Koffer mit Auffahrrampe als Leerkabine?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Grizzly
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Koffer mit Auffahrrampe als Leerkabine?

#1 Beitrag von Grizzly » Sa 18 Sep 2004 09:34

Hallo Ausbaufreaks,

ich bin neu hier und habe vor mir ein Womo mit "Garage" und Auffahrrampe für 2 Motorräder zu bauen. Die Mopeds sind knapp 2,50m lang und wiegen zusammen fast 600kg.

Dabei schwebt mir ein relativ niedriges Basisfahrzeug (wegen des Auffahrwinkels) mit einem Kofferaufbau vor, wie man es beispielsweise und diesem Link sehen kann:

http://www.mobile.de/cgi-bin/da.pl?Disp ... &_parked=1


In der Hoffnung, bei Euch Hilfe zu finden, richte ich folgende Frage an das Forum:

Haltet Ihr so etwas für sinnvoll?

Hat jemand so etwas schon mal gemacht oder kennt einen, der einen kennt...?

Wo kriegt man solche Basisfahrzeuge mit Kofferaufbau her?

Welche Alternative gäbe es?

Gibt es empfehlenswerte Literatur für Selbstausbauer?



Wie gesagt, in der Selbstausbauszene bin ich ein Greenhorn, hatte allerdings 10 Jahre lang ein Alkovenmobil (Eura) und hätte von daher schon gewisse Vorstellungen, wie ich das Teil bauen würde.

Grizzlygruß

Joe

#2 Beitrag von Joe » Sa 18 Sep 2004 09:46

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TOSCH
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#3 Beitrag von TOSCH » Sa 18 Sep 2004 17:46

Hey Grizzly !

Na ja wenn ich Deine Mopped so sehe und in welches Autochen Du es einladen willst, würde ich sagen das gibt ne fahrbare Moppedgarage mit Schlafgelegenheit. Vorschlag nimm kein Transporter sondern nen LKW Chassis mit 2,50 breiter Kabine. Dann bekommst Du die Bikes quer rein und verschenkst nicht so viel Platz vom Innenraum.
Obendrüber machst Du dann das Bett, vielleicht kommst Du ja mit 1,60m hin. Gibt ne große Garage und ein schönes großes Bett.
Ein Fahrzeug mit Luftfederung wäre auch nicht schlecht. Dann kannst Du den hinten bißchen runterlassen und hast nicht so eine hohe Ladekante.

Gruss

Torsten Schneider

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Fette Harleys wuchten....

#4 Beitrag von Abgemeldeter User » Sa 18 Sep 2004 18:58

Hallo Torsten,
ein LKW- Fahrgestell ist aber ganz schön hoch! Da sollte unser Charming Bear aber was mit Ladebordwand suchen oder sich Gedanken über einen kleinen Kran machen.......

Gast

#5 Beitrag von Gast » Sa 18 Sep 2004 19:49

Kran ist gut, besser als Rampen.

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#6 Beitrag von O-302 » Sa 18 Sep 2004 21:00

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Gast

Ne Menge Holz

#7 Beitrag von Gast » So 19 Sep 2004 14:02

Hi, Grizzly, grüß Dich

Wenn Du mal kurz rechnest:

2 Motorrädle 600 kg
1 Wohnkabine mit kpl. Ausbau bei einer
Bodenlänge von mind. 4,5 bis 5 m mind. 1000 kg
2 Leutchen mit Gepäck und allem, was
dazugehört mind. 300 kg
Wasser, Futteralien und alles andere 200 kg

erforderliche Zuladung des Basisfahrzeuges 2100 kg mind. !!!! :roll:

Das kriegst Du mit keinem Bussle geregelt, egal ob VW, Benz, Ducato oder dergleichen. :?
Also in die vollen gehen: So etwa Sprinter 616, DB Vario oder, wie vorgeschlagen, ein kleiner 5,5 bis 7,5 to-Lkw mit Kofferaufbau und mit Ladebordwand, die absolut beste Lösung, meiner Meinung nach.
So ein Koffer läßt sich dann auch einfach ausbauen, isolieren usw.
Und das laden der Bikes: easy

ciao

Pick-Up Jo
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#8 Beitrag von Pick-Up Jo » So 19 Sep 2004 15:03

ejejej :oops: Gast war ich
Wo ein Pick Up ist, ist auch ein Weg (nicht immer, aber immer öfter)

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achim
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#9 Beitrag von achim » So 19 Sep 2004 15:47

Hallo alleseits...

richtig, die beste Idee ist es schon 7,49t mit einer
richtigen Ladebühne für die Bikes.

Ich hab hier noch eine rumliegen, falls Du einé brauchst. :D

Gruss vom achim

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7,49-Tonner oder lieber Anhängerlösung

#10 Beitrag von Grizzly » Di 21 Sep 2004 19:26

Gut dass ich Euch gefragt habe.

In der Tat leuchtet mir ein, dass die Gewichte sich so hoch addieren, dass man mit einem 3,5-Tonner nicht mehr hinkommt.

Der Vorschlag, zu einem 7,5-Tonner zu greifen, sticht scheinbar, was die Ladebordwand und die Zuladung anbelangt.
Hier habe ich aber drei Bedenken:
a) Wieviel NETTO-Zuladung hat denn so ein 7,5-Tonner (wenn ich mir beispielsweise so ein Fahrzeug kaufe, wie sie die Autovermieter für private Möbeltransporte anbieten)?
b) Ist es nicht so, dass ein 7,5-Tonner nur 80km/h fahren darf?
c) Gibt es nicht Vignetten-Streß in Österreich und in der Schweiz? (Wir wohnen am Bodensee und sind deshalb sehr oft in diesen beiden Ländern unterwegs)

Langsam glaube ich, dass ich es mit einem gewöhnlichen 3,5-Tonner Wohnmobil versuche und für die Male, wo ich die Motorräder mitnehme einen Anhänger nehme (z.B. einen alten Pferdeanhänger)

Was denkt Ihr?

Grizzlygruß
ride free!

Joe

#11 Beitrag von Joe » Di 21 Sep 2004 19:45

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#12 Beitrag von achim » Di 21 Sep 2004 22:35

Hallo Joe,
Hallo allerseits......

vieles was Du schreibst ist richtig, doch dieses nicht.. sorry! :wink:
Joe hat geschrieben:
+ Tachoprüfung, andere Prüfungsintervalle und Vorschriften (richtet sich wiederum nach der Zulassung, .).
denn Tachoprüfung, brauch man bei einem So.Kfz. Wohnmobil nicht.

auch brauchst Du normal noch nichtmal einen Fahrtenschreiber.....
egal ob unter 7,5t oder drüber........
obwohl etliche Kontrollmenschen dieses anders sehen.....

und selbst wenn Du einen eingebaut hast, kann man eine Leerscheibe einlegen.....bzw. man braucht kein Schaublatt einzulegen!....
soweit es mir hier von dem Tüv bzw. der Polizei gesagt wurde......

@ Grizzly....ich weiß nicht ob das mit dem alten Pferdehänger die sinnvollere Variante ist.....
denn dann ist auch 80 kmh. angesagt!.....
auch wenn etliche dieses als Quatsch ansehen......
doch grad im Süden Deutschlands, sowie auch in Östereich,
sind die Kontrollmenschen teilweise ganz schön scharf auf
Fahrzeuge mit Hänger und deren Geschwindigkeit......

und die Mautgebühren usw.....sind doch mit Hänger auch bedeutend höher... Oder täusche ich mich da?
Gruß vom achim

hwk
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#13 Beitrag von hwk » Mi 22 Sep 2004 09:30

Hallo zusammen,

da kann ich Achim nur beipflichten ! Fahrtenschreiber sind nur erforderlich beim gewerbsmäßigen Gebrauch der Fahrzeuge, was ja bei privaten Womos nicht zutrifft (auch wenn es der TÜV manchmal anders sieht). Auch die Prüfintervalle sind für Fahrzeuge über 3,5 t identisch (bis 6 Jahre alle zwei Jahre HU aber jedes Jahr ASU :evil: ). Auch die Vorschriften sind ab 3,5 t identisch (gilt alles nun als LKW). Es bleibt also bei der "magischen Grenze" 3,5 t. Und zwei ausgewachsene Bikes in eine Fahrzeug unter 3,5 t reinzukriegen, was auch noch als Womo dienen soll, halte ich für unmöglich.

Die Idee mit dem Anhänger scheint zwar auf den ersten Blick gut, aber gab es da nicht auch noch andere Vorschriften (z.B. 60 kmh auf Landstrassen)? Und bei der Bemessung von Verwarnungsgeldern oder Bußgeldern spielt man bei den Gespanngewichten sowieso in der Oberliga (leider eigene Erfahrungen :oops: ).

Besten Gruß

HWK

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#14 Beitrag von Grizzly » Mi 22 Sep 2004 12:24

also 80km/h mit Hänger gelten immer noch generell auf Landstraßen und Autobahnen. Unter gewissen Umständen dürfen PKW mit Hänger auch 100 fahren (Wohnmobile wahrscheinlich nicht).

Die Sache mit den erhöhten Mautgebühren bei Anhängerbetrieb (Italien, Frankreich, Spanien) ist richtig. In der Schweiz braucht der Hänger sogar eine eigene Vignette.

Ich könnte mir vorstellen, dass Womos über 3,5t oder gar noch über 7,5t auch bei den Mauten teurer sind.
Manchmal (ich glaube in Spanien) wird bei der Mauklasseneinstufung sogar auf die Hinterachsen geschaut.

Grizzly
ride free!

Joe

#15 Beitrag von Joe » Mi 22 Sep 2004 13:37

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