Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Landstreicher
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Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#1 Beitrag von Landstreicher » Di 15 Jan 2019 07:28

Hallo Zusammen!

Ich melde mich zurück mit neuen Plänen und Ideen..
Hier
viewtopic.php?f=5&t=9537
war ich ja noch völlig vom Hängerbetrieb überzeugt. Aber wie Ihr wisst: Stillstand ist der Tot- und so hab auch ich den Blick über den Tellerrand gewagt und mich entschlossen,
mir auch eine Pritschbare Absetzkabine zu bauen. Als Basis hierfür habe ich mir einen T4 Syncro Doppelkabine zugelegt, welcher erstmal viel Liebe gebraucht hat (und bis heute braucht :roll: ).
Und Liebe geht ja doch durch den Magen- denn mir war ziemlich schlecht von den ganzen Werkstattrechnungen :?

Während vieler Mittagspausen ist am Computer schon mal die Kabine entstanden:
Unbenanntx.JPG
Unbenannt.yJPG.JPG
Unbenannt.JPG
Wie ihr seht, Holzfachwerk und Styrodurdämmung, 30mm Wandung. Kältebrückenfrei. Holzofen. Schlafen, Kochen, Sitzen.
Hinten müssen die Fahrräder auf dem Fahrradträger Platz haben.
Über die Außenhaut bin ich mir noch nicht im klaren, die Blechtafeln haben nur 2000x1000mm, was viele Stöße verursachen wird.
Alternativ könnte ich Forex Platten verwenden, bin mir aber über deren Haltbarkeit nicht im klaren.

Die Planungsphase ist nun also soweit durch und das Eingmachte wartet.
Letzten Donnerstag hab ich beim Großhändler 40mm 4kant Stahlrohr für den Trägerrahmen besorgt und gestern angefangen zu schweißen.

So der Plan:
Rahmen.JPG
Und so siehts in echt aus bis jetzt:
IMG_4357.JPG
Unter den Stahlrohren seht Ihr den Pritschenrahmen, welchen ich gesandstrahlt, geschliffen und gedrahtbürstet habe, um allen Rost freizulegen und diesen dann mit Roststopper zu behandeln.
Falls dieser sich denn irgendwann mal dazu entschlossen hat auszutrocknen und einzuziehen, bekommt der Pritschenrahmen auch wieder Farbe.

So sah das vorher aus:
IMG_4222.JPG
Gekoppelt werden soll die Kabine im Übrigen über die bestehenden Halterungen für die Bordwände mittels Bolzen. Das ganze insgesamt 6 mal.
Link.JPG
Ich lasse euch weiter gerne teilhaben an meinem Projekt und freue mich natürlich auf Anregungen und Tips!

Viele Grüße
Adrian
Dateianhänge
Link.JPG

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#2 Beitrag von Landstreicher » Mi 16 Jan 2019 11:43

Tag 2.
Gestern haben wir alle Anschraubwinkel und die Adapter Kabine/Pritsche angefertigt angeschweißt und geschraubt.
Entgegen meinem Plan, die Adapter ebenfalls anzuschweißen, wurden diese nun verschraubt. So kann ich leichter auf ein anders Beförderungsmittel andocken.
adapter.JPG
Beim Forex Hersteller habe ich heute angerufen- er rät ab. Ich hatte 2mm Platten im Sinn. Der Hersteller meint, die Platten wellen sich bei Sonneneinstrahlung zu stark..
Na dann wird es eben Blech!

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#3 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 17 Jan 2019 11:47

Hi Adrian,

Holzskelett und dann Beplankung mit gestückeltem Blech - da läuten bei mir alle Alarmsirenen! Es gibt zwar auch alte Wohnanhänger, die nach langen Jahren immer noch dicht sind, aber die sind wahrscheinlich nicht so viel bewegt worden, und wenn, dann wohl überwiegend über relativ gute Straßen. Es gibt aber bestimmt ähnlich viele Wohnanhänger und Wohnmobile in der von Dir vorgesehenen Bautechnik, die weg gefault sind, weil irgend eine Verbindung undicht geworden ist, Wasser eindringen konnte aber nicht mehr raus kam, mit dem Effekt, daß die tragende Holzstruktur (vielfach unbehandelte Dachlatten o.ä.) weggefault ist. Hier im Forum sind einige Teilnehmer, die Wiederaufbauberichte eingestellt haben. Mit Deiner Absetzkabine wirst Du auch Feldwege an irgendwelche Strände o.ä. fahren, sprich die Kabine wird doch etwas mehr belastet als ein Wohnanhänger, was das Risiko von Undichtigkeiten erhöht. Hinzu kommt die gewünschte Absetzbarkeit, was ebenfalls beim Absetzen, vielleicht auch danach zu dem Auftreten von Scherkräften führt, die eine Steilvorlage für Undichtigkeiten sind.

Ich bin ja ein Fan der Hartschaum-/GfK- (oder /Alu-)Sandwichplatten, weil die stabil, einfach zu bearbeiten und gleich kältebrückenfrei wärmedämmend sind. Du hast wie ich auch einen freitragenden Alkoven, auch da hat eine durchgehende gebogene Deckschicht erhebliche Stabilitätsvorteile, weil diese Deckschicht zusammen mit den Seitenwänden die Alkovenlast aufnehmen kann.
Und wenn Du schon keine Sandwichplatten einsetzen willst, dann wenigstens einen verschweißten Alu-Rahmen. Bei der kleinen Kabine könnte man da mit einem reinen Außenrahmen hinkommen, den man dann von innen keilförmig mit Hartschaum abdecken könnte, so daß auch hier keine Kältebrücken entstehen.

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang


P.S.: laß Dir auf jeden Fall genügend Spiel bzw. Führung zum Aufsatteln. Ich habe allseitig 4-5cm Freiraum, in dem sich die Kabine selbst zentriert. Aber die brauche ich auch wirklich, wenn ich unter die freistehende Kabine drunter fahre.
P.P.S.: ein Tip zu der Absetzvorrichtung: wenn Du die Kabine vorne außen und hinten mittig abstützt, also nur auf drei Beinen, vermeidest Du Scherkräfte...
P.P.P.S.: die Fahrräder würde ich unbedingt höher setzen: ich habe vor, in den Rahmen meines T5 Vierkantrohre einzusetzen, auf die ich die Fahrräder stelle, um die Kabine von der (schwingenden) Last frei zu halten. Ich habe mir an mein Fahrrad einen um 90° drehbaren Lanker gebaut, so daß ich das Fahrrad direkt an die Kabinenrückwand setzen kann - das steht dann nicht weiter vor als Deines, ist aber durch die größere Höhe vor aufgewirbelten Dreck beim Fahren oder Beschädigung bei Unebenheiten/Fährrampen geschützt.
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08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
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Urs
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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#4 Beitrag von Urs » Do 17 Jan 2019 21:39

Hallo zusammen,
Bis auf einen Punkt bin ich genau Deiner Meinung, Wolfgang. Die Räder in grösserer Höhe montieren um weniger aufgewirbeltem Dreck abzubekommen wird glaub ich allerdings nicht viel bringen. Meine Rückwand wird ziemlich gleichmässig von unten bis oben eingesaut, nicht zuletzt darum gibt es auch keine Fenster nach hinten bei mir und ich hab mir schon überlegt eine Waschanlage für die ganz oben montierte Rückfahr-Kamera zu inatallieren.
IMG_0592-2.jpg
IMG_3059-2.jpg
Unbenannt.JPG
Gut Dein Koffer hat ein paar Rundungen mehr, könnte sein dass das einen Einfluss hat. Kann leider auch nicht abschätzen ob der angeplante Überhang bei Dir Adrian eher mehr oder weniger Dreck anziehen würde.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#5 Beitrag von Landstreicher » Fr 18 Jan 2019 09:53

Danke für Eure Antworten.

Am Sandwich hat mich immer der finanzielle Aspekt gehindert, aber ich will es trotzdem in Erwägung ziehen. Vielleicht kann ich es mir ja doch irgendwie leisten :?

Ich habe also eben mit einem Sandwichplattenhersteller telefoniert, welcher gleich hier um die Ecke fertigt. Nach einer netten Beratung lasse ich mir nun ein Angebot über 40mm Platten machen: 1,5Gfk/PUR/1,5GFK.
Den Boden und das Alkovenunterteil soll ich verstärkt ausführen.
Da muss ich wohl jetzt erst mal die ganzen Threats durchwühlen zwecks verkleben und so weiter. Lesestoff gibts ja genug!

Indess sind gestern die Kurbelstützen gekommen und der Hilfsrahmen ist fertig verschweißt. Da dieser verzinkt wird, wurden noch Löcher in die Rohre gebohrt damit die Luft entweichen und das überflüssige Zinkzeug ablaufen kann.
Die Adapter für die Kurbelstützen sind auch in Arbeit:
IMG_4367.JPG
IMG_4365.JPG
Nun zu den Fahrrädern:
Diese sind nicht etwa an der Kabine befestigt, sonder stehen auf einem abnehmbaren Fahrradträger für die Anhängerkupplung.
Deswegen stehen die so tief unten.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#6 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 22 Jan 2019 14:32

Hi Adrian,

Stahl-Hilfsrahmen, ziemlich massive Kurbelstützen, Aufbau mit 2*1,5mm GfK ... was wiegt Dein T4 leer? Ich habe ja einen T5 mit ähnlichen Eckdaten, aber ich mußte echt tricksen und kämpfen (Stichwort 'Schrauben hohl bohren', das man mir als Notwendigkeit unterstellt hat ;-) ), um mit dem Gewicht hin zu kommen. Mein T5 wiegt als Fahrgestell 2,1t und hat ein zGG von gerade einmal 3t ('Papierauflastung' auf 3.2t vermutlich problemlos möglich), da habe ich z.B. innen nur 0,6mm und außen 1mm GfK - allerdings in der 'modernen' Ausführung mit ähnlichen technischen Daten wie 1,4mm und 1,8mm/2mm 'herkömmliches' GfK.
Auch in Sachen Möblierung mußte ich auf Gewichtseinsparung achten - So sind meine Möbel aus Balsaholz ('Banova') und meine Naßzellenwände aus Styrodur mit HPL-Schichtstoff.

Bevor Du also richtig Geld in die Hand nimmst, kalkuliere einmal das Gewicht - wenig Gewicht = viel Geld... :cry:

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#7 Beitrag von Multivan » Di 22 Jan 2019 21:36

Hi Adrian,
interessantes Projekt, wobei ich auch gleich Bedenken bez. des Gewichts hätte...

Mir war speziell der abgebildete Holzofen ins Auge gestochen!
Was hast du genau geplant? :o

Gruß

Holger

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#8 Beitrag von mrmomba » Mi 23 Jan 2019 09:31

Der Holzofen auf dem Bild sieht aus wie der Petromax Loki

Einen optisch ahnlichen hatte Obelink auch mal im Sortiment (oder war es sogar der Petromax? keine Ahnung, habs mal Fotografiert)
Eigentlich eine Coole Sache, und für ein baumwollzelt auch gar nicht verkehrt - den Einsatz im geschlossenen Raum kann ich aber nicht abschätzen.
Interessant bei dem Ofen ist: Die 'Herdplatte' kann man entfernen und das Feuer direkt gegen den Kochtopf schlagen lassen (also nicht 100% dichter Brennraum) und die Frischluftzufuhr erfolgt über den Innenraum, also muss in der Nähe eine Zwansöffnung sein :-)

Amumot - eigene Webseite aber auch hier im Forum - hat darüber mal berichtet und ein Dickinson verbaut...

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#9 Beitrag von Landstreicher » Do 24 Jan 2019 11:21

Update. Ich habe mich in den letzten Tagen schlau gemacht, was die Sandwich-Lösung angeht.
Ihr habt völlig recht- aus der Ferne betrachtet ist die Holz-Blech-Lösung wirklich nicht gut.

Also habe ich mir ein Angebot von Paneeltec machen lassen- die sind ne knappe Stunde von mir weg. Für meine 31qm wären das bitte rund 3600€ inkl. Kleber aber ohne Eckenwinkel :|
Und da hab ich noch keine Tür und kein Fenster drin. Das übersteigt am Ende leider mein Budget.
Also irgendwie musste das billiger gehen..

Ich bin nun dran mir Platten aus einem LKW Kühlkoffer zu besorgen- mal sehen, was sich da auftut.

Zum Gewicht:
Die GfK-Platten von Paneeltec wiegen pro qm 5,5Kg- also bei 31qm insgesamt 170Kg. Das wär schon echt toll.
Die LKW- Platten sind vergleichbar mit den Sandwichplatten aus dem Hallenbau (Stahl-Sandwich-Stahl) und wiegen ca. 9Kg - 10Kg pro qm.
Das sind dann 280Kg-300Kg insgesamt.

Dazu kommt der Stahlrahmen mit rund 30Kg. Die Kurbelstützen bleiben zuhause.

Fenster und Türen rechne ich mal nicht ein weil ich ja das Material für deren Öffnung wegnehme.

Die Inneneinrichtung gibt es ja in diesem Sinne nicht. Na rechnen wir mal mit max. 100Kg.

Dann bin ich bei 430Kg. Ich glaube, 700Kg darf ich zuladen- ich habs nicht mehr genau im Kopf. Blieben also noch 270Kg reserve.
Das müsste doch aufgehen oder habe ich was vergessen?



Der Ofen ist -genau richtig- ein Petromax Loki. Zumindest dieselbe Bauart. Dieser ist grad im Wohnwagen verbaut und leistet mir bisher gute Dienste. Er braucht ordentlich zuluft, und natürlich darf man das Kohlenmonoxid nicht vergessen. Also auf Gaswarner und Entlüftung achten.
Ich habe Schamottsteine, die ich oben drauf lege. Die geben dann die Wärme langsam wieder ab.
Einziges Manko: man muss ihn am laufen halten wegen der kleinen Brennkammer.

Zum Schluss noch eine Frage. Wie verarbeite ich die LKW-Platten? Auf Gehrung sägen und mit Körrapop kleben?

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#10 Beitrag von mrmomba » Do 24 Jan 2019 13:08

Eine weitere Mölichkeit wäre es ja, die 'Sandwichplatten' selber zu fertigen. Und Holzständerbauweise ist ja nichts schlimmes oder gar schlechtes!!!
Der 'Anton' hier - hat zwei Irre Fahrzeuge auf die Beine (Holzständer+Holz) gestellt. Der Sasistu? (hoffentlich richtig) baut auch aus Holz, der Urologe ebenalls, VWBussmann ist auch wieder auf Holz zurück, und der Holzbock präsentiert über sein Fahrzeugalter auch die Haltbarkeit von eben diesen "HolzKisten"...

Wo gefragt wird und viele Leute sind wird es ungleich noch mehr Antworten geben! Warum also nicht am Ständerwerk festhalten und Außen mit optisch wenigerschönen Schalungsbrettern / Filmholz / Siebdruck arbeiten?

PS: ich habe gestern ein Holzofen zuende geplant für Innenräume mit Außenluftzufuhr. Ist graue Theorie. Brennraum soll nur 30x30x30 mm Sein. Entweder Pellet oder kleine Äste...
Umsetzung bei mir: Ungewiss...

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#11 Beitrag von Landstreicher » Do 24 Jan 2019 13:28

Falls Du noch eine Lösung für die Durchführung des Ofenrohres durch das Dach suchst, ich habe das so gelöst:

Ich habe mir zwei Flansche aus 2mm Alu geschnitten und gebohrt.

Bei Ebay eine Silikonmatte bestellt und ebenfalls zugeschnitten. Dann wie folgt montiert: Flansch- Silikon- Blech Wohnwagen- Flansch. Die Das Ofenrohr hat einen Durchmesser von 60mm, also hab ich in das Silikon ein Loch von 40mm geschnitten. Wenn ich jetzt das Ofenrohr von unten durchstecke, bildet sich nach oben eine Kalotte, die gleichzeitig dichtet und das Wasser ableitet. Das Silikon hält 250°aus. Funktioniert schon den zweiten Winter wunderbar! So will ich das bei der neuen Kabine auch wieder lösen.
Schlot2.JPG
Schlot3.JPG
Schlot1.JPG

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#12 Beitrag von mrmomba » Do 24 Jan 2019 15:00

In meinem Wohnwagen wird das nicht reinkommen. Beim Bulli überlege ich noch - möglicherweise aber als Bodendurchführung ...
Mit dem Silion sieht gut aus.

Mein Gedanke ist eine Kombination aus Rocket-Mass-Storage-Hobo-Jet-Stove
Gedankengang ist, mit dickwandigen (ich glaube ich hab 3mm zu hause) Vierkant eine Art Schnecke zu bauen
Die Luft soll von unten gezogen werden, Brenngut über den schrägen Trichter zugegeben werden (Pellets, dünne Ästchen)
Über der Brennkammer gibt es einen zweiten Luftweg / um die Pyrolysen Gase ebenfalls zu verbrennen - sofern es heiß genug drin wird.
(Nachbrenner) Die Abgase sollen dann ein kleinen Umweg nehmen und zusätzlich wärme abgeben.

Sofern der kleine Brennraum heiß genug wird, sollte weder großartig Rauch entstehen (Nachverbrennung)
Nochviel Ruß überbleiben.

(einmal ein Bild vom vorderen Teil ...)
https://recyclefreedom.com//assets/imag ... -stove.jpg
50542025_788590514806857_5893240625318330368_n.jpg
50542025_788590514806857_5893240625318330368_n.jpg (6.73 KiB) 1975 mal betrachtet

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#13 Beitrag von nunmachmal » Do 24 Jan 2019 17:35

Die Pellets brennen nicht alleine. Die musst du anblasen.
Die Pellets waren auch mein erster Gedanke, bin aber wegen der mir unbekannten Technik auf Diesel-Standheizungen gegangen.

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#14 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 25 Jan 2019 16:27

@Landstreicher:
täusche Dich nicht, was Deine Gewichtskalkulation angeht: da kommen ganz schnell noch einmal 10kg Kleber, 20kg Kantenprofile, Verstärkungen hier und da dazu. Auch Fenster und Türen schlagen mit deutlichem Mehrgewicht zu Buche (z.B. Seitz S4 500*350mm: 4,1kg => über 23kg/m²!). Dazu kommt Einstiegstreppe, Lagerungskisten, Matratzen, Polster, vielleicht noch ein Beifahrer etc. ...

Ich gebe zu, ich bin hier im Forum wohl der größte Leichtgewichtsfanatiker, aber das auch aus gutem Grunde: auf einem Fahrzeug mit geringer Zuladung maximalen Nutzwert zu erzielen und dabei auch die Lebensdauer des Fahrzeugs im Auge zu behalten, das bedarf schon einer gewissenhaften Planung im Vorfeld!

@Christian/MrMomba:
Wie Peter/nunmachmal schon geschrieben hat: Pellets bekommst Du ohne 'Beatmung' nicht zum Brennen - und 'Zweige' haben wenig Brennwert bei viel Ascheanfall - auch nur bedingt empfehlenswert.

Viele Grüße
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Re: Absetzkabine auf T4 Doka- ein Baubericht

#15 Beitrag von mrmomba » Fr 25 Jan 2019 20:26

Ich bin der Meinung, dass der Amumot Pellets im normalen Ofen verbrannt hatte...

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