OFF Topic - Ist es möglich eien CLOU Kabine zu versetzen ?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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OFF Topic - Ist es möglich eien CLOU Kabine zu versetzen ?

#1 Beitrag von Gast » Do 02 Okt 2003 20:04

Hallo,

als geplagte 75 PS Clou Kabinen Fahrer plane ich nun endgültig etwas zu tun ;-)

Ist es vielleicht möglich den Aufbau zu vestetzen ?


Im Pro Mobil habe ich gelesen dass das Ripert fü 13000 Euros macht.


Jetzt dachte ich mit eine Leerkabine ist doch eignetlich nichts anderes ?!

Wie bekommt ihr das denn hin mit der Kabine aufsatteln ? Und gibt es da Anleitungen auf Homepages etc.

Wie bekommt man denn da TÜV oder ist das egal un der TÜV traägt das ein wen da ZB. CLO- Mabu etc. drausteht


Ich weiss Fragen über Fargen.

Hilfe

Grüße aus Heidelberg

O-302
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#2 Beitrag von O-302 » Do 02 Okt 2003 21:06

.
Zuletzt geändert von O-302 am Mi 22 Sep 2010 17:47, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

#3 Beitrag von Gast » Fr 03 Okt 2003 08:45

Also das kann die kabine wohl laut Nismann, diese ist eben für des eventuelle verstezen mal gebaut worden eben generell laut Prospekt aus 1988.

Das habe ich schon bei den Clou Kollegen mal gecheckt.

Wa ich einfach brauche ist den Input wie man ein Farzeug sucht und dann die KABINE an die basis anpasst und darauf auch Tüv bekommt.

Was mir eben dabei nicht aus dem Kopf geht sind die Leute die bei der SAT eben mit einem LKW Cahssis kommen und einen Wohnwgen aufgeschraubt haben.

Kürzlich bei ebay wurde eine abgelastetet Zugmaschine von Scania mit einen Anbau verkauft.

Bitt noch um weiteren feedback

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achim
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#4 Beitrag von achim » Fr 03 Okt 2003 12:37

Hallo .......
möglich und machbar ist immer vieles.
Schau mal auf die Straße, und Du siehst die tollsten Fahrzeuge......
z.B. Wohnwagen "einfach" auf ein LKW-Fahrgestell...usw.

Die Frage ist nur ob es sich lohnt, und ob man es wirklich gern möchte.
Wenn Deine Kabine für das Umsetzen gebaut wurde, wie Du schreibst,
dann schau Dir den Hilfsrahmen an, messe ihn aus usw.
Auch den Aufbau sorgfältig ausmessen usw....
Dann hast Du die Daten von der Kabine, und kannst Dir dann ein Fahrgestell suchen, welches mit möglichst wenig änderungen passt.
Da musst Du schon losgehen und suchen, messen und vergleichen....

Die Änderungen natürlich nicht am Fahrgestell sondern am Hilfsrahmen und Aufbau vornehmen.
Für jedes Fahrgestell gibt es Aufbaurichtlinien,allgemein gültige, und welche, die von den jeweiligen Herstellern herausgegeben werden, die beachtet werden sollten und müssen.
Sicher wird der Tüv die Verschraubungen usw. wenn sie wissen das Du es selbst durchgeführt hast genau unter die Lupe nehmen.

Diesen Input..wie Du ein Fahrzeug suchen sollst, Kabine anpasst, und darauf noch Tüv bekommst, den wirst Du so kaum finden.

Warum soll man auch nicht eine Scania Zugmaschine, mit einem Anbau durch den Tüv bekommen ?
Wenn man das unbedingt möchte.....dann geht´s!

Oder kauf Dir ein Fahrgestell, bring dieses mit Deiner Kabine zu einem Fachbetrieb......die machen das schon!
Bloß das Kleingeld, für das Umsetzen, ist dann schon nicht mehr klein!

Ach ja, denke auch dran, das z.B. die Sitze die in Deinem Clou Aufbau
sind (Bj.1988), warscheinlich nicht mehr als Sitzplätze anerkannt werden.
Auch hier wirst Du warscheinlich etwas ändern müssen.....
Denn als "So-Kfz.Wohnmobil" ist es dann ja eine Neuabnahme!
Ob sich das alles lohnt, das musst Du für Dich wissen.........

Viel Spaß und Erfolg
Gruß achim

Joe

#5 Beitrag von Joe » Sa 04 Okt 2003 09:17

x x
Zuletzt geändert von Joe am Fr 28 Okt 2005 02:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Rudi
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#6 Beitrag von Rudi » Sa 04 Okt 2003 17:33

Hallo

Ich seh "nur" im Absetzen der Kabine kein allzu großes Problem.
Eher schon in den Nacharbeiten aber dazu später
Da Niesmann die Kabinen meines Wissens aus Sandwichplatten und nicht primitiv aus Holzfachwerk baut sind diese auch selbsttragend.
Wenn dann noch ein Zwischenrahmen vorhanden ist, dann erst recht.
Also kann nach lösen der Schrauben, Abbau von Strom,Wasser,Gas und was sonst noch angeschlossen ist die Kabine gleichmäßig angehoben werden ohne auseinanderzufallen.
Intessant wäre welche Basis du gegen welche tauschen willst ??

Mal angenommen du hast alt den Ducato,dann nimm neu den gleichen .
Radstand muß natürlich gleich sein, sonst passt der Radkasten u. Einstieg nicht mehr.
Wenn du Glück hast dann sind die Orginal Befestigungen exakt die gleichen wie beim alten.
Ansonsten sind neue Bohrungen am Zwischenrahmen notwendig .
Im schlimmsten Fall Schweißarbeiten am Zwischenrahmen.
Vielleicht ist auch das Fahrerhaus des neuen höher,dann müßen Distanzscheiben unten den Zwischenrahmen.

Natürlich gibt es Aufbaurichtlinien. Aber was besagen die ??
Wie lang,breit,hoch,schwer der Aufbau, wie groß der Hecküberhang sein darf.
Wenn du den gleichen Radstand nimmst dann sind diese erfüllt,da Nießmann ja ebenfalls die Kabine nach den Richtlinien gebaut hat.

Also viel messen am alten und neuen Fahrzeug u. vergleichen.

Ich hab vor 3 Monaten das zweite mal meine Pickup Kabine auf eine neue Basis angepasst. Von der Größe natürlich nicht vergleichbar .
Mußte aber auch am Zwischenrahmen Schweißungen vornehmen.
Hat den TÜV nicht im geringsten interessiert. Nur die neuen Masse und das Gewicht ermittelt nach 10 Min. war der Eintrag als Wechselaufbau/Sonder-Kfz fertig.

Nun zu den Nacharbeiten
Ich nehm an du hast im Aufbau Außenstauräume auf Rahmenhöhe ??
Wenn an der neuen Basis dort irgendwelche Anbauten wie größere Tanks,Auspuff oder sonst was montiert ist dann hast echt ein Problem.
Dann heißt´s Staukästen umbauen,abbauen.
Außerdem müßen Wasser,Abwasser,Gas-tanks usw. umgesetzt werden.
Der Durchgang vom Fahrzeug zum Aufbau muß hergestellt werden.
Also tausend Handgriffe.
Nicht umsonst verlangt Ripert wie du schreibst 13 000 €

Ansonsten wurde von Achim schon alles geschrieben

Viele Grüße Rudi

jens voshage
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radstand und fahrerhaushöhe

#7 Beitrag von jens voshage » So 05 Okt 2003 22:59

wenn ich den artikel im promobil noch richtig im kopf habe, gab es doch nur zwei maße, die wirklich wichtig waren beim umsetzen der alten kabine auf ein neues fahrgestell: der radstand (bzw. der abstand der hinterachse zum fahrerhaus) und die höhe des fahrerhauses. das waren doch zwei definierte größen. wenn die nicht stimmen, dann wird es wohl richtig aufwändig und demnach dann auch teuer.
ansonsten sah der umbau ja relativ einfach aus. und das manuelle nacharbeiten, dass kann man sicherlich bei den meisten aufgaben selber machen.
jens

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achim
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#8 Beitrag von achim » Mo 06 Okt 2003 22:33

Hallo Jens,
sicher sind diese zwei Maße wichtig,
doch meistens bzw. oft, stimmen diese nicht.
Wenn man einen anderen (neueren) Typ von Fahrgestell nimmt,
oder sogar von einen anderen Hersteller.

Doch was ist wenn nicht?
dann muss man sich halt einwenig einen Kopf drum machen,
wie man es dann hinbekommt.
wie sagte mein Meister früher immer : "geht nicht gibts nicht!" :D

So ein "Umsetzen" ist immer richtig mit Arbeit verbunden,
von allein flutscht das Ding nicht mal eben rüber.
und so einige mal flucht man und bereut es :cry:

Aber es ist normal immer machbar, und man kann es selber machen.

denn "Zaubern" können die Firmen auch nicht. :lol:

Gruß vom achim

jens voshage
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besser zu groß als zu klein

#9 Beitrag von jens voshage » Mo 06 Okt 2003 22:47

klar achim,
übung macht den meister aber initiative kann auch viel bringen (oft ist die qualität, die ein laie bei seinem womo erreicht besser, als der fachmann - weil er damit später durch die weltgeschichte gondeln will und nicht nur einen auftrag fertig macht).
aber ich denke, es hilft schon sehr, wenn die höhe des fahrerhauses beim neuen nicht wesentlich größer ist, als beim alten fahrgestell. und dass der radstand nicht kürzer werden sollte, leuchtet eigentlich auch ein (fahreigenschaften). wenn allerdings eine abgesenkte heckgarage den aufbau ziert, dann wird es auch sehr aufwändig, wenn der radstand wesentlich länger wird.
wenn ich die wahl hätte, zwischen einem fahrgestell, dass mir als basis besonders gut gefällt und einem (guten) fahrgestell, dass sehr ähnliche daten wir das alte aufweist, würd ich jedenfalls lieber das letztere wählen. und in dem in der promobil beschriebenen fall soll das umsetzen vom alten iveco auf den neuen ja ohne wesentliche änderungen an der kabine geklappt haben. das freut doch auch den selbstmacher, gell. der "rest" ist sicherlich noch arbeit genug - ich meine irgendwas um die 10.000 euro(?) wollte die firma für den umbau haben.
jens

Gast

#10 Beitrag von Gast » Di 07 Okt 2003 01:03

Hallo Jens,
stimmt schon was Du schreibst......

hast Du schon mal versucht ein Fahrgestell
für diesen Zweck zu messen......
ich ja, schon mehrmals....... :shock: :lol:
gaaaanz sorgfältig undso! : :lol:

naja, aber lassen wir das..... will mich ja nicht blamieren!
ist eine andere geschichte.......

auf jedenfall unser teuerstes Angebot war bedeutend höher als
10.000 euro und das für´s umsetzen!

hab nur im stillen gedacht...
"die merken ja wohl die Einschläge nicht mehr!"
aber wir haben es dann auch so hinbekommen.....

Gruß vom achim

Gast

#11 Beitrag von Gast » Di 07 Okt 2003 14:39

Hallo,
ich hab vor einigen Monaten eine Dethleffs-Alkoven-Kabine vom alten Transit runter (beide Bj 83, Transit fertig, Kabine gut und gut ausgstattet und genau für uns passend und kompakt) und auf einen 93er Mercedes T1 310 D Doka drauf. Vielleicht helfen meine Erfahrungen und mein Vorgehen.
So richtig helfen tut einem da keiner - zumindest nicht so, daß man von vorneherein weiß, daß das was man macht richtig ist (Dethleffs am allerwenigsten, die konnten mit Mühe noch eine archaische Zeichnung vom Holzskelett des Womo-Bodens beitragen).
Also:
Ich hab die Verschraubungen der Kabine (am Boden innen sichtbar, 1 war unter der Duschkabine - sieht man aber unter dem Wagen an den Befestigungsstellen wenn kein Tank oder so davor ist) gemessen und einen Hilsrahmen gebaut (hab ich gebraucht, daß die MB-Kabine höher als die Ford-Kabine ist - man muß natürlich ganz genau messen und ein paar Millimeter Unsiherheit bleiben immer. Material mit dem TÜV abgestimmt - wichtig: Das ganze Vorgehen mit dem TÜV abgestimmt!! Aufbaurichtlinien Benz besorgt) und auf den Rahmen an die Orig-Verschraubungen vom MB befestigt (MB war vorher Pritsche, Doka wie gesagt, Pritsche hab ich abgenommen und verkauft).
Dann alle Verschraubungen vom Transit weg, Gasleitungen und Strom weg, soweit im Weg (nicht vergessen zu messen, wenn die auch beim neuen Aufbau im Weg sind!!! Dann auch weg, sonst passt das alles nicht. Sicherheitshalber habe ich auch die Plastikschürzen von der Kabine gebaut - da kommen andere dran, ich brauch eh höhere weil die Kabine weiter oben sitzt).
Dann Fenster aus dem Aufbau rausgehängt, 2 Balken durch im Abstand , Balken ebenfalls mit Abstand aufs Dach (beides natürlich sauber gesichert und gegen Verrutschen und Verkratzen gesichert).
2 Schlupfe dann an beiden Seiten der Kabine (immer schön den Schwerpunkt abschätzen - geht pratische nur, wenn sich 2 Fenster im Aufbau gegenüberleigen und diese so lang/breit sind, daß man 2 balken mit gewissem Abstand durchkriegt) anbringen und mit Kette an Kranwagen hängen (Ich hatte keine andere Möglichkeit, verwandter hat Fuhrunternehmen mit Kränen auf dem LKW mit großer Reichweite, braucht man auch, da man mittig übers Womo kommen muß und dann noch genau vertikal anheben muß - genau das geht mit Lader oder so nicht glaub ich)
Dann Anheben - und nix ging.
Die Verklebung der Kabine auf den Trägern hielt enorm (muß man wissen!!!mir hatte das keiner so gesagt), das ganze Fahrzeug hing buchstäblich am Haken (nur die Räder der Fahrerkabine waren noch am Boden, wenn ich die Sache nicht gestoppt hätte, hätte der Kranführer alles angehoben und kräftig geschüttelt...).. ich hab schon geistig das Womodach mitsamt den Balken abreißen sehen.
Also: Mehrere versuche, Schütteln, Klopfen an der AHK, Nix geht. Kran wieder weg. Schei..., Verzweiflung. Doch alles auf einmal wegwerfen?
Hab dann Baustützen unter die Balken untergestellt und aufgebockt so daß das Fahrzeuggewicht nach unten wirkt, bin unters Fahrzeug gekrabbelt und hab angefangen mit einem Sägeblatt vorsichtig den Kleber zwischen rahmen und Kabinenboden rauszuschneiden, bzw. rauszupopeln.
Dabei Stützen immer wieder leicht nachgedreht, weil irgendwann merkt man, daß sich der Kelber zieht und die Kabine hochkommt, bzw. das fahrgestell einsackt. Und immer langsam damit ja nix passiert.
Sauarbeit. Ein Hallenkran wäre hilfreich gewesen. Aber ich war froh, daß ich überhaupt eine Halle hatte.
Irgendwann hing die Kabine frei.
Hölzer zwischen Boden und Rahmen damits nicht wieder anklebt.
Stützen raus, dann die Aktion mit dem Kran wieder neu - diesmal gehts.
Hochheben, Transit weg und Benz mit Hilfsrahmen (Wasser- und Abwassertanks darin integriert) drunterrangiert - klappt super und passt. 2-3 cm Abstand Dach MB - Boden Alkoven, 2-3 cm Abstand Hinterkante Kabine Benz - Vorderkante Kabine Womo.
Dann wieder alles sauber an den Originalpunkten befestigen.

Dann aber geht die Arbeit erst los (zumindest bei mir)
Alle Gasleitungen neu, Durchgang bauen und verstärkungen schweißen, Durchgang abdichten und verkleiden, Strom unter KZT neu, neue Beleuchtung, neue Sitze in der Doka

Inzwischen noch:Luftfederung, Bad neu, Wasserleitungen neu, vieles am Strom neu, neur Boden innen, elektr. Stufe, usw. usw.


Einer meiner Vorredner hat übrigens recht - eine Eintragung für meine Sitzgelegenheiten im Aufbau (bisher 4 ohne jeden Gurt da BJ 83) krieg ich nicht (MB Bj 93!) - will ich auch gar nicht - wußte ich. Ich hab in der Doka insgesamt 4 Sitzplätze jew. mit 3-Punkt-Gurten gebaut (vorne 2 Einzelsitze hinten eine Dopelsitzbank aus neuem Peugeot-Boxer mit 1x Dreipunkt von der MB - Seitenwand und 1x Dreipunkt in der Bank). Das reicht.
Hab leider keine Bilder von der Umsetzaktion. War da so unter Strom, daß ich glatt vergessen habe zu fotografieren.
Ich denke mit Clou-Kabine müßte es weitgehend analog gehen
Stehe für weitere fragen gerne zur Verfügung.

Schöne Grüße

Dokabastler

Gast

#12 Beitrag von Gast » Di 07 Okt 2003 16:26

Hallo,

ich hab mir vor einigen Jahren auch mal eine Kabine gebaut und da ich vor hatte, einen neuen Sprinter drunter zu setzen, habe ich erst die Kabine auf Rollen gebaut und als sie fertig war so nach ca. 1 Jahr, den Sprinter gekauft und die Kabine draufgesetzt.
Dazu hab ich die Kabine hochgebockt, den Sprinter drunter gefahren, diesen dann ebenfalls hochgebockt, also quasi unter die Kabine gehoben, dann beides miteinander verschraubt und gemeinsam wieder abgelassen. Nur so kam ich mit den engen Platzverhältnissen in meiner Scheune zurecht und ich hab´s ohne Kran oder so geschafft.

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achim
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#13 Beitrag von achim » Mi 08 Okt 2003 11:24

Hallo, Dokobastler,

das mit dem verkleben der Kabine auf den Rahmen kenn ich gut.......
nur haben wir es vorher bemerkt, und konnten das Problem vorher lösen.

Wir haben "Scheibendraht" genommen, die Kabine vorsichtig etwas angehoben, dann mit dem "Scheibendraht" die Verklebung durchgeschnitten...
So haben wir auch die verbindung Alkoven/Führerhaus durchgeschnitten..
ging ganz gut...dauert nur sehr lang und geht auf die Arme! :lol:

Scheibendragt, das ist übrigens ein Draht mit zwei griffen, die man an jedem Ende vom Draht ran bastelt, womit die eingeklebten Windschutzscheiben beim PKW rausgeschnitten werden....
Es geht glaub ich, auch mit Klaviersaiten! :lol:

Vollkommen Recht hast DU, das einem von kaum einer Seite geholfen wird......jeder behält seine Tipp´s für sich...trennt sich schwer davon,
und Fragen werden nur ganz schwer, wenn überhaupt beantwortet....

nicht, oder nur zögernd beipflichten kann ich bei diesem,Du schreibst:

Material mit dem TÜV abgestimmt - wichtig: Das ganze Vorgehen mit dem TÜV abgestimmt!!


das habe ich ganz, ganz anders erlebt.......
es gibt solche und solche Tüv-Menschen.......
die sollen um Gottes willen nicht einfach so alles Genehmigen was man denen so vorsetzt, nein das nicht!
Aber wenn ich die Frage schon immer höre....wo sind die Aufbaurichtlinien,
wo ist die und die Genehmigung uns.

Die Tüv-Menschen , die so ragieren, kannste vergessen........
es gibt auch welche, die Ihren Beruf kennen und können, die selbst auch etwas berechnen, errechnen und Genehmigen können......

Wenn man an einen solchen kommt....dann hat man gewonnen!

Bei den anderen kommt es mir vor als wenn die neidisch sind....und einem aus Neid, einiges nicht gönnen und Genehmigen....Oder sie können sich einfach nicht in so ein Fahrzeug hineindenken.......

Bei mir, ich hatte bei der 3.Stelle einen guten Tüv-Menschen......
der hat einiges errechnet und genehmigt....ohne Schmuh zu machen!

geholfen hat mir auch ein ganz, ganz alter Fahrzeugbauer Meister.......
den ich durch zufall bei bekannten getroffen habe.......
der hat bei einer Tasse Kaffe, mir so einige Tipp´s und Tricks veraten...
das hat mir und für mein Vorhaben viel gebracht.

Mit den Sitzen..hinten in der Kabine.....ich glaub das wissen einige dieser Tüv-Menschen selbst nicht so genau, oder wollen es nicht wissen.....

Denn es ist so, wenn man ein z.B. Fahrgestell welches vorher LKW war und Bj 1990 ist, dann gilt dieses alles nicht!
Dann gelten die Bestimmungen und Vorschriften von heute, da man die Sitze ja jetzt in ein SO.KFZ.Wohnmobil einbauen will. (Nutzungsänderung)
Anders ist es wenn das FAhrgestell schon voher SO.KFZ.Wohnmobil mit Sitzen war.....dann nicht!
Habe ich lange und ausführlich drüber gesprochen........
Aber jeder erzählt und genehmigt was anderes bzw.
macht andere Erfahrungen...... :lol:

werde wohl doch mal einen Bericht über das Umsetzen schreiben.....
habe sehr, sehr viel bei den zwei Umsetz-Aktionen die ich gemacht habe gelernt!
hinterher kann ich sagen ......Spaß gemacht hat es!
Gruß vom achim

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