Preis für 32.2

Hier treffen sich Besitzer (und jene in spe) des legendären Carthago Malibu in jeder Form. Leider wird er seit Ende 2002 nicht mehr gebaut - dieses Forum dient also der Arterhaltung eines der ideal-ausgebautesten Camping-Busse
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timm
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Preis für 32.2

#1 Beitrag von timm » Mo 22 Jan 2007 15:29

Hi,

was darf denn ein 32.2 mit Nasszelle, 2.5TDI, aufgelastet, scheckheftgepflegt mit 128.000 km und EZ 03/2002 kosten?

Danke für eure Antworten!

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conga7
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#2 Beitrag von conga7 » Di 23 Jan 2007 09:54

Du willst doch nicht verkaufen???
Grüßle
Conga

timm
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#3 Beitrag von timm » So 28 Jan 2007 15:38

Doch: http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic. ... highlight=

Möchte auf Wohnkabine und Pickup umsteigen. Ist nichts gegen den Malibu, aber wenn ich täglich 100km zur Arbeit und zurück fahre, ist es günstiger, nicht ständig das "ganze" Wohnmobil mitzuführen. Das ist auch der einzige Grund, sonst bin ich absolut zufrieden!

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VWBusman
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#4 Beitrag von VWBusman » Mo 29 Jan 2007 14:19

Hallo Timm,

hast Du schonmal darüber nachgedacht den Malibu zu behalten und dir einen Zweitwagen zuzulegen?

Das kommt Dich auf längere Sicht bestimmt nicht teurer wie eine Pickup-Wohnkabinen-Kombination.

Wenn Du den Malibu nur noch zu Urlaubszwecken bewegst bekommt er auch nur noch einen Bruchteil an Kilometern drauf und Du hast noch sehr lange Freude damit.
Außerdem hast Du ja geschrieben das Du eigentlich sehr zufrieden mit ihm bist.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

timm
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#5 Beitrag von timm » Mo 29 Jan 2007 20:44

Hi,

diese Idee hatte ich auch und sie ist meine zweite Präferenz, wenn ich keinen vernünftigen Preis für meinen Malibu bekomme.

Zweite Präferenz aber deswegen, weil zusätzlich Steuer und Versicherung für den Zweitwagen anfallen und der Pickup als LkW laufen könnte. Das macht steuerlich auch nochmal was aus, versichern kann man ihn anscheinend trotzdem als Womo...

Naja, schau mer mal.

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VWBusman
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#6 Beitrag von VWBusman » Mo 29 Jan 2007 21:04

Dann hab ich Dir mit dem Zweitwagen ja nichts Neues geschrieben.
Du solltest bei deiner Rechnung mit der Steuer, Versicherung und den ganzen Sachen nicht außer Acht lassen das ein Kleinwagen in den Ersatzteilen und Ölwechselmengen günstiger ist wie ein Pickup oder der bereits vorhandene Malibu. Vom Spritverbrauch mal ganz zu schweigen. Ich fahre selber T4 mit dem 2,5TDI mit 102PS und komm im Alltag mit deutlich unter 8Liter/100km aus. Ein Kleinwagen welcher ca.6.5liter super verbraucht ist bei meinem Dieselverbrauch mit dem T4 immernoch günstiger zu bewegen. Das Du einen Pickup im Solobetrieb günstiger fährst wie deinen Malibu stelle ich in Frage.

Ich möchte Dir nichts aus- oder einreden aber ich stand bis vor kurzem auch vor dieser Entscheidung und habe mich für den T4, welcher ja schon da ist, und einen Kleinwagen entschieden. Natürlich ist diese Variante unterm Strich etwas teurer wie nur ein "teures" Fahrzeug zu haben aber es ermöglicht mir den T4 noch länger als Womo zu nutzen und erspart mir manches ein- und ausräumen nach einem Wochenendtrip.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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mangiari
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#7 Beitrag von mangiari » Mo 29 Jan 2007 23:32

VWBusman hat geschrieben:Ein Kleinwagen welcher ca.6.5liter super verbraucht ist bei meinem Dieselverbrauch mit dem T4 immernoch günstiger zu bewegen.
Und das ist jetzt noch viel. Ich fahr meinen Ford Escort Kombi, der schon etwas größer ist als der typische Kleinwagen mit ca. 6 Liter Diesel.

Hab mir das Teil geholt, um den Bus für den Ausbau einmotten zu können. Außerdem wäre mir der gute neue Bus zu Schade um ihn mit der derzeitigen Pendelei runterzureiten.

So ein Entweder-Oder-Kennzeichen bräuchte man halt. Das gibt es aber erst ab größeren Anzahlen von Fahrzeugen. Ein BMW-Oldtimer-Bastel-Spezl von mir hat sowas. 10 BMWs auf'm Hof, ein Schild für alle. Fragt mich aber nicht wie das heißt und was das kostet. So teuer kann's aber nicht sein.

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Questman
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#8 Beitrag von Questman » Di 30 Jan 2007 00:58

Hat ein Kumpel von mir auch an seiner BMW R75/7 und seinem Alpine A310.

Das hat nix mit der Anzahl der Fahrzeuge sondern mit dem Alter zu tun.

Wenn Du also keine "echten" Oldtimer hast, gibts kein Wechselkennzeichen.

Würde aber soweiso nicht viel nutzen, da Du die Fahrzeuge dann nur auf Veranstaltungen oder zu s.g. "Bewegungsfahrten" damit ausstatten kannst.

Also nix um damit zu "pendeln".
Grüße vom QM.

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mangiari
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#9 Beitrag von mangiari » Di 30 Jan 2007 10:05

Hm, er scheint das dann nicht bestimmungsgemäß zu benutzen, denn er benutzt die Dinger je nach Lust und Laune (oder welcher gerade fährt ;) ) als Alltagsfahrzeuge. Und Oldtimer war jetzt etwas flappsig ausgedrückt, da sind auch durchaus etwas neuere Baujahre dabei. Kenne die Details zu der Zulassung überhaupt nicht, wollte es nur erwähnt haben dass es sowas gibt.

Vielleicht ist es ja auch sowas wie die roten Kennzeichen, die man an alles dranschrauben kann, keine Ahnung.

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VWBusman
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#10 Beitrag von VWBusman » Di 30 Jan 2007 17:57

@mangiari

die von mir angegebenen 6,5l Superbenzin waren auf die 8l Diesel bezogen und als Preisliches Gleichgewicht genommen. Klar kann man einen kleinwagen auch mit weniger fahren.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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rechnen angesagt

#11 Beitrag von Abgemeldeter User » Do 01 Feb 2007 02:51

hi Timm,

wenn Dich nicht die Neulust auf so ein Pickup - Jedöns gepackt hat, sondern Du tatsächlich nur ein Rechenexempel vor Dir hast, dann rechne auch bitte.
Na klar, Du hast da zwei Autos stehn, aber den Malibu kannst Du ja z.b. mit Saisonkennzeichen was billiger machen. In der Versicherung gibts den Trick, den auf Deine Lebens(abschnitts)gefährtin oder deine Eltern zuzulassen und dabei einen Versichererwechsel vorzunehmen, wobei Du den Wert des Autos nicht mehr auf die sagen wir mal 40.000 € von 2002 angibst, sondern den mit dem heutigen Wert von sagen wir mal 15.000 oder 20.000 € versicherst. Fast halbe Prämie gespart und ggfs sogar noch einen billigeren Versicherer erwischt. Sonst kannst Du, wenn Du keine schadenfreien Jahre aus einem anderen Vertrag mehr hast (Mopped, Eltern etc. ) den wieder mit 100% anfangen lassen, der ist dann nach 4 oder 5 Jahren weder auf 50% (hast aber niedriegeren Wert), also kost dasselbe wie vorher mit 50% und kannst noch über Saisonkennzeichen sparen, Steuer ja auch. Die schadenfreie Jahre benutzt Du für den PKW, der dürfte bei dem geringeren Womo-Wert auf jeden Fall ne Ecke teurer sein.

So, was soll man kaufen? Also 200 km fährst Du am Tag, da muss es also ein Diesel sein und zwar kein miniwinziger, denn Du willst ja 3 Stunden eingermaßen bequem sitzen und die Ohren willst Du Dir nicht von einer kleinen Dregorgel volljaulen lassen, oder?
Also wird es ein relativ großes Auto sein, was du kaufen solltest. Nun ist der Kaufpreis und der Wertverlust immer noch der eindeutig größte Kostenfaktor im Geschäft, auch bei 200 km an jedem Werktag, das sind 200 Tage und damit schlappe 40.000 km im Jahr. Rechne mal einen soliden Mittelklassediesel, der kann ohne Großreparaturen 200.000 km vertragen, kostet vom Daimler mal eben 40.000 Euronen, die hast Du in 5 Jahren also allein an Wertverlust verheizt, wenn das in Zukunft so weiter geht mit dem langen Arbeitsweg. Also bitte: Umziehen neben Deine Schule und den Malibu weiterfahren..... :roll:
Aber Du siehst das Dilemma. 40.000 km sind bei 10 l 4.000 l, ein Liter weniger im Jahr macht 400 € Ersparnis aus. Also wenn Du einen guten gebrauchten größeren, der 8 l braucht, noch 200.000 km macht und 5.000 € kostet, kaufst, biste billiger dran als wenn Du einen kleineren Jahreswagen mit 6 L Verbrauch für 18.000 kaufst. Allerdings spielen Steuer und Versicherung auch eine olle und die Spekulation auf die Haltbarkeit und die Reparaturen. So gesehen und wenn die 40.000 im Jahr längere Zukunft sein sollten, dann bist Du besser beraten, wenn Du einen recht neuen Toyo Landcruiser mit Handschaltung und in der einfachen Ausstattung kaufst, den aber erstmal sorgfältig 200 km oder mehr auf Verbrauch testest, denn da gibt es welche, die kommen mit 9 Litern solo aus und andere brauchen 11 Liter. Wenn Du den locker mit 130 auf dem Tempomat laufen läßt und ihn nicht eiskalt hochjagst, hält der mit wenigen Reparaturen locker 500 bis 800.000 km und verdient seinen Kaufpreis. Als Camping nimmst Du dann nen Wowa, denn der Toyo wird schon zwischen 20 und 25.000 kosten.......

Ok, ich hab jetzt etwas wild in der Gegend rum gefuhrwerkt, aber ich wollte Dir mal aufzeigen, welche Denkansätze man haben kann..... von der Wochenendbeziehung (Kämmerchen bei der Arbeit + einmal die Woche mit der Bundesbahn) ist vielleicht billiger als ein Auto zusätzlich oder ein Pickup, der solo schon 12 Liter schluckt (L 200 und Navara) und als Womo unter den Armen kneift*.... bis zum Cruiser mit Wowa.
Mach was draus und finde DEINEN Weg....ok?

*(sorry die Pickup -Fraktion, aber alles unter dem F 2/350 von Ford Amerika ist mit Kabine hinten drauf vom Fahrverhalten verdammt heikel (Zuladung!!!) und vom Wohnraumangebot her ein fahrbares Wohnschlafklo..... hihihi..... ja, iss ja juuuuut.... ich schäm mich ja auch schon.... :oops: )

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Questman
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#12 Beitrag von Questman » Do 01 Feb 2007 08:14

der solo schon 12 Liter schluckt
Jo, wenn man den heizt. :roll:
Grüße vom QM.

timm
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#13 Beitrag von timm » Do 01 Feb 2007 21:35

Vielen Dank für die Überlegungen.

Fakt ist: Eine rein rationale Entscheidung kann und soll es nicht sein. Wenn ich ganz rational entscheide, wäre wahrscheinlich ein "gehobener" Kleinwagen (haben inzwischen super Werte bei den Crashtests) und die Anmietung eines Womos das Richtige.

Ein Fahrzeug hat für mich eben auch Freizeit und Spaßcharakter. Wenn ich dann verschiedene Alternativen sehe, werde ich natürlich unter denen die günstigste und auch bequemste wählen.

Was mir am Pickup (Mazda BT-50) sehr gefallen hat, ist das Gefühl der Sicherheit (man hat etwas um sich, der Motor hat mehr Leistungsreserven), der erhöhte Blick (was mich von allen "Normalwagen" stark abschreckt), Allradantrieb und Transportvolumen. Die Einschränkung ist natürlich die Blattfederung hinten. Hatte ich mir aber nach den Testberichten im Netz wesentlich übler vorgestellt.

All das würde mir bei der Kombination Malibu/Kleinwagen für Arbeit fehlen.

Nun gut, nächste Woche kommt der Wagen zur Begutachtung beim Händler. Wenn der avisierte Preis stimmt und sich kein Liebhaber mehr findet, hat sich das Thema dann erledigt.

Übrigens: Mit der neuen Motorengeneration der Pickups liegt der Verbrauch auf der Autobahn um und unter 10l. Zumindest hat das mein eintägiger Test ergeben.

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