Jumbo Truck als mobiles und komfortables Haus?

Du weißt noch nicht welches Fahrzeug oder welche Kabine zu Dir passt? Du möchtest Erfahrungen über einen Hersteller o.ä. austauschen?
Dann ist hier der richtige Ort dafür...
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Gode_RE
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Re: Jumbo Truck als mobiles und komfortables Haus?

#106 Beitrag von Gode_RE » So 04 Jun 2017 23:07

Hat er denn die FS-Klasse dafür?

ThomasFF
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Nö...

#107 Beitrag von ThomasFF » Mo 05 Jun 2017 00:00

...muss er machen... aber etwas Verlust ist immer.... :wink:

Wer ein anständiges Haus auf Rädern will, muss eins wählen, was groß genug ist, und dementsprechend muss ers bewegen können.... also.....reine frage der Logik
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

Dejay
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Re: Jumbo Truck als mobiles und komfortables Haus?

#108 Beitrag von Dejay » Do 08 Jun 2017 21:17

Gode_RE hat geschrieben:ab meinem bebilderten Vorschlag vom 04.07. um 23:27, der das Thema "Minisattelzug" aufwirft. Da der Threaderöffner ja scheinbar eh nicht mehr mit liest, kann das ein eigenständiges Thema werden, zwecks besserer Auffindbarkeit im Forum.
Huch, warum nur hab ich keine email Benachrichtigung bekommen? Warte hier schon tagelang auf eine Antwort ;)
Gode_RE hat geschrieben:Sorry, aber das sind sooo irrwitzige Zahlen hier, da ist mir die Zeit zu schade. Mit 8 x 285 Watt peak nominal ein 7 m langes Fahrzeug 40 km forzzubewegen
Nun, zu früh über Antworten gefreut hahaha. Wenn du mal genauer liest, schrieb ich extra 1. dass dies noch Zukunftsmusik und 2. diese Protean Radnabenmotoren 40kw haben. Also bist du da mit 4 auf 160kw / 218PS.

Dejay
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Re: Jumbo Truck als mobiles und komfortables Haus?

#109 Beitrag von Dejay » Do 08 Jun 2017 22:06

hofman hat geschrieben: fahre auch einen gebrauchten MAN M33 bekannt unter F2000 mit festem neuen Kofferaufbau.
fertig ausgebaut Gewicht jetzt 12,5 to :) zul. Gesammtgewicht 14,5 to.
Den hier? Haha sorry ist der erste Link den ich gefunden hab :D Vielleicht sollte ich das Spiel mal in VR ausprobieren um abzuschätzen wie sich so lange Fahrzeuge fahren haha.

Wie lang ist deine Wohnkabine und Radstand?
campo hat geschrieben:Der Ladebordwand wiegt 500kg, die 500 extra kg brauchst du, hat ein Gebrauchtwert von vielleicht 1.500 € und der Mehrpreis brauchst du dann wieder nicht.
Türe am hinteren gibt es nicht und das abschließen wird sicher auch ein paar Tausender kosten. Ein Fahrzeug ohne Hebebühne hätte diese Mehr kost nicht.
Die Aufbauhöhe von 2,37 last dich zu um mit doppelt Boden die Tanks frostfrei ein zu bauen. Das ist eine seriöse kosten Ersparung in dein Fall. Das ist gut aber könnte auch bereits ab 2,20m H und 2m Stehhöhe. Eine Aufbaulänge von 7,20m ist perfekt zum Tanzen, oder abschließbares Schlafzimmer.
Grusse Campo
Ah vielen Dank. Also wäre der Koffer+Hilfsrahmen dann bei ca. 1500kg. Für GFK Box allein (mit dichterem 80kg/m³ Schaum und 2mm Laminat) bin ich nach meiner Rechnung bei 7.2m schon bei 800kg. Und die fetten Stahlträger für den Hilfsrahmen die man bei dem Beispiel sieht wiegen dann bestimmt die restlichen 700kg. Also kommt wohl hin.

Für den Zwischenboden hatte ich angedacht, so ein 20cm hohes Gitternetz aus Hartschaum und GFK zu bauen und darauf relativ dünne Multiplex platten. Ob das etwas wird kann ich erst nach meinen Experimenten mit PIR Isolierplatten und GFK sagen. Also genauere Gewichtsplanung und Experimente folgen.

Dejay
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Re: Jumbo Truck als mobiles und komfortables Haus?

#110 Beitrag von Dejay » Do 08 Jun 2017 23:08

dreamteam hat geschrieben:So, und nun guten Morgen, Dejay!
Danke für deine Tips und Auflistung, werde ich bei meiner Gewichts und Finanzplanung beachten.

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Gode_RE
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Re: Jumbo Truck als mobiles und komfortables Haus?

#111 Beitrag von Gode_RE » Fr 09 Jun 2017 03:07

Dejay hat geschrieben:
Gode_RE hat geschrieben: Wenn du mal genauer liest, schrieb ich extra 1. dass dies noch Zukunftsmusik und 2. diese Protean Radnabenmotoren 40kw haben. Also bist du da mit 4 auf 160kw / 218PS.
Ich habe keineswegs ungenau gelesen! Mir ist das schon klar, das 4 x 40 kW eine Gesamtleistungsaufnahme von 160 kW ergibt. Das sind also 160.000 Watt. Nun rechne doch mal ... Deine Solarflächen bringen aber nur 8 x 285 W, und das auch nur unter Laborbedingungen und an wenigen Stunden pro Sommertag. Wo also nimmst Du die restlichen 157.000 Watt her?

Und die Leistungsaufnahme ist ja noch nicht die elektrische Arbeit, da kommt noch der Faktor Zeit mithinzu, die Einheit ist dann kWh. Du bräuchtest also erst schon einmal 160.000 Watt, um den 7,5 to LKW überhaupt erst mal in Bewegung zu setzen. Und dann rechne mal aus, wieviel Energie Du benötigst, um das Fahrzeug 100 m weit, 1 km, 10 km oder die von Dir genannten 40 km zu bewegen. Und in welcher Geschwindigkeit? Schrittgeschwindigkeit?

Und dann rechne mal den Strom. Wenn Du die von Dir angedachten 12V-Zellen zugrunde legst, bräuchtest Du schon rein rechnerisch einen Strom von 13 kA, das sind 13.000 Ampere. Erstens möchte ich die Batterie sehen, die einen solchen Entladestrom abgeben kann, ohne dabei in wenigen Sekunden zu verglühen. Und zweitens bräuchtest Du dafür Kabelquerschnitte, die so gewaltig sind, dass Du mit Deinen 7,5 to wohl nicht hinkommen wirst. Und - welche Leistungsregelelektronik wäre denn in der Lage, 13 kA zu steuern?

Das hat mit Zukunftsmusik nix zu tun. Die Hybrid-LKWs, die es jetzt schon gibt, arbeiten mit einer völlig anderen Technik. Die Solarladung, wie Du sie Dir vorstellst, gibt das nicht mal im Ansatz her. Die Energiespeicher für den E-Antrieb werden vorher über den Dieselantrieb geladen, da geht eben diese Leistung plus Verlustleistung rein, die ich später brauche. Ich kann nicht 160 kWh irgendwo rausholen, wo ich nur 2-3 kWh reingesteckt habe.

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