T4 Doka Syncro

Unten sind sie alle gleich: Fragen und Antworten zur Fahrzeugtechnik.
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Ronald
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T4 Doka Syncro

#1 Beitrag von Ronald » Di 13 Feb 2007 16:56

Hallo,
ich habe zwei Fragen zur T4 Doka Syncro:

1. Die Rahmen-/ Pritschenhoehe.
Nach meinen Infos liegt die Pritsche auf knapp 90cm Hoehe.
Der Rahmen bei ca. 65cm, d.h mit Zwischenrahmen kann mein eine Kabine auf ca. 70cm montieren.
Finden sich diese Masse in der Realitaet wieder ?

2. Wie sieht das mit der Abgaseinstufung der Dieselmotoren aus. Die T4 Multivan/Caravelle Syncros haben ja bis 2001 nur Euro 1 Einstufung. Gibt es bei Lkw Zulassung Unterschiede, oder sind die auch noch alle nach Euro 1 eingestuft ?
Selbst wenn man nach Gewicht besteuert wird :lol: , bezueglich Innenstadt-Fahrverbote fuer Euro-1 Diesel ist das ja schon interessant :? .

Danke und Gruss,
Ronald

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Alter Hans
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#2 Beitrag von Alter Hans » Di 13 Feb 2007 18:37

Hallo Ronald,
zu 1: lt. VW Prospekt: Höhe OK Pritsche bei T4 Doka 875 mm
Tiefladepritsche OK 740
lt. VW Maßzeichnung aus den Aufbaurichtlinien:
OK Rahmenhöhe an Hinterachse beim Fahrgestell:
beladen: 505, leer 636 mm.
zu 2. da ist noch einiges unklar.
mein T4 Fahrgestell syncro TCI mit AXL 75 kw war im Modelljahr 2002 erstmals mit EURO III angegeben. Das reicht nach meinen heutigen Infos aber nur zur roten Innenstadtplakette und nur zur zweitbesten Steuerstufe.

Gruß vom Alten Hans

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Alter Hans
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#3 Beitrag von Alter Hans » Di 13 Feb 2007 19:06

Hallo
noch eine Ergänzung: aus einem Verkaufshandbuch für das Fg KR mit Fahrerhaus wird eine OK Rahmenhöhe ganz hinten mit 666 mm angegeben. Toleranzen +- 50 mm.
Du kommst mit Deinen Vorstellungen schon an die Realität und siehst auch wie stark es auf die Beladung ankommt.
Grüße Alter Hans

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#4 Beitrag von Uwe adsV » Di 13 Feb 2007 21:20

Guck ma da:
http://www.vwn.de/vwn-extranet/aufbauri ... index.html

wenns nicht funzt, www.vwn.de dann bei Service dann Aufbaurichtlinien dann T4 .....

Grüße aus dem Vogtland

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Krabbe
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#5 Beitrag von Krabbe » Di 13 Feb 2007 22:36

Hi,

heut ist dunkel, morgen bin ich nicht da, wenn Du Glück hast, dann kann ich Donnerstag mal messen gehen. Kommt bei der Doka natürlich auch drauf an ob Du höher legst. Und Die Doka sinkt hinten beim Aufsatteln der Kabine doch sehr stark ein.
Je nachdem was und wie Du baust ist ein Hilfsrahmen nicht unbedingt notwendig. Ich habe z. B. keinen.

Es gibt wohl angeblich einen neuen Kat, mit dem eine bessere Einstufung auch beim Syncro möglich ist. Aber genauer hab ich mich darum noch nicht gekümmert. Nur am Rande was mitbekommen, dass im T4-Forum in der Richtung was gepostet wurde.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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#6 Beitrag von Krabbe » Mi 14 Feb 2007 08:08

Hi,

hab jetzt noch nicht nachgemessen, wobei nachmessen im Moment eigentlich eh nichts bringt, da die Kabine abgesattelt ist und meine Doka ca. 60 mm höher steht als Serie.

Aber ich hab mal gerechnet. Bei der Eintragung hatte ich eine Höhe von ca. 3,05 m. Wenn ich jetzt die Kabine runter rechne, dann war die Höhe der Auflagepunkte am Rahmen ca. 63 - 64 cm über der Strasse, wobei man sagen muss, dass die Doka da schon ca. 45-55 mm höher war, als wie ich sie gekauft hatte.
Denn die Höhe ist ja (bei Beladung) beim T4 auch stark davon abhängig welche Federn und Federunterlagen man hat. Da wurden verschiedene Kombinationen ausgeliefert.
Meine Doka hatte, als ich sie gekauft hab, ein zul. Gesamtgewicht von ca. 2,6 t (2640 kg? Ich weis es nicht mehr genau.) Dabei war sie auf der Hinterachse mit „violetten“ Federn und einer 12 mm Federunterlage ausgerüstet. Die Umrüstung auf „rotbraune“ Feder, wie sie m. W. auch bei den Dokas mit höherem serienmäßigen Gesamtgewicht eingebaut waren bringen bei Beladung ca. 5-10 mm mehr Höhe. Die Federunterlagen gibt es auch in verschiedenen Höhen (5, 12 u.19 mm). Dabei macht 1 mm Höhe der Unterlage ca. 2,4 mm Fahrzeughöhe aus.

Die Rahmenhöhe einer Syncro-Doka mit „rotbraunen“ Federn und 12 mm Unterlage sollte bei aufgesetzter Kabine so ca. 58,5 – 60 mm sein.

Wenn Du auf einen T4 Syncro aufbauen willst: Ist Dir bekannt, dass Du den auf 3100 kg zGG auflasten lassen kannst? Wenn Du weitere Infos benötigst kannst Du Dich gerne an mich wenden.
Viele Grüße
Krabbe
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Ronald
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#7 Beitrag von Ronald » Mi 14 Feb 2007 13:17

Hallo,
erstmal vielen Dank fuer die schnellen Infos !

@ Krabbe,
auch danke fuer die Info zum zitieren, habe ich gleich mal benutzt:
Krabbe hat geschrieben:Hi,
Es gibt wohl angeblich einen neuen Kat, mit dem eine bessere Einstufung auch beim Syncro möglich ist. Aber genauer hab ich mich darum noch nicht gekümmert. Nur am Rande was mitbekommen, dass im T4-Forum in der Richtung was gepostet wurde.
Stimmt, das hatte ich auch gelesen. Gibt's aber nur fuer den TDI :) , nicht fuer den 2,4D :x . Die Teile sind zwar etwas umstritten, aber Eintragung scheint bisher zu klappen.
Krabbe hat geschrieben:Hi,
Wenn Du auf einen T4 Syncro aufbauen willst: Ist Dir bekannt, dass Du den auf 3100 kg zGG auflasten lassen kannst?
Ich dachte das geht sogar bis auf 3300kg ?!? Oder ist das dann in Verbindung mit Luftfederung ?

Wobei ich wahrscheinlich auch problemlos mit 2,8t auskommen sollte, da die T4 Doka ggf als Ersatz fuer unseren jetzigen T3 als Zugfahrzeug herhalten sollte.
Und da das Kabinenbauen ja solch ein Spass bringt, dachte ich mir das eine Minikabine auf der Doka zusaetzlich zum Campinganhaenger ideal als Kinder-Spielzimmer und zum Einkaufen genutzt werden koennte :lol: . Und wenn man mal ohne Anhaenger unterwegs ist, koennen wir zumindest mal darin uebernachten.
Wenn man nur mehr Zeit haette...Ein einfacher "Schuhkarton" direkt auf der Pritsche waere daher die einfachste Loesung, aber wegen Hohenbeschraenkung auf 2m wird es darin dann doch sehr flach.

Gruss Ronald
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#8 Beitrag von helmut t4 » Mi 14 Feb 2007 19:54

Hallo Ronald,

3100 bei Syncro,
3300 nur bei Frontantrieb, hat beim T4 nichts mit Luftfeder zu tun.

Gruß Helmut
Grüße aus der Waldsiedlung Iggelheim
unterwegs mit T4 2,5 TDI Doka, mit Bimobilabsetzkabine

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#9 Beitrag von Krabbe » Mi 14 Feb 2007 22:54

Hi Ronald,

wenn Du Dir ne Doka als Zugfahrzeug nehmen willst, dann mußt Du ja schon ne einigermaßen vernünftige Wohnkabine drauf bauen um das ganze als Wohnmobil zulassen zu können. (Bzw. als Wechselaufbau Wohnkabine mit sich dann ändernder Fahrzeugart Wohnmobil), Denn sonst ist ja Essig mit Anhängerfahren am Sonntag. Oder sind die auf Eurem Strassenverkehrsamt so gnädig Dir für den Bootstrailer ne Sondergenehmigung auszustellen? Hab vom Kölner Strassenverkehrsamt in anderen Dingen von wenig Kooperationsbereitschaft gehört.
Viele Grüße
Krabbe
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Ronald
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#10 Beitrag von Ronald » Do 15 Feb 2007 09:06

Moin Krabbe,
ja, da hast du schon recht - wenn Doka, dann mit (Absetz-)Kabine.
Wobei
Krabbe hat geschrieben: Oder sind die auf Eurem Strassenverkehrsamt so gnädig Dir für den Bootstrailer ne Sondergenehmigung auszustellen?
das mit dem Boosttrailer war ein anderer thread...siehe das Bild im vorigen Beitrag :wink:

Die Idee ist eine kleine Kabine, ca 2.2m lang, x 1.8m breit x 1.3m hoch, damit die Gesamthoehe unter 2m bleibt. Alles wieder aus Multiplex, wie auch die Anhaengerkabine.
Einfache Innenausstattung mit zwei seitlichen Sitzbaenken(=Staukaesten) in Laengsrichtung, in Verbindung mit Tischplatte baut man daraus die Liegeflaeche. An der Front eine schmale Kuechenzeile mit je 10L Frisch-/Abwassserkanister und Abstellflaeche fuer vorhandenen Origokocher...
Im Heck eine grosse Klappe mit Aufstellfenster.Das wars.

Damit sollte ich eigentlich einen wahlweisen Eintrag Lkw / Womo bekommen, oder ?

Inzwischen unterscheidet der TUEV ja anscheinend zwischen Zulassungseintrag als Womo und steuerlicher Womo Anerkennung. D.h. die 1.7m Stehhoehe brauche ich nur fuers Finanzamt, der TUEV braucht es nicht.
Eine Diesel-Doka besteuert man aber doch sowieso besser als Lkw und sucht sich eine Versicherung die bei Womo-Wechselaufbau eine Wohnmobilversicherung fuer das Teil akzeptiert. Ist das alles jetzt so richtig, oder ist da noch ein haken an der Idee ?
Krabbe hat geschrieben:Je nachdem was und wie Du baust ist ein Hilfsrahmen nicht unbedingt notwendig. Ich habe z. B. keinen.
Um mit solch einer Minikabine unter 2m Fahrzeughoehe zu bleiben ist natuerlich jeder eingesparte cm nuetzlich. Hast du deine selbsttragende Kabine direkt auf den Fahrzeugrahmen montiert/verschraubt ? Ist dein Kabinenboden verstaerkt ?
Zumindest abseits der Strasse wird sich das Fahrgestell doch verwinden - und Islaendische Hochlandpisten sollte obige Idee schon aushalten...

Gruss Ronald

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#11 Beitrag von Krabbe » Do 15 Feb 2007 12:08

Hi,

Sorry, da hab ich zwei Threads kurz durcheinander gebracht.

Ja, so sollte es mit dem Wechselaufbau klappen.

Mit der sinnvollsten Zulassung / Versicherung siehst Du das nach aktueller Lage richtig. Meiner läuf auch so.

Bei so einer Mini-Kabine sackt das Fahrzeug ja nicht so sehr in die Federn. Andereseits muß man in D ja auch nicht unbedingt höher legen, und für den Urlaub ist das ganze schnell in max. einer Stunde getan.

Ich habe eine 18er Siebdruckplatte auf dem Rahmen verschraubt (an den original Punkten für die Pritsche). Darauf steht meine Kabine. Der Boden ist ein Sandwich, bei dem die Innenlage 15 mm Multiplex ist. Zur Verstärkung sind im Boden zwei Längstbalken in die Bodenplatte eingelassen. Das passt so.
Viele Grüße
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#12 Beitrag von Alter Hans » Do 15 Feb 2007 21:20

Hallo,
mein Ormocar Alkovenfestaufbau ist auch direkt mit dem Rahmen verschraubt und mit dem ausgeschnittenen Fahrerhaus verschraubt/verklebt.
Bodenplatte von oben: PVC Belag, 12 mm Birkenmultiplex, 37 mm PU Schaum, 3mm GfK. Über den Längsträgern sind statt PU Holzverstärkungen im Sandwich.
Nach insgesamt fast 120Tkm -
auch auf äußerst schlechten Straßen (z.B. Ukraine oder Autobahn Dresden-Breslau im alten Zustand: Spitznamen Europas längste Treppe wegen der Querfugen) insgesamt vielleicht 10Tkm ist kein Schaden aufgetreten.
Gruß vom Alten Hans

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