Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#46 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 26 Jun 2019 11:38

Schön zu sehen, daß Dein Konzept aufzugehen scheint! Platz ist wohl wirklich in der kleinsten Hütte ;-)

Ich wünsche Euch viele schöne Touren
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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Ischi
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#47 Beitrag von Ischi » Mi 26 Jun 2019 19:57

Hallo Wolfgang,

Vielen Dank. Ich bin selbst sehr erfreut (und ein kleines bisschen überrascht), dass uns die neue Kabine auch in der vierten Woche eigentlich ganz behaglich vorkommt, trotz gelegentlich schlechtem Wetter. Ich bin echt froh, dass wir uns für so eine große Sitzbank entschieden haben, so wirkt alles sehr offen und der kleine kann auf zwei Ebenen rumwuseln.
IMG-20190626-WA0005.jpg
Norwegen ist auch sehr schön :)
IMG-20190626-WA0006.jpg
Grüße
Christian
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Ischi
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#48 Beitrag von Ischi » Di 09 Jul 2019 19:31

Hallo zusammen,

Mal eine Frage, ich habe die Airline Schienen Aussen mit Körapur 666/90 2k Kleber auf die GFK Außenprofile geklebt. Ich bin am überlegen, diese durch die breiten Schienen zu ersetzen, einfach um mehr Auflage und Stabilität beim Absetzen zu erhalten. Hat jemand eine Idee, wie man die Schienen wieder abbekommt, ohne die GFK Profile zu beschädigen? Einen richtigen Klebespalt zum Reinscheiden gibt es ja nicht und das Zeug ist ja Knüppel Hart, also eher sägen statt schneiden?

Danke für die Tipps.

Grüße
Christian
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holger4x4
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#49 Beitrag von holger4x4 » Di 09 Jul 2019 19:49

Ich würd sagen, vergiss es ;-) Geklebt ist geklebt und für immer dran. Wenn du das abmachen willst, dann geht mehr kaputt als dir lieb ist.
Dann kleb ehr eine 2. Schiene daneben.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

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Hartwig
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#50 Beitrag von Hartwig » Mi 10 Jul 2019 06:41

Läßt die Airlineschienen wo sie sind. Du kannst sie nur wegschleifen, also quasi komplett atomisieren :lol:
Wenn die Klebung fachgerecht erfolgt ist, ist der Schwachpunkt die Sandwichplatte.
Hast du schon über eine Rahmenverstärkung nachgedacht?

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Ischi
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#51 Beitrag von Ischi » Mi 10 Jul 2019 09:13

Also, ich dachte es mir fast :D .
Die Idee mit der zweiten Schiene daneben kam mir auch schon. Mal überlegen, welche Gedanken der restliche Urlaub noch bringt :).

@Hartwig: die Rahmenverstärkung bezieht sich jetzt aber nicht auf die Frage mir dem Kleber, oder? Falls der Fahrzeugrahmen gemeint ist, nein, da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Hast du da positive/negative Erfahrungen beim Ranger?

Grüße
Christian
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Hartwig
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#52 Beitrag von Hartwig » Mi 10 Jul 2019 10:25

Hallo Christaian,
ich schweiße auch Fz-rahmen, daher die Frage mit der Verstärkung. Es gibt keinen EU-/Asia-PU als Doppelkabiner der für eine 2-Mann- (oder mehr)- Kabine geeignet ist. Auch nicht bei einer Kabinengröße wie bei dir.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dein statischer, theoretischer Schwerpunkt vor der Hinterachse, das ist gut so. Ich kann dir aber versichern, daß dieser während der Fahrt nach hinten "wandert", d.h. - bildlich gesprochen - dein Rahmen am Fahrzeug "nickt".
Selbst wenn deine Achslasten noch ok sind, der Rahmen am Auto ist dein Schwachpunkt, das ist einfache Physik. Natürlich kann dein Rahmen schadlos bleiben wenn er nicht rostet, aber selbst leichte Fahrten abseits der Straße setzen ihm zu.
das soll nur ein "Anstupser" sein sich diesbezüglich Gedanken zu machen. Ist der Knick mal drin, ist das in den meisten Fällen ein Totalschaden aus finanzieller Sicht.
Ich würde an deiner Stelle - so mache ich es immer - deine fertig beladene Kabine absetzen und auf ein Rundrohr stellen. (Holzplatten/Paletten dazwischen daß die Last verteilt wird ), dann kannst du +/- 5mm den Schwerpunkt der Kabine bestimmen. Du wirst dich wundern.... :wink:

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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#53 Beitrag von Ischi » Mi 10 Jul 2019 16:23

Hallo Hartwig,

Du hast vollkommen Recht, rein von der Gewichtsverteilung ist so ein Pickup gar nicht Mal so gut für eine Kabine. Wir haben deshalb auf folgende Dinge geachtet:
- möglichst wenig Übergewicht
- die Kabine so klein wie möglich
- viel Gewicht nach vorn
- angepasstes Fahrwerk ohne Luftfeder, damit nicht noch extra Lasten eingeleiteten werden
- Rahmen konserviert
- wenn es rumpelig wird, lieber früher die Untersetzung rein und schön langsam, auch wenn Allrad gar nicht nötig ist

Sicher, gerade die ersten beiden Punkte sind relativ, aber wir sind immer noch kleiner als das kleinste Bimobil. Ob das alles reicht? Keine Ahnung...

Müssen Rahmenverstärkungen bei Pickups eigentlich immer aus zusätzlich angeschweißten Platten/Streben bestehen, oder kann man da auch Schrauben/Klemmen? Zudem habe ich keine Ahnung, was sowas kostet bzw. Ob das Problem dann aus der Welt ist, oder nur verschoben...bis man sich endlich einen Transporter oder singlecab kauft :D

By the way....wir sind in Schweden angekommen :)
IMG-20190710-WA0000.jpg
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Hartwig
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#54 Beitrag von Hartwig » Mi 10 Jul 2019 21:10

Schweden war wir letztes Jahr, viel Spaß!
:wink:

Eine verschraubte Verstärkung geht theoretisch auch, sie muß aber dann mit Paßschrauben versehen sein, damit ein Formschluß entsteht. Und ob am Rahmen passende Bohrungen sind die verwendet werden können ist fraglich.
Im zehntelbereich kann man aber vorhandene Bohrungen bedenkenlos aufreiben für eine Paßschraube.

Bild

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Deshalb werden meist Blech aufgeschweißt, bzw. bei einem offenen C-Profil schweiße ich dann auf der offenen Seite Bleche auf, so daß an der Stelle das offene Profil zum geschlossenen Profil wird. Der Rahmen wird dann steifer.
Die Bleche müssen aber am Ende eine spezielle Geometrie haben damit kein "harter" Übergang zum Restrahmen ensteht.
Soll der Rahmen flexibel bleiben, aber stabiler werden, können Bleche aufgeschweißt werden wie hier bei dieser Rahmenverlängerung.

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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#55 Beitrag von Ischi » Fr 12 Jul 2019 19:52

Hallo Hartwig,

Danke, werden wir haben, sind nur noch ein paar Tage, langsam müssen wir leider Richtung Heimat.

Danke für die Bilder. Der Rahmen beim Ranger ist ein Rechteck Rohr/zwei verschweißte C-profile. Da wird es mit Schrauben schwierig. Ich denke die kritische Stelle ist der Bereich direkt zwischen Fahrerkabine und Pritsche. Genau dort macht der Rahmen einen Schwung nach oben, gleichzeitig sind dort die Aufnahme für die Blattfeder und die Aufnahmepunkte für die erste Pritschen schraube und letzte Verschraubung von der Fahrerkabine. Also alles schön mit Störkonturen versehen. Falls man da was machen sollte, muss genau klar sein wie, um nicht das Problem an eine andere Stelle zu verschieben.

Der Ranger Rahmen gilt als robust. Was auch immer das heißt, hat jemand schonmal an einem aktuellen Ranger eine Verstärkung gesehen?

Grüße
Christian
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#56 Beitrag von Ischi » Sa 26 Okt 2019 10:11

Hallo zusammen,

nun sind wir schon einige Zeit wieder zurück, waren aber letzte Woche noch ein paar Tage an der Ligurischen Küste unterwegs. Auch sehr nett da:
f.JPG
Geändert haben wir in der Zwischenzeit kaum etwas, es hat sich soweit alles bewährt. Nur der Styropor Aufsatz von der Separett TTT ist einer Klobrille/Deckel aus Holz gewichen. Und die Stützenbefestigung haben wir wie oben besprochen durch jeweils eine zweite Airline-Schiene erweitert. Macht jetzt einen guten Eindruck und hat mehr Auflagefläche/Verdrehsicherheit:
IMG_20191026_092339.jpg
Was mir die letzten Tage aufgefallen ist, da es das Solar jetzt nicht mehr immer schafft die Batterie voll zu laden. Die Amperestundenanzeige des Victron BMV 700 driftet extrem weg. Die Einstellungen zum Nullen der Amperestunden habe ich mittlerweile gefunden. Also wenn die Spannung auf über 14,1V geht und der Ladestrom unter einen bestimmten Wert sinkt, wird genullt und genau dann wird die Ladung ganz eingestellt. Die Lithium-Akkus sind also wirklich voll. Was mich schon früher immer gewundert hat, selbst nach einem Tag wird dann etwa ein Betrag von 4-6Ah weggenullt. Heißt für mich, es werden entweder zu viele Ah als verbraucht gezählt oder zu wenige als geladen gezählt. Wenn die Akkus jetzt über 3-6 Tage nie wirklich voll werden (was ja bei Lithium auch eher besser ist), summieren sich 15-40Ah negativ auf, obwohl die Baterie unter Umständen zumindest fast voll ist. Das kommt mir etwas ungenau vor, dann kann ich auch gleich nur nach der Spannung gehen...

Ich habe folgende Einstellungen:
Parameter 05 Peukert Exponent 1,04
Parameter 06 Ladewirkungsgrad 99%
Parameter 07 Schwellenwertstrom 0,03A

Spielen da noch andere Parameter mit rein? Was habt ihr hier für Erfahrungen/Einstellungen mit Lithium

Weitere Frage, ab jetzt steht der Aufbau über den Winter im freien. Ich würde alle Verbraucher abklemmen, jedoch verbrauchen die Balancer/Elektronik auf den Zellen ja auch etwas Strom. Laufe ich hier Gefahr über die Monate leer zu laufen, da diese ja nicht über ein Relais getrennt werden können? Würdet ihr über den Winter trotzdem das Solar anlassen und die Akkus auf meintwegen auf 13,2V halten (Ladekennlinie des Solarreglers anpassen), oder bei den niedrigen Temperaturen gar nicht laden?

Vielen Dank und viele Grüße
Christian
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S t e f a n
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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#57 Beitrag von S t e f a n » Mi 30 Okt 2019 18:50

Hartwig hat geschrieben:
Mi 10 Jul 2019 21:10

Bild




...die Reibzugabe bei 12H7 ist 0,2mm. Von daher hättest du lieber einen 11.8er Bohrer knipsen sollen :mrgreen:

Rahmenverstärkungen mag ich nicht. Die vom Hersteller gerechnete Flexibilität ist nun weg und das Problem liegt nun an anderer Stelle. Nicht gut.
Lieber weniger aufladen. Meine Flachpritsche ist nur 1900mm lang, die Kabine hat auch 2100mm Bodenlänge. Sitzt aber auf einem 1.5 Kabiner. Also gut 600mm weiter vorn.



Gruß Stefan
Alles wird gut. Irgendwann.

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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#58 Beitrag von Hartwig » Mi 30 Okt 2019 19:09

Von Hand reingedödelt macht der 11.5 dann das richtige Maß. Deshalb liegt da auch eine Hand- und keine Maschinenreibahle 😁 8)

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Re: Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

#59 Beitrag von S t e f a n » Do 31 Okt 2019 11:21

...ist schon in Ordnung für Heim und Hobby :mrgreen:
Alles wird gut. Irgendwann.

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