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Holz-Didi
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Noch ein Teilnehmer

#1 Beitrag von Holz-Didi » Mo 28 Aug 2006 16:56

Hallo an die Womo-Freunde hier im Forum,

bin neu hier und wollte mich vorstellen.

Seit 91 mit einem Tischer-Taro mit absetzbarer Trail 290 Kabine in Skandinavien unterwegs. Bis jetzt 296TKm. Übers Jahr wird der Taro im Solobetrieb zur Arbeit gefahren, und dient mir als Holztransporter.
Mein Hobby außer Womo ist Holzbearbeitung, Möbelbau, ich hasse Spanplatten. Meine Möbelprojekte und die Werkstatt könnt Ihr auf:

www.holz-seite.de

sehen.

In den nächsten 1-2 Jahren steht ein Neuerwerb an, habe mich schon länger in den T5 Doka verliebt, eine Tischer Absetzkabine soll wieder drauf, nur über die Details bin ich mir noch im Unklaren.

Hierzu einige Fragen an evtl. vorhandene Doka-Fans bzw. Besitzer:

1: Lässt sich die Tischer Kabine auch direckt auf den Rahmen setzen, ohne den Zwischenrahmen mit orginal-Pritsche, so wie es Bimobil macht?
2: welche Motorisierung ist die ideale, 131 oder sogar 173PS?
3: Reicht Frontantrieb oder doch besser 4Motion?
Gruß

Holz-Didi
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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Noch ein Teilnehmer

#2 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 28 Aug 2006 20:40

Hallo, Didi,

auch Dir erst einmal ein herzliches Willkommen.
Holz-Didi hat geschrieben:1: Lässt sich die Tischer Kabine auch direckt auf den Rahmen setzen, ohne den Zwischenrahmen mit orginal-Pritsche, so wie es Bimobil macht?
Ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe: es gibt lt. meines VW-Händlers seitens VW die Möglichkeit, auch den T5 DoKa mit einer Tiefbettpritsche zu ordern, auch wenn diese nicht in den üblichen Verkaufsunterlagen steht. Diese Tiefbettpritsche wäre direkt auf dem Längsrahmen verschraubt und hat entsprechende Ausschnitte für die Radhäuser. Hierauf könnte man eine Kabine setzen. Allerdings weiß ich über Tischer nicht genug, um sagen zu können, ob die flexibel genug sind, eine entsprechend tiefergehende Kabine zu bauen (immerhin gewinnst Du durch die Tiefbettpritsche rund 20cm).
Allerdings würde ich wirklich einen abgewandelten Bimobil-Weg gehen: eine relativ leichte Alu-Riffelblechplatte auf den Rahmen montieren, die Kabine nicht an der Pritsche, sondern durch entsprechende Löcher in der Alu-Platte direkt am Rahmen befestigen. Bei Nutzung als 'Lastesel' würde ich an den gleichen Aufnahmepunkte eine stabile Siebdruckplatte befestigen, um die Gewichtskräfte der Ladung sicher aufzunehmen. Vorteil: rund 100kg Gewichtsersparnis bei der Kabinennutzung.
Holz-Didi hat geschrieben:2: welche Motorisierung ist die ideale, 131 oder sogar 173PS?
Geschmacksache - was willst Du machen? Schnell große Entfernungen zurücklegen oder 'nur' kommod durch die Gegend fahren?
Holz-Didi hat geschrieben:3: Reicht Frontantrieb oder doch besser 4Motion?
Geschmacksache - was willst Du machen? Auch bei Schnee mit der Kabine in etwas entlegenere Gebiete kommen, evtl. irgendwo in leichtes Gelände? Dann Allrad - und somit auch 131PS...

Übrigens: den T5 kann man für einen relativ überschaubaren Betrag auf 3.5t auflasten - guckst Du bei Venta-Supply

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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juergenr
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#3 Beitrag von juergenr » Mo 28 Aug 2006 21:31

Holz-Didi hat geschrieben: Hierzu einige Fragen an evtl. vorhandene Doka-Fans bzw. Besitzer:

1: Lässt sich die Tischer Kabine auch direckt auf den Rahmen setzen, ohne den Zwischenrahmen mit orginal-Pritsche, so wie es Bimobil macht?
würde ich mit Tischer abklären
2: welche Motorisierung ist die ideale, 131 oder sogar 173PS?
mit einer voll ausgerüsteten (reisefertigen) Kabine sind 131PS / 2,5Ltr. 5-Zyl. das Minimum. Habe vor einer Woche eine T5 DoKa mit TIscherkabine, mit 174 PS gefahren, die fuhr souverän, was die Leistung angeht. Allerdings ...
3: Reicht Frontantrieb oder doch besser 4Motion?
... fehlte dem der 4Motion-Antrieb. Das Teil ist recht hecklastig und schon beim Abbiegen dreht schnell ein Vorderrad durch und das ASR regelt.. Da wirds bei einer nassen Wiese ggf schon spannend.
Gruss Juergen
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IVECO Daily 40-10W 4x4 mit GFK Koffer

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Krabbe
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#4 Beitrag von Krabbe » Di 29 Aug 2006 10:35

Hallo Holz-Didi und willkommen hier im Forum.


Sie Tischer-Kabinen sind ja für die original-Ladefläche gebaut. Somit benötigst Du diese. Oder Du baust Dir ein entsprechendes Untergestell, womit Du die Kabine wieder anhebst.
Ansonsten passt der Alkoven halt nicht über das Fahrerhaus und auch mit der Bodenfreiheit hinten dürfte es schlecht aussehen, da die Tischerkabine ja eine Heckabsenkung hat.

Ansonsten ist Deine Idee ganz vernünftig mit der Kabine möglichst bis runter auf den Rahmen zu kommen. Allein wegen dem Schwerpunkt.

Aber warum soll es denn eine fertige Tischer-Kabine sein?
Warum baust Du Dir nicht einfach eine individuelle Leerkabine aus? Wenn Holzbearbeitung doch eh Dein Hobby ist und Du über den entsprechenden Werkzeugpark verfügst sind doch die Grundvoraussetzungen gegeben, oder nicht?

Wenn Du Lust hast kannst Du Dir auch gerne meine Kabine mal in Natura ansehen. Ist ja vom Konzept ähnlich dem, was Du haben möchtest und so weit weg von Dir wohl auch nicht.

Die Motorisierungen des T5 kenn ich jetzt noch nicht. Aber ich fahre den T4 Syncro mit 75 kW / 102 PS Tdi und muß sagen er ist damit ausreichend Motorisiert. Natürlich dürfte es gerne ein bisschen mehr sein, aber seit ich die größeren Reifen drauf habe bin ich eigentlich ganz zufrieden. Solo Vmax. echte 160 km/h (kurzes Syncrogetriebe). Mit Kabine läuft er in der Ebene max. echte 125 km/h und über die gesamte A7 Richtung Hanover (Kasseler Berge etc.) bin ich schneller als die LKW. Am Berg halte ich meist zumindest mit den Reisebussen mit oder bin noch etwas schneller, muß dann aber auch des öfteren (bei ca. 90 – 100) vom 5. in den 4. runterschalten.

Allrad ist ne feine Sache. Ob er nun wirklich sein muß hängt sicher von vielen Faktoren ab. Zum einen, wie ist die Verteilung der Achslasten. Ich komme Urlaubsfertig beladen vorn auf 1.500 bis 1.550 kg und hinten sieht es je nach Beladung ähnlich aus. Ggf. noch ein paar kg mehr. Damit habe ich eigentlich schon gut Gewicht auf der Vorderachse. (TDI-Motor ist schwer). Um nur auf Asphalt unterwegs zu sein sollte Frontantrieb eigentlich reichen.
Wenn Du dich aber auch mal abseits asphaltierter Strassen aufhältst, dann würde ich über den Allrad nachdenken. (Z. B. in Norwegen diese nicht asphaltierte Serpentienenstrecke vom Fjord hoch ins nördl. Hardangervidda, (gibt es die noch, weis jetzt nicht mehr genau wie die Ecke heist) wo in den Kuven selbst ein normaler T4 Traktionsprobleme hat würde ich z. B. nicht ohne Allrad fahren wollen.
Oder wenn Du das Wohnmobil auch regelmäßig im Winter nutzen willst und ggf. auch in Wintersport damit fahren willst. Auch dann würde ich den Allrad nehmen.

(Und wenn Allrad, dann unbedingt auch mit mechanischer Differentialsperre, hinten)

Nachteil vom Allrad ist natürlich neben Preis und ggf. Mehrverbrauch das höhere Gewicht.
Und mach Dich mal schlau, ob 2 WD und 4 WD Doka unterschiedliche Getriebe(übersetzungen) haben. M. w. ist das Getriebe in der T4 Synco-Doka kürzer übersetzt als in der „normlen“. Zumindest ist es kürzer als im Multivan o. ä. Damit ist es zwar etwas kurz, wenn ich solo fahre (bis auf die Endgeschwindigkeit sehe ich aber keine gravierenden Nachteile), aber ideal Übersetzt wenn ich mit Kabine fahre.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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#5 Beitrag von Holz-Didi » Di 29 Aug 2006 18:03

Hallo Wolfgang, Jürgen und Krabbe,

vielen Dank für Eure reichhaltigen Hinweise.

Ansich bin ich kein Raser, vor allem in Skandinavien geht das nicht, wegen der Preise der Blitztickets :D
Aber ich möchte auch mal, wenns halt sein muss eine Reisegeschwindigkeit über 120 fahren können.....mit Kabine :wink:
Vor allem aber Reserven in bergischem Gelände, das ist ja immer ein Drama in den Kasseler Bergen, 70-80km/h auf der Autobahn, ist einfach Käse.
Der Doka im Solobetrieb dient auch als "Rückepferd", für die fachgerechte Abholung von Obsthölzern von Sreuobstwiesen, vorzugsweise Jan/Febr. zudem schwebt mir durchaus ein Winterurlaub in Mittelschweden vor, Schnee satt, Motorschlittenausflüge, Eisfischen u.ä.
Also dann wohl eher Syncro, oder heißt es beim Bus jetzt auch 4-Motion?
Man sagte mir das Mehrgewicht für 4-Motion beträgt um 80kg, mit einer gut ausgestatteten Tischerkabine blieben also noch 650kg Zuladung, bei der 3,5 to Version mit autom. Luftfeder von Goldschmitt. Das reicht dicke aus.
Warum Tischer: Mit der Tischer Trail auf unserem Taro haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, Tischer baut selbst, ist nicht weit weg, hat einen super Service, besorgt alle möglichen und unmöglichen Teile, ich kenne dort einige kompetente Mitarbeiter und auch Hr. Tischer selbst, von div. Tischer-Treffs.
Natürlich möchte ich eine Leerkabine kaufen, der Ausbau wird in Eigenarbeit erledigt, 43m2 Werkstatt und Carport ist vorhanden, Möbelbau ist meine Leidenschaft, nur bei den Materialstärken muss ich umdenken.

Ganz wichtig wäre mir die Verkleidung des Rahmens im Bereich unter der Ladefläche, das sieht mir doch zu sehr nach Maurerbulli aus.

Ich such mal ein paar Beispiele:

http://www.a2-freun.de/gallery/displayi ... t=0&pos=11

http://www.daltecfahrzeugbau.com/newsit ... etakt5.pdf

Den orangen Doka muss man sich ohne Hardtop und ohne die blöde Alublanke vorstellen, oder eben der Daltec Explorer auf T5 sieht auch im Solobetrieb genial aus, so muss es sein!!!

Kabine selbst bauen ist definitv nicht drin.

Übrigens, hat jemand Erfahrung mit diesen Wabenstrukturplatten aus Papiier die es furniert geben soll?
Ich denke an einen Ausbau mit Massivholzrahmen lackierter Kirschbaum mit einer sehr leichten Füllung, Duschkabine aus Sandwichplatte Alu weiß nach innen, evtl. mit Eingangstür, weil Wasserdicht.

4 Einzelsitze im Führerhaus wären auch cool und natürlich ein Durchgang, wenn der Kaffee alle ist...... :idea:
Gruß

Holz-Didi
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Krabbe
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#6 Beitrag von Krabbe » Di 29 Aug 2006 21:50

Hi,

also, wenn Du vom Tischer eh nur die Leerkabine kaufen willst, dann kannst Du Dir auch eine individuelle Leerkabine bei den üblichen Verdächtigen bestellen (Bocklet, MaBu, Ormocar - in alphabetischer Reihenfolge). Dürfte billiger kommen.
Ich hatte damals gesehen, dass Tischer seine Kabine für den T4 auch als Leerkabine anbot. Da war aber die Serienkabine schon deutlich teurer als die Angebote der Leerkabinenhersteller. Und diese sind darauf eingerichtet Ihre Kabinen genau nach Kundenwunsch zu bauen.

Wie eine umgebaute Doka aussehen kann kannst Du auch in meinem Album sehen. Das Alu hinten soll aussen auch noch in Wagenfarbe werden. (Unten unter www).

Die Duschkabine hätte ich auch gerne aus Sandwich gehabt. Doch die 40 mm Standartdicke waren mir zu dick und eine Sandwichplatte mit 15 oder 20 mm hätte mit Ormocar zwar auch gefertigt, doch war mir das etwas zu teuer. (Wobei, im Nachhinein hätte ich mir wahrscheinlich ne Menge arbeit gespart.) Ich wollte aber zum Wohnraum auch Holzoptik haben und habe deshalb eine Wand in "Ständerbauweise" gebaut. Aussen 4 mm Holz, dann 15 mm Holzleisten zur verstärkung und das ganze von Innen mit GfK verkleidet.
Viele Grüße
Krabbe
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#7 Beitrag von Holz-Didi » Di 29 Aug 2006 23:02

Hallo Krabbe,

achso, der grüne Doka ist Deiner, den habe ich mir schon vor meinem ersten beitrag angesehen, sehr schön, Gratulation!

Der Tischer ist ansich sehr flexibel, der ändert auch Kabinen für ein anderes Fahrzeug ab und so. Nur den Trail 290 mit eingezogenem Boden vom Taro Pickup kriegt der nicht auf einen Doka:-(
Zudem möchte ich mehr Breite, vor allem im Alkoven wo das sehr der Bettlänge entgegenkommt.
Die Trail Kabine hat halt einen wirklich schön geformten Alkoven, der mittlerweile innen 210x150x80cm bietet. Tischer hat auch alle Geräte der Installation und bietet auch die Basis, den Doka.
Einzig die Polsterarbeiten möchte ich wie schon beim Alten an einen Polsterer vergeben, die haben das halt drauf.

Was hältst Du vom Daltec?
Gruß

Holz-Didi
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#8 Beitrag von Krabbe » Di 29 Aug 2006 23:24

Hi,

von Daltec hatte ich bis heute noch nichts gehört und gesehen.
Wenn ich mir die Fotos aber so ansehe, dann habe ich aufgrund der recht scharfen Kannten den Eindruck, das das Dach und der Alkoven aus mehreren einzelnen Platten bestehen. Das finde ich aus Dichtheitsgründen und Festigkeitsgründen nicht so schön. Bei meiner Kabine sind Rückwand, Dachfläche, Alkovenfront und Alkovenboden aus einer Platte gemacht, d. h. die Aussenlage ist durchgehend.

Mit der Bettlänge habe ich kein Problem. Unser Alkoven ist so lang, wir schlafen längst drin. (Und ich bin 1,96 m lang und brauche Platz).
Durch den langen Alkoven konnte ich eine relativ schmale Kabine planen, mit der ich jetzt auch noch in den meisten Autobahnbaustellen auf der linken Spur überholen kann.

Wie schon geschrieben, das Angebot meine Kabine anzusehen steht.

Btw, im Pickup-Forum gibt es ein Mitglied aus Bensheim, das gerade mit einem Leerkabinenausbauprojekt auf T5-4Motion-Doka begonnen hat. (Ormocar Leerkabine gerade bestellt)
Viele Grüße
Krabbe
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#9 Beitrag von Holz-Didi » Di 29 Aug 2006 23:58

Hallo Krabbe,

habe in den kommenden Wochen einige Termine im Bereich "Holzwerken", komme aber gerne auf Dein Angebot der Kabinenbesichtigung zurück.

Daltec habe ich auf der IAA im letzten Herbst auf dem Freigelände entdeckt, die bauen hauptsächlich Kühlkoffer, wirken mir etwas zu eckig, haben aber eine sehr schöne Aufbereitung des hinteren Bereichs vom Doka.

Ich habe ein Angebot den Tischer Doka im Oktober mal Probe zu fahren, und werde dann mal fragen wie es mit einer tieferliegenden Kabine aussieht, evtl. ohne Heckabsenkung.
Gruß

Holz-Didi
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#10 Beitrag von Krabbe » Mi 30 Aug 2006 09:02

Hi,

ja, die Heckpartie des T5 von Daltec sieht auf den Fotos wirklich nicht schlecht aus. Aber die gibt es bestimmt auch einzeln zu kaufen.
Ggf. hat Stahl ja auch schon was für die T5 Doka (google mal nach Stahl Exclusiv oder so)
Viele Grüße
Krabbe
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#11 Beitrag von Holz-Didi » Mi 30 Aug 2006 16:18

Hallo Krabbe,

vielen Dank für den Hinweis auf "Stahl", deren Heckverkleidungen sehen extrem gut aus, und auch noch so flach...... :wink:

Der Doppelkabiner macht auch als Sattelzugmaschine eine gute Figur.......he man darf doch mal träumen :(
Gruß

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#12 Beitrag von Holz-Didi » Do 31 Aug 2006 18:38

Hallo Krabbe,

die Traumkombi ist gerade geplatzt:-(

4-Motion geht nur mit der 96 KW Maschine, für die 128 KW Maschine gibts nur Frontantrieb :cry:
Gruß

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#13 Beitrag von Krabbe » Do 31 Aug 2006 21:44

Naja, 96 kW sind doch auch nicht schlecht. Im Zweifelsfall noch ein vernünftiges Chiptuning drauf, dann solltest Du doch auch wieder im Bereich von 120 kW+ liegen und kannst die Charakteristik der Software ggf. noch an die Anforderungen für das Fahren mit Kabine anpassen lassen.
Viele Grüße
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#14 Beitrag von Holz-Didi » So 03 Sep 2006 14:37

Hallo Krabbe,

der 96KW Motor bringt 340Nm, der 128KW Motor dagegen hat 400Nm, ob sich das mit einem Chip hinkriegen liesse?
Und wie mag VW auf solche Änderungen reagierren, besonders im Garantiefall....?

Hast Du Chiptuning Erfahrung beim T4?
Gruß

Holz-Didi
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#15 Beitrag von Krabbe » Mo 04 Sep 2006 09:01

Hi,

eigene Erfahrungen mit Chip-Tuning habe ich (noch) nicht. Ich habe es zwar noch vor, aber vorher wollte ich meinen Motor erst noch mal reinigen, vernünftig einstellen lassen (Ich vermute mal die Einstellwerte der Einspritzpumpe liegen ein wenig daneben) und ein paar kleinere „klassische“ Maßnahmen durchführen (andere Übersetzung, größerer LLK, geänderte Luftansaugung, ...) und erst dann noch mal einen „gemäßigtes“ Chiptuning draufspielen lassen, um zu wissen, was die einzelnen Maßnahmen gebracht haben. (Die größeren Reifen und somit die geänderte Gesamtübersetzung habe ich jetzt schon und die „Erprobung“ mit zufriedenheit abgeschlossen.)

Ich kenne aus anderen Internetforen aber mehrere Leute, die Ihre T4 gechipt haben und damit teilweise auch sehr hohe Laufleistungen haben (ohne Probleme), teilweise im täglichen Firmeneinsatz. Chiptuning ist halt erst mal nicht schädlich für den Motor, wenn es a) vernünftig gemacht ist und b) mit Köpfchen eingesetzt wird.
Denn solange Du das Auto so bewegst, wie es ohne Chiptuning möglich wäre, gibt es auch keine größeres Risiko für den Motor.
Wenn Du natürlich die Mehrleistung ständig forderst, den Motor im kalten Zustand trittst, nicht genau auf die Flüssigkeitsstände des Motors schaust und den Wagen nach ner langen Vollgasfahrt auf der Autobahn sofort in die Garage fährst, dann wird er nicht lange leben wollen.
Persönlich sehe ich kein allzu großes Risiko, wenn man die Mehrleistung nur bei warmen Motor fordert und das auch nicht ständig und wenn man peinlich genau auf die Ölwechselintervalle achtet und darauf, dass der Ölpeilstab immer bei voll steht. Dann ggf. noch ein Ölthermometer einbauen und auf die Öltemperatur achten und es dürfte eigentlich nicht viel passieren.

Von den Leistungen müsste das, was Du haben möchtest, gehen. Als Vergleich: Bei einem seriösen Tuner bekomme ich für den T4 Leistungsteigerungen von 75 kW auf 95 – 100 kW und von ca. 250 Nm auf ca. 300 Nm.

Die Garantie des Fahrzeugherstellers dürfte in aller Regel bei Chiptuning erlöschen, außer es gäbe eine zugelassenes (u. ggf. als „Zubehör“ erhältliches Chip-Tuning). Aber aller seriösen Chiptuner bieten eigentlich eine entsprechende Garantie auf Motor / Getriebe.

Vor der Möglichkeit ein Chiptuning nicht einzutragen und im Garantiefall vor dem Werkstattbesuch die Original-Software wieder aufzuspielen will ich hier aber nur warnen, weil das natürlich illegal wäre.

Aber die VW-Garantie verfällt m. W. auch, wenn Du den T5 auf 3,5 t auflastest. Und die Auflastung dürfte meiner Meinung nach für eine Absetzkabine erforderlich sein.
Dann lieber nach der Auflastung ein Chiptuning und damit dann wieder eine Garantie auf Motor / Getriebe durch den Chiptuner.
Viele Grüße
Krabbe
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