Die Bank

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
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Stoppie
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Re: Die Bank

#16 Beitrag von Stoppie » Sa 09 Feb 2019 15:34

Tny hat geschrieben:
Do 07 Feb 2019 18:26
...... denn geplant ist eh LiFeYPo4 ..... zu verwenden.....
Richtig so, das mache ich auch (in diesem Herbst). Bauen für die Zukunft. :D
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Tny
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Re: Die Bank

#17 Beitrag von Tny » So 10 Feb 2019 11:45

Stoppie hat geschrieben:
Sa 09 Feb 2019 15:34
Richtig so, das mache ich auch (in diesem Herbst). Bauen für die Zukunft. :D
Ja die Frage ist nur, ob LiFeYPo die Zukunft ist oder LTO aufgrund der höheren Sicherheit und Schnelladefähigkeit oder die Zukunft noch was ganz anderes bringt. Vielleicht kommt ja auch jemand auf die Idee, einen Adapter von "Elektro-Ladesäule" auf "Aufbaubatterie" zu bauen und dann wären die LTO Zellen natürlich echt nice... Kurz an der Tankstelle aufs Klo und in 10 Minuten sind die Aufbaubatterien wieder voll... (also immer vorausgesetzt, dass die Ladesäule die Leistung bringt)...

Egal, träume bauen kein Wohnmobil dazu muss man vor Ort und anpacken... Dafür ist ein Sonntag doch perfekt geeignet.
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Re: Die Bank

#18 Beitrag von Stoppie » So 10 Feb 2019 12:40

So ist es. Für Dich hat sonntags sogar die Bank geöffnet. :D

Das Thema Lithium-Ionen- vs. Lithium-Titanat-Akkumulatoren ist sicherlich einen eigenen Thread wert. :idea:
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Re: Die Bank

#19 Beitrag von Tny » Mo 11 Feb 2019 08:58

Und wieder ging ein Tag ins Land an dem ich weiter an der Bank schrauben durfte. Eigentlich wollte ich damit Anfangen den "Schreibtisch" der sich im vorderen Teil der Bank befindet zu demontieren. Dann fand ich aber am Schreibtisch (und auch am Fußboden darunter) Taster die offenbar zur Alarmanlage gehören. Mein Problem ist, ich weis nicht ob die Alarmanlage noch existiert oder ob die irgendwo raus gerissen wurde bevor ich das Fahrzeug erworben habe. Damit weis ich auch nicht, wie man sie deaktiviert falls sie noch existiert... Und was wäre das Dümmste, was einem an einem Sonntag Nachmittag passieren kann? Genau, wenn ein Horn einer Alarmanlage die man nicht abschalten kann rumdröhnt.... :lol:

Also muss ich den Kabeln folgen bevor ich sie stumpf abschneide. Die verschwinden jedoch sehr zügig in einer Wand und tauchen dann erstmal nicht mehr auf. Also muss an dieser Wand demontiert werden. Da ist ein Schrank drinnen gewesen, der Richtung Fahrerhaus geht und dahinter und drunter verliefen die Kabel. Bei der Demontage des Schrankes, konnte ich dann auch mal ein Bild machen, wieso ich die vorhandenen Möbel nicht behalten will:

Bild

Ihr seht hier die Rückwände des Schrankes. Eine im Schrank montiert, eine von hinten an den Schrank montiert und eine hinter dem Schrank montiert. Als ich das alles auseinander genommen hatte, war wieder ein riesiger Berg an Holz zusammen gekommen der dann demnächst entsorgt werden muss:

Bild

Und nur zum Vergleich, das kommt alles aus diesem kleinen Loch in der Wand...

Bild

Dabei habe ich leider auch noch einen Wasserschaden gefunden, den ich noch genauer untersuchen muss. Aber anscheinend ist durch eine der Entlüftungsöffnungen oben am Auto (da wo die Ventilatoren für die Entlüftung des Aufbaus nach aussen blasen) Wasser rein gedrückt worden und dann quer durchs Auto gelaufen. Sehr ärgerlich aber nunmal passiert. So wie es aussieht aber nur in dem Bereich wo keine Isolation war, so dass ich da mit ein bisschen "Glück" nur Rost zu bekämpfen habe. Gibt es eigentlich irgendwelche Entlüftungsgitter die kein Wasser rein lassen, wenn man nicht gerade UBoot spielt?

Das war dann für gestern auch schon wieder genug. Hat den ganzen Nachmittag gedauert das auseinander zu nehmen...
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Re: Die Bank

#20 Beitrag von holger4x4 » Mo 11 Feb 2019 19:08

Na dann such doch mal die Alarm-Hupe, eh dass noch irgendwann ein Unfall passiert :mrgreen:
Gruß, Holger

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Re: Die Bank

#21 Beitrag von sieschonwieder » Mi 20 Feb 2019 21:49

Dabei habe ich leider auch noch einen Wasserschaden gefunden, den ich noch genauer untersuchen muss. Aber anscheinend ist durch eine der Entlüftungsöffnungen oben am Auto (da wo die Ventilatoren für die Entlüftung des Aufbaus nach aussen blasen)
Kenn ich , ist normal bei solchen " Durchdachten" ( durch Dach-ten ) aufbauten. Meisst Kleben sie irgendwann ein Blech drauf.

gruß Ralf.

Wenn du hilfe brauchst sach bescheid . Bonames iss ja ned soweitwech.

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Re: Die Bank

#22 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 11 Mär 2019 10:29

Hi Olly,

zuerst einmal (besser spät als nie) auch von mir ein Willkommen im Forum. Es macht richtig Spaß, Deiner Schreibe zu folgen... Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen, die uns ja bestimmt noch eine ganze Zeit verfolgen werden! ;-)

Was Deine Dachundichtigkeit angeht: Du hast doch ein Alu-Sandwich - zumindest dem Alu sollte die Feuchtigkeit wenig ausgemacht haben, es stellt sich nur die Frage nach dem verwendeten Dämmmaterial. Offenporig wie Styropor? Dann dürftest Du evtl. wirklich ein Problem haben, weil sich das evtl. etwas voll gesaugt hat. Geschlossenporig wie Styrodur? Dann Entwarnung... ;-)

Und nun laß' Deinen destruktiven Kräften weiter freien Lauf...
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Tny
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Re: Die Bank

#23 Beitrag von Tny » So 17 Mär 2019 00:33

Hallo Wolfgang und Hallo alle anderen,
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:
Mo 11 Mär 2019 10:29
zuerst einmal (besser spät als nie) auch von mir ein Willkommen im Forum. Es macht richtig Spaß, Deiner Schreibe zu folgen... Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen, die uns ja bestimmt noch eine ganze Zeit verfolgen werden! ;-)
vielen Dank auch an dich für die Begrüssung und ja, jedes mal wenn ich von der Bank heim fahre denke ich mir "1-2 Jahre war vielleicht doch zu optimistisch" :lol:

Die letzten Wochen war es um die Bank etwas ruhiger geworden, da ich auf Arbeit (selbst und das ständig) ein größeres Projekt zu stemmen hatte und da bliebt am Abend einfach keinerlei Energie mehr. Aber jetzt laden sich die Akkus langsam wieder auf und so konnte heute ein relativ kurzer Besuch bei der Bank erfolgen. Wie ihr euch bestimmt erinnert, war ich mir ob der Alarmanlage unsicher. Insbesondere, ob diese noch existiert, angeschlossen ist und woher diese eventuell ihren Strom bezieht. Daher war mein Plan heute, das Panel zu entfernen in dem der Sicherungskasten und diverse Bedienpanels sitzen ... das sollte in meinen Zeitrahmen passen ... dachte ich :mrgreen:

Als erstes war da der große 230V Sicherungskasten ... in der Theorie sollte da keine Spannung mehr drauf sein weil der Wechselrichter keinen Strom mehr hat und auch das Aggregat nicht eingeschaltet und auch keine externe Spannungsquelle anliegt. Aber wir wissen ja, dass man lieber zwei mal misst bevor man Mist baut und siehe da, es war wirklich alles spannungsfrei und das muntere zerlegen konnte losgehen...

Bild

Nachdem ich noch zwei mal geprüft habe, ob auch wirklich nirgendwo mehr Spannung drauf ist (keine Ahnung wieso ich mittlerweile so ängstlich bin, früher war ich da entspannter ...) habe ich den Kasten dann Stück für Stück auseinander genommen. Was ein Akt, denn die Schrauben saßen zum Teil so fest, dass auch der herbeigerufene Akkuschrauber einfach aufgab. Aber am Ende waren alle Kabel befreit und ich konnte mich daran machen, den unteren Teil des Panels zu demontieren, dort wo die Schalter für die 24V Verbraucher alle sitzen, wo auch das Paneel für die Lüftungsregulation und den Stromerzeuger war.

Bild

Das ging zum Glück relativ entspannt auszubauen und die Bosch Schalter werde ich sehr sorgfältig aufbewahren. Wer weis für was man die noch mal gebrauchen kann. Auch die Panele von Standheizung und Stromerzeuger werden selbstverständlich aufbewahrt und bei Bedarf reaktiviert. Während der ganzen Ausbaumaßnahme zeigte sich jedoch schon ein Problem ... der Elektriker der das zusammen gebaut hat, hatte zu viel oder zu wenig von den Drogen die er genommen hat, eingeworfen. Das Chaos entwirrt man am besten mit der Heckenschere und macht es neu... :lol: :lol: :lol:

Bild

In dem Chaos - insbesondere bei den 24V Leitungen - suchte ich dann also nach der Leitung für die Alarmanlage die eventuell verbaut sein könnte. Nach etlichen Minuten wühlen und suchen in den Kabeln habe ich ihn gefunden ... also den Seitenschneider ... und einfach die Fuß- und Handtaster der Alarmanlage abgeschnitten ... ist ja Samstag da kann die ruhig mal rumhupen. Aber das tat sie freundlicherweise nicht, worüber die Nachbarn sicherlich froh gewesen wären, wenn sie es denn gewusst hätten. So ist jetzt aber zumindest der Beratungsraum schonmal ein bisschen leerer und die Stromverteilung auch schonmal auseinander gerupft.

Eine interessante Menge an Kabeln scheint zur Eberspächer Heizung in einem der Staukästen zu gehen. Mal schauen, ob ich da die Tage was sauber zurück ziehen kann oder ob das alles hoffnungslos zugeklebt und zugekleistert ist, wie im Innenraum auch...

Bild

Aber eine gute Sache hatte das Ganze dann heute wenigstens. Ich hatte ein bisschen Zeit mir darüber Gedanken zu machen, ob ich den Aufbau in 12V oder 24V aufbauen werde und ich denke, sofern hier jetzt nicht noch gravierende Widerworte kommen, dass ich auf 24V gehen werde. Dort wo ich es brauche, kann ich dann Spannungswandler auf 12V einsetzen aber ich denke, dass wird wenn dann nur für 1-2 Geräte der Fall sein.

So und jetzt reicht es mit dem getippe. Ich wünsche allen einen maximal erfolgreichen Sonntag :-)
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Re: Die Bank

#24 Beitrag von Stoppie » So 17 Mär 2019 07:55

Die Bank mit 24 V zu betreiben ist meiner Meinung die richtige Entscheidung. So mache ich das bei mir auch. Die meisten WoMo-Komponenten gibt es auch in 24 V-Ausführungen, insbesondere die Stromfresser wie Kompressorkühli und Gefrierkühli, ebenso Beleuchtung, Wasserpumpen etc.
Die Alde Heizung und das Gaskochfeld haben bei mir jedoch nur einen 12 V-Anschluss. Diese werden über einen DC-DC-Wandler versorgt.
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Re: Die Bank

#25 Beitrag von holger4x4 » So 17 Mär 2019 08:54

Schön dass es Fortschritte gibt. Der sicherungskasten hat ja mehr Sicherungen als wir zu Hause :shock:
Die Ebersbächer Heizung willst du doch sicherlich weiter benutzen, oder?
Gruß, Holger

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Re: Die Bank

#26 Beitrag von Tny » So 17 Mär 2019 10:41

Guten Morgen,
Stoppie hat geschrieben:
So 17 Mär 2019 07:55
Die Bank mit 24 V zu betreiben ist meiner Meinung die richtige Entscheidung. So mache ich das bei mir auch. Die meisten WoMo-Komponenten gibt es auch in 24 V-Ausführungen, insbesondere die Stromfresser wie Kompressorkühli und Gefrierkühli, ebenso Beleuchtung, Wasserpumpen etc.
Die Alde Heizung und das Gaskochfeld haben bei mir jedoch nur einen 12 V-Anschluss. Diese werden über einen DC-DC-Wandler versorgt.
Ja das dachte ich mir auch und ich sehe noch den entscheidenden Vorteil im Kabelquerschnitt und damit Gewicht und Kosten der Kabel. Bei 24V fliesst halt nur die Hälfte an Strom im Vergleich zu 12V, das sollte einiges an Kupfer einsparen.
holger4x4 hat geschrieben:
So 17 Mär 2019 08:54
Schön dass es Fortschritte gibt. Der sicherungskasten hat ja mehr Sicherungen als wir zu Hause
Die Ebersbächer Heizung willst du doch sicherlich weiter benutzen, oder?
Naja in dem Kasten waren ja auch die Umschalter unter gebracht, die zwischen den 3 "Land"stromquellen umgeschaltet haben. 230V via Einspeisung, 230V aus Aggregat für Schalterraum, 230V aus Aggregat für Klimaanlage. Und dazu, so ordentlich waren sie, 3 RCD um die Nutzer des Fahrzeuges zu schützen.

Und zur Ebersbächer ... sofern sie noch funktioniert habe ich durchaus vor sie weiter zu nutzen. Zusammen mit den Heizkörpern im Innenraum, gibt das eine schöne Wasserheizung für die Bank. Ob die reicht muss ich irgendwann noch ausrechnen, wenn ich das Typenschild gefunden habe aber die Bank hatte auf jeden Fall noch einen Zusatzheizer und die Klimaanlage die auch heizen konnte eingebaut. Eventuell muss ich da bei Tigger noch eine Autoterm oder so bestellen, aber das ist erst der nächste Schritt. Erstmal muss der Bock jetzt leer werden und ich muss alle Kabel da raus fischen ... denn einige gehen auch in den Unterboden und kommen unten im Staukasten nicht an :shock: :shock: :shock:
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24 V

#27 Beitrag von ThomasFF » So 17 Mär 2019 14:35

Ich hatte 2 Autos, die auf 24 Volt liefen, den DB T 2, einen 609 D, und die Sattelzugmaschine (SZM) DB 1222.

In beiden Fällen habe ich natürlich die vorhandenen Strukturen für Aufladung etc, genutzt. Praktisch im 609 war, dass ich die Komfortbatterien "nebenan" in dem Sitzkasten auf der Beifahrerseite unterbringen konnte. Da stand original eine Zweiersitzbank. Ich habe sie durch eine Einzelsitzkonsole ersetzt, dabei konnte ich auf des Original-Ersatzteil der Rechtslenker-UK-Version zurückgreifen. Bei der Montage merkte ich, dass für dieses Teil die angeschweißten Putzen mit den Muttern schon vorhanden waren...also nix bohren und so....
Aus Gewichtsgründen habe ich die beiden großen 170 AH Klötze bei der Sattelzugmaschine ins Heck verlegt. Für die 7 m lange Verbindung zur Lima benutzte ich 70 qmm dickes Kupferkabel, das ich als Meterware Anlasserkabel vom Zubehörhandel Gewerbe LKW (Adressen über Telefonbuch, Netz oder von Speditionen in der Nachbarschaft erfragen) incl. der Aufpressterminals zu einem sehr erträglichen Preis erstanden habe. Da habe ich ein 50 Amp Bosch Trennrelais eingebaut, um die Entladung der Starterbatterien zu verhindern.

Tipp: Solche Läden und im Netz auch Agrarshop Siepmann sind unerschöpfliche Quellen für allerhand Nützliches bei Bau und Ausbau. Ich hab damals zB zwei Isry-Sitze mi Lordosenstützen für weniger als das halbe Geld, das im Campinghandel verlangt wurde, gekauft... mit zwar schlichteren aber robusteren Bezügen, die auch noch gut aussahen. Schaut Euch um!!!

Bei den Verbrauchern habe ich mich von den Preisen und den vorhandenen Angeboten leiten lassen. Die größeren Verbraucher waren die Shurflo-Pumpen, die Heizungsventilatoren und die Beleuchtung, die in der "Vor-LED-Zeit" aus Glühbirnen und Halogenspots bestand. Die habe ich in 24 V betrieben. Wenn ich die 12 V Versionen verwendet hätte, hätte ich einen sehr teuren Spannungswandler verwenden müssen.

Kühlschrank und Truma-Boiler waren in 12 V damals deutlich billiger und beide bezogen in meinen Fahrzeugen ihre Hauptenergie aus Gas (Kühli auch 230 V, wenn wir auf einem CP Fremdstrom bezogen). Im Kühlschrank hatte ich die 12 V Versorgung der Kühlelemente abgeklemmt, es lief nur noch die Steuerung (Thermostat, Beleuchtung), die nur wenig Strom verbrauchte. Im Boiler war auch nur die Steuerung als Stromverbraucher in Betrieb.
Für die 12 V - Versorgung hatte ich einen 20 Amp Spannungswandler aus dem CB-Funk für LKWs, den ich bei einem CB Flohmarkt preiswert erstand. Daran hingen neben den Steuerungen nur noch das Autoradio für den Betrieb in der Wohnkabine, der Laptop und manchmal auch das CB-Funkgerät, das ich mit ner Lambda 7/8 Glasfaserantenne, die hinten am Auto angebracht werden konnte, an entsprechenden Stellen für DX-Betrieb verwendete (hihi.. in der Bretagne bin ich mal bei Sporadic-E Bedingungen nachts mit 4 Watt bis zur Elfenbeinküste gekommen).

Mit diesen Systemen war ich gut und störungsfrei bedient. Ich hatte also 3 Netze im Auto, 230 V, 24 V und 12 V, die ich mit gut dimensionierten Kabeln versehen hatte. Wegen Reparaturen wurden die mit genügend Spielraum und großzügigen Kurvenradien in Kanälen unter den Schrankböden, teilweise in den Hochschränken verlegt und an den Dosen farblich gekennzeichnet. Schnüre zum Durchziehen waren mitverlegt... aber ich habe nie reparieren müssen und nur einmal für ein zusätzliches Gerät ein neues Kabel eingezogen. Die Verteilerdosen waren groß und leicht erreichbar, so dass ich leicht alles messen und ggf reparieren konnte.

Es hört sich etwas kompliziert und umständlich an, aber ich sparte beim Bau Geld, denn der Preisunterschied zwischen den 24 und 12 V Geräten war recht groß. Außerdem konnte ich im europäischen Ausland die 12 V Geräte immer bei jedem Campingladen bekommen, während 24 V Geräte erst mit einigen Tagen Vorlauf bestellt werden mussten oder garnicht erreichbar waren. Der Mehraufwand bei der Kabelverlegung hielt sich in Grenzen... finanziell und Arbeitszeit, denn 24 v und 230 v hätte ich sowieso verlegen müssen. Alles eine Sache guter Planung, auf die es bei solchen Dingen immer ankommt. Beispiel: Ich hatte an ein paar Stellen Umwege in den Leitungen. Das deswegen, damit es eine Gruppe von Verteilerdosen an einem Platz gab, die ich dort besser und vor allem bequemer erreichen konnte - beim Bau und ggf bei Reparaturen.
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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