Ich denke, dass der Anteil der Autos die älter als 15 Jahre sind und in Deutschland fahren nicht sehr hoch ist. Eine "Strafsteuer" vertreibt diese AUtos nur in andere Länder (Osteuropa, Asien, Afrika), sie sind ja nicht wirklllich verschwunden.

Mir schein eine Besteuerung nach CO2-Ausstoß, dann aber progressiv, sinnvoller als die Umlage auf den Spritpreis.

Fritz

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FraBer
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#4 Beitrag von FraBer » Mi 21 Mär 2007 16:53

Moin,

die Idee ist ja nicht neu und ich kann dem auch folgen.
Allerdings habe ich mit Webseiten, die Layoutklau betreiben und falsche Tatsachen vortäuschen Probleme. Macht euch bitte mal die Mühe und seht euch den Pfad an :wink:

Viele Grüße
Frank

Gast

#5 Beitrag von Gast » Mi 21 Mär 2007 17:23

Dem "Pfad" bin ich schon vor über einem Jahr nachgegangen, es ist OK so.
Online Petitionen werden von der Napier Uni in Edinburg UK, gehostet.
Das haben mir auch die ITler der Bundesregierung so als richtig bestätigt.


Ich fands damals auch merkwürdig

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FraBer
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#6 Beitrag von FraBer » Mi 21 Mär 2007 17:57

Haben die im Bundestag Angst vor ihren eigenen Datenschutzgesetzten :evil:

Ist denen vielleicht aufgefallen, dass die Verantwortung für alle Inhalte einer Webseite beim Betreiber liegt und die Kontrolle nicht immer ganz einfach ist.
Mir sieht das nach Umgehung der Deutschen Gesetzte aus oder hat da jemand eine andere Erklärung :?:
Toll was man so von der eigenen Regierung lernt.

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mangiari
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#7 Beitrag von mangiari » Mi 21 Mär 2007 18:09

Fritz hat geschrieben:Mir schein eine Besteuerung nach CO2-Ausstoß, dann aber progressiv, sinnvoller als die Umlage auf den Spritpreis.
Ich denke der Spritverbauch und der CO2-Ausstoß sind doch so gut wie das selbe. Wo soll denn das C aus dem Sprit sonst hingehen als in die Luft? Klar, man könnte noch andere Sachen draus bauen als Kohlendioxid, aber ich denke da ist das CO2 noch die beste Alternative.

Also ob Du den Sprit oder den Ausstoß versteuerst ist das selbe. Wie beim Abwasser, da zahlst ja auch das Abwasser gleich mit dem Trinkwasser mit. Wer das Trinkwasser dann auf seinen Rasen kippt ist selber schuld und wer zu Hause Regenwasser sammelt um damit die Toilette zu betreiben ist fein raus :D

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Ronald
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#8 Beitrag von Ronald » Mi 21 Mär 2007 20:42

mangiari hat geschrieben:Ich denke der Spritverbauch und der CO2-Ausstoß sind doch so gut wie das selbe.
Also ob Du den Sprit oder den Ausstoß versteuerst ist das selbe. Wie beim Abwasser, da zahlst ja auch das Abwasser gleich mit dem Trinkwasser mit. Wer das Trinkwasser dann auf seinen Rasen kippt ist selber schuld und wer zu Hause Regenwasser sammelt um damit die Toilette zu betreiben ist fein raus :D
Beim Trinkwasser bezahlst du aber nur die Menge die du wirklich verbrauchst. Das wird bei der CO2 Steuer ja nicht so sein, da sich diese nach dem "theoretischen" CO2 Ausstoß während eines bestimmten Fahrzyklus richtet, nicht nach der wirklichen Menge CO2 die dein Fahrzeug übers Jahr ausstößt.
Ich fände es auch gerechter den Großteil der Kfz-Steuer auf den Spritpreis zu übertragen. Macht doch irgendwie keinen Sinn das ich mit einer Jahresfahrleistung von 15.000km genausoviel "CO2-Steuer" bezahlen soll wie jemand der im Jahr viermal soviel fährt und auch entsprechend 4x mehr CO2 und andere Schadstoffe im Jahr ausstößt.
Daher habe ich dort unterschrieben.
Verbunden mit einer relativ niedrigen Basissteuer nach Abgaseinstufung oder auch CO2 Ausstoß könnte man trotzdem noch einen Anreiz für schadstoffärmere Fahrzeuge bieten.

Gruss Ronald

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Questman
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#9 Beitrag von Questman » Mi 21 Mär 2007 22:12

und wer zu Hause Regenwasser sammelt um damit die Toilette zu betreiben ist fein raus


Und wer sich dabei erwischen läßt, daß alles ohne Wasseruhr zu betreiben, der ist bald fein drin. :lol:

Es ist nicht überall erlaubt sein Regenwasser ins Klo zu kippen ohne diesen Verbrauch über eine Wasseruhr zu ermitteln und natürlich auch dafür Abwassergebühren zu zahlen.
Denn Du belastest damit ja auch die Abwassersysteme und hast dafür zu zahlen.
Ergo, doch nix gespart.
Grüße vom QM.

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mangiari
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#10 Beitrag von mangiari » Do 22 Mär 2007 07:43

Ok, was CO2 Ausstoß angeht bin ich dann wohl schlecht informiert. Die Formulierung ist aber auch einfach schlecht. Man wird dann ja nicht nach CO2 Ausstoß, sondern nach durchschnittlichem CO2 Ausstoß seines Fahrzeugs besteuert. Das ist natürlich auch in meinen Augen totaler Mist. Zumal die Umwelt und CO2 Bilanz sicherlich besser ist, wenn ich ältere Autos noch ein paar Jahre länger fahre, dabei ein bisschen mehr Dreck mache, aber dafür ein paar Autos in der Herstellung vermeide. Aber die Herstellung ist ja eine Wirtschaftsleistung, die kann ja nicht unerwünscht sein :roll:

Im Haus meiner Eltern läuft die Toilette seit 25 Jahren ausschließlich mit Regenwasser. Wir haben dafür (und für einiges anderes am Haus) sogar von der Stadt mal einen Umweltpreis bekommen. Kann mir nicht vorstellen dass das nicht rechtens ist. Aber ich kann ja mal nachfragen.

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paulikxp
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#11 Beitrag von paulikxp » Do 22 Mär 2007 09:53

mangiari hat geschrieben:Ok, was CO2 Ausstoß angeht bin ich dann wohl schlecht informiert. Die Formulierung ist aber auch einfach schlecht. Man wird dann ja nicht nach CO2 Ausstoß, sondern nach durchschnittlichem CO2 Ausstoß seines Fahrzeugs besteuert. Das ist natürlich auch in meinen Augen totaler Mist. Zumal die Umwelt und CO2 Bilanz sicherlich besser ist, wenn ich ältere Autos noch ein paar Jahre länger fahre, dabei ein bisschen mehr Dreck mache, aber dafür ein paar Autos in der Herstellung vermeide. Aber die Herstellung ist ja eine Wirtschaftsleistung, die kann ja nicht unerwünscht sein :roll:
Das sind ja zwei verschiedene Paar Stiefel. Die CO2-Emission im Betrieb geschieht ja z.B. in der Innenstadt, auf jeden Fall "lokal", also da, wo Du gerade bist. Und genau das soll ja vermieden werden. Die CO2-Emission bei der Herstellung eines Fahrzeug spielt ja leider bei der ganzen Geschichte keine Rolle und wird ja auch dem bestehenden Fahrzeug nicht zugute gehalten :-(
Allein die bei der Stahl- und vor allem Aluminium-Herstellung anfallende Luftbelastung ist enorm.
Ich hab' mal ein Donald-Duck-Comic gelesen, in dem Daniel Düsentrieb zum Schutz von Onkel Dagoberts Geldspeicher eine riesige Käseglocke über Entenhausen gebaut hat (und dabei leider oben ein "Ozonloch" zur Belüftung gelassen hatte, das war dann der Schwachpunkt). Vielleicht sollte man diese Idee aufgreifen und die Innenstädte derartig schützen. Denn wie soll sonst vermieden werden, daß die Abgase von außerhalb in die Stadt wehen? Gerade in landwirtschaftlich geprägten Gebieten dürfte der Feinstaub-Eintrag durch Staub und Pollen in die Stadt besonders hoch und mit Fahrverboten kaum zu beheben sein :-)
mangiari hat geschrieben: Im Haus meiner Eltern läuft die Toilette seit 25 Jahren ausschließlich mit Regenwasser. Wir haben dafür (und für einiges anderes am Haus) sogar von der Stadt mal einen Umweltpreis bekommen. Kann mir nicht vorstellen dass das nicht rechtens ist. Aber ich kann ja mal nachfragen.
Kannste ja mal machen. Aber abgeleitet aus der Brauchwassermenge gibt's eben auch eine Abwassermenge, die bezahlt werden muß (Schmutzwasserabgabe). Und wenn Du das Brauchwasser quasi selber erzeugst (Brunnen, Regenwasser), muß die Abwassermenge ermittelt werden. Erst recht, wenn Du aus dem Frischwasser Schwarzwasser, also durch Fäkalien verschmutztes, machst.
Von der kann man sich z.B. bei einem nur der Gartenbewässerung dienenden Anschluß befreien lassen (das haben wiederum meine Eltern mit einer zusätzlichen Wasseruhr bewerkstelligt und anerkannt bekommen).

Gruß,
Björn
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#12 Beitrag von colt » Do 22 Mär 2007 13:26

paulikxp hat geschrieben:Grundsätzlich begrüßenswert, aber die Besteuerung nach Schadstoffausstoß wäre damit nicht mehr möglich.
Klar, wer viel fährt, der macht auch viel dreckige Luft. Aber ein Euro5-Actros hat sicher einen viel geringeren Schadstoffausstoß pro geleistete kWh des Motors als mein (und vieler anderer) Vehikel von 1992.
Das Verbannen dieser Stinker von der Straße durch hohe "Strafsteuer" ist damit nicht mehr möglich (was mir natürlich sehr recht wäre...)

Björn
Diese Fahrzeuge werde über kurz oder lang vom TÜV aussortiert, da es sich für den Halter nicht mehr rechnet, diese Stinker wieder in Stand zu setzen.
FraBer hat geschrieben:Haben die im Bundestag Angst vor ihren eigenen Datenschutzgesetzten :evil:

Ist denen vielleicht aufgefallen, dass die Verantwortung für alle Inhalte einer Webseite beim Betreiber liegt und die Kontrolle nicht immer ganz einfach ist.
Mir sieht das nach Umgehung der Deutschen Gesetzte aus oder hat da jemand eine andere Erklärung :?:
Toll was man so von der eigenen Regierung lernt.
Ausnahmsweise ist das mal in Ordnung so. Das ist Teil eines Modellversuchs. Weiteres gibt es hier:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02 ... erver.html



Viele Grüße,
Colt
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#13 Beitrag von paulikxp » Do 22 Mär 2007 16:47

Hallo Colt (Seavers?),
colt hat geschrieben: Diese Fahrzeuge werde über kurz oder lang vom TÜV aussortiert, da es sich für den Halter nicht mehr rechnet, diese Stinker wieder in Stand zu setzen.
Entschuldige bitte, aber das ist doch nun wirklich Unsinn. Ein gepflegtes Auto kann auch ohne aufwendige Instandsetzung steinalt werden. Ich denke da nur mal - um beim Forumsthema zu bleiben - an alte Behördenfahrzeuge als Basis für Wohnmobile, seien es ehemalige THW-, Feuerwehr- oder Bundeswehrfahrzeuge. Die sind beim Verkauf oftmals so gut in Schuß, daß sie bis auf Kleinigkeiten über längere Zeit keine kostspieligen Reparaturen benötigen.
Auch meine beiden Autos von 1992 sind aufgrund ihrer geringen Laufleistungen (125.000 km beim kleinen MB 210D, 400.000 beim MB 1827) auch im Wortsinn meilenweit von unrentablen Reparaturen entfernt.

Daher wird weniger der TÜV als vielmehr die Steuergesetzgebung diese "alten Stinker" aus dem Verkehr ziehen.
Aber Du hast sicherlich Recht, wenn Du auf die Gemeinheit schaust, alte Golf oder Passat Diesel, alte Geländewagen oder Kleinbusse etc. werden sich dann aufgrund der Steuersituation vielleicht nicht mehr rechnen.

Björn
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Fritz
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#14 Beitrag von Fritz » Do 22 Mär 2007 18:59

Ich denke der Spritverbauch und der CO2-Ausstoß sind doch so gut wie das selbe. Wo soll denn das C aus dem Sprit sonst hingehen als in die Luft? Klar, man könnte noch andere Sachen draus bauen als Kohlendioxid, aber ich denke da ist das CO2 noch die beste Alternative.

Da hast du ja recht, aber ich sprach von einer progressiven Besteuerung, also nicht von einer linearen wie bei der Umlage der Steuer auf den Sprit.
Somit wird die Sache schon ganz anders.

Fritz

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#15 Beitrag von colt » Mo 26 Mär 2007 12:16

paulikxp hat geschrieben: Daher wird weniger der TÜV als vielmehr die Steuergesetzgebung diese "alten Stinker" aus dem Verkehr ziehen.
Aber Du hast sicherlich Recht, wenn Du auf die Gemeinheit schaust, alte Golf oder Passat Diesel, alte Geländewagen oder Kleinbusse etc. werden sich dann aufgrund der Steuersituation vielleicht nicht mehr rechnen.

Björn
Hallo Björn,

die Frage ist für mich, ob es sich rechnet unter Ausstoß von zig Tonnen Schadstoffen einen Geländewagen zu ersetzen, oder obs nicht besser ist, diesen zu fahren, bis er technisch fertig ist. Durch die geringeren Verbäuch moderner Motoren erhält man ausreichend Anreiz, diese irgendwann auszutauschen. Ob ich allerdings 150€ oder 500€ Steuern bezahle ist mir ehrlich gesagt wurst, das geht im Jahresfinanzbedarf eh unter... Das tägliche (wöchentliche...) Tanken führt mir aber den Sinn einer Neuanschaffung dauerhaft vor Augen.

Viele Grüße,
Colt "the lonesome stuntman" ;)
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