Ideen und Anregungen für Ausbau gesucht.

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Sven Strumann
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#46 Beitrag von Sven Strumann » Di 15 Mär 2005 13:20

In Asien gibt es einen Händler der wohl etliche 303er Achsen hat und wohl auch recht günstig versendet.
Was die Breite betrifft, das ist es ja was ich auch so gut am alten LT finde, alle anderen Transporter in der Klasse sind schmaler.
Wie sieht es den mit der Auktion in Schweden aus, sind da gute 303er zu haben oder eher Rostlauben?
Der letzte 303er den ich angeboten bekommen habe war Schrott.

jens 16syncro
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#47 Beitrag von jens 16syncro » Di 15 Mär 2005 15:35

Sven Strumann hat geschrieben:Wie sieht es den mit der Auktion in Schweden aus, sind da gute 303er zu haben oder eher Rostlauben?
Also ich will bei der nächsten Auktion dabei sein, da kommen ca. 70 C303 unter den Hammer. Da wird wohl hofffentlich was Brauchbares dabei sein. Wissen kann man das erst am Tag der Auktion, leider darf man vorher nicht gucken.

Gruß
Jens
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Leerkabinen-Wolfgang
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#48 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 15 Mär 2005 23:01

Hallo, Jens, hi, Sven,

ähhhm, dumme Frage am Rande: was sind Volvo 303, 304 und 306? Wär' das vielleicht auch 'was für mich?

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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Sven Strumann
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#49 Beitrag von Sven Strumann » Mi 16 Mär 2005 09:07

Der Volvo C303 ist ein hoch geländegängiges Fahrzeug das fürs Militär und Zivilschutz gebaut wurde.
Ähnelt dem Pinzgauer.
Es gab ihn in verschiedenen Karosserievarianten.
Der C306 ist ein 3 Achser und dann gibt es noch den kleinen Bruder C202, der aber wie gesagt kleiner ist und bei einigen Leuten, zu unrecht wie ich finde, verpönnt ist.
Hier Links zum C303:
http://www.real4x4.com/project303.shtml
http://www.laplander.ch/seiteninhalte/d ... nfang.html

Ich besitze einen unrestaurierten C303 und einen fast restaurierten C202

jens 16syncro
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#50 Beitrag von jens 16syncro » Mi 16 Mär 2005 09:24

Hallo Wolfgang,

das ist ein C304 mit Funkkoffer:
Bild
(da sitze ich gerade hintern Lenkrad :D )

Das ist ein C304 mit "normler" Stahlkarosse:
Bild

Das ist ein C306:
Bild

Ich denke mal nicht, daß die Fahrzeuge was für dich sind ...

Gruß
Jens
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Joe

#51 Beitrag von Joe » Mi 16 Mär 2005 10:09

x x
Zuletzt geändert von Joe am Fr 28 Okt 2005 13:32, insgesamt 1-mal geändert.

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#52 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 16 Mär 2005 10:17

jens 16syncro hat geschrieben:Hallo Wolfgang,
... Ich denke mal nicht, daß die Fahrzeuge was für dich sind ...
Stimmt, ganz so martialisch muß es denn doch nicht sein!

Trotzdem danke für die Info!
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Gast

Frage an Sven

#53 Beitrag von Gast » Di 05 Apr 2005 16:44

ich habe viele Jahre einen LT 4x4 gefahren (Hurth-Achsen und NP-VTG). Die Achsen waren absoluter Mist, viel zu anfällig. Aber mit dem VTG hatte ich nie Probleme und ich bin mit dem Auto allein in Island ca. 100.000 km gefahren.
@Sven

Hallo Sven,
du hast ja mal geschrieben, daß du einen LT2 auf 4x4 umbauen lassen willst. Die Schwierigkeiten mit den Halbgöttern in Blau wurden erwähnt.
Warum kaufst du dir nicht einen gut erhaltenen LT1 4x4 (den du ja schon gut kennst) und änderst das VTG in die Version mit Permanent-4x4 (VTG vom Hummer, hält garantiert), tauscht die leidigen Hurth-Achsen gegen Dana 70 und päppelst den Motor etwas auf ? Das dürfte unterm Strich wesentlich günstiger kommen als einen LT2 zum 4x4 zu machen. Das gesparte Geld kann man in eine perfekte Aufbereitung der Karosse stecken, die wird nie wieder rosten. TÜV-Probleme wirst du keine bekommen. Ok, bleibt das leidige Thema mit dem alten Wirbelkammerdiesel. Wenn du einen Motor nach Baujahr 1994 hast (neue Zyl.-Kopf-Dichtung) und den mittels großem Ladeluftkühler (den vom 111kW T4 z.B.) und weiteren Maßnahmen verbesserst, so würde ich dem Motor ca. 130 PS und 260 Nm zutrauen, auch unter erschwerten Bedingungen. Keine Rakete aber brauchbar. Dafür hast keinerlei anfällige Elektronik im Auto, das würde ich als Vorteil ansehen. Wenn du unbedingt einen TDI willst, der 5-Zylinder-TDI von Audi bis Baujahr 1992 paßt ohne Änderungen an das LT1-Getriebe, weil da noch kein ZMS eingesetzt wurde. Dann kommt allerdings wieder der TÜV ins Spiel. Vobei eine Fremdmotoreintragung durchaus machbar wäre, must halt Schadstoffklasse 00 akzeptieren.
Was spricht denn unbedingt für einen LT2 als Basis ?

Gruß
Jens

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Sven Strumann
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#54 Beitrag von Sven Strumann » Di 05 Apr 2005 17:31

Im Prinzip spricht nichts für einen LT2, ist ja eigentlich Daimlermist :D .
Den Alten LT 4x4 will ich nie wieder. Dann schon eher einen normalen LT 40 umbauen auf Allrad mit Dana70 und Luftfederung, so wie es ein Bekannter von mir gemacht hat.
Aber der größte Nachteil am LT 1 ist der Motor. Das Ding ist selbst mit LLK absoluter Mist. Keine Kraft, vorallem kein Drehmoment, säuft dafür aber unheimlich.
Das LT1 Fahrerhaus ist aber das Beste von allen Transportern, innen Platz satt und dabei aber kurz.
Nachteil vom Total-Umbau eines LT1: Wenn man das Fahrzeug mal wieder erkaufen möchte, bekommt man dafür wesentlich weniger als für einen LT2.

Und ich ziehe den zuschaltbaren Allrad dem Permanenten vor. Einfach aus Erfahrungssache.

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#55 Beitrag von jens 16syncro » Mi 06 Apr 2005 08:29

Sven Strumann hat geschrieben: Den Alten LT 4x4 will ich nie wieder. Dann schon eher einen normalen LT 40 umbauen auf Allrad mit Dana70 und Luftfederung, so wie es ein Bekannter von mir gemacht hat.
Moin Sven,
ich nehme mal an, du magst keine Blattfedern :twisted:
Ansonsten unterscheidet sich der LT 4x4 ja nicht sonderlich vom normalen LT.
Aber der größte Nachteil am LT 1 ist der Motor. Das Ding ist selbst mit LLK absoluter Mist. Keine Kraft, vorallem kein Drehmoment, säuft dafür aber unheimlich.
Hm, ja stimmt schon, wenn man den serienmäßigen Motor hernimmt. Den ACL kann man aber noch sehr schön optimieren, der hat auch einen kleineren Turbo, der wesentlich früher anspricht als im alten DV bis Baujahr 1992. Es ist ziemlich erstaunlich, was man aus serienmäßig sehr trägen Aggregaten machen kann. Der Verbrauch wird allerdings immer hoch bleiben, da ist beim Wirbelkammerdiesel kein Kraut gegen gewachsen. Du willst ja auch ein sehr großes und schweres Fahrzeug bauen, da ist selbst ein gut getunter LT-Motor wohl stark am Limit.
Nachteil vom Total-Umbau eines LT1: Wenn man das Fahrzeug mal wieder erkaufen möchte, bekommt man dafür wesentlich weniger als für einen LT2.
Du würdest doch auch einen LT2 zu einem Einzelstück hinsichtlich der Technik machen. Das verkauft sich immer sehr schlecht.
Und ich ziehe den zuschaltbaren Allrad dem Permanenten vor. Einfach aus Erfahrungssache.
Was soll denn am zuschaltbaren Allrad besser sein ? Das einzig gute (für den Hersteller) daran ist, das er billig ist. Das Optimum stellt immer ein Permanent-Allrad mit sperrbarem Mittendifferential dar, wie es heute nur noch beim Mercedes G oder neuerdings wieder beim Bremach zu finden ist. Ein Zuschaltallrad ist eine Krücke, die nur im Gelände brauchbar ist. Bei gesperrtem Mittendiff. hat man beim Permanent-Allrad ja wieder gleiche Verhältnisse wie beim starren Zuschalt-Allrad und dafür aber bei schlüpfrigen Strassen (Winter) einen enormen Vorteil. Das erwähnte NPG-Getriebe aus dem Hummer1, welches rel. einfach in den LT1 4x4 zu integrieren ist (weil gleiche Gehäuseform, Aufnahmen am Fahrzeugrahmen passen) hat ebenfalls ein sperrbares Mittendiff., wäre also optimal. Mit Dana70-Achsen wäre ein sehr guter Antriebsstrang in den LT1 konstruiert. Der TDI-Motor aus dem LT2 passt übrigens auch in den LT1 dank VW/Audi Baukastensystem. Natürlich bliebe da vom LT1 nicht mehr viel übrig, die Eingriffe in die Substanz sind massiv. Allerdings willst du den LT2 ja auch nicht gerade schonen :roll:
Wiederverkaufswert ist sicher immer ein Thema aber bei so individuell gestrickten Fahrzeugen wie sie hier in diesem Forum immer diskutiert werden, dürfte das generell ein recht schwieriges Thema sein.
Ich will dir keineswegs einreden, daß du Unsummen in eine alte Möhre (LT1) versenken sollst, ich wollte nur mal erwähnen, daß die Gedanken auch in andere Richtungen schweifen können und am Ende durchaus ähnliche Ergebnisse rauskommen können. Ich selber habe kein großes Interesse am LT ich widme mich lieber meinen Volvo-Spinnereien :twisted:
Irgendwie sind solche Fahrzeuge doch immer große Geldvernichter, ganz egal wie und woraus man sie baut. Ich selber baue allerdings lieber auf alten gebrauchten Autos was neues auf, weil ich psychologisch ein riesen Problem damit habe, ein neuwertiges Fahrzeug mit einem Wert von über 100.000 Euro (z.B. neuer Bremach mit Kabine) durchs harte Gelände zu scheuchen. Jede Beule tut da richtig weh. Bei einem güntigen Basisfahrzeug kann ich sowas eher verschmerzen. Liegt vielleicht auch daran, daß ich die Euros so hart erarbeiten muß ...

Schönen Gruß
Jens
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#56 Beitrag von Sven Strumann » Mi 06 Apr 2005 08:41

Hallo Jens, ich habe ja un leider etwas mehr Zeit über das neue Fahrzeug nachzudenken. Eigentlich sollte der neue diesen Mai im Einsatz sein, aber da ich absolut keine Zeit habe muß ich es leider nach hinten verschieben. Also werde ich ein wenig Zeit in meine alte Möhre stecken müssen, der LT verlangt nach einem neuen Zylinderkopf und die Kabine ist mal wieder undicht (Ich verstehe immer noch nicht wieso Ormocar das Dach aus 3 Teilen gebaut hat).
Irgendwie sind solche Fahrzeuge doch immer große Geldvernichter, ganz egal wie und woraus man sie baut. Ich selber baue allerdings lieber auf alten gebrauchten Autos was neues auf, weil ich psychologisch ein riesen Problem damit habe, ein neuwertiges Fahrzeug mit einem Wert von über 100.000 Euro (z.B. neuer Bremach mit Kabine) durchs harte Gelände zu scheuchen. Jede Beule tut da richtig weh. Bei einem güntigen Basisfahrzeug kann ich sowas eher verschmerzen.
Das Gefühl kenne ich, gestern noch habe ich vor meinem jetzigen Womo gestanden und die durch Steinschlag malträtierte Front angesehen. Jedesmal wenn mir in Island wieder ein dicker Brocken gegen das Auto knallt tut das mir auch weh. Bei einem neuen Fahrzeug ist das natürlich bedeutend schlimmer als bei einem alten Schätzchen auf das man eigentlich immer öfters flucht :D

Mal sehen, vielleicht läuft mir ja diesen Sommer das ideale und bezahlbare Basisfahrzeug über den Weg.
Jedenfalls werde ich diesen Sommer meinen Volvo fertigstellen müssen, weil dem LT kann und will ich nicht mehr soviele Hochlandstrecken zumuten.

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