Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
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mrmomba
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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#16 Beitrag von mrmomba » Do 25 Okt 2018 10:14

Gode_RE hat geschrieben:
Do 25 Okt 2018 00:34
Ja sicher ist das Kondenswasser, und zwar lang und reichlich! Muss doch, ist doch kaltes Blech ohne jegliche Dämmung. [...] Tolles Projekt, bin gespannt aauf das Ergebnis. Viel Spaß damit!

LG Gode
Albatross hat geschrieben:
Do 25 Okt 2018 07:28
Gode_RE hat geschrieben:
Do 25 Okt 2018 00:34
.... Wahrscheinlich wirst Du den Wagen in eine warme trockene Halle bringen müssen, bevor Du irgendwas mit Kleber darin machst....
ein Heizlüfter wird wohl auch genügen um gemütlich kleben zu können ohne Kondenswasser und klamme Hände jetzt da die kältere Jahreszeit beginnt
Ich hoffe @Gode, dass die Aussage auch für's GFK zählt :-). Klar, mit Taupunkt usw. hat man immer mal was zu tun gehabt und viel darüber gelesen, aber das theoretische Wissen unwissend auf Praxis umzumünzen, puh...
Ich habe gestern die alte Heizung eingebaut und will die mit Druckminderer und Schlauch erstmal Betreiben. Allerdings muss ich schauen, ob ich irgendwie vorher einmal die Gasleitung abdrücken kann. (Also Schlaucht, Schelle, Heizung) Die will ich für die Renovierung in Betrieb nehmen, danach kommt eine Dieselstandheizung.

@ALL:
Macht es sinn, das GFK von INNEN zu streichen? Ich habe mal gelesen, dass GFK in den ersten Schichten wasserspeichernd sein soll...

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#17 Beitrag von gtom » So 28 Okt 2018 13:37

Nein, streichen bringt nichts...

Was u.U. sinnvoll wäre ist das Anschleifen mit Korn 120 und dann mit Verdünnung säubern.

Sollte sich dann herausstellen dass das GFK leicht "kreidet" d.h. du kannst das mit dem Fingernagel hauchdünn kratzen, dann könnte ein reiner PU- Haftvermittler helfen der ev. später mit dem Klebstoff harmoniert...

PS: Für günstige und haltbare Verklebungen der Dämmung kannst auch auf die Fermacell oder Knauf Brio Estrichkleber zurückgreifen, die kosten um einiges weniger als z.b der Caravankleber, sind aber im Endeffekt gleiche Klebesysteme.
(aber nicht die aus dem Baumarkt sondern die aus dem Fachgroßhandel, also PU mit Isocyanat)

Ich klebe damit alles, vom Holz über Holz/GFK, Styropor, Styrodur / Holz und Gfk...

lg Thomas

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mrmomba
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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#18 Beitrag von mrmomba » Fr 29 Mär 2019 11:40

Lange ist es her, das der letzte Beitrag geschrieben wurde. Viel zu lange. Das Merken wir auch schon für die diesjährige Planung. Eigentlich sollte es in 3 Wochen losgehen, das Testcampen. Aber das wird wohl nichts. Ich sehe da im Moment etwas schwarz. Es gibt so ein paar Arbeiten, die dauern doch etwas länger – oder als Schreibtischtäter googelt man erst, bevor man sic etwas anschaut. Wie dem auch sei – in diesem Beitrag geht es über Irrwege (Ohne Fotos), Verbesserungen und den aktuellen Stand.


Nach dem der Metallkäfig aufgearbeitet wurde, erstaunlicherweise ohne sichtbaren Rost, wendeten wir uns dem Thema Innenraumisolierung zu. Wir wollten die Strahlungskälte soweit minimieren, dass es auch im Herbst ausgesprochen behaglich werden sollte. Als Dämmung haben wir 40mm Styrodur eingeplant. Damit das passt, musste natürlich auch alles mit Holzlatten auf das passende Maß gebracht werden. Also haben wir die Holzlatten gesägt und ringsherum ein Ständerwerk angefertigt – jedoch noch nicht Verschraubt:

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Dazwischen haben wir dann mit Styrodur angefangen alles ein wenig auszufächern. Das ganze hat jeden Abend etwas gearbeitet ca. 2 Wochen gedauert.

Was soll ich sagen: während der Umsetzung, die zu 80% abgeschlossen war, kamen mir allerdings schon die ersten Zweifel. Die Rundungen waren beim Biegen des Styrodurs gebrochen, somit nicht zusammenhängend. Die großen Flächen gingen aus einen “Guss” aber die Querstreben im unteren Bereich ließen sich auch nicht so schön einarbeiten. Wobei die Bereiche, die meine Frau gemacht hat deutlich besser anlagen. Zu guter Letzt –> Was müssen wir noch alles Anpassen, damit die dickeren Wände und die Möbel zusammen passen…

Diese Gedanken wurden dann Unterbrochen und eine lange Zeit geschah nichts mehr am Wohnwagen. Ab jetzt Reisen wir zur dritt – und mit dem Hund.


Die Gedanken sind neu sortiert – die vorausgegangenen Arbeiten wurden restlos entfernt. Es war eine falsche Entscheidung, die Eriba mit 4cm Wandisolation auszustatten, zumal im Dach ein 2 m² großes “Loch” klafft. Es wird neu gemacht. Sehr schnell viel der Gedanke auf das wesentlich teurere Armaflex. Wäre vorher nicht der “Geiz ist geil”-Gedanke gewesen hätten wir uns viel Arbeit erspart.

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Aktuell sind wir noch dabei, die Dämmung zu komplettieren, aber es hat sich direkt eine neue Baustelle aufgetan. Die haben wir auch eher durch Zufall entdeckt, da wir uns eigentlich nur Gedanken gemacht haben, wie man ein Ausklapptritt am Besten verbaut bekommt. Der Boden im Eingangsbereich ist morsch. Super, Sogar so morsch, das es Torf gibt. Also wurde der Boden von Innen nach außen geöffnet – ob das der richtige Weg ist? Keine Ahnung! Gemacht habe ich eine solche Reparatur auch noch nicht. Ich werde abwarten müssen wie das Ergebnis wird Wiedermal erstaunlich: Keine Durchrostung an den Eisenträgern.

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Verdächtige Spuren

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Also den Innenraum genauer inspiziert

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Die obere und dann die untere Holzplatte mit dem Multitool entfernt

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Dein Eingangsbereich komplett freigelegt und ein großen Bodenausschnitt gemacht.

Bild[/img]
Im nächsten Arbeitsschritt wurde der Rost abgeschliffen und mechanisch Entfernt und dann mit Rostumwandler gearbeitet (Phosphor-Säure und Brunox). Ebenfalls wurde schon die neue Bodenplatte angefertigt und mit dem passenden Caravan Unterbodenschutz lackiert. Bevor ich es vergesse zu erwähnen: Ich habe mich schon lange nach dem Wasserdurchbruch suchen sehen. Spannenderweise war die Lösung relativ simpel: Als wir den Türrahmen demontiert haben, haben wir direkt festgestellt - Hier stimmt was nicht!

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Der Türrahmen…. was stimmt da nicht?

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Ok, unbeirrt geht es weiter, es wurde grundiert und anschließend lackiert. Auf den Bildern sieht man kaum ein Unterschied.
Es ist nun mal nicht schlau gewesen, die Grundierung in der selben Farbe wie den Decklackt zu nehmen. Das war bei der Verarbeitung
schon etwas anstrengend – man sieht nicht sofort wo schon der Decklack war und wo nicht.
--- Bilder wurden eingespart ---
Im direkten Abschluss wurden die Holme dann auch gleich passend mit Unterbodenschutz neu ‘versiegelt’. Eigentlich Blödsinn.
Der Hauptgrund ist der, dass es optisch unter dem Wagen kein Unterschied geben sollte.

Der restliche Boden ist erstaunlich unauffällig – so dass es hier keiner weiteren Arbeit bedarf. SUPER!

Da aber gerade fleißig das große Loch gesägt wurde, habe ich mich dann auch direkt am Austausch der nicht mehr zulässigen 230V Eingangsdose gewidmet und drei kleinere gesägt. Es wurden richtig Formschöne Dosen bei Obelink entdeckt. Die waren sogar bezahlbar und wurden direkt gekauft.

Diese nennen sich “HABA ELEMENT LINE”
https://www.obelink.de/haba-element-lin ... tdose.html
https://www.obelink.de/haba-element-lin ... rdoos.html
==> Zumal das Set auch alles beinhaltet, wenn man es braucht
https://www.obelink.de/haba-element-lin ... -weis.html
https://www.obelink.de/haba-element-lin ... -weis.html



Auf der ‘Fahrerseite’ wurden direkt zwei CEE Dosen verbaut. Eine Dose wird als CEE verwendet und die andere Dose wird aufgedrehmelt und bekommt einen anderen 24V ‘IN’ Stecker. Ebenfalls mussten die Holzträger dahinter neu gebaut werden – die dann auch mit dem Alublech verklebt wurden.
Auf der ‘Beifahrerseite’ wird eine Multidose verbaut: 12V, 230V, SAT und Antenne.

Da die Unterseite Steingrau werden soll fallen die weißen Dosen natürlich auf – das finde ich aber nicht schlimm. Die sind ja formschön.

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--- Bilder wurden eingespart ---

Fortsetzung wird folgen!

===> ALLE BILDER HIER: http://www.schlumpfontour.de/eriba-trit ... erung_3203

ThomasFF
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Man kann natürlich auch mit .....

#19 Beitrag von ThomasFF » Fr 29 Mär 2019 13:59

...Styrodur um Ecken kommen, aber ehrlicherweise geht das gut nur mit Biegungen in einer Ebene... sobald es um eine Kurve mit nach oben zunehmender Wandneigung geht, wirds richtig bitter....hihi...

Die Lösung für Kurven mit dem starren Zeug heißt mit der Kreissäge ritzen, also zB in eine 4 cm dicke Platte 2,5 bis 3 cm tiefe Einschnitte machen. Beim Anbringen des Materials an die Wand gibt man ein wenig Kleber da rein, wenn die Biegeung nach innen geht. Die teilweise unregelmäßigen Einschnitte werden durch die Wandverkleidung abgedeckt. Theoretitsch könnte man die Einschnitte auch kreuzweise machen und dann Biegungen in zwei Ebenen machen. Aber ich gebe zu, das würde ein elendes Gestoppel werden und die Ergebnisse wahrscheinlich nicht wirklich überzeugend... zumal immer die Gefahr besteht, dass die Platte bricht, wenn die Radien zu eng werden.... Da ist Armaflex viel einfacher.

Ansonsten ist das das "natürliche" Bild der Restauration eines wirklich alten Wagens mit bei Dir dem Vorteil, dass er trocken in seine langen Standzeiten gegangen ist und dass es in der Halle/Scheune auch keine hohe Luftfeuchtigkeit gab....

Ich bin sicher, dass es im Endergebnis was ordentliches gibt, aber arbeite lieber sorgfältig als überhastet, denn wenn man Sachen so macht, dass man sie später nochmal anpacken muss, um Mängel zu beseitigen, ist das keine wirklich angenehme Erfahrung....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#20 Beitrag von mrmomba » Mo 06 Mai 2019 22:13

Weiter geht es in diesem Bauabschnitt -> Auch wenn ich hier ein Monolog veranstalte... Ich lass euch dennoch teilhaben. => Das war mein Bodenheimwochenende :-D

Alle Bilder wie immer auch im Blog:
http://www.schlumpfontour.de/eriba-trit ... g-pvc_3262

----
Der letzte Beitrag endete mit einem Loch im Eingangsbereich – zu meinen Ärger wurde das durch fehlende Dichtmasse hinter dem Türrahmen verursacht. Das Wasser suchte sich den Weg gemütlich im Unterboden und hat zum Glück nur ein kleinen Teil angefressen – die Arbeit ist vermutlich aber bis 2m² identisch Smile.

Unbeirrt vom Schaden ging es dann nach und nach weiter:

Als erstes musste das Loch im Boden geschlossen werden, dazu habe ich eine Bodenplatte angefertigt, mit “atmungsaktiver” Bitumunterbodenfarbe besprüht und diese nur eingesetzt. Ob es wirklich atmungsaktiv ist, ich weiß ja nicht – ist original für Campingfahrzeuge. Eigentlich heißt es ja, Finger von Campingartikeln. Schauen wir mal…

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Nach dem die Bodenplatte eingesetzt wurde, wurde diese mit Leisten verstärkt und ebenfalls mit dem alten Boden verschraubt. Ich habe den Ausschnitt der oberen Platte extra größer gestaltet, damit ich die Leisten überlappen kann.
Natürlich habe ich die Leisten nicht einfach nur Verschraubt, sondern auch mit Sika ordentlich verklebt, damit an den Stößen das Sika nach unten herausquillt und hoffentlich ausreichend dichtend ist. Ebenfalls habe ich den Eingangsbereich mit dem schwarzen “Wunderzeusch” behandelt. Die Fächer wurden original mit Styropor (weil in passender Dicke noch vorhanden) ausgefüllt. VERDAMMT ICH HABE STYROPOR verbaut. Also direkt schnell den Deckel drauf. Ich habe natürlich gleich die Gelegenheit genutzt den Heizungsdurchbruch zu verkleinern, damit die Dieselheizung an dieser Stelle montiert werden kann (3. Bild). Bild 4 zeigt den originalen Ausschnitt. Damit es später mit den Abgasen und der Hitze und Spritwasser kein Problem gibt es auch passend ein “Kamin” – der musste nur gebogen und eingesetzt werden.

Der kommt aber noch einmal raus und über das PVC gelegt. (5. Bild) Damit könnte nun auch die Montageplatte für die Heizung komplett verbaut werden. Während ich diese Arbeiten umgesetzt habe hat meine Frau angefangen die Möbel etwas aufzuarbeiten und die zweite Schicht Isolierung zu verkleben. Leider hat sie vom Aufarbeiten nur keine Fotos davon gemacht Sad smile. Doch – aber nur eins. Sie hat angefangen die Kratzer und Macken zuspachteln und den ganzen Dekor anzuschleifen. Bei der zweiten Isolationsschicht haben wir nach Möglichkeit versucht die Kältebrücken zu minimieren – aber das klappt nicht überall, da die Metallrohre zum Teil zur Montage von Schränken usw. genutzt werden. Es musste auch das dünnwandige Blech im Bug verstärkt werden, damit der Dieseltank passend montiert werden konnte – dieser sitzt bewusst etwas außermittig. Davor passt noch die Gasflasche.

Bild Bild Bild Bild
Bild Bild Bild Bild

Die zweite Schicht soll zu einem Kältebrücken weiter minimieren und weiter Richtung den Einglasscheiben verlagern. Ebenso sollen damit die Stöße der vorausgegangenen Isolierung überdeckt werden. Die Decke muss noch gemacht werden, da haben wir uns noch etwas “geweigert”. Apropos Arbeitsverweigerung: Das haben wir auch bei der Wandbespannung begangen. In den Foren schaffen die Leute das, die Bespannung in EINEM Durchgang zu machen – mit dehnbaren Stoffen und Kunstleder. Wir haben das leider nicht Berücksichtigt und ein PE-Canvas bestellt. Null dehnbar. Aber wir haben es dennoch versucht – was ein Scheiß! ( Bild 4) Also haben wir sehr schnell die Idee gefasst doch die Stoffbahn zu zerschneiden und in mehreren Stücken zu fertigen. Es müssen ein paar Meter die durch die Nähmaschine geschoben werden . Dafür war das Ergebnis in der ersten Anprobe schon zufriedenstellend! Meine Frau hat super Arbeit geleistet! GENIAL!

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Und dann ist es passiert! Abgerutscht!!!
Verdammt. Ein großes Übel!!! (Es gibt ganz unten noch ein zweites)
Die Vorspannung ist schon gegeben, im nächsten Schritt muss es komplett gespannt werden, das schiebe ich erstmal auf und kümmere mich um den Boden, das macht fast Spaß und geht sehr zügig Smile - nach dem der Boden angepasst ist wurde dieser wieder aufgerollt, denn es fehlt ein wichtiger Schritt: Schraubenlöcher suchen, damit die Bank später am richtigen Ort sitzt und die Fußbodenheizung einkleben! Aber im Bild 3 sieht man erst die Probemontage und die aufgearbeiteten Möbel. Im Bild 5 sieht man leider etwas Pfusch, ich hatte eine kleine Stufe drin vom Austausch des Bodens und habe es dementsprechend gespachtelt. Egal – es geht eigentlich um die Vorbereitung zum Verlegen der Fußbodenheizung. Ich entschloss mich Verlegeband zu nehmen – klebt wie Teufel auf dem Boden…
… und noch schlimmer an der Fußbodenheizung Open-mouthed smile - dann war leider das Tape alle, ich musste aufhören mit der Arbeit und euch diesen Bericht schreiben.

Bild Bild Bild Bild Bild

Wir haben vorne die Positionsbeleuchtung abgenommen und musste zum großen Übel feststellen, dass das Wasser und der Stromfluss ziemlich am Eisen genagt haben. Mein Papa hat die Platte mittels Sandstrahlen vom Rost befreit und hoffentlich hält das noch ein paar Tage länger…

Bild Bild

Das war es dann schon mal!

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Gode_RE
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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#21 Beitrag von Gode_RE » Mo 06 Mai 2019 22:45

"Spannendes" Konzept, was Du da verfolgst. Also das mit der Wandbespannung. Habe ich so in der Form noch nie gesehen. Aber es sieht interessant und auch gut aus. Bin auch "gepannt" wie es sich bewährt. Gibt´s die Positionslampen nicht mehr als Ersatzteil? Wäre ansonsten ja vielleicht ne Idee für einen 3D-Druck?

Ansonsten echt beeindruckend, was sich da getan hat in der Zwischenzeit. Wenn man die Bilder weiter zuvor betrachtet, wo es noch nach viiiel Arbeit aussah - und den jetzigen Status quo, dann sieht das fast so aus, als startet Ihr bald damit zur Jungfernfahrt. Das gröbste ist ja wohl geschafft, der Grundraum ist sauber renoviert. Jetzt geht´s nur noch an den Ausbau, oder?

LG Gode

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#22 Beitrag von mrmomba » Mo 06 Mai 2019 23:56

Hallo, die Wandbespannung ist nicht neu, sondern Standard bei den Eribas. Die Form ist echt garstig, wenn man als ungeübter mit Sperrholz arbeiten will... Und dann gibt es Probleme mit den Fenster... Toll ist aber auch das Gewicht 500G zu 3Kg oder so. M^2


Die Lampen gibt es leider nicht mehr, denn träger in 3D ist Plan B.

Genau an hoffentlich übermorgen steht nur noch Ausbau an, inkl.Technik usw. Habe meine Programmierung leider noch nicht fertig, da soll ein arduino für Komfort sorgen.

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#23 Beitrag von mrmomba » Sa 01 Jun 2019 00:49

Und es ging noch mal weiter!
Die Bilder werde ich hier auch hier noch einstellen:
http://www.schlumpfontour.de/eriba-trit ... e-usw_3316

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#24 Beitrag von mrmomba » Di 11 Jun 2019 12:43

Es gibt dieses Mal kein Text und nur die Bilder.
Leider ist der Namensgeber -unser Schlumpf- der Webseite ziemlich plötzlich erkankt und musste eingeschläfert werden, da ganze war binnen 12 Stunden....
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Zum Anfang haben wir angefangen den Kleiderschrank umzubauen, da dieser Mächtig das Raumgefühl störrte.
Er befindet sich Mittig im Fahrzeug. Das ist doof.
Gut zu sehen Auf der Eribasar Webseite
Anpassung des Kleiderschrankes
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Dadurch wirkt die Eriba noch immer sehr "offen" und weitläufig
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Im nächsten Step geht es an die kläglichen Überreste der Küchenzeile:
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Jetzt musste die Front neu erstellt werden, nach Möglichkeit mit vielen Originalteilen - das hat auch funktioniert.
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Und dann wurde die Küchenzeile auch eingebaut
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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#25 Beitrag von holger4x4 » Di 11 Jun 2019 13:25

Das ist ja ganz schön viel Arbeit bei den krummen Wänden ;-)
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#26 Beitrag von Gode_RE » Mi 12 Jun 2019 10:28

Sieht gut aus! Da kommst Du ja richtig vorwärts... :)

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#27 Beitrag von bl550 » Mi 12 Jun 2019 22:06

Tolle Leistung bis jetzt.
MB Sprinter 515 CDI mit Ormocar-GFK-Kabine

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Re: Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

#28 Beitrag von mrmomba » Di 25 Jun 2019 22:36

Weiter ging es - echt nur Schleppend...

Nach dem der Heckbereich mittlerweile fast vollständig zusammengebaut ist, fehlte der vordere Bereich. Lange haben wir überlegt, wie wir das PortaPotti positionieren und ob im Badbereich ebenfalls eine Fußbodenheizung rein soll…
… und damit startet der Zwischenbericht.


Wie man gut erkennen kann, wurde erst einmal grobschlächtig ein Podest für das PortaPotti gebaut, damit man die grobe Position festlegen kann um die Fußbodenheizung zu verkleben. Nicht dass man später dummerweise in die Fußbodenheizung schraubt. Ja, auch der Bereich vor dem Portapotti ist beheizt Smile

Nunja-in diesem Bild wird natürlich der Pfusch noch einmal deutlich…

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Danach hab ich mich direkt an die Kochstelle gewagt – als erstes wurden von der Gaskochplatte die Gasverteiler wieder aufgeputzt.

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Schon war zu erkennen, dass der Kocher von der Firma Cramer ist – aha – interessant! Danach wurde die original Edelstahlarbeitsplatte aufpoliert und das Kochfeld getestet…

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Ja leck mich am Popo! Ich habe keinen einzigen Gaskocher in Betrieb nehmen können und bei einem funktioniert nicht mal mehr die “Stellschraube”. Jetzt ist guter Rat teuer.

Aber die Möbel sind auch noch nicht fertig. Also wurde ein Trägerrahmen geleimt, in den Später die Kühlbox rein soll und sich ebenfalls der Warmwasserboiler Wohlfühlen soll.

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auf diesen Bild erkennt man gut, dass der WC-Raum deutlich kleiner ist, als in den anderen Campingmobilen – aber die Devise ist: Immerhin ein eigenen Raum zu haben!
Die Oberfläche wird aus Pappelsperrholz mit PVC sein, Pflegeleicht und auch hoffentlich optisch ansprechend. Durch das Sandwich entsteht schon eine gewisse Stabilität!

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Ja das war es in diesem Bereich soweit – Festschrauben und fertigstellen geht jetzt noch nicht, da ich noch einmal in die Ecke muss Smile

Also haben wir uns zumindest dem verlegen der 230V Verkabelung gewidmet. Viel sieht man da eigentlich nicht! 40M sind selbst in einem so kleinen Wohnwagen schnell verbraucht….
Erstmal die Kabel roh verlegt, dann in ein Rohr gezwängt und dann, dann war Feierabend, scheiß Arbeit. Schön zu sehen, die Versorgungsdosen von Außen nach Innen. Ebenfalls im Bild: Ein Teil der Heizungsverrohrung.
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