Ein neuer Ausbau beginnt

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#76 Beitrag von Holzwurm » Fr 14 Mär 2008 18:46

Der noch nicht letzte, aber entscheidende Schritt: Hochzeit!
Es hat alles hervorragend geklappt. Der Sturm war weggezogen, Regen nur sanft, alle waren auf die Minute da, kein Loch war falsch gebort, keine Schraube zu kurz.
Jetzt steht er beim Karosseriebauer für die letzten Montagen, dann zum Tüv.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch
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#77 Beitrag von urologe » Sa 15 Mär 2008 12:15

Glückwunsch zu dem lang ersehnten Augenblick. :D :D :D
der Urologe

Vorsorge tut gut - KAT fahren

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#78 Beitrag von urologe » Sa 15 Mär 2008 12:16

Glückwunsch zu dem lang ersehnten Augenblick. :D :D :D
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#79 Beitrag von Holzwurm » Sa 15 Mär 2008 16:13

Die Nachbarin hat auch Bilder gemacht, und zwei hübsche wollte ich Euch doch noch nachschieben.
Herzlich
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#80 Beitrag von Picco » Sa 15 Mär 2008 19:46

Hoi Holzwurm

Auch von mir Glückwunsch!

...aber...willst Du den Kran in den Urlaub mitnehmen um die Kabine abzusetzen? :twisted:

Gruss

Picco

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#81 Beitrag von Holzwurm » So 16 Mär 2008 09:27

War ich so vergesslich, dies nicht erklärt zu haben? Natürlich fahre ich mit dem Kranwagen in Urlaub. Die Kabine wird dann immer nach Bedarf dort abgestellt, wo ich Urlaub machen möchte.
Ein schönes Wochenende
Hozwurm

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#82 Beitrag von VWBusman » So 16 Mär 2008 10:45

Hallo Holzwurm,

auch von mir Glückwunsch.

Läßt Du die Kabine und das Fahrerhaus getrennt ode bekommt das ganze noch einen Durchgang?

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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#83 Beitrag von Holzwurm » So 16 Mär 2008 11:41

Hallo, Christopher,
ja, es wird einen Durchgang geben. Der nun folgende Abschnitt war meine erste Planung, die ich schon vor ca. zwei Jahren in mein Planungsprogramm aufgenommen hatte, meine Planung jetzt ist schlanker.
"Türdurchbruch Koffer/Fahrzelle.

Vorbemerkung: Da der Koffer viel höher als der Fahreraufbau ist (außerdem kommt der Aufbau durch das Untergestell noch höher) müssen zwei Varianten überlegt werden:

a) Der Durchbruch wird auf Höhe des Fußbodens vom Koffer angesetzt. (Durchgangshöhe angenehmer)

b) Der Durchbruch beginnt erst über dem Bett. (Durchgangshöhe deutlich geringer, aber der Durchgang kann auch mit gemachtem Bett geöffnet werden.)

Durchbruch

1.Öffnung vom Fahrerhaus ausschneiden, Kanten versäubern, Blechkante mit Rostschutz streichen. Über die Blechkante eine Gummilippe ziehen. Anschließend die Maße auf den Koffer übertragen, jeweils in den Ecken eine Bohrung setzen und anschließend den Durchbruch ausschneiden.

Aus wasserfester Platte wird ein Rahmen (10cm breit, 20mm stark) geschnitten. Ausreichend gerundet, damit Wasser gut abfließen kann. Außerdem kann die LKW-Bahn dann problemlos innen um die Rundung gezogen werden. Der Rahmen wird sauber geschliffen und mit dem Lack des Kofferaufbaus lackiert, anschließend mit zwei Strängen Kleber aufgeklebt.

Der Fußboden des Durchgangs wird massiv (ebenfalls wasserfeste Platte)geklebt. Die LKW-Bahn so breit schneiden, dass sie sich ausreichend mitdehnt, dann in der Mitte oben beginnend in die eine Rundung bis unten festtackern. Anschließend einen Wulst Kleber in die Ecke von Holz und Plane drücken. Dann die zweite Seite antackern und von außen einen zweiten Wulst Kleber aufbringen. Sicken werden mit Kleber ausgefüllt und der lackierte Holzrahmen wie auch die Stöße zwischen den beiden Bögen werden ebenfalls mit einem Wulst Kleber versehen.
Für den Boden eine in das Fahrerhaus und in den Koffer überstehende Grundplatte aus wasserfestem Holz schneiden und einpassen.(Zwischen der Seitenverkleidung und dem Boden muss etwas Luft bleiben um eventuelles Wasser ablaufen lassen zu können.)Anschließend ringsum mit einem Aluwinkel versehen. Der Winkel wird eingeschnitten, so dass er anschließend um die Ecken gebogen werden kann. Von unten wird er vorgebohrt und dann angeschraubt. Seitwärts, zwischen Fahrerhaus und Koffer, wird ein Ablauf gelassen, um eventuell eintropfendes Wasser ablaufen lassen zu können. Anschließend wird auch hier auf dem Boden in den Ecken ein Wulst Kleber aufgetragen.

Schneiden des Holzrahmens:
Aus fester Pappe die Hälfte des Rundbogens aufzeichnen. Diesen dann so bemessen auf eine Platte auflegen, dass vier Rundbögen aus einem Stück Platte geschnitten werden können."

Jetzt sieht meine Planung so aus:

Das Führerhaus hat als Erstes die Scheibe hinten verloren, sie wurde durch eine PVC-Platte ersetzt. Grund: durch Glas läßt sich nicht schneiden - und das hatte ich ja vor. Der Durchgang wird sicher nicht bis Bodenheim fertig sein, dafür sind andere Arbeiten erst mal wichtiger. Aber ich habe vor, jeweils in den Koffer und das Führerhaus eine viereckige Öffnung zu schneiden, einen Holzrahmen zu fertigen, der sich den Sicken der Führerhaus-Hinterwand anpasst, aus LKW-Plane einen "Faltenbalg" zu schneiden, der dann jeweils mit Terostat zwischen Koffer/Führerhaus mit dem Rahmen verschraubt wird. So ist reichlich Arbeit zwischen Führerhaus und Koffer möglich, ohne das der "Faltenbalg" reißt und gleichzeitig wird er auch dicht gegen Wasser sein.
Herzlich
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#84 Beitrag von chrisi » Mo 17 Mär 2008 16:06

hallo Holzwurm

auch von mir Glückwünsche zur Hochzeit. wohl dem, der einen Dachdecker zum Freund hat.( Gruß an den Kolegen)

das mit dem Durchbruch iteressiert mich doch sehr. muß ich auch noch bauen. kannst du Fotos einstzellen. Bitte. haupsachlich der Faltenbelg.

grüße, chrisi
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#85 Beitrag von Holzwurm » Mo 17 Mär 2008 19:07

Hallo, Chrisi,
ich verspreche: sobald ich mit dem Durchbruch anfange, werde ich korrekte Erklärungen und Bilder liefern.
Herzlich
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#86 Beitrag von Holzwurm » Mo 17 Mär 2008 19:10

Chrisi,
noch eine Nachfrage: Bei Deinem Aufbau sehe ich unter dem Koffer Staukästen. Ich habe auch schon welche gebaut und zwar aus PVC-Platten. Hat der TÜV Fragen oder Einwände wegen der verbauten Materialien? Oder anders gefragt: Aus welchem Material hast Du Deine Kästen gebaut.
Herzlich
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#87 Beitrag von chrisi » Di 18 Mär 2008 14:58

hallo Holzwurm

die staukäste unter meinem Monster sind aus Al.
front mit verriegelung und die seiten sind aus bordwand-profielen,
deckel, rückwand und boden aus al 3mm. im boden, als verstärkung, noch ne siebdruck-platte, 15 mm. alles mit klebt und dichtet (s 78) und bechernieten zusammen gebapt.
der tüv-onkel fand diese form des seitlichen unterfahrschutzes gelungen.
ich denke mal, das matterial war ihm dabei recht egal. nur scharfkantig sollte es nicht sein.

grüße, chrisi
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#88 Beitrag von Holzwurm » Di 18 Mär 2008 18:02

Danke, Chrisi,
ich habe ähnlich gebaut, nur in 5mm reiner PVC-Platte, aber auch genietet und geklebt. Scharfe Kanten liebt der TÜV ja nie.
Herzlich
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#89 Beitrag von chrisi » Mi 19 Mär 2008 08:29

hallo Holzwurm
mit was hast du die pvc-platten geklebt?
und wie hast du die verriegelung gebaut?
ich denke daran, die möbelchen in der nasszelle aus pvc zu basteln.
aber morgen werde ich erstmal ne kleine ( ca 3000 km) probefahrt machen und dann muß erstmal ich erstmal die mängelliste abarbeiten. :oops:

gruß, chrisi
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#90 Beitrag von Holzwurm » Mi 19 Mär 2008 14:42

Hallo, Chrisi,
geklebt wie immer mit Sika (aber natürlich auch vorher mit Primer!). Die Verriegelung verlangte nach Gehirnschmalz: Da ich keine Klappen wollte, die per Scharnier zur Seite, nach oben oder unten geklappt werden, habe ich mir folgende Lösung überlegt: Da der TÜV (und auch ich) an den Klappen möglichst keine vorstehenden eckigen Teile haben wollen, werde ich an den Seiten, rechts und links von innen an der Vorderkante jeweils einen Winkel mittig anbringen. Durch den Winkel gibt es nach vorne eine Bohrung, durch welche ich eine Schraube mit Gewinde nach vorn festsetze, die durch eine Bohrung in der Klappe nach außen durchsteht. Wenn ich dann die Klappe auf diese Gewinde geschoben habe, werden sie von außen mit einer Ringmutter (z.B. bei www.muehlinghaus.de) versehen. Durch diese Ringmutter kann ich dann ein Schloss setzen. Damit dieses Scholss nicht mit der Schraube gedreht werden kann, gibt es im richtigen Abstand eine zweite Ringmutter durch die ich den Bügel des Schlosses ebenfalls schiebe. Wenn es dann geschlossen ist, lassen sich beide Ringmuttern nicht mehr auf den Gewinden drehen. Durch die Ringmutter stelle ich sicher, dass es garantiert kein versehentliches Öffnen der Klappen geben kann. Und da ich die Schraube nach Bedarf in der Länge einstelle, dass nichts nach außen übersteht, wird das Ganze auch nur in der Stärke der Ringmutter (und die ist überall rund, hat also nichts Scharfkantiges) außen auftragen. Wenn ich dann noch kein Billigschloss nehme, werden auch dort keine scharfen Kanten sein.
Ich wünsch Dir eine schöne Fahrt.
Herzlich
Holzwurm

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