Unterschiede Sandwich-Schaum

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Leerkabinen-Wolfgang
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#16 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » So 22 Okt 2006 21:15

Wir haben 1995 unser erstes WoMo gekauft, und dabei eigentlich schon unseren idealen Grundriß gefunden. Bis heute haben wir (abgesehen von leichten Änderungen) an diesen Plänen nichts geändert.
Also ich würde versuchen, meine Kabine auf maximale Lebensdauer auszulegen - ich kann mir nicht vorstellen, irgendwann eine Verbesserung meines Traum-WoMo's hinzubekommen...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

Clemens
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#17 Beitrag von Clemens » So 22 Okt 2006 22:32

Hallo Urologe

Ist Deine Prognose der 30-jährigen Lebensdauer eines mechanisch und thermisch beanspruchten PU Schaums faktengestützt oder handelt es sich dabei um Deine persönliche Einschätzung? Als faktengestützte Behauptung würde ich allerdings nicht einen Verweis z.B. auf die die lange Lebensdauer thermisch und mechanisch nicht beanspruchten PUs bei der Isolierung von Kühlschränken oder von Montageschaum beim Hausbau akzeptieren wollen.

Gibt es Mitglieder im Forum die PU isolierte Kabinen benutzen welche älter sind als 10 bis 15 Jahre? Wie sind die Erfahrungen?

Gruß
Clemens

hwk
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#18 Beitrag von hwk » Mo 23 Okt 2006 14:35

Hallo Clemens,

die Ausagen über Schäume mit einem Alter von mehr als 10 Jahren sind leider nur noch begrenzt aussagekräftig, da in den letzten Jahren sich an Stabilisatoren etc. doch einiges getan hat. Beruflich habe ich sowohl PU als auch PS Schaum in der Hand gehabt, die nachweislich mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hatten. Beie Schäume waren hierbei nicht durch die Sandwichseiten geschützt sondern waren so direkt verarbeitet worden. Bei den Schäumen hätte ich hier keine Bedenken in Punkt Haltbarkeit. Das größte Problem dürfte sicherlich die Verklebung der Wände mit dem Schaum sein, da es die eigentliche Schwachstelle darstellt.

Besten Gruß

HWK

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#19 Beitrag von urologe » Mo 23 Okt 2006 19:08

hallo Clemens,
das ist natürlich nicht Faktengestützt - welcher Hersteller würde schon freiwillig Daten herausgeben, ab wann sein Wohnwagen zerbröselt.
Es ist ganz alleine meine Einschätzung, dass die Schäume selbst in der primitivsten Styropor-Dachlattenfachwerk-Konstruktion bis heute in Wohnwagen überlebt haben - und ein Stück Styropor, das laufend scheuernd , hoffentlich nicht quietschend, im Holzfachwerk durch die Lande hoppelt, ist sicher mechanisch maximal beansprucht.
HWK hat recht - die wirkliche Problemstelle ist die Verklebung und der ganze Verarbeitungsprozess drumherum.
Ich werde kaum behaupten können, dass eine nach Herstellerangabe ordentlich durchgeführte Verklebung mit Heimwerkermitteln ebenbürtig einer Sandwich-Herstellung bei Ackermann ist, die das ganze prozeßgesteuert und nach allen Parametern überwacht in einer Hochdruckpresse ablaufen lassen :!: -
aber all die anderen -incl der großen italienischen Serienfabrikation- legen auch nur Styrodur oder PU-Platten zwischen 2 Lagen GFK oder Alu und tragen teilweise den Kleber noch mit der Handwalze auf - der einzige Unterschied ist da der durch eine Vakuumpumpe erzeugte Unterdruck anstelle eines durch Gewicht erzeugten Druckes.
Ich fürchte allerdings , dass ich persönlich nicht wirklich den 30-jährigen Beweis bei meinen Klebungen erbringen kann :(
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