Import aus den USA - Blödsinn oder Schnäppchen?

Hier geht's um den Wohnbereich, egal ob Integrierter, Kastenwagen, Alkoven oder Sondermobil.
Bitte hier nur posten, wenn euer Thema nicht in den "Installation und Technik" Bereich passt!
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nalle09
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#16 Beitrag von nalle09 » So 13 Sep 2009 21:24

Hi,

:oops: Oops :oops:

Sorry, war wohl etwas weit schon mit dem Lesen gekommen und nicht mehr auf das Datum geachtet.

Mike

apiroma
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#17 Beitrag von apiroma » Sa 02 Jan 2010 23:10

AUflieger lassen sich besser an einer Rampe rangieren als ein Anhänger gerade mit Drehschemel.
Ja ich habe das Datum auch gesehen, aber man kann ja neueste Infos weiterhin austauschen.

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Balu
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#18 Beitrag von Balu » Sa 02 Jan 2010 23:22

apiroma hat geschrieben:AUflieger lassen sich besser an einer Rampe rangieren als ein Anhänger gerade mit Drehschemel.
Hallo Apiroma,
kann es sein, dass Du Deine Erfahrungen in der Truck-Welt gemacht hast?
Meiner Meinung nach muss man ein Womo eher selten an eine Rampe rangieren. Auch wenn es mit einem Auflieger leichter ist :wink:
Gruß
Herby
Probier's mal mit Gemütlichkeit

Abgemeldeter User

Tipp für Amis, die ziehen müssen, generell

#19 Beitrag von Abgemeldeter User » So 03 Jan 2010 20:01

Wenn ein Pickup, Kombi oder Van amerikanischer Produktion zum Ziehen eines Wohnwagens oder eines Aufliegers oder Pferde-/Bootsanhänger genutzt werden sollen, sind ein paar Dinge zu beachten.

Die Kühler von drüben sind oft minderwertiger Qualität. Das führt bei warmem Wetter häufig dazu, dass die Motoren überhitzen, bei 30° Außentemperatur kann einem das sogar solo im Stau passieren. Abhilfe: Man läßt sich bei einem Kühler-Spezialisten ein Hochleistungsnetz (das ist der Lamellenteil) einbauen, damit sind die Probleme behoben. Kostenpunkt etwa 500 bis 700 Euronen je nach Größe. Das empfiehlt sich auch für amerikanische Limousinen, die bei heißem Wetter mit der Motortemperatur Schwierigkeiten bekommen, wenn das Auto im Stop and Go - Betrieb bewegt wird. Für Oldtimer ist es sogar ein Muss. Bei einem 60er TBird, den ich mal kurzzeitig hatte, war das so schlimm, dass er sogar bei 10 Min im Leerlauf bei nur 12 ° Außentemperatur das Kochen anfing.

Die zweite Schwachstelle ist in der Regel das Automatikgetriebe, das im Hängerbetrieb auch zu heiß arbeiten muss, besonders im Hochsommer. Nur merkt man das erst nicht, weil man die Getriebeöltemperatur nicht misst. Erst wenn es kaputt geht, wird das offensichtlich. Bei den meisten Getrieben sind Anschlüsse für einen externen Ölkühler bereits vorhanden und die Ölkühler kann man in den einschlägigen Läden als Ersatzteil bestellen, z.B. bei Mike & Frank in Köln (googlen). Für bestimmte Modelle gibt es sogar Ölkühler fürs Differential an der Hinterachse, soviel ich weiß für die großen Suburbans und auch für den 350er von Ford.

Mein 77er Cadillac hat das neue Netz auch schon drin und wenn ich den z.B. für einen Airstream - Wohnwagen jemals zum Ziehen einsetze, kriegt er auch den Ölkühler am Getriebe, die Anschlüsse dafür sind sogar bei diesem Auto vorhanden.

Mit dieser Zusatzausrüstung, die man auch in den USA schon ab Werk als heavy duty oder tropical equipment bestellen kann, wenn man von vorneherein weiß, dass Zugebetrieb und Fahrerei in sehr warmen Gebieten anstehen (Utah, Nevada, Texas, Californien, Arizona etc.), ist man auf der sicheren Seite und die Autos versehen klaglos ihren Dienst. Wenn sie thermisch gesund laufen können, sind sie fast unkaputtbar, da sie spezifisch nur sehr gering belastet sind. 6,9 Liter Hubraum und nur 190 bis 250 PS bei nur 3000 bis 3500 Umdrehungen maximal, da kann man neben den Kolben fast herlaufen....hihihi. Bei Tempo 120 dreht meiner mal gerade 2100 Touren.

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