Solarakku auch über Lichtmaschiene laden?

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Danny-Mayer
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Solarakku auch über Lichtmaschiene laden?

#1 Beitrag von Danny-Mayer » Do 23 Nov 2006 22:37

Hallo, ich werde über Weihnachten 2 Wochen unterwegs sein und hatte bisher für den Wohnaufbau nur eine extra Solarbatterie mit Panel.
Reichte auch gut. Nur nach ca. 5 Tage schlecht wetter war vorbei mit Strom!
Da ich jetzt nicht mit viel Sonne rechne und auch nicht auf Campingplätzen stehe, habe ich mir ein Trennrelais besorgt und eine Leitung von der Starterbatterie zu meiner Solarbatterie gelegt.
Nach dem Starten mit der Frisch geladenen Fahrzeugbatterie stand schon gleich eine Ladespannung von 14,1 V an.
Ist das jetzt sehr schlecht für die GEL Batterie (Solar) oder passt das schon? Ich glaube auf der Sonnenscheinbatterie stand etwas von max. 14.1 V
Das Trennrelais steuere ich über einen seperaten Schalter an, sodas ich die ersten 50 Kilometer immer erst ohne Ladung der Wohnraumbatterie fahre.

Danny

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Re: Solarakku auch über Lichtmaschiene laden?

#2 Beitrag von RaDix » Fr 24 Nov 2006 02:14

Danny-Mayer hat geschrieben:... habe ich mir ein Trennrelais besorgt und eine Leitung von der Starterbatterie zu meiner Solarbatterie gelegt.
... und hoffentlich nicht die zum Kabelquerschnitt passende Sicherung vergessen ??? :!: Sonst besteht ernsthafte Brandgefahr :!:
Danny-Mayer hat geschrieben:Nach dem Starten mit der Frisch geladenen Fahrzeugbatterie stand schon gleich eine Ladespannung von 14,1 V an.
Ist das jetzt sehr schlecht für die GEL Batterie (Solar) oder passt das schon? Ich glaube auf der Sonnenscheinbatterie stand etwas von max. 14.1 V
Laden einer GEL Batterie mit dem Lichtmaschinenregler ist nicht optimal - aber durchaus gängig. Sie sind (kompromissbehaftet) dafür ausgelegt denn sonst wären diese Bat. nicht für viele Teuros an den Mann / die Frau zu bringen ...
Danny-Mayer hat geschrieben:Das Trennrelais steuere ich über einen seperaten Schalter an, sodas ich die ersten 50 Kilometer immer erst ohne Ladung der Wohnraumbatterie fahre.
Das ist in zweifacher Hinsicht nicht optimal. Zum Einen verschenkst Du dadurch wertvolle Ladezeit (min. 1/2 Stunde, eher mehr) und zum zweiten ist der Innenwiderstand der Starterbat. durch diese Lade- und Aufwärmzeit dann soooo niedrig, dass anfänglich sehr hohe Ausgleichsströme fliessen werden. Diese Schaden der GEL Bat. und gefährden das (Über)Leben der Sicherung (oder des Kabel und des Trennrelais). Unbedingt vorzuziehen ist daher die übliche Lösung in der das Trennrelais von der Klemme W der Lichtmaschine unmittelbar nach Start des Motors angesteuert wird.


Grüsse,
Ralf
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#3 Beitrag von Danny-Mayer » Fr 24 Nov 2006 07:43

Hallo Ralf, ich habe dafür ein 10 qmm Kabel gelegt und eine 50 A Sicherung aus dem Autohifibereich einverdrahtet.

Ich hoffe das reicht zu deiner beruhigung?

Ich werde den Schalter dann gleich nach dem erfolgreichen Startvorgang betätigen, so das der effekt ähnlich dem Anschluß an die Lichtmaschine ist.
Ich will ja nicht immer nachladen, vielleicht schein ja ab und zu doch die Sonne. nachdem wir heute morgen schon wieder 15 Grad hatten hier in Süddeutschland.

Danny

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#4 Beitrag von hwk » Fr 24 Nov 2006 10:41

Hallo Danny,

ich kann mich da nur meinem Vorredner anschließen. Ich würde auch gleich mit Start die Wohnraumbatterie mitladen. Da bei nicht vollständig entladener Batterie die Voll-Ladung auch eine bestimmte Zeit dauert, sind diese 0,5 Stunden wirklich nicht zu verachten. Bei den meisten Womos ist die o.g. Lösung Trennrelais und Laden über LIMA realisiert. Sicherlich nicht das Gelbe vom Ei für einen Gelakku, aber es funktioniert. Will amn hier der Gelbatterie was besonders Gutes tuen, so kann man die Ladung via Sinusumrichter 12V -> 220 V und dann Laden über die modernen Ladegeräte vornehmen. Hat Vorteile bei der Zeit und in der Lebensdauer der Akkus (die Ladegeräte laden den Akku schonender und auch in einer kürzeren Zeit). Ist aber technisch halt etwas aufwändiger und man braucht auch einen zusätzlichen Inverter.

Mit 10 qmm und einer 50 A Sicherung bist Du da auf der sicheren Seite.

Besten Gruß

HWK

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#5 Beitrag von RaDix » Fr 24 Nov 2006 11:01

Danny-Mayer hat geschrieben:Hallo Ralf, ich habe dafür ein 10 qmm Kabel gelegt und eine 50 A Sicherung aus dem Autohifibereich einverdrahtet.

Ich hoffe das reicht zu deiner beruhigung?
In der Tat beruhigt mich die vorhandene Sicherung sehr :D ...
... aber die 10 qmm machen mich nicht wirklich ganz glücklich :wink:

Für 50 A müssten in SerienKFZ für eine KBA-Zulassung min. 12, bei Kabeln mit erhöhter thermischer Belastung (Motorraum) 16 qmm verlegt werden. Daher würde ich Dir eine gelegentliche "Aufrüstung" nahelegen.
Aber den Winterurlaub sehe ich auch mit 10 qmm nicht gefährdet.


Grüsse,
Ralf
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#6 Beitrag von Krabbe » Fr 24 Nov 2006 12:12

Hi RaDix,

hast Du eine Tabelle o. Norm mit den in KFZ vorgeschriebenen Leitungsquerschnitten? Wenn ja, könntest Du mir das mal zukommen lassen, damit ich da meine Anleitung für die 12 V Anlage mit überarbeiten kann?
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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#7 Beitrag von RaDix » Fr 24 Nov 2006 17:58

Krabbe hat geschrieben:Hi RaDix,
hast Du eine Tabelle o. Norm mit den in KFZ vorgeschriebenen Leitungsquerschnitten?
Nein, leider habe ich seit meinem Start als Selbst_Ständig_Er keinen Zugriff mehr auf das FAKRA Handbuch Band 5 und leider habe ich mir die passenden Seiten damals auch nicht kopiert :cry: denn eigentlich hatte ich nach fast 15 Jahren die Nase voll von KFZ Elektronik Entwicklung ...

Grüsse,
Ralf
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#8 Beitrag von Questman » Mi 13 Dez 2006 23:11

Zum Thema Gel-Batterie über die Lima laden, würde ich nicht den umständlichen Weg über einen Wechselrichter gehen wollen um dann eine geeignetes Ladegerät anzuschließen.

Preislich kommt man dann doch schon fast an die folgende Lösung:

Hier mal ein Link zu einem Anbieter eines entsprechenden Ladereglers. Der Text veranschaulicht noch etwas besser diese Problematik. Und hier auch gleich die Einbauanleitungmit den notwendigen Kabelquerschnitten.

Zugegeben, wer das 240V Ladegerät mit der entsprechenden Kennlinie für die Gel-Bat. schon sein Eigen nennt, für den ist das mit dem Wechselrichter dann die "günstigere Erweiterung". ;-)
Grüße vom QM.

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#9 Beitrag von Sambo » Do 14 Dez 2006 17:57

Hallo zusammen,

statt dem Lichtmaschinelader würde ich eher zum B2B Lader des selben Herstellers raten
Siehe hier:
http://www.yachtbatterie.de/ladung/bzb/index.shtml

Neben dem günstigeren Preis -100€ ist der B2B Lader wesentlich einfacher zum Installieren.
Eine Leitung von der Hauptbatterie zum Ladegerät reicht. Eingriffe in die Fahrzeugverkabelung sind nicht notwendig (Garantie !!)

Den gibt's bei http://www.segelladen.de übrigens nochmal 10€ günstiger.

Ich habe den B2B Lader seit einem Jahr im Einsatz und bin sehr zufrieden damit.
Seit ein paar Wochen hängen 2x 108Ah Marinebatterien von Vetus dran. Die werden auch problemlos in kurzer zeit weider geladen.

Gruß
Christoph

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#10 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 14 Dez 2006 18:15

Sambo hat geschrieben:Den gibt's bei http://www.segelladen.de übrigens nochmal 10€ günstiger.
Der Segelladen ist mehr oder minder bei mir um die Ecke (ach wenn ich selbst noch nicht dort war) - wenn es also einmal etwas abzuholen gilt, sagt mir Bescheid...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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