...bei der Fahrzeugauswahl

Du weißt noch nicht welches Fahrzeug oder welche Kabine zu Dir passt? Du möchtest Erfahrungen über einen Hersteller o.ä. austauschen?
Dann ist hier der richtige Ort dafür...
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pseudopolis
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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#16 Beitrag von pseudopolis » Fr 11 Sep 2020 20:29

Hi

wie wäre es mit ein 7,5 tonner? Viele bringe eh schon standardmässig ein automatisches sperrdifferential mit. Da hast du eine ziemliche aufbaulänge- und breite, wo du allerhand ausbau unterbringen kannst. Von dem was so ein ausbau in der regel wiegt, bist du mit 7,5t auch gut bedient. Der koffer muss nur isoliert werden, wände aufgedoppelt und schon kannst du loslegen mit dem ausbau. Dann säuft ein 7,5 tonner nicht übermässig viel diesel und man bekommt diese klasse auch relativ neu mit modernen motoren zu einem angenehmen preis.

Über den sinn von 4x4 in europa lässt sich streiten. Die strassen sind überall so gut ausgebaut, dass 4x4 höchstens mal nötig ist, wenn man sich versehentlich im sand vergräbt. Zu 99,9% wirst du es nicht brauchen. Pisten lassen sich in der regel auch mit 2x4 fahren und bergen kann man einen 2x4 meist auch eigenständig, wenn man die nötige ausrüstung dabei hat.

Michi

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#17 Beitrag von diekorks » Fr 11 Sep 2020 21:38

Hallo Udo,

mir ging's ähnlich, ich hätte auch sooo gerne einen alten Allrad LKW gehabt.

Nach mehrjähriger Recherche und Mitlesen in der Allrad-Lkw Gemeinschaft bin ich nicht geheilt, aber geerdet worden.
Egal was du gebraucht kaufst, es sind bzw. es werden in kürzester Zeit aufwendige Reparaturprojekte.
Bei den Feuerwehren sind es die Standschäden, kaum das die Kiste bewegt wird tropft überall das Öl weil die Dichtung Bewegungs- und Schmierungsmangel (wegen fehlender Bewegung) hatten und spröde sind.
Die die bewegt wurden, sind aufgrund der Nutzung im Dreck bald pflegebedürftig.
An nem Allrad wir das richtig schnell teuer (such mal nach Oschi, ein 12M18)

Bei mir ist es dann zähneknirschend ein Atego mit Sperre und 3,7m Radstand mit Euro5 geworden,
für Europa und Anreinerstaaten eine passable Lösung, die Autos fahren mittlerweile überall und müssen auch repariert werden,
außerdem ist der Support von Mercedes Im Problemfall, egal wo du bist perfekt.

Wenn du den Atego ( oder Vario :-) mal im Sand versenkst, bekommst du ihn mit etwas Fleiß und Sandblechen höchstwahrscheinlich auch alleine wieder raus (hab's ausprobiert:-))

Sparsam ist ein Atego 818 nicht, läuft aber mit 7,6t wie die Feuerwehr, ist innen super leise, dank Klima auch bei 38° schnuckelig temperiert. Am Berg überholen mich nur leere LKW mit >500PS.

Wichtig noch bei allen alten LKW, besonders die Feuerwehren und Bundeswehr sind extrem kurz übersetzt, das heißt Vmax um die 90Km/h bei >2400Umin 》》 höllen Lärm innen, hoher Verschleiß und sie saufen wie ein Loch.
Übersetzung ändern wegen nicht mehr lieferbaren teilen und wenn verfügbar kaum bezahlbar (kannste nicht selber machen).

Ach ich merke gerade, ich könnte ein Buch drüber schreiben :-)

Gruß Ralf

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Beaufort12
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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#18 Beitrag von Beaufort12 » Fr 11 Sep 2020 22:08

Auf den Verbauch hat Holger ja auch schon hingewiesen und Michael hat hier auch auf seinen schönen Ausbautröt über seinen 7,49 Tonner verlinkt.
Godes Fuso müsste eigentlich auch in die Richtung 7,49t gehen, falls ich mich nicht irre.
Ich weiß nicht was so ein Fuso verbraucht, aber ich vermute mal in Michaels oder Godes Klasse wird der auch bei 18 Litern liegen.
Sicherlich lässt sich über die letzten 4 oder 7 liter auch streiten. Da ich nicht vorhabe das Fahrzeug ständig zu bewegen, und auch nicht ganzjährig durchs Ländle toure, wird sich ein Mehrverbrauch in dieser Größenordnung in Grenzen halten.

Über 4x4 lässt sich nicht streiten, das braucht man nicht. :D wenn man nur in Europa unterwegs ist. Und die paar Meter bis zum Stand kann man auch laufen. Insofern 100% Zustimmung. Aber bei meinen bisherigen Gedanken ging es (noch) gar nicht um Vernunft. Es geht um auf großen Reifen durch die Gegend zu reisen. Also das krasse Gegenteil von Vernunft. Vielmehr ist es der Versuch das "Männerspielzeug" auch irgendwie sinnvoll erscheinen zu lassen. :mrgreen:

@ Ralf
ja, genau so isses...ich hätte so gerne etwas unvernünftiges und beim Antworten auf die Posts, fällt mir selbst gerade auf, dass ich für alle "vernünftigen" Vorschläge auch passende Antworten habe, weshalb das gerade nicht so ganz für mich zutrifft. Andererseits ist es doch auch schön mit deutlich über 50 noch so verrückt sein zu können. :D
Leider lesen sich Deine Zeile nicht so gut, wie die der anderen, denn gegen zahlreiche Reparaturen, die anscheinend erst dann aufhören, wenn man so eine alte Kiste komplett zerlegt hat, finden sich wenig Argumente.

Der Oschi ist mir in Videos auch schon mal begegnet. Ich werde mir die Leidensgeschichte mal fürs Wochenende vornehmen.

Wie hast Du denn Deinen Atego umgebaut und wo hast ihn gekauft ?

Gruß Udo

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Anton
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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#19 Beitrag von Anton » Sa 12 Sep 2020 07:14

Beaufort12 hat geschrieben:
Fr 11 Sep 2020 15:43
Krabbe hat geschrieben:
Fr 11 Sep 2020 15:08
Ich hab jetzt keine Zeit mir 42 Minuten Video anzusehen. (Und empfinde es persönlich als Zumutung, wenn man mir so einen Link kommentarlos entgegenwirft, ohne zu schreiben, was man eigentlich will, oder um was es geht.)

Schade, dann scheinst Du die Beiträge vorher wohl nicht gelesen zu haben, denn es geht gar nicht um 42 Min Video zu schauen. Was die Bestimmungen zum H-Kennzeichen angeht, weicht Deine Meinung zur der vom Prüfer wohl auch ab.

Hilfreich empfinde ich es auch nicht, dass Du nun das Gegenteil von dem schreibst, was Du eben behauptet hast.

Belassen wir das dabei.
Hallo

da hatte Krabbe wohl einen schlechten Tag. :? Normalerweise beist Er nicht sofort sondern hilft wenn Er kann. :D

Die Disskusion um Alteisen oder Neufahrzeug ist nicht wirklich rational zu begründen. Persönlich ziehe ich ältere, überschaubare Technik vor, da ich mir damit auch unterwegs selber helfen kann. Von kapitalen Schäden mal abgesehen, aber damit ist man auch bei relativer Neuware aufgeschmissen. Ein altes, aber gut gewartetes Fahrzeug wird aber kaum einen Totalausfall hinlegen. Auch wir sind schon liegen geblieben, aber die Fahrt ging nach kurzer Zeit und ein wenig Schrauberei immer weiter.

Wenn ich mir dann vorstelle man brauchte erst einen Klappcomputer um überhaupt feststellen zu können was dem Fahrzeug fehlt - nee lass mal. :?
Beaufort12 hat geschrieben:
Fr 11 Sep 2020 22:08

Leider lesen sich Deine Zeile nicht so gut, wie die der anderen, denn gegen zahlreiche Reparaturen, die anscheinend erst dann aufhören, wenn man so eine alte Kiste komplett zerlegt hat, finden sich wenig Argumente.
Das finde ich nicht! Warum um alles in der Welt soll immer alles kaputt sein nur weil es evtl. 20 Jahre oder gar noch älter ist. Sachen wie Gummischläuche, Dieselleitungen und Keilriemen kann man schnell erneuern, und sonst geht wenig kaputt, eben weil wenig dran ist.

Ein für mich ideales Fahrzeug wäre ein LKW bis max. 7,5 to. der ruhig älter sein kann, nicht zuviel KM auf dem Tacho hat, aber regelmäßig bewegt wurde. So was ausgebaut und mit mindestens 1 To. Luft nach oben kann noch jahrelang Freude bereiten.

Nur sollte man sich davon verabschieden, zuviel unnötigen Krempel mit sich rumzuschleppen. Ein Fahrrad für's Brötchenholen, ein Moped um sich die Gegend anzusehen, und wohlmöglich noch ein Quad, weil so cool und "in" ist. :mrgreen:

Dieses Umwelt- und "da darf ich mit über 3,5 to. nicht hin" Gefasel berührt mich auch nicht, da fahr ich halt woanders hin. Ziele gibt es immer noch genug.

Nur wie sag ich's dem Vater, wie der Mutter, wie der Kinder siebenköpfiger Schar? :wink:

Alles Gute aus dem Wald

Anton
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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#20 Beitrag von Beaufort12 » Sa 12 Sep 2020 08:30

Hallo Anton,

das mit Krabbe ist schon in einem PN Verkehr geklärt :)

Ja, so schlägt das Pendel hin und her :wink:

@Ralf
Oschis Erfahrungen lesen sich in der Tat nicht wirklich gut. Aber muss das immer so sein. Man kann auch mit einem relativen Neuwagen Pech haben.
Um so wichtiger für mich nach einem Händler Ausschau zu halten, der über den Zustand der Fahrzeuge bestens informiert ist, egal ob etwas neuere Technik oder Alteisen angeboten wird.

Der Neukauf ist für mich erst einmal durch. Nach dem, was ich bisher gelesen habe, bekommt man kein neues Fahrzeug für die in den Raum geschmissenen € 50K.

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#21 Beitrag von nunmachmal » Sa 12 Sep 2020 09:13

Jetzt ich noch. Gebraucht, das sollte man bedenken.
Wenn ich ein Fahrzeug aufbaue für eine aktuelle Reise mit vielen Kilometern anzutreten, dann kann es ruhig ein "altes" Fahrzeug sein mit wenig Kilometern. Also so ein Fahrzeug wie von der Feuerwehr oder dem THW.
Das Fahrzeug ist noch bekannt und steckt die Kilometer locker weg.
Wenn ich jedoch ein Langzeitfahrzeug aufbaue, dann sollte ich ein aktuelles Modell mit ein paar Hunderttausend Kilometern wählen.
Die "paar" Kilometer die ich noch fahre steckt dieses moderne Fahrzeug locker weg und in 10 Jahren bekomme ich noch alle Ersatzteile.
Etliche dieser Depotfahrzeuge haben heute schon Probleme mit der Teileversorgung. Mercedes sagt: Das Teil hat der Aufbauhersteller eingebaut/geändert, den Aufbauhersteller gibt es oft schon nicht mehr, oder er sagt das ist ein Originalteil. Nicht ohne Grund werden sie abgestoßen.

Gruß Nunmachmal, 48,0627723, 13,8996219
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#22 Beitrag von sieschonwieder » Sa 12 Sep 2020 09:55

Nun ein Excap ist schon was feines. https://excap.de/ Ich hatte einige Kollegen welche dort eine Zeitlang gearbeitet hatten.
www.philipp-trucks.de/html/stammblatt/2 ... 1b_ae.html der ist fast fertig.

der Philipp ist echt günstig geworden.

gruß Ralf

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#23 Beitrag von Gode_RE » Sa 12 Sep 2020 10:17

Beaufort12 hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 08:30
Nach dem, was ich bisher gelesen habe, bekommt man kein neues Fahrzeug für die in den Raum geschmissenen € 50K.
"Man" bekommt kein Fahrzeug??? Du kannst nur von Dir sprechen. Andere kriegen das...
Beaufort12 hat geschrieben:
Fr 11 Sep 2020 22:08
Godes Fuso müsste eigentlich auch in die Richtung 7,49t gehen, falls ich mich nicht irre.
Ich weiß nicht was so ein Fuso verbraucht, aber ich vermute mal in Michaels oder Godes Klasse wird der auch bei 18 Litern liegen.
Ja, ist ein 7,49 Tonner. Der Verbrauch liegt voll beladen derzeit bei 16 Litern Diesel auf 100 km bei durchschnittlich 100 km/h. Bei 130 km/h werden´s auf mal 18 l.

Aber ist ok, Du möchtest kein Neufahrzeug. Kein Problem. Ich habe es nur als Info in den Raum gestellt. Du hast gute Gründe gegen ein Neufahrzeug, und die sind für Dich passend. Alles gut.

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#24 Beitrag von Anton » Sa 12 Sep 2020 11:13

nunmachmal hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 09:13
Wenn ich ein Fahrzeug aufbaue für eine aktuelle Reise mit vielen Kilometern anzutreten, dann kann es ruhig ein "altes" Fahrzeug sein mit wenig Kilometern. Also so ein Fahrzeug wie von der Feuerwehr oder dem THW.
Das Fahrzeug ist noch bekannt und steckt die Kilometer locker weg.
Wenn ich jedoch ein Langzeitfahrzeug aufbaue, dann sollte ich ein aktuelles Modell mit ein paar Hunderttausend Kilometern wählen.
Die "paar" Kilometer die ich noch fahre steckt dieses moderne Fahrzeug locker weg und in 10 Jahren bekomme ich noch alle Ersatzteile.

Hallo

Peter, wo ist der unterschied in Deiner Aussage?

Wenn ich ein Altfahrzeug nehme kann ich noch viele Kilometer fahren, wenn ich ein aktuelleres Fahrzeug nehme kann ich auch bei mehreren 100tsd. Km nur noch ein paar Km fahren?

Mir erschließt sich da irgend wie nicht der Sinn....

...vielleicht bin ich zu blöd - nun les ich immer öfter, das es anderen ähnlich geht... :?

Alles Gute aus dem Wald

Anton
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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#25 Beitrag von Varaderorist » Sa 12 Sep 2020 12:00

Anton hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 11:13

Hallo

Peter, wo ist der unterschied in Deiner Aussage?

Wenn ich ein Altfahrzeug nehme kann ich noch viele Kilometer fahren, wenn ich ein aktuelleres Fahrzeug nehme kann ich auch bei mehreren 100tsd. Km nur noch ein paar Km fahren?

Mir erschließt sich da irgend wie nicht der Sinn....

...vielleicht bin ich zu blöd - nun les ich immer öfter, das es anderen ähnlich geht... :?

Alles Gute aus dem Wald

Anton
Moin Anton,

das ist bestimmt die bei uns beginnende Altersdemenz....... :mrgreen:

Ich interpretiere Peter so:

Einmal die Kurzfristperspektive: Ein alter Feuerwehr-Zossen mit wenig Kilometer ist für eine jetzt anstehende Fernreise gut zu gebrauchen. Diese Kilometer steckt der gut weg und die Fahrzeuge sind ja in der Regel gut gewartet.
Wenn was undicht wird, hält das noch halbwegs bis zur Heimkehr oder läßt sich unterwegs reparieren.

Einmal die Langfristperspektive: Wenn ich mir ein Fahrzeug aufbaue, um damit für die nächsten Jahre klar zu kommen, nehme ich besser ein jüngeres Fahrzeug mit mehr Kilometern. Die Ersatzteilversorgung ist für die zu erwartende Laufzeit gesichert und die neueren Motoren laufen locker mehr als 500.000 km. Wenn Deine Erwerbung also 150 - 200k auf der Uhr hat, machen die schlappen 200.000 km in den nächsten Jahren nichts aus.

Richtig Peter?
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#26 Beitrag von nunmachmal » Sa 12 Sep 2020 12:56

Varaderorist hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 12:00
Anton hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 11:13

Hallo

Peter, wo ist der unterschied in Deiner Aussage?

Wenn ich ein Altfahrzeug nehme kann ich noch viele Kilometer fahren, wenn ich ein aktuelleres Fahrzeug nehme kann ich auch bei mehreren 100tsd. Km nur noch ein paar Km fahren?

Mir erschließt sich da irgend wie nicht der Sinn....

...vielleicht bin ich zu blöd - nun les ich immer öfter, das es anderen ähnlich geht... :?

Alles Gute aus dem Wald

Anton
Moin Anton,

das ist bestimmt die bei uns beginnende Altersdemenz....... :mrgreen:

Ich interpretiere Peter so:

Einmal die Kurzfristperspektive: Ein alter Feuerwehr-Zossen mit wenig Kilometer ist für eine jetzt anstehende Fernreise gut zu gebrauchen. Diese Kilometer steckt der gut weg und die Fahrzeuge sind ja in der Regel gut gewartet.
Wenn was undicht wird, hält das noch halbwegs bis zur Heimkehr oder läßt sich unterwegs reparieren.

Einmal die Langfristperspektive: Wenn ich mir ein Fahrzeug aufbaue, um damit für die nächsten Jahre klar zu kommen, nehme ich besser ein jüngeres Fahrzeug mit mehr Kilometern. Die Ersatzteilversorgung ist für die zu erwartende Laufzeit gesichert und die neueren Motoren laufen locker mehr als 500.000 km. Wenn Deine Erwerbung also 150 - 200k auf der Uhr hat, machen die schlappen 200.000 km in den nächsten Jahren nichts aus.

Richtig Peter?
Ja, genau das habe ich gemeint.
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#27 Beitrag von Beaufort12 » Sa 12 Sep 2020 14:01

Gode_RE hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 10:17
Beaufort12 hat geschrieben:
Sa 12 Sep 2020 08:30
Nach dem, was ich bisher gelesen habe, bekommt man kein neues Fahrzeug für die in den Raum geschmissenen € 50K.
"Man" bekommt kein Fahrzeug??? Du kannst nur von Dir sprechen. Andere kriegen das...
Bin ich momentan zu empfindlich, oder liest sich das nur für mich etwas angepi..t. :?:

Sorry, falls ich Dir irgendwo zu Nahe getreten sein sollte. Nach wie vor bin ich dankbar für jeden Tp, dem ich nachgehen kann.

Nach meiner Recherche habe ich jedoch bisher keinen neuen 4x4 LKW gefunden, der dem Preisniveau entspricht. Vielleicht gibst Du mir einen weiteren Tipp wo es soetwas gibt ?

Unabhängig davon ob ich dann irgendwann mal soviel Geld für ein Fahrzeug ausgeben werde oder nicht. Momentan bin ich noch in Gedanken bei einem gebrauchten, ob nun neuer oder älter. Die Fahrzeuge sind deutlich günstiger und da ist auch noch viel Luft nach oben fürs Instandsetzen und für Reparaturen.
Ob ich damit richtig liege, versuche ich ja gerade herauszufinden.

@Ralf
danke für den Hinweis. Den Phillip kannte ich noch nicht. Ich denke den werde ich mal besuchen um mal so alte Schätzchen live zu sehen. Vielleicht ändert das meine Sichtweise.
Der Excap ist der, von dem ich in einem der ersten Post geschrieiben habe. Den findet man recht schnell in Netz. Für mich, schnieke Fahrzeuge, allerdings fängt es dort erst mit 50K an...
dann ist der Weg zu ganz neu auch nicht mehr so weit.

@nunmachmal
guter Hinweis. Ich denke dann bin ich eher bei der kurzfristigen Perspektive. Ich denke nicht auf soviele Reisekilometer zu kommen.

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Re: ...bei der Fahrzeugauswahl

#28 Beitrag von Canoe » Sa 12 Sep 2020 20:34

Hier meine Sichtweise. Es sind rein rationale Argumente, da Emotionen für mich als Jurist keine Kernkompetenz sind.
Alte LKW sind laut, langsam, durstig und unbequem. Mit neuem Aufbau dürftest Du nach dem Buchstaben des Gesetzes kein H Kennzeichen bekommen. Du kannst aber Glück haben und einen laxen Gutachter finden, der Dir trotzdem das nötige Gutachten gibt. H Kennzeichen haben aber im Ausland keine Relevanz und befreien dort nicht von Einfahrbeschränkungen und ähnlichen an die Emissionsklasse gebundenen Gebühren und Regelungen.
Wenn Du bereit bist damit zu leben und als Liebhaber trotzdem einen alten LKW auf- und auszubauen, dann ist solch eine Wahl sicher die subjektiv richtige für Dich.
Grüße Stefan
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