Neuvorstellung Volvo 6x6

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WoMoG
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#16 Beitrag von WoMoG » Do 10 Jan 2019 01:52

Hallo Marlon,

dann vermute ich mal :
- eingefahren max so hoch wie das E-Rad
- nur noch ein Einstieg , seitlich, rechts, abgesenkt direkt hinter der Kabine
- Paralellhubdach
- kein Durchschlupf zum Fahrerhaus
- GFK Sandwich auf Zwischenrahmen

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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Albatross
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#17 Beitrag von Albatross » Do 10 Jan 2019 08:18

Dachhöhe eingefahren würde ich bei Höhe Fahrerkabine bleiben und das Reserverad am Heck anbringen (ein Reserverad von einem Dach zu wuchten ohne irgendeine Hebevorrichtung bringt ein zu hohes Verletzungsrisiko wenn man allein ist mit einem Rad ab der Grösse 33" bis 35" (habe da eigene Erfahrungen))
Gruß Albatross
Ein hoher Preis wird mit der Zeit immer unwichtiger, über schlechte Qualität ärgert man sich mit der Zeit immer mehr
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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#18 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 10 Jan 2019 16:39

Hi Marlon,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Club!
Ich hatte mir vor einiger Zeit auch eine Hubdachkabine gebaut, die ich im Alltag auf meinen VW T5 aufgesattelt hatte. Hierbei habe ich das Dach so konstruiert, daß ich Seitz S7P-Fenster sowohl in das Hubdach als auch in die untere Schale einbauen konnte. Gleichzeitig hat das Hubdach die Tür im Unterbau so abgedeckt, daß diese von außen nicht zu öffnen war - in eingefahrenem Zustand also relativ hoher Einbruchschutz und gleichzeitig Schutz der Fenster in der Unterschale gegen Beschädigung während der Fahrt. Zugang zur Kabine bei abgesenktem Dach gab's nur durch das Fahrerhaus - für mich sowieso eine absolute Notwendigkeit wegen Fluchtsicherheit.
Aber wenn Du einmal weiter im Forum nach Hubdachkabine o.ä. suchst, wirst Du auch viele andere Ideen finden - z.B. besser nutzbare Einstiege bei verringertem Einbruchschutz o.ä.

Voraussetzung beim Bau einer solchen Kabine: zum einen Stabilisierung der offenen Kanten - ein geschlossener Quader ist in sich deutlich stabiler als zwei offene Kisten. Und: superexaktes Einhalten der Winkel: bei mir sind die Wände auf 2m Länge rd. 2mm aus dem Ruder gelaufen. Leider in Dach und Unterbau in entgegengesetzte Richtung, was dazu geführt hat, daß ich statt durchgehend 10mm Luft an der einen Ecke 6mm und auf der anderen 14mm Luft hatte - und so nicht mehr mit einer 10mm-Bürstendichtung abdichten konnte... Aber das war schon ein gutes Konzept!

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (21.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

derMarlon
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#19 Beitrag von derMarlon » Do 10 Jan 2019 22:27

WoMoG hat geschrieben:
Do 10 Jan 2019 01:52
Hallo Marlon,

dann vermute ich mal :
- eingefahren max so hoch wie das E-Rad
- nur noch ein Einstieg , seitlich, rechts, abgesenkt direkt hinter der Kabine
- Paralellhubdach
- kein Durchschlupf zum Fahrerhaus
- GFK Sandwich auf Zwischenrahmen

Gruß Arno
Dachhöhe eingefahren würde ich bei Höhe Fahrerkabine bleiben und das Reserverad am Heck anbringen (ein Reserverad von einem Dach zu wuchten ohne irgendeine Hebevorrichtung bringt ein zu hohes Verletzungsrisiko wenn man allein ist mit einem Rad ab der Grösse 33" bis 35" (habe da eigene Erfahrungen))
Ich pack das mal zusammen:

- Höhe eingefahren ca. wie Ersatzrad, allerdings soll das Rad an das Heck (die Stossstange ist perfekt, um eine Halterung aufzunehmen) auf das Führerhaus soll nur leichter Kram in eine oder zwei Zarges-Boxen

- ein Einstieg rechts, allerdings hast du mir mit dem "abgesenkt" grade die Augen geöffnet Arno. da muss ich nochmal in mich gehen. mein CAD-Modell hat noch keine Tür bekommen.

- Durchschlupf ins Fahrerhaus soll realisierbar sein.

- Ich überlege, als Basis des Rahmens die Bodengruppe des Orginalkoffers zu verwenden oder die Struktur aus Aluminium zu bauen. Dadurch hätte ich den Zwischenrahmen nicht noch zusätzlich, sondern als integrales Teil des Koffers. Wassertanks möchte ich dort schwerpunktsgünstig unterbringen.

Ich werde am Wochenende vorr. im CAD weiterstricken.

Grüßle,
Marlon

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mrmomba
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#20 Beitrag von mrmomba » Fr 11 Jan 2019 12:02

Hallo,

es gibt ja das alg. Parallel-Hubdach, was ähnlich wie eine Hutschachtel sich komplett erhebt
ODER es gibt die Möglichkeit wie bei der Hymner Eriba Triton
bzw. Rapido, Trigano Silver o.Ä. die Mitte über ein aufgestztes Hubdach anzuheben.
Das bringt zusätzliche Stabilität in den Koffer. Bei Eribas sind die Seiten mit einem Stoff bespannt, bei Rapido sind die Seitenwände als Festwand mit Fenster ausgeführt.
Das würde sogar schon mi der jetzigen Kabine ohne weiteres Funktionieren.
GGf: Könnte man die Tür auch weiter runter setzen und dann ein Tritt in die Kabine einsetzen, direkt hinter der Tür

Hier eine Sammlung möglicher Dachvarianten:
http://www.lowbudgetcampers.de/lbc-Kleinewomos.html


Edit':
Wo bleiben nur meine Manieren:
2. Post und noch kein Hallo...

Willkommen hier, im schönen Womobox-Forum, das wohl freundlichste Bau-, Wohn-, und Spaßforum im Netz :-)

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sieschonwieder
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#21 Beitrag von sieschonwieder » So 13 Jan 2019 17:56

Hallo Marlon

https://cpr.ch/
Rheintalstr. 20-22
79801 Hohentengen, Lienheim

gruß Ralf

derMarlon
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#22 Beitrag von derMarlon » So 13 Jan 2019 21:35

Hi Ralf,

vielen Dank für den Link! ich hoffe, die verkaufen auch an Privat... :roll:

Gruß,
Marlon

Christian G.
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#23 Beitrag von Christian G. » Sa 19 Jan 2019 22:05

TOSCH hat geschrieben:
Mi 09 Jan 2019 11:28
Einen Motor der mit SuperPlus laufen muß auf LPG umbauen ????
Da wäre ich vorsichtig.....
Weshalb? LPG hat 106 Octan.
Nur der Verbrauch wird etwas steigen, da der Brennwert des LPG geringer ist als der des BENZINS...

Ich fahre 24h Rennen mit LPG und Deine Erklärung würde ich gerne hören...
(Nichts für ungut, ich wüsste gerne weshalb das negativ sein soll? Sie die Ventilsitze beim Volvo nicht gehärtet...?)

Das Projekt finde ich cool, mal wieder was anderes... ✌🏻👌

Freue mich auf die Entwicklung hier...

Einen schönen Abend

ThomasFF
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Sprit sparen? Wozu?

#24 Beitrag von ThomasFF » So 20 Jan 2019 12:51

Du hast hier ein Militärfahrzeug, das nicht auf Spritsparen ausgelegt ist... da die Herren Offiziere den nicht selber bezahlen müssen, ist den Planungshoheiten das herzlich egal.
Als Käufer eines ehemaligen Militär-LKW weiß man das. Entweder lebt man damit oder man muss es von vorneherein bleiben lassen.

Abgesehen davon wird es erst dann schmerzhaft, wenn man zigtausende von Kilometern im Jahr zurücklegen will. Als ich mir seinerzeit einen 6, 7 l Cadillac Coupe de Ville mit Automatik und Klima aus den frühen 70ern zulegte, wusste ich, dass der nicht so sparsam wie ein Golf 2 mit 75 PS Diesel sein wird. Ok, nachdem ich den durch den Einbau eines modernen Kühler-Lamellennetzes "gezähmt" hatte, was die Temperaturen am Berg, im Stau und Leerlauf anging (Die Amis können auch heute noch keine vernünfigen Kühler bauen, das wurde erst besser, seitdem die aus Japan und Korea, heute eher aus China, importiert wurden), waren Verbräuche von 18 l und mehr je nach Fahrweise die Regel.

Aber hat mich das gestört? Wenn ich es mir nicht hätte leisten können, dürfte ich ein solches Hobby nicht betreiben! Und ein Umbau auf Gas würde sich bei meinen Fahrleistungen im Jahr erst nach 25 Jahren amortisiert haben, von den mit dem Gasantrieb verbundenen Unbequemlichkeiten mal abgesehen (Kofferraum, Kaltstart, Umbau des alten Motors mit den gehärteten Ventilsitzen...). Allerdings hab ich im Jahr zu den Treffen und bei Ausflügen keine 5000 km zurückgelegt....

Also wäre mein Rat, den Volvo so zu lassen, wie er ist, den Motor gut zu pflegen und, wenn Du es selber machen kannst und Zeit und Lust dazu hast, ein wenig zu "tunen". Das ist nicht im Sinne von Leistungssteigerung gemeint, sondern für Optimierung der Verhältnisse im Bereich der oszillierenden Gassäulen. Eine Dichtung im Ansaugtrakt, die nur einen rauhen Rand von unter einem halben Millimeter (entweder durch reinragen oder Bildung eines "Grabens" rundum, weil die Dichtung größer als der Durchmesser ist), macht einen Verlust von 25% oder mehr im Durchlauf des Gases aus, nur durch die Verwirbelungen. Also durch Einschleifen aller Dichtungen zwischen Luftfilter und Auspuff (Dichtungen an beiden Seiten des Krümmers nicht vergessen!!!) kannst Du 10% Verbrauch einsparen oder mehr... je nachdem, wie schlampig das im Werk behandelt wurde. Und ein paar PS gewinnst Du als Kirsche auf der Sahne noch dazu.

Ich habe seinerzeit mal einen Fiat 850 Spezial durch eine solche Behandlung von den serienmäßigen 47 PS, von denen an den Rädern sowieso nur 42 übrigblieben, auf 62 PS gebracht (allerdings war da im Ansaugtrakt ein Guss-Rohrstück, was innen sehr körnig war, durch einen VA - Rohrbogen ersetzt worden... hat zwei Hunnis extra gekostet...). Aber wir haben zu zweit 14 Tage dran gearbeitet. Der wurde im ONS-Rallyepokal eingesetzt und musste zweimal wegen Protest aufgemacht werden, der in beiden Fällen abgewiesen wurde. Allerdings mussten die Protestführer, die trotz vorherigem Hinweis auf die hohen Kosten der Wiedermontage, die bei 2500 DM lagen (Tuner- Neupreis des Autos damals 4800 DM) auf Untersuchung bestanden, bezahlen... in beiden Fällen per Gerichtsvollzieher...hihi....

Sorry .. bin etwas ins Plaudern geraten...... aber der Sinn dabei war, eine Umrüstung auf Gas sehr zu überlegen. Ok, wenn Ihr jedes Jahr 25 oder oder mehr TKM vorhabt, mag es sich nach drei Jahren rechnen, aber sonst....Die zentrale Überlegung dabei wäre: Wieviel Sprit kann ich für die Umrüstung aller Nebenkosten (wie TÜV etc,, Werkstattfahrten usw....) kaufen und wieviele zusätzliche Werkstattkosten habe ich im Jahr, die direkt oder indirekt auf die Gasanlage zurückzuführen ist... und wieviel verbraucht der Wagen mehr.

Ach ja... wenn euch einer ne Gasanlage anbietet, bei der die Gasdüse im Luftfilter sitzt, jagt ihn vom Hof. Ich hab das mit zwei Renault R 16 TS erlebt. Im ersten hatte ich eine hochwertige Fiamma-Anlage mit passgenau auf die zwei Weber-Doppelvergaser abgestimmter Gasdüse, die auf den Vergasern saßen. Leistung und Verbrauch wie mit Benzin, jedenfalls kein Unterschied messbar..... Der Nachfolger bekam ne Düse im Luftfilter... 15 % weniger Leistung und 12% mehr Verbrauch....GSD stand der alte noch ungeschreddert auf dem Schrottplatz, so dass ich dessen Anlageteile ausbauen konnte, danach was alles wieder gut.... und der Einbauer hatte was gelernt.....
Ob diese sehr spezielle Erfahrung mit nur einem Wagentyp auch auf euer Auto 1 zu 1 übertragbar ist, das würde nur der Versuch oder die Verfügbarkeit solcher Teile zeigen können. Außerdem haben wir heute modernere Verhältnisse mit vielleicht sehr ausgeklügelter elektronischer Steuerung, die das alles verbessern...da wäre ausführliche Recherche nützlich......

Abgesehen davon... viel Spaß mit diesem seltenen alten Schätzchen.....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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sieschonwieder
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Re: Neuvorstellung Volvo 6x6

#25 Beitrag von sieschonwieder » So 20 Jan 2019 13:30

Ach da fällt mir ein.
Ich hab noch ne komplette LPG- Anlage für einen 4 Zylinder liegen. Das ist eine Vialle LPI Flüssigeinspritzung (kein Verdampfer)
Ein Mercedes M111 Motor hängt auch noch drann.

Falls jemand Bedarf hat, melden.

gruß Ralf

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