Zweitbatterie - wieviele Ah meint ihr sind notwendig...

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X_FISH
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Zweitbatterie - wieviele Ah meint ihr sind notwendig...

#1 Beitrag von X_FISH » Mo 28 Nov 2005 00:31

...um folgendes Versorgen zu können:

* Standheizung (Luftstandheizung) Benzin, also primär wohl die Lüftung
* Radio
* kleine Endstufe

Mehr kommt erstmal nicht dran, weiteres ist eigentlich auch nicht vorgesehen.

Gebraucht könnte ich für ca. 50 Euro an eine HAWKER SBS 60/2 (12 V/54 Ah-Blei-Gel-Akku) kommen.

Wieviele Ah würdet ihr für regelmässiges Nutzen der Luftstandheizung (voraussichtlich morgens und abends in den Wintermonaten) und bei gelegentlichem "Wintercamping" empfehlen?

TIA Martin

smily_69
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#2 Beitrag von smily_69 » Mo 28 Nov 2005 07:35

Hallo Martin,

wir haben gerechnet.

Stromaufnahme der Verbraucher (A) x Einschaltdauer pro Tag x Tage die Du autark stehen willst + 20% Zuschlag = benötigte Batteriekapazität

Laut Berechnung sollte das bei uns für drei Tage reichen ( bei 123 Ah).
Langt aber in der Praxis für min. 5 Tage.

Viele Grüße

Frank

X_FISH
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#3 Beitrag von X_FISH » Mo 28 Nov 2005 18:56

Was hängt bei euch als Verbraucher so dran?

Kurze Überschlagsrechnung für die Standheizung:

Elektrische Leistungsaufnahme (W) Teillast/Volllast: 9 - 22

http://www.webasto.de/oem/de/am_rv_heaters_5597.html

I=P/U => 22/12 => 1,8 A

'ne Stunde wären also 1,8 Ah => kann das sein? Dann würde das Teil ja fast "ewig" laufen? *grübel*

CU Martin

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#4 Beitrag von smily_69 » Di 29 Nov 2005 09:34

Hi,

bei uns hängt ne Kompressorkühlbox, Wasserstandheizung ( hab keine günstige Luftstandheizung bekommen), Lüfter einer T4 Heizung ( da wir die Standheizung nicht im Motorkreislauf haben), Beleuchtung, laden der Akkuaußenlampe, laden unserer Handys, Wasserpumpe.

Der T4 Gebläsemotor saugt den meisten Strom.

Deine Rechnung haut schon hin. Du mußt aber bedenken das man aus Batterien nur ca. 60% in Anspruch nehmen sollte. Sonst macht das die Batterie nicht sehr lange mit.

Im Winter wird die Heizung dann ja bestimmt fast durchlaufen.

Da wir Dir die Batterie die Du angesprochen hast grad mal einen Tag und Nacht halten.

viele Grüße

Frank

X_FISH
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#5 Beitrag von X_FISH » Di 29 Nov 2005 11:03

Einfach mal mit 50 Ah rechnen => 40% wären dann 20 Ah.

Fahre mit dem Bus eigentlich immer Strecke, also pro Tag 80 km. Dabei sollte die Batterie ja zumindest wieder etwas aufgeladen werden?

Für den Campingbetrieb autark reicht's dann leider nicht so weit... Stimmt schon. Allerdings läuft das Teil ja auch nicht 24 Stunden lang durch... :(

CU Martin

hwk
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#6 Beitrag von hwk » Di 29 Nov 2005 15:43

Hallo Martin,

bei der Berechung der Batterie-Kapazität sollte man auch in Betracht ziehen, dass die Heizung zum Zünden sich einer Glühkerze bedient. Die zieht dann so 15 A ( bei meiner KFZ-Heizung mal nachgemessen). Bie fast leerem Akku geht dann die Spannung richtig in die Knie und die Unterspannungssicherung spricht an. Auch die 80 km sind nicht geeignet, die Akkus richtig wieder voll zu bekommen. Eventuell würde ich hier mal eine Solaranlage durchkalkulieren, da hier über längere Zeit die Akkus wieder aufgeladen werden können.

Besten Gruß

HWK

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#7 Beitrag von X_FISH » Di 29 Nov 2005 18:07

Solar hätte das Problem der Montage... Wohin mit dem Ding. Nachher passe ich nirgendwo mehr rein. Mit den knapp 196 cm geht's ja noch öfters.

Über kurz oder lang kommt noch ein Ladegerät fest verbaut in den Bus => 220 Volt Leitung mit FI, etc. kommt demnächst auch noch mit rein. Nur das Finanzielle muss natürlich auch wieder passen.

CU Martin

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#8 Beitrag von hwk » Di 29 Nov 2005 18:13

Hallo zusammen,

es gibt diese Module als dünnes Laminat, das dann direkt auf das Dach geklebt werden kann. Aber leider nicht so ganz billig :( .

Besten Gruß

HWK

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#9 Beitrag von delos » Mi 30 Nov 2005 16:35

Hallo, ich habe mit einer 88 AH 2 Wochen Winterurlaub gemacht. Bin zwischendurch aber immer etwas gefahren. Diese Baterien (88 AH) gibt es bei ATU neu für ca. 67 € mit Garantie. Ist auch bei REAL günstig zu haben. Bei mir hat sich auch bewärt, die Baterie über ein Ladegerät automatisch zu laden, wenn ich den Wagen an eine Stromquelle anschließe. 88 AH ist OK und günstig. Ich habe Fernseher und DBV-T oder Sat-Reciver + Beleuchtung und es reicht noch für die Trumatic E Heizung.
Was nicht passt, wird passend gemacht!

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#10 Beitrag von Hermann » Do 01 Dez 2005 17:44

Solart ist auch immer noch eine Preisfrage
und im Winter auch immer nicht gegeben, dass wirklich ausreichend geladen wird
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#11 Beitrag von Questman » Do 01 Dez 2005 18:51

Diese Baterien (88 AH) gibt es bei ATU neu für ca. 67 € mit Garantie.
War das ne "Gel-Batterie"? Kann ich mir bei dem Preis kaum vorstellen.

Würde sowas nicht im Wohnraum verbauen. Kann man sich zwar mit Überlaufschläuchen helfen, wäre aber trotzdem nicht mein Ding.

Habe hierdieses Jahr so eine OGIV Gel-Bat. 100 A/h für 99€ gekauft und bin recht zufrieden damit.
Grüße vom QM.

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#12 Beitrag von Hermann » Do 01 Dez 2005 19:12

und wenn, dann würd ich ne Verbraucher, keine Starterbakterie nehmen
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#13 Beitrag von X_FISH » Do 01 Dez 2005 22:48

Neu aufgekommene Frage von mir:

* Starterbatterie => normale, herkömmliche Säurebatterie
* Batterie im Wohnraum => Gelbatterie

Gibt es jetzt dann Probleme beim Laden durch die LiMa vom Fahrzeug? Da die Gelbatterie nicht gasen kann/darf/soll => muss ja früher mit dem Laden aufgehört werden.

Betrifft dies nur externe Ladegeräte (entsprechende Kennlinie für Gel-Batterien wählen) oder auch beim Laden via LiMa zu?

TIA Martin

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#14 Beitrag von Hermann » Fr 02 Dez 2005 00:12

Hi Martin,

bei meinem Carthago is ne Verbraucherbatterie (normale, herkömmliche Säurebatterie) drin
die is nur anders ausgelegt,
halt nicht für hohen kurzzeitstrom zum starten
sondern halt lange entnahme
is vom Preis auch kein großer Unterschied zu einer Starterbatterie

mit Gel kenn ich mich nich aus, is mir zu teuer

Gruß
Hermi
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#15 Beitrag von Alter Hans » Fr 02 Dez 2005 17:52

Hallo,
zu den Bordbatterien:
Starterbatterien (normal Blei) sind am wenigsten zyklenfest - das ist aber die Eigenschaft die wir brauchen.
Antriebsbatterien sind da besser.
Gelbatterien dürften in dieser Hinsicht etwa den Antriebsbatterien entsprechen und gasen absolut nicht. Ich habe schon gehört, daß nur Gelbatterien im Wohnraum eingebaut werden dürfen. Früher hat sich darum allerdings niemand gekümmert.
Nun gibt es auch noch Fliesbatterien u.a. von Moll. Diese gasen auch absolut nicht und sind sehr zyklenfest - auch bei stärkerer Entladung.
Beispiel aus einem Prospekt: Moll 81090 (90 Ah) Maße 353x175x190: 1600 Zyklen bei einer Entladetiefe von 50 %. Das sind auch Bleibatterien.

Das scheint mir das günstigste zu sein für Einbau in Innenräume.
Habe leider keine eigenen Erfahrungen. Meine Kenntnisse stammen aus Prospekten. Die Fa. Moll schneidet bei Batterietests jedoch meist ganz hervorragend ab.

Vielleicht weiß jemand mehr darüber?

Viele Grüße vom alten Hans

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