Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
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KingWarin
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#151 Beitrag von KingWarin » Mo 25 Mär 2019 20:43

Ahoi,
Varaderorist hat geschrieben:
So 17 Mär 2019 07:39
Wir freuen uns, Dich und Deine (dann fertige?) GFK-Kiste in Bodenheim zu sehen.
ich freue mich auch schon sehr auf Bodenheim und euch wieder zu sehen, bin auch gespannt wie euer Baufortschritt in Live so aussieht.

Aber ob die Kiste fertig sein wird... ich würde gerne nächste Woche um diese Zeit irgendwo in der Gegend von Andorra sein, also fahrbereit. Ich weiß nur nicht ob man bei unseren Fahrzeugen irgendwann wirklich von fertig reden kann :twisted:

Ich hab zwar heute keine Fotos gemacht, aber dafür Kleber angerührt und die Kabine mit dem Rahmen verklebt, morgen irgendwie (notfalls mit dem Motorrad) lack besorgen und morgen Abend dann mal schauen ob ich die Kabine noch von der Ladefläche runter kriege.

Gruß
Sven

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#152 Beitrag von Urs » Mo 25 Mär 2019 20:55

KingWarin hat geschrieben:
Mo 25 Mär 2019 20:43
Ich weiß nur nicht ob man bei unseren Fahrzeugen irgendwann wirklich von fertig reden kann :twisted:
Nö, kann man nicht :roll: :lol: Das Problem sind nicht unsere Fahrzeuge sondern eher wir. Würden wir es fertig machen hätten wir kein Hobby mehr... :wink:
KingWarin hat geschrieben:
Mo 25 Mär 2019 20:43
morgen irgendwie (notfalls mit dem Motorrad) lack besorgen
Lack wird völlig überbewertet, man kann auch ohne in die Ferien fahren, mache ich ja seit mehreren Jahren erfolgreich :oops:
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#153 Beitrag von KingWarin » Mi 27 Mär 2019 21:40

Urs hat geschrieben:
Mo 25 Mär 2019 20:55
Lack wird völlig überbewertet, man kann auch ohne in die Ferien fahren, mache ich ja seit mehreren Jahren erfolgreich :oops:
Das ist das Problem... ich kenn mich, wenn ich einmal ohne zu lackieren losfahre wird garnicht mehr lackiert und dafür sind zuviele Kleberflecken etc auf der Außenhaut gelandet.
Außerdem will ich die Dachluke erst nach dem Lackieren einbauen und mit nem Loch im Dach ist das dann doch etwas unangenehm^^

Gestern hat die Kabine kurz fliegen gelernt...
Bild
vom Bus

Bild
in die Luft

Bild
und auf den Anhänger

Heute hab ich mich mit dem Schleifer an die Kabine gestellt und alles fürs Lackieren vorbereitet, morgen geht es dann mit lackieren weiter... wenn jetzt nichts schief geht kann ich Samstag Richtung Andorra aufbrechen...

Gruß
Sven

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#154 Beitrag von Varaderorist » Mi 27 Mär 2019 22:57

KingWarin hat geschrieben:
Mi 27 Mär 2019 21:40
... wenn jetzt nichts schief geht kann ich Samstag Richtung Andorra aufbrechen...
Viel Glück Sven!
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#155 Beitrag von KingWarin » Sa 30 Mär 2019 01:17

Ahoi,
KingWarin hat geschrieben:
Mi 27 Mär 2019 21:40
... wenn jetzt nichts schief geht kann ich Samstag Richtung Andorra aufbrechen...
Ich hab keine Lust auf Stress, also wirds wohl Sonntag werden.

Donnerstag wurde wie angekündigt lackiert...
Bild
zuerst graue Grundierung (die nicht wirklich grau war)

Bild
Gefolgt von einem robusten Weiß

Heute (Freitag) hab ich erstmal mit meinem Bett begonnen
Bild
An sich habe ich von einem einfachen Ikea Rollrost außen ein paar Zentimeter abgenommen damit dieser zwischen meine Alu-Profile passt, die Matratze liegt dann rundum auf dem Alu auf und ich liege auf dem Lattenrost.
So, wer die alte Kabine kennt (oder hier einfach nur fleißig liest) fragt sich jetzt sicher was mit dem Froli ist.... das hab ich noch und darauf hab ich auch sehr gut geschlafen, allerdings merke ich wie es nach 9 Monaten schon anfängt weicher zu werden und die Unterlüftung der Matratze ist mir damit nicht ausreichend genug gewesen (das letztere Bedingt durch das weicher werden; ich gehe davon aus das das weicher werden etwas mit meinem körpergewicht zu tun hat...)
Der Lattenrost hat jetzt 15€ gekostet, das investiere ich zum testen gerne.

Danach ging es wieder zur Kabine und da die gerade so praktisch stand hab ich erstmal die Solarpanele montiert.
Anschließend wieder mit Hilfe der Hebebühne vom Anhänger auf den Bus gehoben (war ganz angenehm^^) und fürs obligatorische Foto in die Sonne gefahren:
Bild

Nach ein wenig Aufräumen noch kurz den Anhänger an den Bus gehängt und ab nach Hause um noch die Dachluke und die Dachdurchführung für die Kabel zu montieren.
Bild

Bei der Heki war das Befestigungsset für 30-34mm Dachstärke dabei, passt eigentlich perfekt zu meinen 30mm Platten, an einer Ecke wollte das aber nicht so richtig, hier habe ich mir mit etwas mehr Dichtmasse und der Nachbearbeitung der Klemmböcke am Bandschleifer abhilfe verschafft. Sieht erstmal vielversprechend aus, ich bin aber trotzdem am Überlegen noch das Befestigungsset für 25-29mm Dachstärke zu holen und dann nochmal neu sauber einzusetzen....

Soweit so schick, morgen wird dann als aller erstes in der Kabine sauber gemacht (Staubsaugen und so), dann kommt ein PVC Boden, die Standheizung und das Bettgestell rein. Die Solaranlage will auch noch verkabelt werden und eine grobe Route wäre sicher auch nicht verkehrt (Wem will ich was vormachen? Ich und Route planen :lol: )

Gute Nacht!
Sven

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#156 Beitrag von KingWarin » So 31 Mär 2019 22:42

Ahoi hoi,

Wollte nur noch kurz Bescheid geben dass ich unterwegs bin. Aktuell ca 100km hinter der französischen Grenze (ich hab das Gefühl Deutsche Autobahn Rastplätze sie weniger laut...)

Beim Kabine betreten habe ich übrigens feststellen müssen dass es nicht schlau ist denn Victron MPPT direkt in den Schlafbereich zu setzen, obwohl unterhalb des Bettes erleuchtet die blaue LED alle drei Sekunden den gesamten Innenraum, habe dass jetzt mit mehreren Schichten Isolierband abgeschaltet, da wird aber wohl noch eine flexible Abdeckung davor kommen.

Jetzt ist pennen angesagt, gute Nacht.
Sven

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#157 Beitrag von Multivan » Mo 01 Apr 2019 10:06

Na dann gute Reise und hoffentlich Zufriedenheit mit deinem Werk!
:D

Gruß

Holger

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#158 Beitrag von KingWarin » Mo 29 Apr 2019 23:19

Moin moin miteinander,

jetzt so kurz vor Bodenheim würde es sich ja anbieten einmal vom aktuellen Stand zu berichten.

Nachdem ich Samstag und Sonntag noch fleißig am ausbauen und einräumen war sah der Innenraum Sonntag Nachmittag bei der Abfahrt grob so aus:
Bild

Sonntag ging es dann noch ein paar Stunden, inkl. großzügiger Umleitung wegen Brückenarbeiten, bis ungefähr 100km hinter die französische Grenze, der Schlafplatz war nicht sonderlich spektakulär oder schön, aber zum Schlafen wars ausreichend und die Nachbarschaft mit einem Unimog war auch nicht so verkehrt würde ich sagen.
Montag ging es dann nach dem Ausschlafen auf der Autobahn weiter, darüber gibt es dann auch nicht viel zu Berichten, die französische Autobahn ist einfach nicht interessant.
Einzig zu berichten wäre wohl das 90km/h sich als am angenehmsten Rausgestellt hat und der Verbauch dabei auch bei nur knapp 9l lag.

Spät in der Nacht und nach ca 10km auf einer engen, sehr kurvigen Straße bergauf, auf einem kleinen Parkplatz in einer Haarnadelkurve rausgefahren und wieder das Bett aufgeschüttelt.
Nachts war nicht sonderlich viel zu sehen, morgens bot sich mir diese Kulisse:
Bild
Und die Sonne kam auch noch während das Wasser für den Kaffee auf dem Kocher war raus und hat mir das Frühstück recht angenehm gestaltet:
Bild

Voller Tatendrang nach dem Frühstück zusammengepackt und die letzten ~80 km bis nach Andorra unter die Räder genommen.
Wie (wahrscheinlich) soviele andere wählte ich nicht den Tunnel, sondern die Passstraße und habe die erste Tankstelle nach dem Grenzübertritt angesteuert. Nach Dieselpreisen von bis zu 1,66€/l auf der französischen Autobahn waren die 1,04€/l in Andorra eine wahre Wonne.
Ein paar Kurven später musste ich dann doch nochmal kurz anhalten, da die Wolken die zwischenzeitlich aufgezogen waren nun nichtmehr über, sondern unter mir waren...

Bild
Ich denke bei dem Bild kann man sich Vorstellen wie gut meine Laune war...

Eine Route die ich in Andorra fahren wollte hatte ich mir ja bereits im Vorraus gesucht, also kurzerhand das GPS angeschaltet und Richtung Start des Tracks gefahren... Das es Ende März/Anfang April noch Wintersport Wetter haben könnte (vorallem in den Höhenlagen in denen sich Andorra befindet) habe ich irgendwie verdrängt, so ist es wohl auch kein Wunder das ich am Startpunkt des GPS-Tracks vor Schildern stand die mir den Weg versperrten...
Bild
Na gut, wieder den Berg runter und irgendwo in der Nähe von Andorra La Vella einmal einen Blick ins Internet riskieren und schauen obs andere Routen gibt die vielleicht noch bzw. schon Fahrbar sind.
Aber vorher noch direkt in Andorra La Vella einen Supermarkt angesteuert und ein wenig mit Lebensmitteln und viel wichtiger Getränken eingedeckt.

Der Parkplatz vom Supermarkt war nicht so einladend, also wollte ich erst einen Parkplatz außerhalb der Stadt anfahren und dort dann weitere Routen suchen... natürlich habe ich es dann geschafft statt auf einen Parkplatz über die Grenze nach Spanien zu fahren... war zwar eigentlich nicht geplant, aber der große Supermarkt direkt in La Seu D'Urgell war dann auch nicht schlecht, so hab ich da erstmal noch Lebensmittel fürs Abendessen gekauft und dann wirklich nach einem weiteren Track gesucht.
Da es ja auch nur ein bisschen Schotter und nichts zu extremes sein sollte entschied ich mich für den "SUV-tauglichen" Track mit einer Gesamtlänge von ca 10km. Track geladen und auf zum Einstieg gefahren.
Passenderweise lässt die Sonne sich herrlich blicken und hat auch die letzten Wolken vertrieben.
Die ersten 6 km des Tracks sind sehr harmlos und bestehen größtenteils aus guten Wirtschaftswegen
Bild

Danach wird der Weg etwas enger und holpriger, aber eigentlich auch noch gut und Stressfrei fahrbar, bis ca 1-2km vor dem Ende (und damit bevor wieder Asphalt beginnt) in einer Steigung das Wetter zugeschlagen hat. Der Weg hat hier viel Nässe abgekriegt und ist etwas aufgeweicht. in der Kombination mit der Steigung und einer Rechtskurve reicht der Heckantrieb für ein Durchkommen nicht aus.
Ist ja aber kein Problem, dann eben den Allrad zuschalten, dann sollte das schon gehen, also Hebel gezogen und ein wenig zurückrollen lassen, doch die Kontrollleuchte will und will nicht angehen, das bedeutet leider auch das die Vorderachse nicht in die Kraftübertragung eingeklinkt wurde.
Die schnelle Lösung: einfach die Hinterachssperre einlegen, dann sollte das Durchkommen auch kein Problem sein, also den Hebel gezogen und ... nichts, auch die Kontrollleuchte bleibt aus.
Gang raus, Handbremse rein und ab unters Auto, die Sperre und der Allrad werden über Unterdruck gesteuert, kann natürlich sein das sich hier ein Schlauch gelöst hat.
Auf den ersten Blick sieht alles ok aus, der kurze Kontrollgriff findet auch nichts ungewöhnliches. Ärgerlich, sehr ärgerlich, meine Laune wird schlechter.

Da ohne Allrad oder Sperre kein Durchkommen ist (auf durchwühlen mit viel Gas und wer weiß welchem Verschleiß für die Reifen hab ich keine Lust) bleibt mir nur umdrehen, es geht schon auf den Abend zu und ich wollte den Abend auf einem Campingplatz verbringen und dort eine schöne Dusche nehmen.
Bild
Ein Stück den Weg zurück ist trotzdem noch Zeit für ein Foto

Auf einem kleinen Parkplatz hinter der nächsten Ortschaft werfe ich nochmal einen genaueren Blick unter das Auto und ziehe vom Zuschaltallrad auch einmal die Druckleitungen ab und höre dann das typische Zischen des Druckausgleichs, also Druckleitungen wieder aufs Stellelement, nochmal den Hebel gezogen und prompt geht die Lampe an signalisiert das der Allrad bereit ist, die Sperre versagt weiterhin ihren Dienst.

Nun gut, den ersten Campingplatz habe ich im Vorbeifahren schon gesehen, also ab dafür.... Dort angekommen ist keine Menschenseele zu sehen, im Gebäude an dem Rezeption steht läuft ein Fernseher, auf die Türklingel und den Versuch des telefonischen Kontakts reagiert aber niemand... also zum nächsten Campingplatz zwei Orte weiter, dort sehe ich wenigstens jemanden über den Platz laufen und in der kleinen Bar direkt nebenan wird mir auch gesagt das offen ist und ich einfach nochmal klingeln und warten soll. Noch scheint die Sonne also warte ich geduldig fast 20 Minuten in denen ich mehrfach die Klingel und auch die angegebene Telefonnummer versuche.
Ein Wohnmobil mit Bayerischem Kennzeichen gesellt sich zu mir und der Fahrer versucht auch nochmal sein Glück, schlussendlich bleiben wir einfach auf dem Parkplatz neben dem Tor stehen, die erhoffte warme Dusche bleibt leider aus.

Die Nacht war recht angenehm, allerdings öffnete der Himmel seine Pforten und ließ runter was nur ging. Blick in den Wetterbericht: das soll die nächsten drei Tagen in der kompletten Gegend so bleiben, na toll, dann kann ich auch Richtung Heimat fahren und die ein oder andere Sache noch im Urlaub erledigen und vorallem einen Blick auf die Sperre werfen.

Zurück in der Heimat direkt erstmal ein paar Sachen für den weiteren Ausbau und noch ein paar Teile für den Bus bestellen und die lange Fahrt erstmal einen Tag abfallen lassen.

Eine Woche später, der Bus ist wieder auf der Hebebühne neben der Sperre will ich auch einen Blick auf Getriebe und vorallem Motor werfen. Der lief zwar auf der ganzen Fahrt gut, hat sich zwischenzeitlich aber auf den 2500km ~2l Öl gegönnt.
Insgesamt sieht es aber trocken aus und auch der Turbo sieht soweit gut aus, der Zuschaltallrad lässt sich wieder zuverlässig schalten, wird aber trotzdem nochmal einem weiteren Blick unterzogen. Versuchsweise auch einmal die Druckleitungen vom Zuschaltallrad zur Hinterachssperre umgesteckt und siehe da, prompt spielt auch die Sperre mit, der Fehler liegt also irgendwo im Bedienelement oder der Druckleitung (das wollte ich eigentlich jetzt am kommenden Wochenende kontrollieren, aber jetzt ist mir aufgefallen das da ja Bodenheim ist, also vielleicht erst das Wochenende drauf).

Zwischenzeitlich hat auch ein 10l Stahlkanister inklusive Halter seinen Weg zu mir gefunden, dieser soll den Kraftstoff für die Standheizung beheimaten.
Erster Schritt, den Halter am Heck an den Kabinenrahmen schrauben, drei Löcher bohren, Gewinde schneiden, Halter fest schrauben, alles kein großes Ding und schnell erledigt.
Nächster Schritt, den Kanister um eine Kraftstoffentnahme erweitern, also erstmal etwas Lack entfernen und ein Loch bohren (und mit Gewinde versehen)
Bild

Anschließend den Entnahmestutzen eingeschraubt und mit Flüssigmetall befestigt
Bild

Zum Schluss noch frisch mit Farbe beworfen und ab ans Heck wo sich auch noch zwei Bleche zur Temperaturabschirmung eingefunden haben
Bild

Nun fällt mir gerade auf das ich garkein Foto vom weiteren Bau der Heizung gemacht hab, aufjeden Fall habe ich am Blechstreifen direkt noch eine Schraube zur Befestigung des Auspuffs auf der rechten Seite angebracht und an diese dann Bestimmungsgemäß das Abgasrohr gehängt. Das Ansaugrohr ist auf der linken Seite mit Klebebefestigungen und Kabelbindern festgemacht und die Spritleitung geht vom Kanister auf kurzem Pfad zur Spritpumpe und von dort zur Heizung.
Damit hab ich jetzt, nach etwas mehr als einem Jahr auch endlich mal eine funktionierende Heizung und nicht einfach nur ein Dekoelement in Heizungsform.

Weiter ging es dann mit dem Umbau und Erweiterung des Innenausbaus.
Also erstmal ausräumen und Teile des Betts ausbauen
Bild
ganz schön leer

Das Bett hat dann als erstes Abstandshalter bekommen, damit die Matratze nichtmehr direkt an der Wand anliegt, sondern mit 4cm Abstand dazu.
Danach kam das Bett wieder und die Abstützung/Gästebetterweiterung zusätzlich rein
Bild

Zusätzlich gab es auch noch ein "Regal" oder Schrank am Fußende des Betts. in diesem sollen sich zukünftig unter anderem die Küchenutensilien tummeln.
Bild

Und Mittwoch wird ein großteil davon erstmal wieder demontiert, da leider die falschen Befestigungen geliefert wurden (was mir aber auch erst nach dem Aufbau so richtig bewusste geworden ist) und die nun vom Lieferanten nochmal ausgetauscht werden.

Das wars dann für heute, ich freue mich schon auf Bodenheim.

Gruß
Sven

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#159 Beitrag von Varaderorist » Di 30 Apr 2019 07:02

Hallo Sven,

da war der erste Ausritt ja schon beinahe abenteuerlich.......

Bis die Tage in Bodenheim!
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#160 Beitrag von VWBusman » Di 30 Apr 2019 09:18

Hallo Sven,

schöne Doku über deinen Ausritt nach Andorra.
Ich bin diesem Flecken Erde verfallen und fahre dort auch immer wieder gerne hin.

Weiter hin viel Spaß mit deinem Bus und der Box.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#161 Beitrag von Urs » Mi 01 Mai 2019 21:52

Hallo Sven,

Vielen Dank für Dein Andorra-Bericht. Wieder eine Destination mehr die ich bisher nicht so wirklich auf dem Radar hatte...
KingWarin hat geschrieben:
Mo 29 Apr 2019 23:19
Da es ja auch nur ein bisschen Schotter und nichts zu extremes sein sollte entschied ich mich für den "SUV-tauglichen" Track mit einer Gesamtlänge von ca 10km. Track geladen und auf zum Einstieg gefahren.
Hast Du eine Quelle wo du die Tracks lädst? Und wie sieht es da mit wild campen aus? Erlaubt? Geduldet? Oder doch verpönt?

Danke und bis die Tage in Bodenheim

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#162 Beitrag von KingWarin » Mi 01 Mai 2019 23:08

Ahoi,
Urs hat geschrieben:
Mi 01 Mai 2019 21:52
Vielen Dank für Dein Andorra-Bericht. Wieder eine Destination mehr die ich bisher nicht so wirklich auf dem Radar hatte...
KingWarin hat geschrieben:
Mo 29 Apr 2019 23:19
Da es ja auch nur ein bisschen Schotter und nichts zu extremes sein sollte entschied ich mich für den "SUV-tauglichen" Track mit einer Gesamtlänge von ca 10km. Track geladen und auf zum Einstieg gefahren.
Hast Du eine Quelle wo du die Tracks lädst? Und wie sieht es da mit wild campen aus? Erlaubt? Geduldet? Oder doch verpönt?
Zu Andorra muss ich aber noch sagen das ich Andorra La Vella selbst alles andere als schön fand, drum rum wars aber gut^^
Vorgenommen hatte ich mir Andorra schon zu den Zeiten als ich noch mit der Enduro in den Urlaub gefahren bin, hat dann aber doch über 10 Jahre gedauert bis ich es endlich mal hin geschafft hab.

Die Tracks habe ich von https://www.wikiloc.com/ gezogen, da kann man auch nach "Offroad" Filtern, muss aber trotzdem noch ein wenig das Auge offen halten, auch da sind reine Straßentracks drin.
Zum Herunterladen muss man sich dort registrieren und die App taugt wohl nicht sonderlich, eine richtig gute Alternative hab ich aber auch noch nicht (GPX-Viewer heißt die was ich aktuell nutze und die ist ganz ok, aber noch nicht ganz was ich mir vorstelle). Wenn man die Möglichkeit hat das vorher am PC zu recherchieren tut man sich deutlich leichter als auf dem mobilen Endgerät und nach meinem Fiasko mit dem ersten Track habe ich mir dann vorgenommen auch drauf zu achten wann im jeweiligen Jahr die Routen erstellt wurden (und wenn Kommentare vorhanden sind auf welchen Zeitraum die sich beziehen).

Nachdem ich ja versehentlich direkt nach Spanien gefahren bin kann ich zum Wildcampen in Andorra selbst garnichts sagen, auf den beiden Tracks die ich geladen hatte könnte man unterwegs sicherlich auch stehenbleiben, wahrscheinlich würde dort maximal ein Bäuerlein vorbei kommen. Erlaubt ist es meines Wissens nach nicht, allerdings weiß ich von mehreren Leuten die am Rand von (ruhigen) Nebenstraßen gehalten haben und auch von vorüberfahrenden Ordnungshütern nicht "belästigt" wurden.

Gruß
Sven

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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

#163 Beitrag von KingWarin » Mi 15 Mai 2019 18:07

Ahoihoi,

so langsam wird es real. Hab heute schonmal mit meinem Vorgesetzten geredet und ihn darauf vorbereitet das ich demnächst meine Kündigung einreichen werde.
Nach dem darlegen meiner Gründe hatte das vorallem einen Effekt auf Ihn: Er ist neidisch.

Am Montag bzw. Dienstag habe ich die ersten Angebote für die Verschiffung bekommen, muss jetzt nurnoch die Details (und vorallem den genauen Zeitpunkt) klären.

Am vergangenen Wochenende ging es auch ein bisschen am Auto weiter, ich hab die "Gelenkscheiben der Lenkzwischenwelle" getauscht.
Die Gelenkscheiben sehen so aus und sind erstmal einseitig vernietet:
Bild

Also erstmal Nieten aufbohren
Bild
Und anschließend mit einem kurzen Hieb auf den Durchschlag trennen:
Bild

Warum das ganze? Weil die Teile fast nichts kosten und die alten Scheiben nach fast 30 Jahren so aussahen:
Bild

Da ich alleine war hab ich es geschafft das Lenkrad, während die Lenkzwischenwelle ausgebaut war, zu verdrehen, daher steht das nun etwas schräg... ist aber nicht weiter schlimm und werde ich vielleicht dieses Wochenende schon wieder korrigieren.

Das vorvergangene Wochenende wurde das Regal am Fußende meines Betts wieder aufgebaut und am Samstag sollten dort dann Böden rein.
Im Baumarkt etwas Holz besorgt und als Böden zurecht geschnitten.
Eingelegt sieht das dann so aus und bewegt sich garnicht:
Bild

Probeweise Kisten eingestellt:
Bild

Und danach die Böden ausgebaut und lasiert damit sie auch dauerhaft gut bleiben:
Bild


Dieses Wochenende steht eine Veranstaltung in Karlsruhe an, außerdem will ich das Lenkrad wieder grade machen und schauen ob ich endlich meine abgerissene Antenne getauscht krieg.

Soweit so schön.

Gruß
Sven

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