bi-mobil contra vw-bus

Du weißt noch nicht welches Fahrzeug oder welche Kabine zu Dir passt? Du möchtest Erfahrungen über einen Hersteller o.ä. austauschen?
Dann ist hier der richtige Ort dafür...
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ar_jay
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bi-mobil contra vw-bus

#1 Beitrag von ar_jay » Fr 28 Mai 2004 12:04

hallo zusammen, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen und eure erfahrungen zu dem thema erörtern:

ich trage mich mit dem gedanken entweder einen pick-up mit bi-mobil kabine oder als zweitfahrzeug einen gebrauchten vw-bus zu kaufen. allerdings kann ich mich nicht ganz entscheiden.

den pick-up würde ich auch als 1. wagen fahren, somit spar ich mir natürlich steuer und versicherung für den camper. allerdings muß ich ihn relativ neuwertig kaufen da ich rund 40' km im jahr fahre und der aufbau ist auch nicht billig.

der vw-bus wird mit sicherheit gebraucht günstiger suche ab 150'km

nun meine frage, welche vor- und nachteile gibt es bei beiden, außer das ich die kabine am urlaubsort absetzen kann und trotzdem mobil bin.

welcher pick-up ist am ehesten geeignet (bevorzuge momentan 1 1/2 Kabine) nissan, mitsubishi, ford ....

:?: :?: :?:

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agrupe
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#2 Beitrag von agrupe » Fr 28 Mai 2004 16:01

Hi,

wir waren bei Bimobil und haben uns da umgesehen. Ganz nett, was dort gebaut wird. Als uns allerdings kurz vor der Unterschrift ein Schlauch auffiel, der aus der Kabine hing und man uns sagte, dass wir für 35.000 Euro doch nun wirklich keinen Wasserablauf der Dusche in den Abwassertank verlangen können, traten wir die Flucht an.

Später bekamen wir dann noch ein Angebot über eine kundenspezifisch 10 cm höhere Kabine, womit auch der Duschablauf kein Problem mehr wäre. Nun ja, für die knapp 40.000 Euro, die drunter standen, können wir unsere selbst gebaute Kabine nun 2,5x bezahlen. Smile.

Fazit: Bimobil baut schöne Kabinen aber ich finde, dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht passt. Gleiches gilt m.E. auch für den VW-Bus. Der Neupreis ist für uns jenseits von Gut und Böse verglichen mit dem, was man an "WoMo-Inhalt" bekommt.

Gruß

Andreas

helmut t4
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#3 Beitrag von helmut t4 » Fr 28 Mai 2004 22:44

hallo

ich habe eine Bimobilkabine und das Wasser von der Dusche läuft in den Abwassertank und außerdem frostgeschütz. das ganze wird auf meinem T4 Doka TDI bewegt. Der ist auch mein Alltagsfahrzeug und damit bin ich zufrieden. Wobei was 100% tiges bekommt man nie. Man wird an jedem Fahrzeug irgendwas finden das einem nicht gefällt, oder womit man nicht zufrieden ist. Egal ob gekauft oder selbstgebaut. Wenn Du noch genauere Fragen hast kannst Du Dich gerne auch über E-mail melden.

Viele Grüße
Helmut
Grüße aus der Waldsiedlung Iggelheim
unterwegs mit T4 2,5 TDI Doka, mit Bimobilabsetzkabine

ar_jay
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#4 Beitrag von ar_jay » Mi 09 Jun 2004 12:23

danke schon mal für die antworten. selbstbau kommt bei mir eher nicht in frage a) fehlt mir die möglichkeit b) das werkzeug und vor allem c) das handwerkliche geschick :oops:
aus diesem grund werd ich wenn dann wohl tief in die tasche greifen müssen und mir was fertiges kaufen. 100% das richtige wird es wahrsacheinlich nicht sein, wenn dann ein kompromiss aus vielen dingen.

in erster linie bin ich damit in den alpen unterwegs und das auch im winter, jetzt habe ich in einigen topics bereits gelesen, daß das fahrverhalten bei pick-ups mit kabine nicht das beste sein soll - beziehen sich die negativen fahreigenschaften mehr auf den off-road bereich oder sind die kisten generell bescheiden zu fahren.

generell geht es mir erst einmal um die entscheidung mir für 15000 nen gebrauchten vw-bus zu kaufen den ich dann als 2.fahrzeug habe. oder ob ich mein schönes neues auto verkauf und mir einen pick-up mit wohnkabine zulege. bei der kabine werde ich eher der purist sein, sprich auf dusche usw. verzichten können, wovon mir auch schon aus gewichtsgründen abgeraten wurde und ich in erster linie übers we wegfahre und nicht wochenlang unterwegs bin.

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Leerkabinen-Wolfgang
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#5 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 09 Jun 2004 14:41

Hi, RJ,

für mich persönlich ist die Möglichkeit, auch über den Winter im WoMo unterwegs zu sein, ganz wichtig. Aus diesem Grunde ist ein Kastenwagenausbau für mich nie in Frage gekommen: die Wärmedämmung wird immer nur suboptimal sein! Dem könnte man natürlich entgegenhalten, daß man einfach etwas mehr heizen könnte, aber dagegen sprechen (neben wirtschaftlichen und ökologischen Gründen) zwei massive Argumente:
1. Kondenswasser- und Rostbildung. In einem Kastenwagen wird man an den Holmen immer die schwächste Wärmedämmung haben, so daß hier die Luftfeuchtigkeit kondensieren wird. Dann läuft das Kondenswasser irgendwo hinter der Dämmung herunter - und man hat die schönste 'Rostzuchtanstalt'.
2. Wir hatten eine Zeit lang einen Karmann Distance Wide mit relativ geringer Dämmstärke. Bei geringen Aussentemperaturen 'drückte' die Kälte durch die Wand herein - d.h. wir hatten 'gegrilltes Bauchfleisch', weil wir die Heizung im Kampf gegen die Kälte ziemlich weit aufgedreht hatten, trotzdem wuchsen uns an der Nase und den Fußzehen Eiszapfen.

Unser zukünftiges WoMo - sollte es irgendwann einmal gebaut werden - wird deshalb eine gute Aussendämmung und zusätzlich Warmluftausstömer bzw. Konvektoren entlang der Aussenwände bekommen. Da die Kabinen auf PickUp's für unseren Geschmack aber etwas zu klein sind, werden wir unsere Kabine aber wohl ehr auf VW T5, Ford Transit oder Mercedes Sprinter, jeweils DoKa/Pritsche, aufbauen...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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Marco
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#6 Beitrag von Marco » Mi 09 Jun 2004 23:17

Hallo,
ich fang mal anders an. Wenn Du ein Wohnmobil anschaffst, musst Du Steuer und Versicherung zahlen. Auch wenn Du gar keine Zeit hast zu fahren. Der Motor braucht Wartung auch wenn er steht. So wäre es gut wenn Du das Öl wechselst auch wenn Du nicht fährst.
Ich fahre einen L200, auch im Winter wenn die Straßen noch nicht geräumt sind. Dann hängt hinten ein Anhänger mit Schneeräumer dran. Bei uns gibt es schöne verschneite Berge, Probleme hatte ich noch nicht.
Kabinen gibt es einige gute und schlechte.

Mit einem Pickup hast Du ein Zweckfahrzeug für alle Fälle. Klar man muss es mögen. Er ist nicht so Spurtfreudig nicht so schnell und auch etwas lauter als z.B. ein VW-Bus.

Aber ich zahle nur für ein Fahrzeug, habe ein Allrad, er ist billig in Anschaffung und im Unterhalt.

Ein Wohnmobil ist geräumiger, hat mehr Platz und mehr Komfort.
Ich möchte meine Absetzkabine nicht mehr missen!

Und somit stehst Du vor der gleichen Entscheidung wie ich stand.
viel Spaß beim Grübeln!

Ciao
Marco
Zuletzt geändert von Marco am Do 10 Jun 2004 14:35, insgesamt 1-mal geändert.

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KlauDa
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#7 Beitrag von KlauDa » Do 10 Jun 2004 10:04

Hallo ar-jay.
Ich interpretiere die ursprüngliche Frage „bi-mobil kontra vw-bus“ mal so :
Pickup mit absetzbarer Kabine kontra VW- T3 / T4 / T5 – Bus mit Campingsausstattung.
Bei dem Bus ist die Sache, wie ich finde, relativ überschaubar : egal ob Reimo oder California oder was auch immer - man hat, wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, ein Auto mit den diesem System eigenen Nachteilen ( die unzureichende Isolierung, die krummen Wände...) zu einem aus meiner Sicht recht hohen Preis.
Beim Pickup sieht das anders aus. Sowohl bei den Basisfahrzeugen als auch bei den Kabinen wird eine grosse Zahl unterschiedlichster Modelle für die verschiedensten Einsatzbereiche angeboten.
Mein Alternative zum Bus für den angesprochenen Einsatzbereich wäre z.B. ein gebrauchtes T4-Fahrgestell ( Synchro bei häufigem Wintereinsatz ) mit einer kompakten Absetzkabine von Firma xyz ( 2 Personen angenommen ; keine DoKa ).
Für den VW spricht nach meiner Erfahrung u.A. das Pkw-ähnlich komfortable und sichere Fahrverhalten. Der Rahmen ist relativ niedrig und eben. Selbst ein auf 3,3 to aufgelastetes Fahrgestell fängt im Solobetrieb nicht an zu hüpfen wie ein besoffener Ziegenbock.
Bei der Normalkabine mit kurzem Radstand sind die Vorzüge des Campingbusses ( geringe Aussenmasse, gute Handlichkeit, beim TDI gute Fahrleistung...) problemlos zu erreichen. Bus-likes Aufstelldach auf Wunsch inklusive.
Dazu kommen die systembedingten Vorteile wie gute Isolierung, bessere Raumnutzung aufgrund gerader Wände usw.
Entscheidend aber ist für mich die mögliche Trennung von Fahrzeug und Wohnraum.
Beim Urlaub auf dem Campingplatz ebenso wie bei jedem Werkstattbesuch; bei der Fahrt zum Einkaufen wie beim wilden Campieren am Seller Joch im Kletter-Urlaub in den Dolomiten : die Möglichkeit, das „Wohnhaus“ unabhängig vom Fahrzeug zu nutzen und umgekehrt war für mich immer unverzichtbar.
Wie unschwer zu erkennen sein dürfte, lautet mein Tip, bezogen auf die Fragestellung :
In jedem Fall Pickup mit Absetzkabine statt vw-bus ( mit Betonung auf A b s e t z ).
Meine Uralt-Kiste erhält in diesen Tagen übrigens ihr drittes Fahrgestell.
Gruss ; Klaus

Abgemeldeter User

glücklich werden womit?

#8 Beitrag von Abgemeldeter User » Sa 12 Jun 2004 17:32

Hallo RJ,

Deine Einsatzschilderung zuletzt läßt mich vermuten, daß Du vielleicht mit einer EXKAB auf Pickup glücklich werden könntest. Gib diesen Begriff oben bei "Suchen" ein und folge den angebotenen Links.

Wenn Du einen Pickup Mitsubishi L 200 kaufen solltest, mail mich mal über womobox an.

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Marco
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#9 Beitrag von Marco » Sa 12 Jun 2004 18:33

Hallo rj,
ich möchte Dir den Weg den Denkens vereinfachen. Das Angebot ist doch nicht so klein. Schauh Dir Dir alles genau an. Sprech die Leute nicht nur im Forum an, sondern lass Dir zeigen was den Kabinenbesitzern nicht gefällt. Jeder kennt die Macke seiner Kabine und seines Busses.

Bevor ich meine Kabine umbaute habe ich alle genervt.

Ich bin sicher dass ich jetzt das besitze was ich wollte.

Das Forum zu lesen macht Spaß und man merkt, dass jeder auf was anderes Wert legt. Am besten wäre es wenn Du die Fahrzeuge Deiner Wahl übers Wochenende ausprobieren könntest. Dann kannst Du entscheiden ob das flattern der Plane stört, oder der Bus zu klein ist, oder die Kabine zu unhandlich, oder Du doch kein Gelände fährst usw.

Ich werde mit meiner oft mitleidvoll belächelt, aber wir zwei sind damit zufrieden.

Ciao
Marco

Gast

#10 Beitrag von Gast » Mo 14 Jun 2004 08:41

Ja Marco, so ist das mit dem mitleidig belächelt werden.

Leider gilt hier allzuoft: größer...höher...weiter...mein Haus...mein Auto...mein Boot usw.

Wenn jemand mit weniger zufrieden ist, und das ist auch bei mir der Fall, wird man halt oft belächelt.

Dabei ist 1. der Spaßfaktor für mich wichtig und 2. der persönliche Nutzen, den ich aus der Umsetzung meiner Ideen ziehen will. Und 3. weiß derjenige, der mich bemitleidet ja überhaupt nicht, welchem speziellen Einsatzzweck meine Kabine dienen wird. Und 4. bin ich unterhaltspflichtiger geschiedener Vater und wer das selbst hat, weiß das man eigentlich finanzielle schon als Dauerzustand in einer Kabine leben müßte und auch daher kommt nur Selbstbau in Frage.
Allein schon bei der Erwähnung des Gedankens, eine Kabine selbst bauen zu wollen, wird man schon von vielen als Spinner abgetan.
Umso glücklicher war ich dann, als ich durch blanken Zufall auf dieses Forum stieß und sah, das ich nicht allein bin mit meinen Ideen.

Nichtsdestotrotz jetzt zum weiteren Thema:
Exkab kommt zufälligerweise direkt aus meiner näheren Umgebung (ca. 25km) und ich werde mir diese Teile vor Ort ansehen.

Mein Plan steht mittlerweile soweit fest: Ich benutze einen stabilen Grundrahmen aus Stahl mit einer Beplankung aus 4mm Siebdruckplatten mit 30mm Hartschaum zwischen den Rahmenteilen sowie nochmal 10-20mm darüber zur Vermeidung von Kältebrücken. Innen rein kommt Birkenmultiplex.

Die Vorteile des Stahlrahmens liegen auf der Hand: günstiger Materialpreis, ich kanns selbst schweißen, anschließend wird´s verzinkt.
Bei Aluminium muß ich bei gleichem Außenquerschnitt dickere Wandstärken nutzen, um die gleiche Festigkeit zu erreichen. (Leicht nachzurechnen, wenn man entsprechende Tabellenbücher Metall besitzt/ Biegemomente/Trägheitsmomente usw).
Bei der Größe meiner Kabine liegt das Gewicht ca. 30kg über dem eines Alurahmens kl. mit Beplankung.

Das spezifische Gewicht von Alu liegt bei 2700kg/m³, das von Siebdruckplatten bei lediglich 750kg/m³. Das heißt, das ein Alu-Blech mit einer Fläche von 1m² und 1mm Dicke dann 2,7 kg wiegt, eine ebensolche Siebdruckplatte lediglich 750 g. Daher wiegen bei ca. 18m² Außenfläche 1,5mm Alu 72,9kg, eine 4mm dicke Siebdruckplatte demzufolge 54 kg.

Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei Alu bei rd. 204 W/(m K), bei Holz zwischen 0,12 und 0,17 (bezogen auf 20° Umgebungstemperatur). Soviel zum Thema Wärmeleitfähigkeit.
Die Ausdehnung von Aluminium bei Holz ist ebenso einiges geringer als bei Alu, wobei auch hier der Stahl sich um ca. den Faktor 3 weniger ausdehnt als Stahl. Das ist wichtig im Hinblick auf die unterschiedlichen Stoffe, die ja miteinander verklebt werden. Den Effekt sieht man ja bei einem Bimetallstreifen, das eine Material dehnt sich gewollt stärker aus als das andere, wobei sich der Streifen dann verbiegt. In Bezug auf den Wandaufbau muß das in der Folge bedeuten, das die Verklebungen an den Materialübergängen irgendwann reißen werden, speziell bei Aufenthalt in Gegenden mit großen Temperaturschwankungen.

Noch was zum Thema geplante Größe:
Bodenfläche rd. 1,6m mit hinteren Schräge und 20cm Überhang (der hört genau über den Stoßstangen auf, so daß der Böschungswinkel beim Landy Serie 3 nicht eingeschränkt wird.
Alkoven mit 1,6m Länge, Breite ca. 1,8m, geschlafen wird also längs mit geplantem klappbaren Fußteil, Höhe ca. 1,95. Da ist sogar noch ein separater Waschraum mit Porta Potti drin.
Die Kabine wird absetzbar sein, meine Ladefläche habe ich geändert, ich kann die Pickup-Seitenwände zum Platzkriegen und zur Gewichtsersparniskpl. weg nehmen.
Habe ein Holz-Modell gebaut, alles paßt.

Wenn ich dahinter gekommen bin, wie man Bilder einstellt, werde cih mal ein paar Fotos vom Modell machen!

Puh, langer Bericht!
Gruß
Mike

landyfreak
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#11 Beitrag von landyfreak » Mo 14 Jun 2004 08:44

Jetzt hab ich schon zum zweiten Mal als Gast geschrieben, hab wohl was beim Einloggen falsch gemacht. Also, der lange Bericht oben über den Selbstbau ist von mir. Bei Fragen also landyfreak anmailen!
Gruß
Mike

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Leerkabinen-Wolfgang
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#12 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 14 Jun 2004 09:33

Hi, Mike,

da hast Du Dir ja echt Gedanken gemacht - ich jedenfalls finde es toll, daß es auch Leute in diesem Forum gibt, die ganz andere Schwerpunkte setzen als ich - man kann gerade von anders Denkenden eine Menge lernen. Frank alias smily_69 und Heinz alias derHeinz haben mir beim Leerkabinen-Treffen z.B. gezeigt, daß eine kleine Kabine aus Sperrholz ohne allzu große Probleme selbst realisierbar ist - da ich mir meine Traumkabine derzeit nicht leisten kann, ist der Gedanke an eine kleine Kabine als Übergangslösung gar nicht schlecht...
Anonymous hat geschrieben:Wenn ich dahinter gekommen bin, wie man Bilder einstellt, werde ich mal ein paar Fotos vom Modell machen!
Was das Bilder einstellen angeht, klappt das im Forum direkt noch nicht. Wenn Du irgendwo über Webspace verfügst, müßtest Du die Bilder dorthin spielen und dann per Link in Deinen Beitrag einbinden. Alternativ kannst Du auch mir die Bilder zumailen (bitte einmal im Format ca. 800*600 und eimal in 200 Pixeln Breite). Ich würde die Bilder dann auf meine Webspace laden und Dir dann die Links zum Einbinden in einen Beitrag zurückschicken...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Zuletzt geändert von Leerkabinen-Wolfgang am Mo 14 Jun 2004 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

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#13 Beitrag von landyfreak » Mo 14 Jun 2004 10:24

Hallo Wolfgang,
ich freue mich über deine positive Meinung zu meinem Plan. In den nächsten Tagen werde ich ein paar Fotos machen und dein Angebot annehmen, die Bilder einzustellen, da ich keinen eigenen Webspace habe.(Zeitmangel).

Noch etwas zu den Preisen von Siebdruckplatten:
Im Baumarkt lagen diese bei z.B. 9mm zwischen sagenhaften 29,95 als höchstem Preis und 19,95 als niedrigstem Preis. Beim Holzfachhändler bei Abnahme ganzer Platten (2,5x1,25m oder 3x1,5m waren so glaub ich, die Größen) 10,65. Beim Baumarkt gab´s bei Abnahme ganzer Platten lediglich 10% Rabatt.

Gruß
Mike

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Marco
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#14 Beitrag von Marco » Mo 14 Jun 2004 18:00

Hallo Mike :D
das ging runter wie Öl. Aber keine Angst Du hast das richtig beschrieben, jeder so wie er kann. Ich wollte eine Kabine und ich hab eine.
Nach dem ich nun meine umgebaut habe, habe ich auch Erfahrungen gesammelt. Ich habe auch einen Eisenrahmen. Mit meinen Fragen bin ich direkt in die Berufsschule gegangen. Die konnten früher auch immer meine Fragen beantworten. Eigentlich wollte ich wissen wieviel Kilo eine Vierkantrohr 20x20x2 ,it einer Länge von 30cm aus der Wand kommend aushällt bevor es sich biegt. Ich wollte ja wissen wieviele Eisen ich einbauen muss. Eine Antwort habe ich nie bekommen. Jetzt habe ich wohl einen Rahmen für einen Panzer gebaut. Dann hat man mir Angst gemacht mit ALU-Nieten auf Eisen. Also zur Mtall-Innung und gefragt. Antwort:
Stimmt.. wenn die Kabine 50 Jahre halten soll dann ist das eine schlechte Wahl. Ist aber eher unwarscheinlich das ich mit fast 100 Jahren noch Kabine fahre! Meine Konstruktion wird auch immer in Zweifel gestellt. Sperrholz,Styrodon????, Siker-Alu. Ich habe meine Kabine durch das Panzerübungsgelände gejagt wie ein Irrer. Klar bevor ich innen das Sperrholz anbrachte. Und.... nichts! Alles Ok.
Die versprochenen Kältebrücken hab ich auch noch nicht gefunden. Glück gehabt.
Auf keinen Fall will ich das hier einen Bericht im Forum anzweifeln. Ohne das Forum wäre ich nie fertig geworden, ich meine nur man sollte ein wenig selber probieren.

Aber bevor Du eine kaufst oder selber baust. Im eBay gibt es verdammt viele Kabinen die man umbauen kann. Da ist immer alles drin...
Ladegerät, Kühlschrank, Lampen, Waschbecken usw.
Bis auf mein PortaPotti dem Schaltpanel und Kanister hab ich nichts gebraucht zum ausbauen.
Aber jede Menge SIKA (Ich liebe das Zeug)

Wollte nur sagen es war verdammt preiswert. Alles zusammen keine 500 EURO. Ging aber auch nur weil mich viele Forum-Leser unterstützt haben.
Vielen, vielen Dank dafür :D

Den Rest kann sich jeder selber denken. Meine Kabine ist klein und bezahlt und meine Micha hat auch nicht gemault!!!!! Hat Sie aber immer wenn ich sagte ich möchte eine haben :roll:

Aber das beste ist immer noch dieses Forum. In der ganzen Schulzeit hab ich nicht so schnell gelernt!

Ciao und schreibt schön weiter!!!!
Marco

Ragnhild
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#15 Beitrag von Ragnhild » Mo 14 Jun 2004 23:51

Blöd schauen wegen einer kleinen Kabine :roll: Jeder wie er will. Ihr habt völlig Recht! Je kleiner die Kab, desto besser bleibt die Geländeeignug bei einem Pickup. So klein wie möglich, aber so größ wie nötig

Absetzkab auf Serie 3 :shock: ohhhh lechzzzz :P


Zum Thema:

hab selbst fast sieben Jahre einen Benz-Bus (207D) gefahren. Feines Ding, kurz(unter5m) einfachste Technik und absolut zuverlässig(255tkm) und auch der TÜV meckert nichts ;-) (18Jahre alt) - Hab ihn auch noch und kann ihn nicht hergeben :lol:
Nur fährt sich so ein Bus nicht wie ein PKW (der T4 schon eher) also langsam und träge (Verbrauch mit 10L is i.O.) Moderne Pickups fahren sich spritziger (mein Landy is ein Landy :twisted: )
Mit nem Bus wirst Du einen zweitenPKW dazu haben/zulegen. Darum auch meine Entscheidung zum Pickup.
Einen Kastenwagen bekommst du nicht gut isoliert, hast immer irgendwo Kondenswasser rum laufen. Anders eine Kabine. Da bleibt nur die Fenster und Lucken als Schwachpunkt :?
Im Bus kannst Du von der Fahrerkabine in den Wohntrackt durchlaufen, bei einer Absetzkab gestaltet sich das schwieriger und nur mit Aufwand zu realisieren.
Modert dir dein Fahrgestell zusammen vom Bus, dann hat dir der beste Ausbau keinen Wert mehr.....

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