Sammelschiene / Reihenklemme gibts da nichts vernünftiges?

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orrutsch
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Sammelschiene / Reihenklemme gibts da nichts vernünftiges?

#1 Beitrag von orrutsch » Mo 08 Jan 2007 16:38

hallo zusammen

nachdem ich mich mehrfach geärgert habe, dass die ganzen kleinen
verteiler die man so beim campinghandel bzw conrad bekommen kann,
doch nicht wirklich brauchbar sind bin ich dann im bootshandel endlich
fündig geworden.

siehe unter URL Reihenklemme mit Bestellnummer XRKL10
http://www.segelladen.de/Inhalt-untergr ... igungs.htm

voller freude habe ich das teil dann bestellt und nachdem ich nun
vier wochen gewartet habe teilen die penner mir endlich mit dass es
wohl weitere 4 wochen dauern wird, wohnmobile bauen wäre soviel
schöner wenn nicht immer alle händler so unfreundlich zu privatpersonen
wären :evil:

also nochmal exzessiv gesucht aber leider nichts vergleichbares gefunden.
gut finde ich halt, dass sowohl plus als auch minus leitungen an einem
verteiler zusammenlaufen und einfach zu installieren sind. klar man
könnte auch zwei schraubsammelschienen nebeneinander machen
wäre aber nicht so schön und müsste man dann evtl noch in seperate
gehäuse stecken .... . von dieser schiene wäre ich dann mit den plus
leitungen weiter zu einem sicherungskasten für flachsicherungen
gegangen. die ganze schiene würde natürlich über einen batteriewächter
mit der bordbatterie verbunden werden.

vielleicht hat jemand von euch ja ne idee wo ich vergleichbares bekommen kann da ich leider eigentlich keine weiteren 4 wochen zeit habe.

vielen dank schonmal
grüße
lucas

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mangiari
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#2 Beitrag von mangiari » Mo 08 Jan 2007 17:08

Ganz schön teuer und aufwändig um ein paar Kabel miteinander zu verbinden. :shock:

Ich hab da mal irgendwo für paar Euros 'ne lange Leiste in 'nem Laden gesehen und dann immer soviel runter gesägt, wie ich an dem Punkt gerade benötigt habe. Ich hab halt auch keine Parallel-Leitungen. Die Verbraucher werden meist direkt am Verbraucher geschaltet und teilen sich auf gemeinsamen Wegstrecken eine gemeinsame dickere Leitung. An den Knotenpunkten hab ich dann diese kleinen Verteilerdosen aus dem Hausinstallationsbereich in denen dann eben die Klemmen sitzen. Minus hol ich mir bei Kleinverbrauchern direkt vor Ort von der Karosserie. Nur größere Verbraucher bekommen ein eigenes Kabel von der Hauptversorgung.

Ich hab auch kaum Blindkabel verlegt, da durch die konsequente Verwendung von Kabel-Rohren das nachträgliche Ergänzen eines Kabels problemlos möglich ist.

Zwei von denen kosten gerade mal ein Zehntel und sollten doch auch ausreichen, oder?

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thom
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#3 Beitrag von thom » Mo 08 Jan 2007 20:56

Hallo orrutsch

Also ich kann mich da nur meinem Vorredner anschließen was den Preis der Verteiler angeht.
Im 12V Bereich würde ich die im Caravan üblichen Steckleisten mit 5 Kontakten pro Leiter für 6,3 Flachstecher nehmen, ich versteh nicht warum du so viele Verbraucher auf eine leiste klemmen willst um dann zu einer Sicherung zu gehen.
Besser ist doch sicherlich die Verbraucher einzeln abzusichern, oder hab ich da was nicht richtig verstanden.

Gruß thom
:roll:
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orrutsch
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#4 Beitrag von orrutsch » Di 09 Jan 2007 00:11

hi

erstmal vielen dank euch beiden.
also die lage sieht so aus:
ich habe einen kögel, also keine leitende karosserie, deshalb muss ich für
alle verbraucher eine minusleitung legen bzw eine für mehrere.
da ich zudem an der stelle wo ich meine elektroinstalltaion überwiegend
mache wenig platz habe und hier halt alles zusammenlaufen soll dachte
ich mir es wäre schön, einfach und übersichtlich (billig wohl nicht, ich weiss),
wenn man eine schiene hat die 2polig ist und in die man einfach litze bzw
aderendhülsen "einstecken" kann. alle plus leitungen würden dann
über so einen standard 6/8fach sicherungskasten laufen und einzeln
abgesichert werden und schaltbar sein und zusammen mit den jeweiligen
minusleitungen zu den verbrauchern (ca 8stck) laufen. ausserdem gehen die
haupt plus und minus leitung an den batteriewächter (60A) und dann zu den
batterien.

klar man kann auch diese billigeren pottenzialausgleichsschienen nehmen
da ich aber eh wenig ahnung von all dem habe würde ich gerne eine
übersichtlichere lösung wie eben diese schiene (siehe gepostete URL)
haben, nur das ich nicht noch vier wochen warten möchte und leider
auch nichts vergleichbares gefunden habe.

naja vielleicht finde ich ja noch was oder greife zu den billigen potenialschienen.

grüße
lucas

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mangiari
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#5 Beitrag von mangiari » Di 09 Jan 2007 07:32

Naja, also ich find jetzt den Unterschied nicht so relevant, ob die Leiste in einem Stück ist, oder ob Du für den negativen und den positiven Strang 'ne extra Schiene hin schraubst. Und bitte, was soll man an einer Metallschiene mit paar Schrauben drin schon falsch machen können. "Billig" ist nicht immer gleich "schlecht".

Viel falsch machen kann man allerdings bei den Sicherungshaltern. Ich hab da mal ne größere Anzahl so Halterungen für fliegende Installation in die Leitung bei Conrad gekauft, die waren so schlecht, dass man ein paar erst gar nicht hernehmen konnte, und ein paar weitere sind bei der Installation zerbrochen... :roll:

Aber auch hier gilt, dass teuer nicht unbedingt besser sein muss, siehe Einzelteile beim Baumarkt. Da kosten einfachste Formteile manchmal ein paar Euro (die man anderswo für 5 Euro im 100er Pack bekommt) und sind dann aber so billig hergestellt, dass man sie gar nicht verwenden möchte.

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#6 Beitrag von hwk » Di 09 Jan 2007 08:38

Hallo Lucas,

schau mal bei Honrbach vorbei, die haben solchen Schienen für die Verwendung in Verteilern. Hier können bis zu 10 Leitungen direkt über Schraubverbindung an diese Schiene angeschlossen werden. Einen passenden Halter gibt es auch dazu und soviel ich weiss, waren es bei mir unter 5 Euro für den Verteiler, den Halter und den kleinen Kasten.

Besten Gruß

HWK

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#7 Beitrag von tce » Di 09 Jan 2007 09:29

also ich würd sowas nehmen

Bild

die klemmen sind anreihbar und werden durch Kupferbrücke verbunden

Voerteil iss , daß man beliebig erweitern und gescheit beschriften kann

gibts im E-Handel
[img]http://tce.bullifieber.de/sy4.jpg[/img]
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#8 Beitrag von mangiari » Di 09 Jan 2007 09:56

@tce: Das sieht aber nicht nach dem aus was gerade gesucht wird. orrutsch sucht doch was, wo er 8 oder mehr Leitungen auf ein Potential legen kann.

Wenn wir schon bei gescheit und beschriften sind, sollte man gleich noch erwähnen dass eine anständige Dokumentation des Ganzen und stringente Verwendung bestimmter Kabelfarben spätere Arbeiten erheblich vereinfachen.

Mein erster selbstausgebauter, den ich fix und fertig gebraucht gekauft hatte, muss von einem Schwaben ausgebaut worden sein. Jedenfalls hat der nur mit Kabelstückchen gearbeitet, die auf ihrem Weg durch die Möbel quasi beliebig die Farben wechselten...

Das fand ich genau so lange lustig, bis mir mal eine Maus den ganzen Kabelbaum angeknabbert hat :evil:

Im aktuellen Ausbau hat jede Farbe ihre genaue Bedeutung.
schwarz ist immer verbundene Masse
rot immer verbundene 12V an hinterer Baterie
blau geschaltete Masse z.B. von Tür und Schrankkontakten
...
Außerdem ist immer alles in Kunstoffrohr verlegt und zwar wirklich von Dose zu Dose, dann gibt's auch nix mehr anzuknabbern.

Kann ja jeder machen wie er mag, aber man tut sich hinterher sehr leicht z.B. zusätzliche Verbraucher anzuschließen, wenn man weiß dass auf jedem roten Kabel das man irgendwo findet auch sicher immer 12V drauf sein wird. Nicht dass dann plötzlich die neue Sat-Anlage nur geht wenn die Tauchpumpe gerade pumpt :lol:

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#9 Beitrag von tce » Di 09 Jan 2007 10:15

Das geht schon, Brücke(schiene ) auf der einen Seite rein fertig

s.Skizze

Bild
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Ragnhild
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#10 Beitrag von Ragnhild » Di 09 Jan 2007 12:07

jjnökrehfa
Zuletzt geändert von Ragnhild am Di 21 Dez 2010 19:10, insgesamt 2-mal geändert.
.




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#11 Beitrag von Sambo » Di 09 Jan 2007 12:44

Ragnhild hat geschrieben:HalliHallo

wir haben in unserem Womabil Verteilerklemmen aus dem Industriebereich (Wago oder Phönix) 8) verwendet.

Wenn möglich nehmt steckbare. Also Federzugklemmen.
Hallo,

Reihenklemmen würde ich in jedem Fall auch nehmen, von den Federzugklemmen rate ich jedoch ab.
Bei ständiger Beanspruchung durch Vibrationen ist der Ärger vorprogrammiert.
Aus dieser Erfahrung heraus ist das Verbot von Federzugklemmen auch fester Bestandteil unseres Pflichtenheftes für die Beschaffung von Maschinen.

Bei Schraubklemmen hast du zudem noch den Vorteil auch mal bei Bedarf einen Draht zusätzlich mit anzuschließen.


Gruß
Christoph

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#12 Beitrag von mangiari » Di 09 Jan 2007 13:26

Wow Ragnhild, das schaut ja aus wie 'ne halbe Jahrmark-Verkabelung :D
Ist wahrscheinlich ein zentraler Knotenpunkt und dann alle Einzelverbraucher mit eigenen Leitungen angesteuert?

Ich hab da eher ein föderalistischeres System mit weiteren Knotenpunkten im Fahrzeug im Kopf. Wo seht ihr jeweils die Vorteile?

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Lothar
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#13 Beitrag von Lothar » Di 09 Jan 2007 14:37

So ungefähr wie bei Markus siehts in Nummer 3 auch aus. Der große Vorteil liegt für mich in der Wartungsfreundlichkeit. An einer einzigen Stelle (die du gut erreichbar planst) hast du alle Verbindungen, Sicherungen, Verteiler usw. Lediglich an den Batterien hast du noch die fetten Sicherungen. Und ich hab ein paar Klemmen mehr eingebaut als ich brauche. Man weiß ja nie was einem im Laufe der Zeit noch so einfällt :D

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#14 Beitrag von wolfi21 » Di 09 Jan 2007 17:09

Hallo miteinander,

ich arbeite in einer Firma die Steuerungen für Wellnessfirmen (Saunen usw.) baut, und wir verwenden mittlerweile nur noch die Federzugklemmen von der Firma Wago! Unsere Steuerungen werden auch in der Schifffahrt (Kreuzfahrtschiffe) eingesetzt und dort ist noch nie ein Draht rausgegangen!
Mag sein das es in so manchen Auto holprieger zugeht! :lol:
Also ich kann diese Klemmen nur empfehlen, dazu gibts natürlich auch Brücken und sonstiges Zubehör.
Wollte nur auch mal was dazu sagen. :wink:

Grüße vom Chiemsee, Wolfgang

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#15 Beitrag von orrutsch » Di 09 Jan 2007 21:25

hallo zusammen

vielen dank für eure antworten also das sieht doch alles ganz gut aus
dann werd ich einfach mal im baumarkt/elektrofachhandel schauen.
die wago klemmen benutz ich übrigens auch so zum normalen abzweigen
(halt die 3er klemmen), für mein empfinden halten die schon ziemlich
viel. und wago macht auch ganze reihenklemmen nach dem prinzip oder
würde man diese klemmen dann brücken. bis wieviel quadrat gibt es die
denn und wieviel ampere halten die aus?

grüße
lucas

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