Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#61 Beitrag von Varaderorist » Di 24 Mär 2020 20:07

Und wozu hast Du jetzt fragen?
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#62 Beitrag von Urs » Mi 25 Mär 2020 01:19

canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Auf der Beifahrerseite die Tür, gefolgt von dem integrierten Ofen und die Küche, dann der Kühl- und Gefrierschrank.
Hast du auch schon Kühlboxen in betracht gezogen? Sind, wenn richtig aufgestellt, in der Regel sparsamer.
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Zum Heizen eine LPG-Wasserheizung und den Holz-Ofen. Kochen und Backen mit Gas, evtl. mit nem Gasherd aus dem Schiffsbau.
Ich bin auch mit Gas unterwegs. Will dich auch nicht davon abbringen, aber auch Gas hat gewisse Vorteile aber auch Nachteile gegenüber anderen Möglichkeiten.
Vorteil ist ganz sicher dass es auch in Höhenlagen Problemloser funktioniert als z.B. Diesel. Nachteil könnte die Versorgung sein, weiss es nicht. Hast du schon abgecheckt ob es an deine Wunschdestinationen problemlos verfügbar ist? Du hast ja geschrieben dass du nach Afrika, Asien und allenfalls Richtung Russland und über die zugefrorene Beringsee willst. In Europa (ausgenommen Finnland und Schweden, ausser der Süden) ist es kein Problem. Keine Ahnung ob LPG im Rest der Welt so einfach zu bekommen ist. Kann man ein Stückweit mit einem entsprechend grossen Tank abfangen, nützt aber auch nur dann was wenn alle paar Wochen/Monate die entsprechende Menge nachgetankt werden kann.
Ein weiteres Problem von LPG ist dass du in den seltensten Fällen weisst was du bekommst, also in welchem Mischungsverhältniss von Butan zu Propan. Das wird spätestens in kalten Regionen zum Thema. Hast du ein Gemisch mit viel Butan dann muss der Gastank auch in der Wärme sein, denn Butan bleibt unter 0 Grad flüssig und Du kannst das entsprechende Volumen nicht nutzen. Erfahrungsgemäss werden aber Gastanks irgendwo aussen montiert, dann müsstest du entweder nur 100% Propan tanken (das verdampft bis irgendwo bis -40Grad), was du nur schwer unter Kontrolle hast oder du machst eine zusätzliche Heizung am Tank, was dann wieder Energie verschlingt welche du eigentlich nicht zur Verfügung hast...dazu später noch was.
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Stromversorgung primär via Solar, ausreichend für auch mal 2-3 Tage ohne großen Ertrag. Falls Solar mal nicht ausreicht, ein kleinen Diesel- oder LPG-Generator.
Stromversorgung über Solar ist so eine Sache. In Afrika oder sonstigen Orten wo es heiss ist wird man den Schatten suchen woraus wesentilch weniger Ertrag resultiert. Skandinavien oder Russland im Winter, da kannst du es vergessen. 2-3 Tage nur über Batterien ist kein Problem sofern man es mit den elektrischen Verbrauchern übertreibt oder halt eben entsprechend grosse Bateriebänke plant.
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Es soll möglich sein mal min. 4-8 Wochen sich irgendwo hinzustellen und dort einfach zu bleiben ohne Vorräte nachfassen zu müssen.
Das hingegen halte ich für sehr ambitioniert, um es mal vorsichtig auszudrücken...
Wo, wie lange und mit welchem Fahrzeug bist du bisher unterwegs gewesen?
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Der Gedanke ein Anhänger mitzunehmen, der noch mal ein Treibstoff-, Wasser und Nahrungsvorrat beherbergt, steht auch im Raum.
Kann man machen, ob das so cool ist mit so einem Gespann bis ans Ende der Welt zu fahren...ich weiss nicht...ich melde hier meine Zweifel an und behaupte mal dass das mehr Probleme mit sich bringt als es löst und dass es dich mehr einschränkt als Freiheiten bietet, aber schlussendlich musst du das für dich entscheiden...
canislupus6633 hat geschrieben:
Do 19 Mär 2020 17:05
Urs, das müsstest du mit deinem Kat ja eigentlich auch kennen.
Sorry, kenne ich leider nicht. Ich bin mit einem 2-3 Grössen kleinerem Fahrzeug unterwegs ;) Ich hab einen Chevy, knapp 5t Kampfgewicht.
canislupus6633 hat geschrieben:
Do 19 Mär 2020 17:05
Der luftgekühlte 12l-V8 von Deutz ist für nahezu alle Klimaverhältnisse geeignet. Für die Motorvorwärmung hab ich mir eine elektrische Heizschlange in der Ölwanne vorgestellt.
Kann man machen, ohne den Kat zu kennen denke ich aber dass das nicht wahnsinnig viel bringen wird und deine Batterien sind in nullkommanichts entladen (oder du musst eine Riesenkapazität planen).
Wenn es was bringen soll müsste das Öl auch im Motor zirkulieren, also müsstest du die Pumpe zum laufen bringen oder eine zusätzliche elektrische Pumpe einbauen, ob das beim Kat problemlos machbar ist, keine Ahnung, und auch dann halte ich Strom für das falsche Medium dafür. Und wie oben geschrieben kannst du da wo du die Heizung brauchst Solar komplett knicken.
Die Systeme die ich kenne sind btw. alle im Kühlwassersystem eingabaut, wird bei Luftkühlung natürlich etwas schwierig ;) .
Mein Motor hat eine Motorblockheizung ab Werk. Diese ist so im Kühlwasserkreislauf integriert dass der Kreislauf angeblich durch Konvektion (warmes Wasser steigt) in gang gebracht wird. Hat eine Leistung von 600W und ist daher nur Sinnvoll wenn 230V (oder bei mir 115V) Netzspannung zur Verfügung stehen. Ich hab sie noch nie benutzt, 1. weil sie erst ab -17 Grad einschaltet und da wo ich weniger hatte, hatte ich keinen Strom zur verfügung und 2. ist meiner ein Benziner, der springt auch bei -23 Grad noch problemlos an, auch ohne Heizung.
Nun stellt sich die Frage ab welcher Temperatur ein Kat überhaupt eine Standheizung braucht. Ich schätze dass der Nordkap im Winter auch ohne machbar wäre (kann es aber nicht garantieren da ich mit ganz anderen Voraussetzungen da oben unterwegs war). Anständigen Winterdiesel (nicht das was bei uns in Mitteleuropa als Winterdiesel angepriesen wird), Kühlwasser (so man den welches hat) und Scheibenwaschwasser bis -40Grad rein (letzteres kann man an der Tankstelle an spezielle kleine Tanksäulen in Schweden tanken), allenfalls etwas dünnflüssigere Öle rein, wenn nötig die Bremsen entsprechend behandeln/ausrüsten/wasauchimmer und gut ist. So weit weg von der Zivilisation kommt man im Winter da auch mit einem Kat nicht dass es keine Hilfe im Fall der Fälle geben wird. Und so kalt wird es auch nicht wenn man die kältesten Punkte nicht grad sucht.
Anders sieht es wohl mit Sibirien und Beringsee aus. In meinen Augen ist das eine ganz andere Hausnummer. Das ginge wohl Richtung richtiger Expedition. Da hab ich keine Erfahrungen, aber da würdest Du garantiert extremst mehr Aufwand betreiben müssen. Ich denke da an einfrierende Filter und Dieselleitungen, Einfrierende Lager, Öle, Fette usw. an Spröde werdende Kunststoffe usw... Bei minus 40 oder Mehr Grad kann ein kleines Problem ganz schnell zu einem grossen werden...

Noch was zum Gewicht: Auch wenn du viel Zuladung hast, fange schon bei der Planung an zu sparen, denn gerade bei einem Geländegängigem Fahrzeug ist jedes kg gift. Nimm jedes Teil 2x in die Hand und überlege: Brauche ich das (nicht möchte ich das gerne mitnehmen!). Alles was du ehrlich mit einem Vielleicht oder eher selten beantworten musst bleibt draussen, denn das ist nur Ballast, und davon wird im laufe der Zeit noch genug dazu kommen.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#63 Beitrag von Picco » Mi 25 Mär 2020 07:01

Hoi Robin
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 12:22
Wasser, das durch ne Filteranlage mit Keramik- und Aktivkohlefilter ging, ist das dabei auch entsalzt, sprich die gelösten Stoffe sind dann auch raus oder nicht?
Das kommt auf die Filteranlage an...wobei ich mir nicht vorstellen kann dass gelöste (also nicht nur mitschwimmende) Stoffe herausgefiltert werden können. Frag da bei den Filterherstellern nach.

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#64 Beitrag von Picco » Mi 25 Mär 2020 07:29

Hoi Robin, ich nochmals.
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 14:42
Sorry, wenn ich etwas schnippisch reagiere, aber es kommt mir irgendwie vor, als ob der größte Teil nichts anderes als seine eigene Meinung akzeptiert.
Damit liegst Du in diesem Forum definitiv falsch!
Die Leute schreiben Dir ihre Meinung zu Deinen Fragen, das ist und bleibt Sinn und Zweck eines Forums.
Du hast aber auch bei mir schon geschrieben dass Du Dir vorstellen kannst wie das Entleersystem funktioniert und Du weisst selbst dass das nicht richtig war.
So geht es Dir auch bei anderen Dingen, z.B. bei der Luftheizung, die nicht trockenere Luft 'macht' als eine Wasserheizung. Ausser wenn man eine Luftheizung mit Aussenluftwechsel und eine Wasserheizung ohne Aussenluftwechsel vergleicht. Aber der Unterschied ist nicht das erwärmte Medium sondern der Aussenluftwechsel.
Man kann auch eine Luftheizung als Umluftheizung betreiben, dann ist die Luftfeuchte genau gleich wie bei einer Wasserheizung.
Und nein, ich möchte Dir nicht dreinreden betreffend der Heizung.
Es ist und bleibt Deine Entscheidung!
Ob Gas jedoch das richtige Medium für eine Afrika-Durchquerung ist wage ich als Afrikaerfahrener auch zu bezweifeln.
Ich kann mich nicht erinnern irgendwo was anderes als Gasflaschen oder gar LPG gesehen zu haben.

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#65 Beitrag von Anton » Mi 25 Mär 2020 08:11

Picco hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 07:29
Ob Gas jedoch das richtige Medium für eine Afrika-Durchquerung ist wage ich als Afrikaerfahrener auch zu bezweifeln.
Ich kann mich nicht erinnern irgendwo was anderes als Gasflaschen oder gar LPG gesehen zu haben.
Hallo

liegt in dieser Aussage nicht ein Fehler / Widerspruch vor?

Mal unabhängig von der Ortsangabe:

Gas ist nicht das richtige Medium.

Ich kann mich nicht erinnern was anders gesehen zu haben.

VG

Anton
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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#66 Beitrag von Canoe » Mi 25 Mär 2020 08:35

Ich war mit meinem Womo in Afrika und auch auf anderen Kontinenten unterwegs und hatte eine Gasanlage. Die Anlage (Truma Combi und Kocher) hatte in fast 10 Jahren nie Probleme mit den wechselnden Qualitäten. Ich habe meist LPG getankt. Sie hat immer problemlos auch auf 5000 m funktioniert, was man von Dieselheizungen nicht behaupten kann. In Afrika habe ich allerdings nie eine Gastankstelle gesehen und die Shops, in denen Gasflaschen gefüllt wurden, waren nicht für das Füllen fest eingebauter Tanks ausgerüstet. Meist kam man mit dem Auto nicht nah genug an die Füllanlage. Da ich Tankflaschen hatte konnte ich die Tanks leicht ausbauen und in die Füllanlage tragen. Da ich einen passenden Adapter habe war das Füllen problemlos.
Beruflich habe ich Erfahrung mit Produktionsstätten in der Arktis (Mining). Die Fahrzeuge und anderes dieselbetriebenes Gerät muss hierfür speziell vorbereitet werden. Wir nutzten dafür Spezialbetriebe in Kanada. Aber auch mit speziell vorbereiteten Fahrzeugen darf man niemals alleine abseits befahrener (Eis) Straßen unterwegs sein. Es kann immer etwas kaputt gehen und die Uberlebenszeit ohne Spezialausbildung und spezielle Survivalkits ist nicht lange. Versuche das nie als Laie.
Grüße Stefan
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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#67 Beitrag von Krabbe » Mi 25 Mär 2020 10:21

Flüssiggas in Flaschen bekommt man eigentlich weltweit, da mehr oder weniger weltweit damit gekocht wird. Je nach Region eher Propan oder Butan, das macht dann aber keinen Unterschied, da es zur Region passt. Man sollte halt nur nicht unbedingt mit reinem Butan aus einer warmen Gegend in die Arktis, wenn der Flaschenaufstellraum zu gut zum Aufbau hin isoliert ist und kalt fällt.

Und da es eigentlich überall Flaschengas gibt, bekommt man auch überall (irgendwie) Gasflaschen befüllt. Tankflaschen und ein Rudel Adapter erleichtern die Sache deutlich.

LPG-Tankstellen gibt es nicht weltweit. Das fängt schon fast vor der Haustür an: In Finnland gibt es m. W. keine einzige LPG-Tankstelle, in Nordschweden auch nicht.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#68 Beitrag von Picco » Mi 25 Mär 2020 10:40

Hoi Anton
Anton hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 08:11
liegt in dieser Aussage nicht ein Fehler / Widerspruch vor?
Ja, es ist unglücklich ausgedrückt...
Ich meinte, ich habe zwar überall Gasflaschen gesehen, aber nirgends LPG oder was Vergleichbares.
Deutse Sprake swere Sprake...

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#69 Beitrag von Anton » Mi 25 Mär 2020 13:28

Picco hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 10:40


Deutse Sprake swere Sprake...
Hallo Picco

stimmt, da lobe ich mir Schwyser Duesch oder wie man das schreibt.... :wink:

VG

Anton
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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#70 Beitrag von mrmomba » Mi 25 Mär 2020 14:04

WMFStefan hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 16:56
...das Ganze wird eh' nichts... :wink:
...nur mal meine persönliche Meinung zu dem Phantasieprojekt... :wink:

LG Stefan
Ich würde mich trotzdem freuen, immerhin hat man selbst bei Nunmachmal sowas lesen können, bezüglich Waschmaschine usw. im 3.5tonner und das trotz seiner Erfahrung :-)
Aber er hat halt 1. die Erfahrung und zweitens den Mut es einfach zu machen :-)... und vermutlich 3. keine 100KG EDV-Geräte mit zu schleppen bringen.
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 14:42
Sorry, wenn ich etwas schnippisch reagiere, aber es kommt mir irgendwie vor, als ob der größte Teil nichts anderes als seine eigene Meinung akzeptiert.
Ich sehe keine schnippischen Antworten und eine Meinung ist akzeptiert und soll auch nicht von mir überstimmt werden. Ich werfe dir aber vor, dass du keine Lust hast über den Tellerand zu schauen.

Ich erwähne etwas von Abtransport der Feuchte an der Außenhülle (ok mein Fehler, das ich das Wort Luftheizung erwähnt habe):
=> Du kommst mir mit Atemwege, Luftverwirblung usw. Ohne dir Gedanken zu machen, warum ich darüber Rede. Hohe Luftfeuchtigkeit, die existiert bei 4 Personen, sollte möglichst schnell reguliert und noch schneller abtransportiert werden, statt sich niederzuschlagen (was bei deutlichen Temperaturunterschieden Innen zu außen passieren wird!). Vor allem an Stellen wo es ungünstig wäre - kriegst du die nicht trocken, viel Spaß -> Schimmel und das schneller als dir Lieb ist.

Und gerade diese gefühlte Ignoranz gegenüber solche Hinweise macht mir die Zeit zu schade, eigentlich bin ich auch schon mir selbst untreu mich noch zurechtfertigen.
Gibt hier im Forum auch welche, die Schaffen lange Zeit Autark zu stehen...

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#71 Beitrag von canislupus6633 » Do 26 Mär 2020 01:22

mrmomba hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 14:04
Ich erwähne etwas von Abtransport der Feuchte an der Außenhülle (ok mein Fehler, das ich das Wort Luftheizung erwähnt habe):
=> Du kommst mir mit Atemwege, Luftverwirblung usw. Ohne dir Gedanken zu machen, warum ich darüber Rede. Hohe Luftfeuchtigkeit, die existiert bei 4 Personen, sollte möglichst schnell reguliert und noch schneller abtransportiert werden, statt sich niederzuschlagen (was bei deutlichen Temperaturunterschieden Innen zu außen passieren wird!). Vor allem an Stellen wo es ungünstig wäre - kriegst du die nicht trocken, viel Spaß -> Schimmel und das schneller als dir Lieb ist.
Damit es innen an der Außenwand nicht zur Kondensbildung kommt, dachte ich mir etwas wie dem hier Heizleiste snap-on Register"Classic" für Selbstmontage / 472 Watt (dT50) umlaufend in Bodennähe anzubringen, so dass die aufsteigende Luft (hinter den eingebauten Möbel) die Feuchtigkeit mitnimmt. Was mir in den Sinn gekommen ist, mit ca. 1-2cm Abstand noch eine Verblendung, die von unten die warme Luft aufnimmt und oben unterm Dach wieder in den Raum abgibt. Der Gedanke dahinter ist, zum einen wird alles gut hinterlüftet zum anderen versprech ich mir davon eine warmes Gefühl von der Wand und ich kann die Möbel direkt an die Wand stellen.

Hatte ich Luftverwirbelung oder Luftströmung geschrieben? Ich mag kein direkten Luftstrom aus einer Öffnung heraus. Das ist subjektiv für mich ein nervendes Gefühl. Ich hab jedes mal es kotzen bekommen, wenn ich im Kühlluftstrom von irgendeinem Server oder ner Klimaanlage stand. Auch wenn die Luft warm ist, stört mich das. Ich bekomm dann immer, egal ob kalte oder warme Luft, ein trockenen Hals und mein Husten fängt direkt wieder an.

Wie sieht es eigentlich mit dem Befestigen der Möbel aus, die von Unten bis an die Decke gehen? Was entweder oben oder unten ist, wird entweder an der Decke oder am Boden befestigt. Was die Kabine versteifen soll, sowohl oben wie unten. Aber wie sieht es mit den restlichen Einbauten aus oder muss ich mir bei dem Stahlgerüst außen herum diesbezüglich keine Gedanken machen?

Urs hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 01:19
Hast du auch schon Kühlboxen in betracht gezogen? Sind, wenn richtig aufgestellt, in der Regel sparsamer.
Ja, was mich daran subjektiv stört ist, das man noch so viel Ordnung halten kann, man muss darin wühlen.
Ob es Sinn macht, einen kleineren Kühlschrank zu nehmen, der für das tägliche Essen gedacht ist und dazu noch ne Kühlbox, in der alles gekühlt wird, das länger drin bleibt?
Urs hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 01:19
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Es soll möglich sein mal min. 4-8 Wochen sich irgendwo hinzustellen und dort einfach zu bleiben ohne Vorräte nachfassen zu müssen.
Das hingegen halte ich für sehr ambitioniert, um es mal vorsichtig auszudrücken...
Wo, wie lange und mit welchem Fahrzeug bist du bisher unterwegs gewesen?
Es ist vielleicht etwas blauäugig, aber das Problem ist imo wohl am ehesten die Wasserversorgung, die in der Nähe einer Wasserquelle und mit Filter, Schlauch und Pumpe doch zu lösen sein sollte. Nahrung kann man ja einiges Bunkern, sofern ein Anhänger vorhanden ist. Der Bw-Anhänger 1-Tonner, der zur Not ohne Probleme aufgelastet werden kann, schwebt mir da vor. Da könnte ich auch die selbe Bereifung wie auf dem Kat drauf fahren und evtl einen 8' Container darauf montieren. Der passt von seinen Abmaßen auf den Anhänger drauf.
Urs hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 01:19
canislupus6633 hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:04
Der Gedanke ein Anhänger mitzunehmen, der noch mal ein Treibstoff-, Wasser und Nahrungsvorrat beherbergt, steht auch im Raum.
Kann man machen, ob das so cool ist mit so einem Gespann bis ans Ende der Welt zu fahren...ich weiss nicht...ich melde hier meine Zweifel an und behaupte mal dass das mehr Probleme mit sich bringt als es löst und dass es dich mehr einschränkt als Freiheiten bietet, aber schlussendlich musst du das für dich entscheiden...
Auf den Gedanke hatte mich jemand gebracht, der als Begleitfahrzeug bei der (Paris-)Dakar-Rally mit seinem MAN Kat 5-Tonner regelmäßig dabei war.
Urs hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 01:19
canislupus6633 hat geschrieben:
Do 19 Mär 2020 17:05
Urs, das müsstest du mit deinem Kat ja eigentlich auch kennen.
Sorry, kenne ich leider nicht. Ich bin mit einem 2-3 Grössen kleinerem Fahrzeug unterwegs ;) Ich hab einen Chevy, knapp 5t Kampfgewicht.
Sorry, hab dich da mim Urologen und seine 5-Tonner verwechselt.
Urs hat geschrieben:
Mi 25 Mär 2020 01:19
canislupus6633 hat geschrieben:
Do 19 Mär 2020 17:05
Der luftgekühlte 12l-V8 von Deutz ist für nahezu alle Klimaverhältnisse geeignet. Für die Motorvorwärmung hab ich mir eine elektrische Heizschlange in der Ölwanne vorgestellt.
Kann man machen, ohne den Kat zu kennen denke ich aber dass das nicht wahnsinnig viel bringen wird und deine Batterien sind in nullkommanichts entladen (oder du musst eine Riesenkapazität planen).
Wenn es was bringen soll müsste das Öl auch im Motor zirkulieren, also müsstest du die Pumpe zum laufen bringen oder eine zusätzliche elektrische Pumpe einbauen, ob das beim Kat problemlos machbar ist, keine Ahnung, und auch dann halte ich Strom für das falsche Medium dafür. Und wie oben geschrieben kannst du da wo du die Heizung brauchst Solar komplett knicken.
Die Systeme die ich kenne sind btw. alle im Kühlwassersystem eingabaut, wird bei Luftkühlung natürlich etwas schwierig ;) .
Mein Motor hat eine Motorblockheizung ab Werk. Diese ist so im Kühlwasserkreislauf integriert dass der Kreislauf angeblich durch Konvektion (warmes Wasser steigt) in gang gebracht wird. Hat eine Leistung von 600W und ist daher nur Sinnvoll wenn 230V (oder bei mir 115V) Netzspannung zur Verfügung stehen. Ich hab sie noch nie benutzt, 1. weil sie erst ab -17 Grad einschaltet und da wo ich weniger hatte, hatte ich keinen Strom zur verfügung und 2. ist meiner ein Benziner, der springt auch bei -23 Grad noch problemlos an, auch ohne Heizung.
Nun stellt sich die Frage ab welcher Temperatur ein Kat überhaupt eine Standheizung braucht. Ich schätze dass der Nordkap im Winter auch ohne machbar wäre (kann es aber nicht garantieren da ich mit ganz anderen Voraussetzungen da oben unterwegs war). Anständigen Winterdiesel (nicht das was bei uns in Mitteleuropa als Winterdiesel angepriesen wird), Kühlwasser (so man den welches hat) und Scheibenwaschwasser bis -40Grad rein (letzteres kann man an der Tankstelle an spezielle kleine Tanksäulen in Schweden tanken), allenfalls etwas dünnflüssigere Öle rein, wenn nötig die Bremsen entsprechend behandeln/ausrüsten/wasauchimmer und gut ist. So weit weg von der Zivilisation kommt man im Winter da auch mit einem Kat nicht dass es keine Hilfe im Fall der Fälle geben wird. Und so kalt wird es auch nicht wenn man die kältesten Punkte nicht grad sucht.
Anders sieht es wohl mit Sibirien und Beringsee aus. In meinen Augen ist das eine ganz andere Hausnummer. Das ginge wohl Richtung richtiger Expedition. Da hab ich keine Erfahrungen, aber da würdest Du garantiert extremst mehr Aufwand betreiben müssen. Ich denke da an einfrierende Filter und Dieselleitungen, Einfrierende Lager, Öle, Fette usw. an Spröde werdende Kunststoffe usw... Bei minus 40 oder Mehr Grad kann ein kleines Problem ganz schnell zu einem grossen werden...

Noch was zum Gewicht: Auch wenn du viel Zuladung hast, fange schon bei der Planung an zu sparen, denn gerade bei einem Geländegängigem Fahrzeug ist jedes kg gift. Nimm jedes Teil 2x in die Hand und überlege: Brauche ich das (nicht möchte ich das gerne mitnehmen!). Alles was du ehrlich mit einem Vielleicht oder eher selten beantworten musst bleibt draussen, denn das ist nur Ballast, und davon wird im laufe der Zeit noch genug dazu kommen.

Gruss
Urs
Hab noch mal nachgeschaut.
Die Fahrerkabine hat ab Werk eine 12kW Standheizung drin, die auch dazu dient, Motor und Batterien vorzuwärmen, was unter -20°C laut TDv notwendig ist. Also Heizschlange im Öl werd ich ganz schnell wieder aus den Gedanken streichen.

Zu den Ölen, ich weiß, dass der Kat Öl brauch, das keine Additive zum Lösen der Ölkohle hat. Einige Wellendichtungen sind nicht mit einem Simmerring sondern werden mit einer Schnurrdichtung (weiß gerade nicht ob es so richtig bezeichnet ist) realisiert, die nur ordentlich dichtet, wenn sich die Ölkohle darin abgesetzt hat. Ob man das auf Simmerringe umrüsten kann, müsste ich noch mal nachfragen und was es dann kosten würde.

Das mit der Beringsee ist ne Spinnerei, die wohl eh nie realisierbar sein wird. Aber mit nem Kat durch Sibirien kurven, da wäre ich nicht der erste. Vielleicht nicht unbedingt im Februar, aber wenn es gerade anfängt das der Boden einfriert.

Varaderorist hat geschrieben:
Di 24 Mär 2020 20:07
Und wozu hast Du jetzt fragen?
Hmm, eigentlich alles was ich übersehen, nicht in betracht gezogen und/oder nicht erwähnt habe.

Die Dusche zum Beispiel, wie haben die anderen die Duschkabine realisiert. Ne Idee von mir wäre die Dusche so zu machen, wie ich es ursprünglich auch bei mir zuhause vor hatte, komplett (Wanne, Wände u. Decke) aus Edelstahl und in diagonal gegenüberliegenden Ecken die Abläufe. Zuhause sind davon nur die Wände aus Edelstahl übrig geblieben.
Toilette soll ne Trockentrenntoilette mit Urintank im doppelten Boden werden.

Ist es sinnvoll wassergefährdete Stellen mit einer Auffangwanne und direkten Ablauf ins frei zu versehen oder kann man sich das sparen?

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#72 Beitrag von holger4x4 » Do 26 Mär 2020 08:26

12kW Standheizung, alle Achtung! Da kann ich meinen Altbau bei -10°C mit heizen :D

Kühlschränke: 2 kleine sind deutlich ineffizienter als ein großer. Ich würde daher nur einen etwas größeren nehmen, ggf dann noch einer Tiefkühl-Gefrierbox.
Was willst du denn in deinem 1to Anhänger an Vorräten mitschleppen? Das kann doch nichts frisches sein. Eine Palette Dosenravioli, Nudeln, Mehl, Tütensupe, Klopapier? :wink:

Schränke befestigen: Das hängt etwas von der Thermischen Ausdehnung der Kabine ab. Es kann sich z.B. das Dach bei Hitze ausdehnen und nach oben aufbeulen (1cm oder so). Dann macht es Sinn die Möbel am Boden und den Seiten zu befestigen und oben nur ein U-förmige Führung mit etwas Freiraum zu machen.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#73 Beitrag von canislupus6633 » Do 26 Mär 2020 08:51

holger4x4 hat geschrieben:12kW Standheizung, alle Achtung! Da kann ich meinen Altbau bei -10°C mit heizen :D

Kühlschränke: 2 kleine sind deutlich ineffizienter als ein großer. Ich würde daher nur einen etwas größeren nehmen, ggf dann noch einer Tiefkühl-Gefrierbox.
Was willst du denn in deinem 1to Anhänger an Vorräten mitschleppen? Das kann doch nichts frisches sein. Eine Palette Dosenravioli, Nudeln, Mehl, Tütensupe, Klopapier? :wink:

Schränke befestigen: Das hängt etwas von der Thermischen Ausdehnung der Kabine ab. Es kann sich z.B. das Dach bei Hitze ausdehnen und nach oben aufbeulen (1cm oder so). Dann macht es Sinn die Möbel am Boden und den Seiten zu befestigen und oben nur ein U-förmige Führung mit etwas Freiraum zu machen.
Wenn ich es richtig gelesen habe, stehen die 12kW auch nur zur Verfügung, das Motor und Batterien vorgewärmt werden. Dafür ist zum einen ein Luftschlauch umzustecken und in der Einstellung ein mechanischen Widerstand zu übergehen.
Das wurde gemacht, weil die Luft anscheinend so schnell so heiß auf die Frontscheiben trifft, das diese bei dem Temperaturschock reißen.
Auch soll die schlechte Isolierung der Fahrerkabine ein Grund dafür sein, das die relativ groß ausgelegt war.
Isolieren der Fahrerkabine ist definitiv Pflicht, da man sonst auch im Sommer bei längerer Fahrt immer einen warmen Rücken hat, vom lauten Geräuchspegel mal abgesehen.

Viele ersetzen die Standheizung, wenn sie defekt ist, gegen eine mit ca. 8kW, weil das in unseren Breiten vollkommen ausreichend ist, selbst um den Motor vorzuwärmen.

Die 12kW könnten mein Haus auch fast heizen.
Mein Zentralheizungsherd in der Küche hat auch eine Nennleistung von 16kW bei Holzbefeuerung und bis zu 20kW mit Koks. Wobei das auch nicht immer ausgereicht hatte. Nur 4h heizen am Tag war nicht genug, da musste ich dann immer mein Schwedenofen im oberen Stockwerk an machen und mein Heidelberger Museumstück von Ende 1800 noch, wenn es ganz kalt wurde, um den ZEH etwas zu entlasten.

Ich lebe im Winter zuhause auch oft von "Konserven". Alles was mein Garten hergibt und nicht gleich verwertet werden kann, wird eingefroren, eingekocht oder getrocknet.
Auf's Backen vom eigenen Brot werde ich dann aber wohl verzichten dürfen. Könnte etwas zu viel Energie verschlingen.

Okay, die unterschiedliche Ausdehnung von Kabine und Dach hatte ich nicht im Blick.
Die u-förmige Führung muss ich wie ein schlichtes U-Profil verstehen, in das die Wangen der Möbel nur von unten reingesteckt werden?

Wie ist das außen auf dem Dach mit den Befestigungen für die Solar-Panele?
Ich hatte mir überlegt, die so zu befestigen, das bei der Fahrt der Fahrwind auch drunter durch kann und sie somit die warme Luft unter den Panelen austauscht.
Ist das sinnvoll oder reichen die Befestigungen von der Stange aus, wenn man sie nur klebt?

Ich will schauen, das ich möglichst wenig bis keine Bohrungen in bzw. durch das Dach habe.

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Balu
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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#74 Beitrag von Balu » Do 26 Mär 2020 10:41

canislupus6633 hat geschrieben:
Do 26 Mär 2020 08:51
Wie ist das außen auf dem Dach mit den Befestigungen für die Solar-Panele?
Ich hatte mir überlegt, die so zu befestigen, das bei der Fahrt der Fahrwind auch drunter durch kann und sie somit die warme Luft unter den Panelen austauscht.
Ist das sinnvoll oder reichen die Befestigungen von der Stange aus, wenn man sie nur klebt?

Ich will schauen, das ich möglichst wenig bis keine Bohrungen in bzw. durch das Dach habe.
Meine Halterungen wurden vor 12 Jahren bzw. 240tkm geklebt. Hält!
Ob das eine gute Idee ist, sie so zu befestigen, dass der Fahrtwind durchstreicht, weiß ich nicht. Ich glaube, das ist schlicht nicht nötig. Während der Fahrt wirst du genug Turbulenzen haben, die für Luftaustausch sorgen bzw. die Wärme durch Fahrtwind abführen.
Oder optimierst du deine Kabine im Windkanal? :wink:
Im Stand dürfte es dann sowieso egal sein, wie sie ausgerichtet sind.
Probier's mal mit Gemütlichkeit

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Re: Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

#75 Beitrag von holger4x4 » Do 26 Mär 2020 10:59

canislupus6633 hat geschrieben:
Do 26 Mär 2020 08:51
Okay, die unterschiedliche Ausdehnung von Kabine und Dach hatte ich nicht im Blick.
Die u-förmige Führung muss ich wie ein schlichtes U-Profil verstehen, in das die Wangen der Möbel nur von unten reingesteckt werden?
Genau, einfach ein passendes ALU U-Profil an die Decke kleben und die Seitenwand einführen, so dass noch etwas Luft bleibt.

Was die Solarzellen angeht, 2cm Luft drunter lassen ist ok. In Fahrtrichtung offen hilft vielleicht bei Regen mal etwas den Dreck drunter raus zu spülen.
Ich hab die auch nur geklebt auf dem Dach, mit Alu L-Winkeln an den Seiten angenietet.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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