Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Ischi
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#31 Beitrag von Ischi » Di 14 Apr 2020 16:16

Hallo Picco,

ich habe jetzt nur überflogen, aber 2,9m scheint mir auch sehr lang, ich habe 2,1m auf meinem Doka Ranger. Ich meine mich zu erinnern, dass der Unterschied zwischen Doka und ExtraCab etwa 30-40cm sind. Als Vergleich, Bimobil baut 2,3m auf Doppelkabinen und 2,4m auf ExtraCabs (ich dachte die hatten mal mehr Modelle?). Da kann man sich das ganz gut vorstellen. Und die "moderen Pickups haben ja auch alle um die 3,2m Radstand (aber wahrscheinlich auch längere Fahrerkabinen).
Ich hätte gar nicht so sehr Sorge um die das Ausschwenken (bei uns sind auch noch Fahrräder hinten dran), aber das Gewicht auf der Hinterachse und die Last auf den Rahmen wird wirklich extrem.

Wenn du eh eine neue Pritsche baust, kannst du diese nicht breiter machen und entsprechend beim TÜV eintragen? Ich habe es zumindest so in Deutschland gemacht. Wenn deine Kabine dann wieder so breit is wie die Pritsche, passt doch alles?

Grüße
Christian
-Sprinter Doka mit Absetzkabine (im Bau)

Mythos
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#32 Beitrag von Mythos » Di 14 Apr 2020 18:02

Picco hat geschrieben:
willy hat geschrieben:Das finde ich eine gute Idee. Es gibt sogar Alubauteile für genau das.
Genau mit solchen Teilen wurde die Pritsche für mein Auto auch unsprünglich gebaut, hier sieht man sie mal.
Welche Profile sind das denn und kommt man da als Selbstbauer auch ran?

Grüße,
Jens

world_is_waiting
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#33 Beitrag von world_is_waiting » Di 14 Apr 2020 18:18

Tja, als Hubdach-Fahrer und Fan muss ich hier natürlich auch zwei Sätze fallen lassen und ein klares PRO für das Bauprinzip aussprechen, egal in welcher Größe.
Was ich konkret fragen will: warum den Aufwand machen und erst einen kern aus XPS in Form schneiden um dann gfk aufzukleben/zu laminieren? Warum nicht eine fertige Sandwichplatte nehmen und sie im Rundungsbereich Einschlitzen, biegen und neu verkleben? Dann hast du mit wenig aufwand ein sauberes Ergebnis.

Martin

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#34 Beitrag von holger4x4 » Di 14 Apr 2020 18:36

Das wäre bestimmt die einfachere Lösung. Nur hat man dann bei so einer S-Form den Nachteil dass ja in der Innenkurve eingeschnitten und geklebt werden muss. Und eine davon ist dann außen. Das geht also nur, wenn hinterher gespachtelt und lackiert wird.

Picco, ich frag mich aber eh, wie willst du das GFK auf 2m Länge um den S-förmigen Kern pressen und kleben? Das wird keine einfache Aufgabe. Da werden schon ordentliche Kräfte benötigt um das GFK in die Form zu zwingen.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#35 Beitrag von VWBusman » Di 14 Apr 2020 20:04

Hallo Picco,

wäre es vielleicht interessant die Kabine eintragen zu lassen? Dann sollte doch die Breite egal sein und Du könntest die gewonnene Breite auch nutzen.
In Deutschland kannst Du eine Absetzkabine eintragen lassen und dann gelten, bei aufgesattelter Kabine, die Maße mit Kabine.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#36 Beitrag von Rudi » Di 14 Apr 2020 20:12

Wie hast du das mit deiner alten großen Kabine gemacht , die war doch garantiert breiter wie 169 cm ?

Übrigens : neue jap. PU haben eine Breite von 185 cm Plus .....
Gruß Rudi

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#37 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 21:32

Hoi Jens
Mythos hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 18:02
Welche Profile sind das denn und kommt man da als Selbstbauer auch ran?
So was zum Beispiel: Klick mich!

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Urs
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#38 Beitrag von Urs » Di 14 Apr 2020 21:38

holger4x4 hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 18:36
Picco, ich frag mich aber eh, wie willst du das GFK auf 2m Länge um den S-förmigen Kern pressen und kleben? Das wird keine einfache Aufgabe. Da werden schon ordentliche Kräfte benötigt um das GFK in die Form zu zwingen.
Die Lösung dürften entsprechende Folien und Vacuum-Pumpe sein guckst du.
Ischi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 16:16
Wenn du eh eine neue Pritsche baust, kannst du diese nicht breiter machen und entsprechend beim TÜV eintragen? Ich habe es zumindest so in Deutschland gemacht. Wenn deine Kabine dann wieder so breit is wie die Pritsche, passt doch alles?
Das wäre auch mein Vorschlag. Mal mit der MFK kurzschliessen und fragen kostet ja nichts. Von da dürften auch nicht so viele Auflagen kommen (sofern du nicht grad auf 2.55m Breite gehst ;) )...vielleicht weisse Rückstrahler nach vorne, keine Scharfen Kanten (min. 2.5mm Radien) und die Rückleuchten nach aussen setzen (Letzter Punkt ist aber eher unwahrscheinlich). Achtung bei Ladebrücke verlängern, da könnte ein zusätzlicher Unterfahrschutz gefordert werden. Hab irgendwo ein Dokument (damals von der MFK erhalten) wo die ganzen Masse bezüglich Beleuchtung, Unterfahrschutz usw. drin stehen, kann ich bei Bedarf mal raussuchen wenn Du willst.
VWBusman hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 20:04
wäre es vielleicht interessant die Kabine eintragen zu lassen? Dann sollte doch die Breite egal sein und Du könntest die gewonnene Breite auch nutzen.
In Deutschland kannst Du eine Absetzkabine eintragen lassen und dann gelten, bei aufgesattelter Kabine, die Maße mit Kabine.
Weiss nicht ob das in CH auch geht, vermutlich schon, irgendwie mit Wechselaufbau oder so...ich persönlich kenne niemand der das so bei einer Kabine schonmal gemacht hat, aber auch da ist die MFK dein Freund. Da dürfte dann allerdings auch die Länge zum tragen kommen und bei der Länge wäre dann vermutlich ein entsprechender zusätzlicher Unterfahrschutz fällig, ich hab im Kopf was von 45 oder 50 cm welche der Aufbau nach hinten über die Original-Stosstange oder Unterfahrschutz hinausragen darf. Ladung darf ab mitte Hinterachse um 2.5m das Fahrzeug überragen, muss dann nur gut sichtbar gekennzeichnet werden.
Picco hat geschrieben:
So 12 Apr 2020 08:27
Vorteile die ich bei der grossen Kabine sehe:
...
-besserer CW-Wert möglich
...
Nachteile:
-Grössere Stirnfläche
...
Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Soweit ich weiss wird zum berechnen vom CW-Wert doch die Stirnfläche benötigt woraus für mich resultiert dass eine grössere Stirnfläche automatisch einen schlechteren CW-Wert hervorruft oder bin ich da auf dem Holzweg?
Picco hat geschrieben:
So 12 Apr 2020 08:27
Und ja, ich bin mir sicher dass ich die Kabine immer wieder mal absetzen werde.
Wir quatschen am Leerkabinentreffen 2030 nochmal darüber ;)
holger4x4 hat geschrieben:
Sa 11 Apr 2020 19:10
Wenn man anders baut und unter 2,1m bleibt und viel Offroad fahren will, dann ist das was anderes.
Da müssten wir jetzt das Wort Offroad definieren, wobei Picco das für sich schon gemacht hat:
Picco hat geschrieben:
So 12 Apr 2020 08:27
Gelände ist höchstens so was wie die ligurische Grenzkammstrasse oder Pisten in Europa und vielleicht mal in Afrika angesagt.
Also nicht nichts, aber auch nicht viel mehr als ich mit einem normalen PKW fahren würde.
Für die einen ist die ligurische Grenzkammstrasse und ein paar Tracks in Afrika und Europa das ultimative Offroaderlebniss, die anderen sehen es wie Picco (und auch ich). Genau auf solchen Strecken ist aber die Höhe entscheidend, aber 2.10 müssen es auch nicht sein, aus dem einfachen Grund weil da sehr viele Landrover, Landcruiser, G usw rumkurven welche sehr oft Dachgepäckträger und/oder Dachzelte auf dem Dach spazieren fahren und dabei noch vielfach höher gelegt sind. Damit sind die schnell bei 2.3 bis 2.5m Höhe...also sind aus meiner Erfahrung auf solchen Tracks auch die Bäume und das das Gestrüpp auf bis ungefähr 2.5m abrasiert, Ausnahmen mal aussen vor. Mit 3m kommt man zwar meistens auch noch durch, aber die 50cm entscheiden sehr oft darüber ob man mit 20-30km/h oder aber Schrittempo und weniger fahren kann...es könnte ja sein dass sich hinter den kleinen Ästen und Blätter auch mal ein dicker Ast verbirgt. Dazu kommt noch die Tatsache dass man extrem konzentriert nach oben schauen muss, man dabei aber Schlaglöcher sehr oft vernachlässigt, oder gar nicht ausweichen kann weil eben oben Bäume im Weg sind. Mit einem Pkw kann man da sehr gut Slalom um die Schlaglöcher fahren was für mich sehr oft nicht machbar ist und dadurch eine schlechtere Routenwahl für die Räder übrig bleibt. Das kann eine solche Fahrt dann wesentlich anstrengender, aber nicht zwangsläufig uninteressanter oder gar unatraktiv machen.
Desweiteren sind gerade die alten Militärstrassen in Italien sehr oft auch in eine Felswand oder durch den Berg gesprengt. Da gibt es dann schonmal Felsüberhänge wo ich dann nur noch 1-2 cm Luft habe. Mit 30-50cm weniger Höhe bekommt man da locker 20-30cm zur Felswand. So brauchte ich durch den Tunnel am Parpaillon 22 Minuten für ungefähr 500m! Mit 50cm weniger Höhe wäre ich da ohne grosse Gedanken einfach durchgerauscht. Auf einer anderen Strecke musste ich 500-700m Rückwarts fahren weil der 10m lange Tunnel einfach zu tief war und es dort keine Möglichkeit zum umdrehen gab.
Also bei dem Fahrprofil vom Picco würde ich deffinitiv die 3m knicken und auf 2.5m gehen. Die 2.1 m Breite haben sich auch auf solchen Strecken sehr bewährt. Der Überhang könnte nicht nur beim Parkieren sondern auch auf solchen Tracks mit vielen Serpentinen und bei einigen Bodenwellen zum mehr oder weniger grosses Problem werden.

Gruss Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#39 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 21:43

Hoi Christian
Ischi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 16:16
...aber das Gewicht auf der Hinterachse und die Last auf den Rahmen wird wirklich extrem.
Ob die Kabine 2,90m oder 2,50m lang ist sind in diesem Fall weniger als 20kg Unterschied.
Bei einer der üblichen Kabinen mit vielen einbauten im Heck wärens wohl deutlich mehr und der Schwerpunkt wäre auch weiter hinten, da wären Deine Bedenken sicher angebracht.
Ob sie hier angebracht sind?
Ich denke nicht, aber es wird sich zeigen wenn die Kabine hinten drauf ist!
Ischi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 16:16
Wenn du eh eine neue Pritsche baust, kannst du diese nicht breiter machen und entsprechend beim TÜV eintragen? Ich habe es zumindest so in Deutschland gemacht. Wenn deine Kabine dann wieder so breit is wie die Pritsche, passt doch alles?
Mit 1,75m steht die neue Pritsche schon pro Seite um 5cm vor, das ist mit den Spiegeln noch machbar. Mehr Breite will mir 'mein' MFK-Berater nicht zugestehen und mehr will ich auch nicht, denn mehr Breite hat im Alltagsleben des Pickups auch Nachteile, die ich nicht will.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#40 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 21:45

Hoi Martin
world_is_waiting hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 18:18
Was ich konkret fragen will: warum den Aufwand machen und erst einen kern aus XPS in Form schneiden um dann gfk aufzukleben/zu laminieren? Warum nicht eine fertige Sandwichplatte nehmen und sie im Rundungsbereich Einschlitzen, biegen und neu verkleben? Dann hast du mit wenig aufwand ein sauberes Ergebnis.
Weil ich keine Luft in den Wänden will und weil so das Sandwich im Rundungsbereich stabiler und schlussendlich auch leichter ist.
Dazu kommt das Problem dass die Einschnitte einmal innen und einmal aussen sein müssten.
Das wäre ein Murks!

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#41 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 21:47

Hoi Holger
holger4x4 hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 18:36
Picco, ich frag mich aber eh, wie willst du das GFK auf 2m Länge um den S-förmigen Kern pressen und kleben? Das wird keine einfache Aufgabe. Da werden schon ordentliche Kräfte benötigt um das GFK in die Form zu zwingen.
Mit der kräftigen Hilfe des Herrn Vakuum!
Habs 'trocken' schon probiert, das GFK lässt sich recht gut in Form bringen.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#42 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 21:49

Hoi Christopher
VWBusman hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 20:04
wäre es vielleicht interessant die Kabine eintragen zu lassen? Dann sollte doch die Breite egal sein und Du könntest die gewonnene Breite auch nutzen.
Ich hab mir nur erkundigt was ich alles erbringen muss um die Kabine eintragen zu lassen.
Und das hat schon lange bevor der MFK-Experte fertig war schon gereicht dass ich den Entschluss gefasst habe die Kabine als Ladung zu benutzen.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#43 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 21:51

Hoi Rudi
Rudi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 20:12
Wie hast du das mit deiner alten großen Kabine gemacht , die war doch garantiert breiter wie 169 cm ?
Die hab ich verkauft.
Sie war viel zu schwer, hatte Konstruktionsfehler noch und nöcher und das Sandwich war voll Wasser...
Aber ich habs ehrlich beschrieben, der Käufer hat gewusst auf was er sich einlässt.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#44 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 22:02

Hoi Urs
Urs hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 21:38
Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Soweit ich weiss wird zum berechnen vom CW-Wert doch die Stirnfläche benötigt woraus für mich resultiert dass eine grössere Stirnfläche automatisch einen schlechteren CW-Wert hervorruft oder bin ich da auf dem Holzweg?
Der Weg hat sogar schon Holzwürmer! :lol:
Nein, der Luftwiderstandsbeiwert (CW-Wert) wird mit der Stirnfläche multipliziert und das ergibt dann den Luftwiderstand.
Der CW-Wert alleine sagt also nur was über die Form aus, die aber bei demselben CW-Wert bei sich ändernder Stirnfläche völlig unterschiedliche Luftwiderstände haben kann.
Urs hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 21:38
Wir quatschen am Leerkabinentreffen 2030 nochmal darüber ;)
Jaja, das werden wir wohl... 8)
Urs hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 21:38
Der Überhang könnte nicht nur beim Parkieren sondern auch auf solchen Tracks mit vielen Serpentinen und bei einigen Bodenwellen zum mehr oder weniger grosses Problem werden.
Da der Überhang kürzer ist als der Radstand schwingt das Heck nicht so weit raus wie der Vorderwagen ausholt. Also alles halb so wild.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#45 Beitrag von VWBusman » Mi 15 Apr 2020 08:48

Urs hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 21:38
Der Überhang könnte nicht nur beim Parkieren sondern auch auf solchen Tracks mit vielen Serpentinen und bei einigen Bodenwellen zum mehr oder weniger grosses Problem werden.
Da der Überhang kürzer ist als der Radstand schwingt das Heck nicht so weit raus wie der Vorderwagen ausholt. Also alles halb so wild.
[/quote]

Hallo Picco,

das stimmt so nicht. Der Hecküberhang schwingt immer nach außen während der Vorderwagen immer in die Kurve rein fährt. Der Drehpunkt liegt auf der Hinterachse.
Wenn Du aus einer Parklücke ( längs am Gehweg ) ausparkst geht die Vorderachse weg vom Gehweg und das Heck schwenkt über den Gehweg.

Gruß Christopher
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