Ein Neuer stellt sich vor und hat gleich zwei Fragen

Unten sind sie alle gleich: Fragen und Antworten zur Fahrzeugtechnik.
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granduca
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#16 Beitrag von granduca » Mi 07 Feb 2007 21:49

Hallo zusammen,

mir schon klar, das ich mit max. 6 Personen (ca. 400 kg) ein massives problem habe. Das ist die maximalanfoderung und nicht der normalfall und muss gegebenenfalls durch leere Tanks (ausser Diesel) oder ein entsprechend ausgelegtes Basisfahrzeug (4t) ausgeglichen werden. Ich habe mich da noch nicht festgelegt. Vielleicht ändern sich hier die Anforderungen auch noch, wenn die Kinder ihre eigenen Wege gehen, bis ich an die Feinplanung gehe. Ich suche erstmal nach grundsätzlichen Lösungen um zu sehen was geht oder nicht.

Beim Sitzbankproblem (eingebaut oder nicht) habe ich mir überlegt, ob ich den Zwischenboden im Aufbau so hoch mache, das er mit der Sitzflächenpolsterung eine Ebene bildet und so die hintere Sitzbank quasi als Treppe in die Doka fungiert. Das macht aber nur dann Sinn, wenn ich den Dachausschnitt realisieren kann weil sonst der Durchgang eben nur ein Schlupfloch oder Durchreiche wird.

Der Einwand, das ich den C-Träger durchtrennen muss ist richtig und hier habe ich auch Bedenken ob der Tüv mitspielt. Deswegen habe ich die Problematik hier zur Diskussion gestellt. Ich habe bislang leider nur die Aufbaurichtlinien von VW gesehen. Hier scheint mir aber der Ausschnitt realisierbar zu sein. Ich werde auf jeden Fall den Tüv kontaktieren, bevor ich an die Umsetzung gehe.

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Leerkabinen-Wolfgang
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#17 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 08 Feb 2007 08:31

Hallo, Granduca,

uuups - wer lesen kann, kann eindeutig besser mitdiskutieren! Hab' ich doch da etwas mit der B- und C-Säule durcheinander gebracht :-(

Bei Ford hatte mir ein Händler (dem ich auf diesem Gebiet allerdings nicht allzuviel Kompetenz zutraue) gesagt, daß der C-Holm nicht durchtrennt werden dürfte - nur die Rückwand der DoKa dürfte ich x-beliebig zerschneiden.

Wenn Du an einen Wagen >3.5t denkst, denke bitte auch daran, daß damit für Dich die typischen LKW- (bzw. hier in Deutschland die WoMo-)Höchstgeschwindigkeiten gelten. Mit 70-100km/h durch die Gegend zu zockeln ist zwar sehr geruhsam, aber wenn es bis in die Nordländer gehen soll, wären ein paar km/h auf Hin- und Rückfahrt nicht schlecht. Langsam fahren kann man noch im Zielgebiet...

Und ein doppelter Boden auf Höhe der Sitzbankfläche, das gibt eine ziemlich große Gesamthöhe des Fahrzeugs - mit entsprechendem Luftwiderstand, Wankneigung und Problemen bei Tunneldurchfahrten.

Tut mir leid, daß ich bei Deiner Basisfrage (Zerschneiden des C-Querträgers) nicht helfen kann - aber vielleicht kann ich ja ein paar andere Punkte zum nachdenken einbringen...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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#18 Beitrag von granduca » Do 08 Feb 2007 10:19

Hallo Leerkabinen-Wolfgang,

ich hatte vor, das Fahrzeug mit Aufbau als Fharzeug mit 3,8 oder 4t zuzulassen und ohne Aufbau auf 3,5t ablasten zu lassen. Wobei ich noch nicht weis, ob ich ev. ein Basis-Fahrzeug mit 3,5t zu beschaffen (wegen des Geschwindigkeitsrreglers bei Fahrzeugen über 3,5t und dann durch entsprechende Fahrwerkmodifikationen auf 3,8 oder 4t aufzulasten. Villeicht geht auch der einfachere Weg, das der Geschwindigkeitsregler abgeschaltet werden kann. Das ist sicherlich ein neues Diskussionsthema.

Die 100Km Beschränkung mit Aufbau empfinde ich als nicht so gavierend. Ich empfinde es als stressfreies Fahren, wenn ich im LKW-Strom mitschwimme. Ausserdem wirkt sich dies Fahrweise positiv auf den Verbrauch aus. Der schwedische Inlandsvägen hat über weite Strecken die Qualität einer deutschen Landstrasse, da fährt man auch nicht schneller als 100Km/h. Ohne Aufbau (als Alltagsfahrzeug) will ich natürlich schneller fahren.

Hast du ein ungefähres Maß für den Abstand Rahmenoberkante-Sitzflächenoberkante ? Ich möchte gern abschätzen, wie hoch die Innenhöhe des Aufbaues bei einer Fahrzeuggesamthöhe von 3,2m ist bzw. wie hoch ich den Zwischenboden setzen kann. Ich habe bei meiner Grobzeichnung mal 40cm vorgesehen. Da hätte ich bei einer Rahmenhöhe von 70 cm noch eine Innenhöhe von ca. 2,05m

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#19 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 08 Feb 2007 10:50

Hi, Granduca,

willst Du Deine Kabine auf eine (evtl. individuell gefertigte) Niederflurpritsche (direkt auf dem Rahmen aufliegend) setzen oder auf die normale Pritsche?

Wenn ersteres (was ich wegen des besseren Schwerpunktes empfehlen würde), wären Fahrgestellboden und Kabinenboden nahezu auf gleicher Höhe (eben um die Pritschendicke unterschiedlich). Die Sitzmöbel in den Fahrzeugen sind zw. 45 und 50cm hoch, also düfte der Abstand innerer Kabinenboden - Sitzhöhe Fahrgastraum irgendwo zw. 35 und 40cm liegen (Sitzbankhöhe - 5cm Pritschendicke - 5cm Kabinenbodenstärke.

Wenn Du Dein Fahrzeug auch im Alltag nutzen willst, solltest Du unbedingt die 3.3t/3.5t-Version nehmen und die per Volluftfederung auf mehr als 3.5t auflasten. Mit Kabine wird das Fahrzeug am oberen Gewichtslimit betrieben, d.h. die Federung muß entsprechend verstärkt sein, um hier nicht in die Knie zu gehen. Bei leerem Fahrzeug bedeutet das aber, daß die Hinterachse knochenhart ist, d.h. Du hoppelst bei jeder Bodenunebenheit, was der Sicherheit (und dem Fahrkomfort) alles andere als zuträglich ist.
Nur bei einer Volluftfederung hast Du die Möglichkeit, das Federungsverhalten an die Ladung in weitem Rahmen anzupassen. Gleichzeitig hast Du - entsprechende Ausführung vorrausgesetzt - eine wunderbare Nivelliermöglichkeit für das stehende Fahrzeug und eine deutlich vereinfachte Absetzmöglichkeit (kein oder wenig Hubstützengekurbel notwendig).

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang


P.S.: Hier hibt's z.B. die Aufbaurichtlinien für den Crafter, hier für den T5.
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#20 Beitrag von granduca » Do 08 Feb 2007 11:53

Hallo Leerkabinen-Wolfgang,

ich dachte daran, das Fahrgestell mit Alu-Riffelblech zu verkleiden. An eine Luftfederung habe ich schon gedacht, allerdings nur für das Auf/Absetzen der Kabine. Ich habe mal bei Goldschmitt wegen Volluftfederungen reingesehen. Da hab ich aber nur Volluftfederungen für T5 und Iveco-Daily gefunden. Für die neuen Modelle von Ford und Fiat habe ich noch nichts gefunden.

Danke für die Links zu den Aufbaurichtlinien von Crafter und T5.

Nach deinen Angaben für den Abstand Fahrgestell/Sitzbankoberkante würden sich ja meine Vorstellungen mit einer Zwischenbodenhöhe von ca. 40 cm vereinbaren lassen.

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#21 Beitrag von Krabbe » Do 08 Feb 2007 12:48

Hi,

unterschiedliche zul. Gesamtgewichte für mit und ohne Kabine geht IMHO nicht (mehr). Entweder Du hast immer unter oder über 3,5 t.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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#22 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 08 Feb 2007 13:06

granduca hat geschrieben:...Ich habe mal bei Goldschmitt wegen Volluftfederungen reingesehen....
Alternativ wäre die Fa. Venta vielleicht interessant.

Alu-Riffelblech als Verkleidung wäre ok, allerdings müßtest Du dann wahrscheinlich - wenn Du den Wagen einmal als Lastesel einsetzen willst - eine Siebdruckplatte o.ä. aufmontierten, um eine bessere Lastverteilung zu erzielen.

Viele Grüße
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lass es mich mal so sagen.......

#23 Beitrag von Abgemeldeter User » Do 08 Feb 2007 13:14

granduca hat geschrieben:....mit max. 6 Personen (ca. 400 kg) ein massives Problem habe. Das muss gegebenenfalls ein entsprechend ausgelegtes Basisfahrzeug (4t) ausgeglichen werden.
.....Wenn die Kinder ihre eigenen Wege gehen.........
Hallo Granduca, willkommen auch von mir....

Ich will mich ja nicht in Dein Familienleben mischen (äh....warum tu ich es dann???) , aber lass es mich mal so (auf Kölsch) sagen: Man kann et ooch övverdrieve...... :wink: :roll:

Weißt Du, wenn Du Klimmzüge (ich hoffe nicht, dass auch finanzieller Art?) machen mußt, um Deine 4 Kinder mal gelegentlich mitzunehmen, dann solltest Du denen "die eigenen Wege" mit dem Aufbau des jetztigen Womos kraft Deiner pater familiae - Autorität verordnen. Wenn die es was knapp haben, dürfte es kein Problem sein, die mit nem Hunni für die Urlaubskasse zu unterstützen, damit kommt man mit dem Eurobus oder mit dem Billigflieger schon ganz schön weit....oder? Und billiger und weniger umaständlich als eine Auflastung oder ein größeres Auto (mit den Klimmzügen der zweigleisigen Gewichtszulassung) oder Goldschmidtfedern ist es allemal.

Du hast also einen Betrieb und willst eine Doka teilweise gewerblich und mit aufgesattelter Kabine als Urlaubsvehikel nutzen.
Also brauchst Du auf jeden Fall eine (Wechsel-) Pritsche, möglichst tief, damit der Wechsel von der gewerblichen und der Urlaubsversion flott vonstatten geht. Die Tiefpritsche ist auch deswegen vorzuziehen, weil Du keine Tanks und sonstige Behälter mit Campingsachen belegt hast, die Dich im Gewerbeinsatz behindern, sondern alles was nach Urlaub riecht, ist in der Kabine. Drunterfahren, festschnallen, losfahren, denk mal an Ausflüge z.B. über Ostern etc.
Ein Problem ist m.E. die Doppelkabine. Wenn Mitarbeiter die benutzen, sieht die nach einem Jahr aus "wie Sau".......
Also denk mal über leicht entfernbare Bodenbedeckungen und Schonbezüge nach, auch über Schutzbezüge für die Türverkleidungen........
Wenn die Brut nicht mehr mitfährt, brauchst Du die Doka eigentlich nicht mehr, es sei denn berufllich oder als Ausweichplatz zum Alleinsein (Deine Frau will fernsehen, Du lesen und Radio Klassik hören). Dann brauchst Du auch den Durchgang nicht mehr. Rufen und der Austausch von Informationen ("Der Film ist vorbei, kannst reinkommen....hihihi) geht auch über eine Gegensprechanlage. Und eine um die einen Meter längere Kabine hat was wegen der Bequemlichkeit.....

So, es ist Quatsch, jetzt höflich zu sagen, ich will mich in Deine Angelegenheiten nicht reinhängen, denn genau das will ich, weil ich es von meiner halbinformierten Position aus außerhalb Deiner Familie für besser halte. Hihihi.... nur, dem zustimmen und umsetzten mußte nicht, aber den ein oder anderen Gedanken dran verschwenden und mal mit Deiner Besten drüber reden, das möchte ich erreichen, damit Du auch, wenn Du Dich anders entscheidest, diese Aspekte abgeklopt hast....ok? :lol: :idea:

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#24 Beitrag von granduca » Do 08 Feb 2007 14:37

Hallo Thomas,

du bist so furchtbar realistisch, ich sehe mich eher als Züchter von Eierlegendenwollmilchschweinen.

Klar hast du recht mit deinen Argumenten und wenn ich vernüftig wäre würde ich es so machen, wie du vorschlägst. Ich bin aber nicht immer vernünftig und ich denke das sind die andern Eierlegendenwollmilchschweinen-Züchter hier im Forum auch nicht. Es muss ja auch nicht alles so realisiert werden wie wir es hier Diskutieren. Ich finde das ganze aber sehr interessant.

Übrigens den Hinweis von Leerkabinen-Wolfgang auf die Firma http://www.venta-supply.de/ finde ich gut. Ich konnte leider keine Preisliste finden

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#25 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 08 Feb 2007 15:44

granduca hat geschrieben:Übrigens den Hinweis von Leerkabinen-Wolfgang auf die Firma http://www.venta-supply.de finde ich gut. Ich konnte leider keine Preisliste finden
Guggst Du hier, findest Du Preis...

Viele Grüße
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#26 Beitrag von Ronald » Do 08 Feb 2007 16:03

@ Wolfgang,
wegen der Aufbaurichtlinien vom neuen Transit AWD liege ich Ford seit fast einem Vierteljahr in den Ohren - die rücken nix 'raus. Solltest Du auf anderen Wegen an Info's kommen, laß es mich bitte wissen, da der Transit AWD derzeit für mich erste Wahl ist (niedrigeres Fahrerhaus als Sprinter/Crafter und Euro-Chassis, d.h. trotz hohem Alkovens geringe Gesamthöhe, 3.3t serienmäßiges Maximalgewicht, Fahrerhaus 10cm kürzer als beim T5 etc.) .
Kennst du das "Handbuch Kaosserie & Ausruestungsbefestigung Ford Transit 2006,5" ? Darin findest du einige Aufbaurichtlinien (fuer den 2wd). Der Transit-AWD unterscheidet sich Karosseriemaessig ja nicht von dem hecktriebler, daher duerfte sich da kaum etwas aendern.


@ Granduca,
ich hatte vor, das Fahrzeug mit Aufbau als Fharzeug mit 3,8 oder 4t zuzulassen und ohne Aufbau auf 3,5t ablasten zu lassen.
Nach meinem Wissen funktioniert das nicht - wenn dein zGG ueber 3,5t liegt, dann gelten fuer dich die entsprechenden Gesetze, auch ohne Aufbau.
Hast du ein ungefähres Maß für den Abstand Rahmenoberkante-Sitzflächenoberkante ? Ich möchte gern abschätzen, wie hoch die Innenhöhe des Aufbaues bei einer Fahrzeuggesamthöhe von 3,2m ist bzw. wie hoch ich den Zwischenboden setzen kann. Ich habe bei meiner Grobzeichnung mal 40cm vorgesehen. Da hätte ich bei einer Rahmenhöhe von 70 cm noch eine Innenhöhe von ca. 2,05m
Du hast schon recht, jeder sucht seine Eierlegendenwollmilchsau, das machts ja auch so interessant hier (die Idee den Zwischenboden auf Sitzbankhoehe anzuheben finde ich auch erstmal interessant)....aber mit einem 3,2m hohen 4t schweren Womo rumzufahren um i.d.R. zu zweit darin zu wohnen, das waers mir nicht wert. Mit so einem Brummer geht ja auch einiges an Fahrspass verloren (hoher Schwerpunkt, Schlechtwegeeignung, Fahrdynamik, etc). Bei einem Doka-Leergewicht von ca. 1800-2000kg bleiben bis 3,5t doch immerhin 1500kg fuer Kabine&Ladung uebrig. Und 2m Kabineninnenhoehe kannst du auch mit 2,8m Aussenhoehe erreichen...

Wie waere es denn auf der Hinterbank eine flexible Bestuhlung vorzusehen:
Im Normalfall zwei Einzelsitze mit grosszuegigem mittleren Durchgang und wenns noetig ist drei Einzelsitze bzw eine 3er oder 4er Sitzbank, dann muss du eben mal klettern.

Gruss Ronald

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#27 Beitrag von Holz-Didi » Do 08 Feb 2007 17:33

Hallo Granduca, Wolfgang und Ronald,

zunächst zur 3er Bank im Doka: Wenn ein Durchgang vom T5-Doka in die Kabine gemacht wird fällt nicht nur ein Stück Lehne weg, sondern der massive 3-Punkt Gurtträger des mittleren Platzes, der reicht hinter der Lehne bis kurz unter die Scheibe, habe mir das bei Tischer angesehen.

Tischer empfiehlt trotzdem die Bank drinnen zu lassen, schon wegen der hervorragenden Staumöglichkeit unter der Sitzfläche.

Der T5 Doka sollte ohne 4Motion, ohne orginal-Pritsche und ohne schwere Extras wie Klima (braucht man in N, S, FIN sowieso nicht) unter 1900kg kommen. Mit Goldschmitt-Auflastung bleiben 1600kg plus 800kg für eine ausgebaute Kabine (Tischer gibt 725-770 je nach Ausstattung an), bleiben 800kg für Personen und Zuladung.

Die Einschränkungen einer 3,8-4,0 to schweren Kombination täte ich mir nicht an, es macht großen Spass den Doka zu fahren. Bin letzte Woche in einem T5 MV mitgefahren, 2,4 to leer mit der 128KW Maschine....ein Traum wie der fährt.

Gruß Holz-Didi
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Holz-Didi
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#28 Beitrag von 2vgsrainer » Do 08 Feb 2007 19:04

Holz-Didi hat geschrieben: Der T5 Doka sollte ohne 4Motion,
Hallo

Also den T5 ohne Allrad, das würde ich mir sehr gut überlegen. Denn als Fronttriebler wirst du ganz leicht auf einer feuchten Wiese hängen bleiben, trotz EDS, mal ganz abgesehen von den Fahreigenschaften bei Schnee. Wenn kein Allrad, dann würde ich auf jeden Fall einen Hecktriebler wenn möglich mit Sperre, bevorzugen.
Frag mal HelmutT4. Er fährt eine BimobilVD280 auf einem T4 spazieren, wie das so ist mit dem T4 ohne Allrad wenn es vom Untergrund mal etwas schlüpfrig wird.
Gruß
Rainer

Wer Rechtschreibefehler findet darf sie behalten !
Robel 4x4 650HLB individual-> Status: aktuell !
T5 4motion mit Ormocar-Absetzkabine -> Status : verkauft !
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#29 Beitrag von granduca » Do 08 Feb 2007 22:09

Hallo,

ich habe da auch so meine Erfahrungen mit meinem Fronttriebler, der Granduca ist auf Basis des Ducto 10 aufgebaut. Der Motor ist ein aufgeladener 1.9L Motor, kleinen Rädern und einem Hecküberhang von 1,6m. Erfährt sich ganz gut am Berg, solange ich in in Schwung halten kann. Aber sobald die Strasse uneben ist springen die Antriebsräder und drehen druch, runter vom Gas um wieder Bodenkontakt zu bekommen, der Motor dreht nicht mehr hoch genug, der Turbo bringt keine Leistung mehr runterschalten (am besten gleich zwei Gänge)und hoffen das es weitergeht. Das ist natürlich etwas übertrieben aber es gab schon kritsche Situationen.

Bei reinem Heckantrieb ohne Last (im Winter) ist die Situtaion ähnlich. Deshalb sollte mein nächstes Fahrzeug ein Allrad, 4motion oder 4x4 oder sonst irgendetwas in dieser Art sein. Es ist einfach stressfreier zu fahren.

Ich habe hier im Forum die Diskussion über das reisefertige Gewicht eines Pickups verfolgt. Die Schlussfolgerung aus dieser Diskussion für mich ist das ein Basisfahrzeug für 3,5t ausgelegt sein sollte mit der Option einer Auflastung um gegebenenfalls noch Reserven zu haben. Ich möchte mir nicht überlegen müssen ob ich jetzt zwei Fahrräder mitnehmen kann und dafür das Trekkingzelt, den Kocher und die Schlafsäcke zu hause lassen muss oder ob ich das Abwasser auf die Wiese laufen lassen muss, weil der volle Abwassertank zu schwer und mein Fahrzeug dann überladen ist.

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reine Milchfrage....

#30 Beitrag von Abgemeldeter User » Fr 09 Feb 2007 00:06

granduca hat geschrieben:.....du bist so furchtbar realistisch, ich sehe mich eher als Züchter von Eierlegendenwollmilchschweinen.....
Ach weißte, mein lieber Granduca, so realistisch bin ich nicht, denn sonst hätte ich keine 3 Vollausbauten bis hin zur ausgewachsenen aber auf 7,5 t abgelasteten Sattelzugmaschine und 4 Teil - Aus- und Umbauten hinter mir......

Ich will nur verhindern, dass Du Dich zu sehr z.B. auf die Milch deines oben beschriebenen Tieres konzentrierst, obwohl Du keinen Topf hast, um sie drin aufzufangen...... verstehst, was ich meine?

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