SolarP auf Dachbox geneigt in Fahrtrichtung? Güstige Quelle?

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Hermann
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#16 Beitrag von Hermann » Di 28 Nov 2006 11:04

Hallo Ralf,

kannst Du mir auch ein paar Tips geben?
Habe auch wie Greifwald mir ein RWE Schott Solarpanel 32wp aus versehn für 150 Eier gekauft und dazu für 20€ den Solarregler Solarladeregler 100 Wp LC electronic 7Ah ANo. 130034997411

Aber ich denke mal bei dem Ding ohne Entladeschutz muß ich nix besonderes beachten.

Gruß
Hermi
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RaDix
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#17 Beitrag von RaDix » Di 28 Nov 2006 12:13

Hermann hat geschrieben:Habe auch wie Greifwald mir ein RWE Schott Solarpanel 32wp aus versehn für 150 Eier gekauft und dazu für 20€ den Solarregler Solarladeregler 100 Wp LC electronic 7Ah ANo. 130034997411
Diesen Regler kenne ich nicht und hab' auf die Schnelle auch keine aussagekräftigen Unterlagen dazu im Netz gefunden. Hast Du sowas ähnliches wie das pdf Datenblatt zum Steca Regler?

Gruss,
Ralf
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Hermann
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#18 Beitrag von Hermann » Di 28 Nov 2006 12:54

Hallo Ralf,

Danke erst mal für Deine Bemühungen.

ich hab das Zeug noch nicht ausgepackt, liegt im mom bei meinen Eltern,
wenn ich das Ding mal ausgepackt hab und Infos zum Regler hab, melde ich mich wieder.

Gruß
Hermann
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#19 Beitrag von mangiari » Mo 18 Dez 2006 10:16

Hallo, jetzt benutz ich mal Euren Thread weiter, weil er eh in die Richtung geht. Ich habe soeben beschlossen dass ich auch ein Solarpannel auf dem neuen Bus haben will. Ich komm einfach fast nie an eine Steckdose und irgendwie ist dann doch ständig die Batterie hinten alle, bzw. so geschwächt dass die doofe Truma nimmer heizen will.

Hab mich noch nie mit Solarmodulen beschäftigt. Was gibt es zu berücksichtigen, könnt ihr irgendein Komplettset empfehlen, wißt Ihr eine günstige (nicht billige) Bezugsquelle?
Habt ihr einen guten Link, wo man sich mal fundiert schlau machen kann?

Gibt die ja in den unterschiedlichsten Ausführungen, von ganz dünn und flexibel bis zu riesigen Aluboxen. Was hält am längsten und zuverlässisten und geht nicht gleich kaputt wenn's mal Hagel gibt?

Wie groß würdet ihr das ganze dimensionieren, um in unseren Breiten genügend Saft zu sammeln um die Standheizung auch mal paar Tage ohne zu Fahren bissl laufen zu lassen und vielleicht noch so 5-10Watt Lichtleistung (LEDs) dazu? Eigentlich brauch ich nicht wirklich viel Strom.

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#20 Beitrag von Krabbe » Mo 18 Dez 2006 12:14

Hi mangiari,

mein Beitrag zum Thema Solar für die Wissensbasis steckt leider noch sehr in den Kinderfüßen.
Aber zum Grob mal schlau machen kann ich Dir u. a. das Buch von Büttner empfehlen (so um 9 €) sowie folgende Links bzw. Seiten. (Bitte beim lesen beachten, dass die quasi alle Ihre Sachen verkaufen wollen, also mit verstand lesen und das Wichtigste rausfiltern.):
Im Agtar-Handbuch das Solarkapitel: Agtar-Handbuch-Solar
Die Homepage von Büttner Elektronik http://www.buettner-elektronik.de sowie das darauf herunteruzuladende Handbuch.
Die erste Ausgabe vom Selbstausbauermagazin "Die Schraube", da war m. W. auch ein Beitrag zu Solar drin. http://www.die-schraube.de
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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#21 Beitrag von Greifswald » Mo 25 Dez 2006 12:12

So das Weihnachtsgeschenk ist einbaufertig ;-)

Noch mal zur Montage:

1.) Muss zwischen Regler + Batterie eine Sicherung?

Laut Bedienungsanleitung kann man bei "kurzschlussfesten Leitungen" darauf verzichten. Was bedeuet kurzschlussfest? Bei meiner Konstruktion wär der Laderegler direkt an der Batterie befestigt. Die Kabel wären somit nur wenige cm lang.
Eine Sicherung in den beengten verhältnissen ist meiner Meinung nach gefährlicher, als diese wegzulassen.

2.) Macht es Sinn zwischen Solarmodul und Regler eine Sicherung zu setzen? Aufgrund der Kabellänge sehe ich hier eher das Risiko, dass das Kabel irgendwo durchscheuert.

3.) Leistungsmessung
Ich würde gerne ab und zu kontrollieren, was das Modul an Ampere rauswirft.
Meine Idee wäre ein 5Euro-Multimeter (bis 10A) zwischen den Stecca-Lader und die Batterie zu setzen -> oder kann das Multimeter den Laderegler "irritieren"?

Die einfache Alternative wäre dann eine Umschaltbare 2. Leitung parallel zu legen und nur bei Bedarf auf die "Messleitung" umzuschalten.

Für weitere Tips wäre ich ebenfalls dankbar

Gruss

Christian

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#22 Beitrag von mangiari » Mo 25 Dez 2006 22:05

Problem ist, dass Du in der Leitung vom Modul zur Batterie möglichst wenig Widerstand haben willst. Strommesser, Schalter und ähnliches kosten hier immer ein ganz klein bisschen Leistung. Der normale Weg den Strom zu messen wäre der Einbau eines Messshunts, z.B. mit 0,01 Ohm. Dann kannst mit einem Spannungsmesser den durchfließenden Strom messen und anzeigen. Das sind dann aber bei 4 Ampere Durchfluß schon 0,4 Volt bzw. 1,6Watt was wohl nicht tragbar ist.
Niedrigere Widerstände wie 0,001 Ohm sind dann schon wesentlich teurer.
Am ehesten würde ich hier noch mit Bananensteckern arbeiten. Also nicht umschalten, sondern zum Messen umstecken. Die haben großflächigen Kontakt, und wenn Du im normalen Betrieb bist, verlierst Du nicht nennenswert Leistung.

Gleichstrom kann man leider nicht so praktisch berührungslos messen wie den Wechselstrom.

Eine andere Möglichkeit ist das Messen der Spannung die an der Batterie anliegt. Das ist natürlich kein direktes Maß für die Einspeisung, aber wenn diese trotz abgeschalteten Verbrauchern und Sonne unter einen gewissen Wert fällt, kann man mißtrauisch werden und mal genauer nachmessen, bzw Solarmodule putzen :D

Auch um annähernd zu beurteilen ob Deine Batterie gerade entleert oder befüllt wird, ist die Spannung zu gebrauchen. Bau Dir doch ein Drehspulgerät ein, was die Spannung der Solar-Batterie misst, und beim Einbau machst Du ein paar Tests mit verschiedenen Verbrauchern und Lichtintensitäten. Alles schön notiert und dabei mit Multimeter den Strom gemessen, kannst Dir dann in Dein Drehspulinstrument einzeichnen ab welcher Spannung etwa die Energiebilanz negativ ist.

Das ist natürlich alles recht ungenau, und hängt bestimmt von Parametern wie Temperatur und Alter der Batterie ab, aber für eine Funktionskontrolle und eine Abschätzung welche Verbaucher man sich noch leisten kann sollte das reichen.

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#23 Beitrag von RaDix » Fr 29 Dez 2006 14:25

Hallo Christian,

sorry das ich erst jetzt antworte - ich hab' sehr kurzfristig einen lukrativen Auftrag in Regensburg bekommen und bin jetzt nur zu Silvester mal wieder ein paar Tage zuhause...
Greifswald hat geschrieben:Noch mal zur Montage:

1.) Muss zwischen Regler + Batterie eine Sicherung?

Laut Bedienungsanleitung kann man bei "kurzschlussfesten Leitungen" darauf verzichten. Was bedeuet kurzschlussfest? Bei meiner Konstruktion wär der Laderegler direkt an der Batterie befestigt. Die Kabel wären somit nur wenige cm lang.
Eine Sicherung in den beengten verhältnissen ist meiner Meinung nach gefährlicher, als diese wegzulassen.
Die Antwort ist nicht ganz so einfach. Der Steca Regler enthält bereits eine Sicherung ... aber die liegt (aus Kostengründen) im Massepfad des Reglers. Diese Geräteschutzsicherung schützt aber nur den Regler selbst, sie stellt aber keine Kabelschutzsicherung dar. Wenn du durch "geeignete Massnahmen" sicherstellst das die verwendeten Anschlusskabel nicht an irgendeiner Auflagefläche durch die permanenten Vibrationen (Motor, Reifenunwucht, Schlaglöcher u.s.w.) durchscheuern und dann von der Batterie gespeiste Kurzschlüsse entstehen, dann musst Du bis zu einer Kabellänge von 30-40 cm keine zusätzliche Sicherung verwenden. Daraus folgt: unbedingt nur KFZ - zugelassenes Kabel verwenden (lieber beim Bosch-Dienst als bei OBI einkaufen), Kabelbinder sinnvoll verwenden, ggf. zusätzlichen Scheuerschutz (Gewebeisolierband, Durchführungstüllen u.s.w) verwenden.
Greifswald hat geschrieben:2.) Macht es Sinn zwischen Solarmodul und Regler eine Sicherung zu setzen? Aufgrund der Kabellänge sehe ich hier eher das Risiko, dass das Kabel irgendwo durchscheuert.;-)
Nein, das macht nicht viel Sinn. Ein Solarmodul ist eine Stromquelle mit Spannungsbegrenzung - heisst, dass auch im Kurzschlussfall niemals mehr als der vom Modul erzeugte Kurzschlussstrom fliessen kann und der ist bei deinem Modul mit 2,5 Amp. sooooo klein, dass das Kabel selbst bei 1,5 qmm nicht abgesichert werden muss.
Greifswald hat geschrieben:3.) Leistungsmessung
Ich würde gerne ab und zu kontrollieren, was das Modul an Ampere rauswirft.
Meine Idee wäre ein 5Euro-Multimeter (bis 10A) zwischen den Stecca-Lader und die Batterie zu setzen -> oder kann das Multimeter den Laderegler "irritieren"?
Nein, der Steca Regler ist zu intelligent um sich von einem Messwiderstand irritieren zu lassen - der schaltet immer dann, wenn er für seinen Ladealgorithmus eine genaue Spannungsmessung durchführen muss, für eine sehr kurze Zeit (ca. 0,2 Millisekunden) den Ladestrom ab und wenn kein Strom fliesst gibts auch keinen (irritierenden) Spannungsabfall am Messwiderstand ...
Was willst Du denn messen? Den vom Solarmodul gelieferten Strom oder den in die Batterie fliessenden Ladestrom? Diese beiden Grössen sind immer dann nicht identisch, wenn die Batterie (nahezu) vollständig geladen ist und deshalb der Laderegler den Ladestrom begrenzt.
Wenn du so ein Multimeter nutzen möchtest - was aufgrund der Stromquellencharakteristik eines Solarmoduls in Kombination mit einem Shunt Regler im Gegensatz zu den Aussagen meiner Vorantwortern nicht wirklich verlustbehaftet ist - musst Du beim Kauf nur darauf achten, dass der Messwiderstand nicht grösser als 0,1 Ohm ist. Aber mehr Ohm's sollte selbst ein billiges Messgerät im 10 Amp. Bereich sowieso nicht haben.
Greifswald hat geschrieben:Die einfache Alternative wäre dann eine Umschaltbare 2. Leitung parallel zu legen und nur bei Bedarf auf die "Messleitung" umzuschalten.
Der Aufwand lohnt sich nicht und fügt dem System nur unnötige Fehlerquellen hinzu.

Mein weiterer Tipp: Regelmässig das Solarmodul putzen 8)

Grüsse, Ralf
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#24 Beitrag von RaDix » Fr 29 Dez 2006 14:59

Hallo Mangiari,

hier
mangiari hat geschrieben:Der normale Weg den Strom zu messen wäre der Einbau eines Messshunts, z.B. mit 0,01 Ohm. Dann kannst mit einem Spannungsmesser den durchfließenden Strom messen und anzeigen. Das sind dann aber bei 4 Ampere Durchfluß schon 0,4 Volt bzw. 1,6Watt was wohl nicht tragbar ist..
sind dir (zum Glück für Greifswald) zwei Fehler unterlaufen:

1.) Gemäss dem Ohmschen Gesetz U = R * I beträgt der Spannungsverlust bei den von Dir vorgegebenen Werten nur 0.04 Volt und damit gemäss P = U * I die Leistung am Messwiderstand nur 0,16 Watt.

2.) Selbst wenn der Messwiderstand 0,1 Ohm beträgt und damit die Verlustleistung am Messwiderstand 1,6 Watt so gehen diese 1,6 Watt in einem System aus Solarmodul + Shunt-Regler + Bleiakku nicht zusätzlich verloren.
Der Grund dafür ist die Tatsache, dass ein Solarmodul elektrisch eine Stromquelle (mit Spannungsbegrenzung) ist. Seine nominale Leistung liefert es nur im Maximum Power Point bei dem das Produkt aus Solarspannung und Strom sein Maximum erreicht. Da aber die Ladeschlussspannung eines Bleiakkus (13,8 Volt) ca. 3 Volt unter dieser Umpp (16,8 Volt) des Solarmoduls liegt stehen diese 3 Volt für Spannungsverluste im System zur Verfügung. Werden diese nicht genutzt (also Kabel mit riesigem Querschnitt, keine Messwiderstände u.s.w.) so wird diese Leistung (3 Volt * 4A = 12 Watt) am Innenwiderstand des Solarmoduls als Wärme verbraten, landet aber leider nicht im Akku.
Dann kann man es sich auch gönnen, von diesen 12 Watt 1,6 Watt für den Messwiderstand abzuzweigen ... 8)

Diesen Zustand kann man nur durch den Einsatz von s.g. Mpp Reglern mit Schaltnetzteiltechnologie ändern.

Grüsse, Ralf
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#25 Beitrag von Greifswald » Fr 29 Dez 2006 15:20

Hallo!

vielen Dank für die Antwort! Ich habe mittlerweile das Solarsystem installiert. In der Leitung vom Modul zum Regler habe ich Steckverbinder verbaut, so dass ich bei Bedarf ein Multimeter dranhängen kann.

Dank deiner Ausführungen weiss ich nun auch, dass es reicht wenn ich dort messe.

Ein kurzer Test heute bei indirektem Licht brachte ca. 250mA und ca. 12,7V.


Das Amorphe Modul war die richtige Entscheidung. Es passt perfekt auf den Deckel der Dachbox und gibt dem Blechdeckel etwas Stabilität beim Öffnen (ohne dass das Modul verwindet). Nun bin ich auf die Leistung gespannt.

Jetzt suche ich nach einer einfachen Möglichkeit den Wochenstromertrag zu messen. Wie könnte man das günstig realisieren?

"Strommesser" für Gleichstrom konnte ich bisher bei keinem Elektronikversand entdecken. Habe ich da etwas übersehen?

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#26 Beitrag von mangiari » Fr 29 Dez 2006 16:39

Strom kannst Du mit so ziemlich jedem Multimeter messen, selbst mit den ganz billigen aus dem Wühlkorb. Was Du willst ist aber Strom zählen :D

z.B. in Kilowattstunden. Dein Laderegler wird allerdings aufhören zu laden, wenn der Akku voll ist, also ist das eine relativ langweilige Information, wenn Du nicht gerade alle paar Tage Strom aus der Batterie ziehst.

Reicht's Dir nicht, wenn Du kurz bevor's dämmert und kurz nachdem's hell geworden ist den Strom mißt, und das dann grob über den Daumen abschätzt? Was willst denn mit den Zahlen?

Wenn Du an genauen Daten interessiert bist, dann holst Dir am besten ein Multimeter für den Anschluss an einen PC. Dann kannst das ja mal ne Zeitlang beobachten und Dir Grafiken davon machen. Dann musst aber entweder ein Notebook in den Bus stellen (welches dann vom Solarmodul gespeist wird ;) ) oder Du musst eine Datenleitung nach drinnen legen.

Danke RaDix, für die interessanten Informationen, habe zwar grob ein bisschen Ahnung von E-Technik, aber auf dem Gebiet Solarmodule und Akku-Laden gar keinen blassen Schimmer.

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#27 Beitrag von Greifswald » Fr 29 Dez 2006 17:00

Dank auch an Radix! Sehr interessante Infos!

@mangiari: Ich weiss, es ist eher eine Spielerei...

Mich würde interessieren, wie viel wirklich so ein Modul liefert. Und das bei den jetzigen Bedingungen: Mal Schatten, mal Sonne...
Das wäre dann die Grundlage für das folgende Modul.
Mich wundert es, dass es für eine solche Messung keine günstigen Messgeräte gibt.

Evtl. werde ich die komplizierte Lösung nehmen: BilligMultimeter + Laptop + Webcam + OCR (Texterkennung) -> oder die "etwas" einfachere, wie du sie vorgeschlagen hast ;-)

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#28 Beitrag von mangiari » Fr 29 Dez 2006 19:52

Du kannst auch ein Modul auf Deinem Balkon installieren, dort kannst Du es Tag und Nacht mit dem PC beobachten. Muss ja kein so großes sein, dann ist es auch nicht so teuer. Kannst es ja hinterher noch verkaufen.
Ach, und nachts ist es ja eh langweilig, mit ein bissl Aufwand kannst Deinem Computer beibringen dass er abends selber runter fährt und (mit noch bissl mehr Aufwand) auch morgens wieder rauf. Dann hast die Kiste nicht nachts laufen. Ausschalten ist ganz einfach, dafür gibt's tools zum runterladen. einschalten müsstest Du den Schalter überbrücken, oder mit dem Modem wakeup (früher für Fax am PC vorgesehen) arbeiten. Das Messprogramm muss dann natürlich in den Autostart.

Im Auto beobachten finde ich schon sehr aufwändig.

Vielleicht findest ja auch gebraucht so ein Messdingens, bei dem der Zeiger ein Bleistift ist und die durchgehend auf ne Papierrolle zeichnen. Wenn's Dir so wichtig ist, könntest das sogar selber bauen (wenn Du Zeit und Spaß am basteln hast) Hätte da auch sofort Ideen...

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#29 Beitrag von Greifswald » Sa 30 Dez 2006 15:06

Hehe Zeit habe ich keine - aber Spass am Basteln immer ;-)

Ich dachte allerdings, es gäbe etwas kompaktes. So etwas wie ein einfaches Ampermeter mit "Speicherfunktion".

Meine jetzige Idee:
Die Digicam an meinem Handy/PDA hat neuerdings eine Intervallfunktion. Das grösstmögliche Intervall liegt bei 10 Minuten.

Wenn ich die Cam auf das Digitalamperemeter richte und alle 10 Minuten der Wert abfotografiert wird, könnte ich am Ende des Tages im warmen Heim bequem den Stromfluss zur gewünschten Zeit ablesen.

Somit hätte ich einen ungefähren Wert, was die Anlage leistet.

Für genauere Werte könnte man dann ja das Intervall runtersetzen und durch eine Texterkennungssoftware eine schöne soffice-Tabelle erstellen lassen.

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#30 Beitrag von RaDix » Mo 01 Jan 2007 17:21

Greifswald hat geschrieben:Ich dachte allerdings, es gäbe etwas kompaktes. So etwas wie ein einfaches Ampermeter mit "Speicherfunktion".
Natürlich gibt's sowas - ich benutze für solche Aufzeichnungen zwei (eins für die Spannungs-, eins für die Strommessung) Fluke 179 Multimeter ... die kosten aber gut 500 € pro Stück :wink: - also nichts, was mann nur für diesen Zweck kauft. Für mich sind sie Laborausstattung zum Brötchenerwerb ...

Deutlich preiswerter wäre der Votronic Solar Computer auf Seite 14 dieses Kataloges. Bei Reimo gibts den mit der Bestellnummer 80125 für 134,90 €.
Greifswald hat geschrieben:Meine jetzige Idee:
Die Digicam an meinem Handy/PDA hat neuerdings eine Intervallfunktion. Das grösstmögliche Intervall liegt bei 10 Minuten.

Wenn ich die Cam auf das Digitalamperemeter richte und alle 10 Minuten der Wert abfotografiert wird, könnte ich am Ende des Tages im warmen Heim bequem den Stromfluss zur gewünschten Zeit ablesen.

Somit hätte ich einen ungefähren Wert, was die Anlage leistet.

Für genauere Werte könnte man dann ja das Intervall runtersetzen und durch eine Texterkennungssoftware eine schöne soffice-Tabelle erstellen lassen.
Eine wirklich pfiffige Idee :idea:
Damit könnte man gleich etliche unterschiedliche Messwerte protokollieren und brauchte nur preiswerte (oder gar billige) Messgeräte anschaffen.
Lass mich bitte wissen wenn Du sowas laufen hast.

Grüsse,
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