Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
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Gode_RE
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#76 Beitrag von Gode_RE » Sa 12 Jan 2019 00:04

Die Energiezentrale ...

ist in einem feuerfest ausgekleideten Schrankbereich eingebaut. Auf der Wohnraumseite befindet sich der 64-Wege-Verteiler mit Sicherungen (mit Ausfall-LED) und 4 Leuchtanzeigetableaus, die jeweils eingeschaltete Wege durch farbige LEDs anzeigen. ROT heißt "darf nicht bei Verlassen des Fahrzeugs an bleiben", GELB ist generell Licht und Beleuchtung, GRÜN heißt "eigensicher, darf anbleiben", BLAU sind alle Pfade für Mediengeräte oder deren ladeschaltungen und WEISS sind alle Lüfter, Klima und Absaugungen. Alles was auch bei Anwesenheit nicht ständig anbleiben darf, wie z.B., die Frischwasserpumpe oder temperaturkritische Zweige haben wir mit roten Blink-LEDS ausgestattet, die genügend nerven. In den Tastern überall im Fahrzeug ist die Beleuchtungsfarbe genau deckungsgleich. Ausgeschaltet leuchten die Taster nur soeben als Hintergrundbeleuchtung (2-3 mA), eingeschaltet dann mit mittlerer Hellligkeit (10 mA).

Die 64 Schaltwege sind durch 60 Stromstoßrelais und 4 Dauerwege ausgeführt. So kann man von beliebiger Stelle einzelne Verbraucher ein- und ausschalten, z.B. Pumpe sowohl im Bad, in der Küche, im Wohnraum als auch in der Schlafkabine, falls man´s vergessen hat und keinen Bock, nochmal aufzustehen. Oder Licht von mehreren Stellen. Oder die zentrale 5V-USB-Ladespannung im Fahrzeug...

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Die Batteriekapazität haben wir neuerdings verdoppelt. Hier auf dem Bild zu sehen ist eine der beiden Victron GEL Batterien 220 Ah, die andere ist am Fahrgestell in einem geschützten Kasten untergebracht. Insgesamt haben wir also 2 x 220 Ah für die Wohnkabine und 2 x 100 Ah als Starterbatterie im Fahrzeug. Die PreppCab-Shelter-Anhänger hat ebenfalls 2 x 220 Ah Victron-Batterien, und der Iveco Daily je eine 90 Ah-Batterie im Aufbau und als Starterbatterie.

Was auf dem Bild blau leuchtet, sind drei 4-fach Sicherungshalter (ANL) aus dem HiFi-Bereich mit integrierter LED-Spannungsanzeige. Wir haben diese Form der 12V-Plusverteilung gewählt, weil diese Sicherungshalter mechanisch sehr massiv sind. Die originalen Innensechskantschrauben haben wir durch massive Edelstahlschrauben ersetzt, die man auch richtig anknallen kann. Die Kabelquerschnitte sind 6mm und 10mm als Abgänge und 16mm als Zulauf. Neben den blau leuchtenden Plusverteilern sind die 10 Mess-Shunts für die Amperemeter und Victron BMV Batteriecomputer zu sehen.

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Wir haben jeder Batterie einen eigenen MPPT-Solarladeregler spendiert, also den beiden Aufbaubatterien je einen, und einen weiteren für die fahrzeugeigene Starterbatterie. Das hat den Vorteil, dass in den Ladepausen der MPPT-Kennlinie eines jeden Ladereglers das Solarflächenfeld dann voll dem Solarregler zur Verfügung steht, der nicht gerade in der Ladepause ist. Ich schätze mal - nach den Beobachtungen der Amperemeter - dass dies rechnerisch einer Erhöhung des Solarertrags von vielleicht 1/4 bis sogar 1/3 ausmacht. Das wäre bei insgesamt 1,4 kWp immerhin 350 - 500 Wp.

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Außerdem haben wir alle unsere Fahrzeuge (Fuso Canter, PreppCab-Shelter-Anhänger, Iveco Daily Wohnmobil) mit Solarstromsteckdosen ausgestattet, wo wir also die ungeregelte Solarrohspannung (17-21V) aufgelegt haben. So können wir alle Fahrzeuge zusammenstecken, um z.B. im Winter den Solarstrom besser zu verteilen. Der Fuso Canter hat 1,4 kWp, der PreppCab-Shelter-Anhänger 1,1 kWp und der Iveco Daily 390 Wp. Macht zusammengesteckt eine rechnerische Solarfläche von 2,89 kWp. Ausserdem ist auch noch ein 3-Phasen-Gleichrichter für 24V~ in die Solarstromsteckdose eingelötet, für einen Windstromgenerator. Die daraus gleichgerichtete Windenergie kann einfach auf die Solarladeregler aufgelegt werden, das ist denen egal.


Im Unterboden ...

werden die Heizungsstränge sowie Frisch- und Abwasserleitungen geführt. Alle Zu- und Abläufe sowie Verteilungen liegen damit im Warmluftbereich und können auch bei polaren Temperaturen nicht einfrieren. Der Unterboden beherbergt zudem die Wassertanks, Pumpen, Trinkwasseraufbereitung (Filter, UV-Entkeimung) und Staufächer für Lebensmittelvorräte, Ersatzteile und Werkzeug.

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Um auch die letzte Pfütze aus den Wassertanks entnehmen zu können, brauchten wir eine sehr flache Saugdüse. Da ich sowas nicht gefunden habe, habe ich aus dem Internet Flachdüsenaufsätze aus Edelstahl für Heißluftgebläse bestellt. Die haben zum Glück genau auf DN40 HT-Rohr gepasst:

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Da die Frischwasserpumpe mit Druckbehälter bei ansteigendem Druck immer nervtötend zu flattern anfing, habe ich ein Zeitrelais (Hella) genommen und eine 3-sekündige Anzugsverzögerung eingestellt. Wenn nun der Drucksensor in der Pumpe schaltet, weil der Druck abgesunken ist, schaltet sich die Pumpe nicht sofort ein, sondern erst nach 2-3 Sekunden. In der Zeit ist der Druck noch weiter abgesunken, so dass sich das Nachpumpen auch "lohnt". Damit pumpt die Pumpe nicht sofort für jedes Fitzelchen an Druckabfall, um dann sofort wieder abzuschalten und dann wieder sofort einzuschalten (= "flatten"), sondern erst wenn sich ein signifikanter Druckabfall eingestellt hat. Das ist genial, die Pumpe pumpt so jetzt nur noch 5-6 mal nach für 2-3 Sekunden, und dann ist Ruhe.

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In den Pausenzeiten, also wenn das Relais abgefallen ist, ist die 12V-Versorgungsspannung für die Pumpen dann auch auf die Abwasserhebeanlage für die das Duschwasser geschaltet. So ist sichergestellt, dass nie beide Pumpen zugleich laufen, sondern immer nur abwechselnd.


Waschraum mit Dusche:

In der Dusche haben wir einen Gartenschlauch mit Gardena-ähnlichem Stecksystem (Lux) verbaut, als Duschkopf die Gartenbrause mit 8 verstellbaren Wasserstrahlen und Handhebelventil. Letzteres hat den genialen Vorteil, dass man wirklich nur Wasser verbraucht, wenn man´s braucht und drauf drückt. Duschbäder kommen so auf ca. 2-3 Liter mitsamt Haarewaschen, und wir haben nicht das Gefühl, dass was fehlt.

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Die blau leuchtendem Displays sind an Durchflussmessgeräte angeschlossen. Wir messen damit die getankte Zulaufmenge an Frischwasser im Tank, die abgegebene Ausflussmenge bei Wasserentnahme, und die zugeführte Abwassermenge in den Abwassertank. Daneben befindet sich eine der Sprechstellen unserer Grundstückssprechanlage sowie Licht. Die Porzelllantoilette aus dem Schiffsausrüsterbereich (Rheinstrom) ist auf einem 84 l Edelstahl-Fäkaltank montiert, der nach unten über zwei gegenseitig verriegelnde Ablasschieber entleert werden kann.

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Im Vordergrund noch soeben zu sehen ist das Antibes-Klappwaschbecken mit integriertem Spiegelschrank. Hier haben wir das Klappgelenk, was zuvor nur durch zwei Reibepunkte realisiert war, durch ein Kunststoffrohr verstärkt und einen echten Waschbeckenablauf eingebaut. Das Bad hat einen eigenen Heizungsstrang und ist in kurzer Zeit auf rund 30°C aufheizbar, so dass man kein heißes Duschwasser verschwenden muss, um nicht zu frieren. Ein Turbolüfter aus dem Rennsportbereich vor dem Fenster sorgt dafür, dass man das Bad nach einem Duschen innerhalb von 2-3 min knochentrocken kriegt. Ist dann nur laut und verbraucht 7 A.

IMG_1168.jpg

Und dann gibt´s da noch unser Markisenvorzelt, in dem es sich hervorragend sitzen und Cola schlürfen lässt. Was will ich mehr... ;-)

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Myk
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#77 Beitrag von Myk » Sa 12 Jan 2019 21:50

Respekt, das ist ja absolut der Hammer! Ich dachte schon, in Dexter wäre viel Technik verbaut, aber das ist kein Vergleich zu Deinen Wohnkabinen. Und wenn er Eindruck der Bilder richtig ist, dann in wirklich hervorragender handwerklicher Qualität. Das scheint alles sehr durchdacht, alles macht Sinn.

Mir persönlich wäre die Atmosphäre ein wenig zu kühl, aber das ist ja eine Geschmacksfrage.
Als alter Trekkie stelle ich mir Deine Familie dann ungefähr so vor, wenn Ihr unterwegs seit. :D
Bild

Viele Grüße,
Myk

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Gode_RE
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#78 Beitrag von Gode_RE » Sa 12 Jan 2019 22:37

Ja, meine Frau sagt auch immer zu mir, ich sei ein "Spitzohr". Ich glaube, sie meint aber nicht die Vulkanier, sondern eher ein "Schlitzohr" ... *lach* Aber stimmt, wir sind auch Trekkis, und zwar ausgesprochene. Das hat unser Kabinendesign tatsächlich inspiriert. Aber eher "The Next Generation" mit Captain Picard.

Bild

(freies Bild aus Wikipedia)

Stoppie
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#79 Beitrag von Stoppie » So 13 Jan 2019 11:49

Nach ca. 2 Stunden machte sich meine Frau dann doch Sorgen um mich und schaute nach mir. Ich starrte regungslos auf meinen Monitor, auf dem die vorher gezeigten Bilder der technischen Ausstattung von Godes Raumschiff vergrößert angezeigt wurden, war nicht ansprechbar und hatte Hechelatmung bei heruntergeklapptem Unterkiefer. So schilderte mir meine Frau später die Situation, in der sie mich vorgefunden hat.

Ihre sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen wie Unterkiefer hochklappen, links und rechts eine Runterhauen und Herzdruckmassage, wirkten dann schlussendlich auch und ich weile so langsam wieder unter den Lebenden. Meine vorsichtige Frage, ob ich wohl bleibende Schäden davongetragen hätte, ließ sie unbeantwortet und tippte nur mit ihrem Zeigefinger an die Stirn.

Jetzt, wo ich aus der Schockstarre erwacht bin und wieder am normalen Leben teilhaben kann, bin ich in der Lage, ein paar Zeilen zu schreiben.

Gode_RE, ich habe ja schon viel gesehen, was technische Ausstattungen von Wohnmobilen betrifft bis hin zu Wohnmobilen, deren Kosten im siebenstelligen Eurobereich liegen und ich bin auch selbst technikaffin. Aber das hier sprengt all das, was ich bisher bezüglich Elektro-Ausstattung in Wohnmobilen gesehen habe um Längen. Die Kurzausführungen über die Funktionen der einzelnen Technikbereiche runden die Vorstellung der Innenausstattung Deines Fahrzeugs ab und zeigen, mit welcher Akribie Du an die Sache herangegangen bist. Die gezeigten Fotos dokumentieren zudem die hervorragende handwerkliche Ausführung und Umsetzung Deiner selbst gesteckten Vorgaben.

Chapeau !!!!!

Ich muss mich jetzt erst einmal sammeln, würde Dir aber gern zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Fragen stellen, die ggf. für mein eigenes "Bauvorhaben" interessant sein könnten.

Stoppie
Man(n) fährt MAN :)

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Gode_RE
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#80 Beitrag von Gode_RE » So 13 Jan 2019 13:42

Hallo Stoppie,
Stoppie hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 11:49
Ihre sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen wie Unterkiefer hochklappen, links und rechts eine Runterhauen und Herzdruckmassage, wirkten dann schlussendlich auch...
danke für Dein erheiterndes Feedback. Und teile Deiner netten Frau mit, in diesem Fall bräuchte sie mit keiner Anklage wegen "Gewalt in der Partnerschaft" rechnen *lach*

Ja, wir haben die Fahrzeuge vollgestopft mit allerlei Technik. Ein Großteil davon dient dem Interesse aller Familienmitglieder an Wetter- und Umwelterforschung, aber auch als rollende Versuchsstation für die Entwicklung von Autarkie-Technologien (Feuerwehr). Einiges von der Erkenntnissen aus dem Truck ist dann schon gleich in den Neubau der PreppCab geflossen. Und aus den früheren Wohnkabinen in die heutigen. So verbessern sich unsere Fahrzeuge ständig gegenseitig.

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Die vielen technischen Möglichkeiten an Bord sind aber auch schon seit Jahren Fulltime-Interessenspool für unsere (mittlerweile teils schon großen) Kids. Es kommt nie Langeweile auf. Mal entwickelt der eine irgendwelche Steuerungsprogrämmchen, mal bastelt der andere an was anderem rum, oder wir stellen über Amateurfunk oder CB-Funk nette Kontakte her, oder experimentieren mit Datenübertragung via Kurzwelle.

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Demenstprechend stellen wir uns auch gerne mal an den Rand eines Flugfelds (es gibt auch Flieger in unserer family) oder an einen Hafen, Marina oder Fluss mit reger Schiffahrt und kalibrieren unser Radar. Oder besichtigen Technikmuseen. Gelangweilte quängelnde Kinder hat´s daher bei uns noch nie gegeben. Alleine das wäre es mir schon wert gewesen.

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Stoppie hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 11:49
Ich muss mich jetzt erst einmal sammeln, würde Dir aber gern zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Fragen stellen, die ggf. für mein eigenes "Bauvorhaben" interessant sein könnten.
Ja klar, ich helfe gerne , wenn´s um außergewöhnliche Lösungen geht, die man so nicht kaufen kann. Das ist es ja auch, was mein Hobby (ExMo-Bau) ausmacht. So wie´s ausschaut, werde ich diesmal erstmals auch in Bodenheim dabei sein. Bist herzlich zu nem Besuch an Bord eingeladen.

LG Gode

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Myk
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#81 Beitrag von Myk » So 13 Jan 2019 14:59

Gott sei' Dank habe ich jetzt doch ein Verbesserungspotential gefunden. Eure Kleidung (Uniformen) sind uneinheitlich :wink: Da ist Luft nach oben ...

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Urs
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#82 Beitrag von Urs » So 13 Jan 2019 19:42

Gode_RE hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 13:42
So wie´s ausschaut, werde ich diesmal erstmals auch in Bodenheim dabei sein.
Kann man da schon Tickets für die (geführte) Besichtigung ziehen?
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Gode_RE
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#83 Beitrag von Gode_RE » So 13 Jan 2019 19:54

Urs hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 19:42
Gode_RE hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 13:42
So wie´s ausschaut, werde ich diesmal erstmals auch in Bodenheim dabei sein.
Kann man da schon Tickets für die (geführte) Besichtigung ziehen?
Hallo Urs - da Du der erste bist, der angefragt hat, kriegst Du das Ticket Nr. 1 *lach*


Myk hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 14:59
Gott sei' Dank habe ich jetzt doch ein Verbesserungspotential gefunden. Eure Kleidung (Uniformen) sind uneinheitlich :wink: Da ist Luft nach oben ...
Hallo Myk - Du hast ja schon einen super Vorschlag bebildert :) ... aber mir reicht "Uniform" (Bordkombi), wenn ich auf nem Flugfeld rumlaufe. Sonst bin ich doch lieber in bequemer Freizeit- oder Sportkleidung:

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2016_Radfahren.jpg
2016_Skifahren.jpg

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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#84 Beitrag von Stoppie » So 13 Jan 2019 21:21

Myk hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 14:59
Gott sei' Dank habe ich jetzt doch ein Verbesserungspotential gefunden. Eure Kleidung (Uniformen) sind uneinheitlich :wink: Da ist Luft nach oben ...
Ich fühle mich seit heute Morgen nach meinem virtuellen Rundgang durch Godes Raumschiff so klein und unbedeutend, ein Nichts im Kosmos des WoMo-Ausbaus. :?
Deshalb habe ich lange, gaaaanz lange, nach einer klitzekleinen Unsicherheit im sonst so perfekten Aufbau von Godes Expeditionsmobil gesucht - aber nichts gefunden. :evil:
Somit erweiterte ich meine Recherchen auf das Umfeld des roten ExMos - und ich wurde tatsächlich fündig.

Die Senftube auf dem Campingtisch im Vorzelt ist schief aufgewickelt !!!!! :mrgreen:

So, jetzt ist es raus und ich hoffe nun, das mein seelisches Gleichgewicht wieder ein klein wenig geradegerückt wird. Das wird aber wohl Wochen dauern. :wink:
Man(n) fährt MAN :)

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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#85 Beitrag von Stoppie » So 13 Jan 2019 21:36

Gode_RE hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 13:42
.... Ja, wir haben die Fahrzeuge vollgestopft mit allerlei Technik. Ein Großteil davon dient dem Interesse aller Familienmitglieder an Wetter- und Umwelterforschung, aber auch als rollende Versuchsstation für die Entwicklung von Autarkie-Technologien .....

Die vielen technischen Möglichkeiten an Bord sind aber auch schon seit Jahren Fulltime-Interessenspool für unsere (mittlerweile teils schon großen) Kids....

Mal entwickelt der eine irgendwelche Steuerungsprogrämmchen, mal bastelt der andere an was anderem rum, oder wir stellen über Amateurfunk oder CB-Funk nette Kontakte her, oder experimentieren mit Datenübertragung via Kurzwelle.....
Bei diesem familiären Umfeld, u.a. mit euren interessierten Kids, kann ja auch nichts anderes herauskommen als die oben gezeigten technischen Ausstattungen. :wink: :D

Toll, dass Deine gesamte Familie diesbezüglich an einem Strang zieht. Das erleichtert einiges bei diesem zeitaufwendigen Hobby. :D
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#86 Beitrag von Gode_RE » So 13 Jan 2019 21:52

Stoppie hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 21:21
Ich fühle mich seit heute Morgen nach meinem virtuellen Rundgang durch Godes Raumschiff so klein und unbedeutend, ein Nichts im Kosmos des WoMo-Ausbaus. :?
Deshalb habe ich lange, gaaaanz lange, nach einer klitzekleinen Unsicherheit im sonst so perfekten Aufbau von Godes Expeditionsmobil gesucht - aber nichts gefunden. :evil:
Somit erweiterte ich meine Recherchen auf das Umfeld des roten ExMos - und ich wurde tatsächlich fündig.

Die Senftube auf dem Campingtisch im Vorzelt ist schief aufgewickelt !!!!! :mrgreen:

So, jetzt ist es raus und ich hoffe nun, das mein seelisches Gleichgewicht wieder ein klein wenig geradegerückt wird. Das wird aber wohl Wochen dauern. :wink:
Ach du Schreck ... sowas habe ich angerichtet? Da hilft jetzt nur noch körperliche (!) Unzulänglichkeiten anzumerken, um diesen Heiligenschein an mir abzubauen: Hast Du schon das schief sitzende Halskettchen bemerkt? Und vor allem die fleckige Bräune meiner Beine... Und ich wüßte noch so einiges mehr, sieht man aber nur in der Vergrößerung :lol:

Bild

Ich hoffe, dass hebt mich ein bisschen vom Podest *lach* Aber herzlichen Dank für die Komplimente, ich hab´s verstanden!

Liebe Grüße
Gode

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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#87 Beitrag von Stoppie » So 13 Jan 2019 22:10

Gode_RE hat geschrieben:
So 13 Jan 2019 13:42
Hallo Stoppie, .....

So wie´s ausschaut, werde ich diesmal erstmals auch in Bodenheim dabei sein. Bist herzlich zu nem Besuch an Bord eingeladen.....
Hallo Gode_RE

Vielen Dank für Deine Einladung. :D
Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, ebenfalls das erste Mal nach Bodenheim zu kommen.
Ich habe nur nicht wirklich viel vorzuweisen, was den Innenausbau meines WoMos betrifft. Bisher ist die auf meinem MAN-Fahrgestell aufgesetzte Leerkabine tatsächlich auch noch (fast) leer - entsprechend dem Namen dieses Forums. :D
Vermutlich bin ich deshalb auch einer der wenigen Mitglieder in diesem Forum, welche sich nicht illegal hier bewegen, weil alle anderen ja keine Leerkabine mehr haben. :wink:

Ich muss mal sehen, ob ich bis zum genannten Termin im Mai wenigstens den Fußboden in die Kabine bekomme. In diesem Fall kann ich dann auf einer ausgelegten Matratze darin schlafen. Ich möchte mich aber noch nicht festlegen weil ich nicht weiß, ob ich das bis zum Bodenheim-Termin auch schaffe. Ich werde beruflich derzeit sehr stark in Anspruch genommen.

Irgendwann wird sich aber sicherlich mal die Gelegenheit bieten, Dein Fahzeug in Natura zu besichtigen. Ich bin das mehr als interessiert. Ich fahre mehrmals im Monat vom Münsterland ins Ruhrgebiet und komme dann auch jedes Mal an RE vorbei. (ab da beginnt dann immer der Stau bis BO :wink: )

LG, Stoppie
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#88 Beitrag von Gode_RE » So 13 Jan 2019 22:32

Hallo Stoppie,

ja, komme doch mal auf nen Kaffee vorbei. Würde mich sehr freuen. Bist herzlich eingeladen! Hast ne PN...

LG Gode

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willy
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#89 Beitrag von willy » Mo 14 Jan 2019 14:52

Hoi

Würde auch gerne in Bodenheim ein paar von den üblichen „gescheiten“ fragen zur Elektronik stellen. :lol:
Zuletzt geändert von willy am Mo 14 Jan 2019 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grüsse Willy
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Re: Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

#90 Beitrag von Gode_RE » Mo 14 Jan 2019 14:54

willy hat geschrieben:
Mo 14 Jan 2019 14:52
Hoi

Würde auch gerne in Bodenheim in paar von den üblichen „gescheiten“ fragen zur Elektronik stellen. :lol:
Ja klar, gerne. Einfach vorbei kommen und nen Bier mitbringen ... *lach*

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