Ihr seid es selber schuld...

Hier geht es um Fragen speziell zu Paketkoffern!
D.h. zu Postkoffer von Kögel, RKB, Saxas, FAWI, Fahrzeugwerk Wilsdruff aber auch allen anderen Paketkoffern wie beispielsweise die von UPS...
Message
Autor
Benutzeravatar
flugbaer
Experte
Beiträge: 140
Registriert: So 22 Feb 2015 20:07

Re: Ihr seid es selber schuld...

#16 Beitrag von flugbaer » Di 24 Feb 2015 20:41

soundbypabi hat geschrieben:Hallo

Habt ihr eventuell über ein Hubbett oberhalb der Sitzgrubbe nachgedacht?
Hallo Konrad,

mir geistert so eine Idee von einem Bettrahmen durch den Kopf, den man einfach unter das Dach ziehen kann und unter dem es eine Option zum Sitzen und einen Tisch gibt.
Wie das letztendlich zu realisieren wäre, habe ich noch nicht zu Ende gedacht. Zumal ich das Gewicht meiner Matratze kenne... das mal zwei wird eine Herausforderung zum mal eben hoch ziehen.

Wir wollen am Wochenende nach Essen auf die "Reise und Camping"... Ideen sammeln 8)

Mir gefällt die Option mit dem RKB-Koffer deutlich besser. Mit einer Innenbreite von etwa 2,1 m würden wir ein Querbett realisieren können. Und damit wären dann auch viele Probleme gelöst.
Aber ich habe heute das komplette (naja, fast) Internet umgedreht und nicht einen interessanten RKB-Koffer gefunden... :cry:

Hat jemand eine Idee, ob die RKB-Koffer auch bei irgendwelchen Unternehmen zum Einsatz kamen/kommen? Bei der Post ja dann wahrscheinlich eher nicht, oder? Da finde ich immer nur den Kögel-Koffer. Für den RKB-Koffer würden wir im Zweifel vielleicht sogar auf ein anderes Fahrgestell wechseln...

Auf bald,
Martin

soundbypabi
Experte
Beiträge: 105
Registriert: Mi 21 Mai 2014 09:51

Re: Ihr seid es selber schuld...

#17 Beitrag von soundbypabi » Di 24 Feb 2015 21:25

Hallo

Die andere Idee wäre ein Kastenbett um 90 Grad oberhalb der Sitzgruppe gedreht, dieses braucht eingeklappt wenig Platz. Also eigentlich ein Wandbett.

LG
Konrad

ThomasFF
womobox-Guru
Beiträge: 4516
Registriert: Di 30 Dez 2003 16:15
Wohnort: Schüttorf

Um nochmal auf den alten DB .....

#18 Beitrag von ThomasFF » Mi 25 Feb 2015 01:00

....zurückzukommen..... wie wärs mit einem T 2 Düsseldorfer? Die Autos erreichen mittlerweile die 30 Jahre und bekämen eine H - Zulassung. Wenn du also eine alte Pritsche für ein paar Ocken kaufst und die mit sagen wir mal 5 bis 7000 richtig dauerhaft fit machst....Ersatzteile gibt es noch problemlos.....

Wenn Du nen 5/6/714er findest, bist Du auch beweglich genug....aber das ist bestimmt einiges an Arbeit. Ist aber die 7,5 t Klasse...ich weiß nicht, welchen Führerschein Du hast.

Abgesehen von der Arbeit....wenn Du den mit Pritsche und H - Zulassung hast, stört Dich keine Umwelktplakette mehr. Und die Kabine setzt Du als Ladung auf die Pritsche. Wenn Du ne lange ergatterst, brauchst Du keinen Alkoven.......da kannste "ebenerdig" bauen.....

Nur mal als Alternative, um drüber kurz nachzudenken......

Was Deine Kaufaktivitäten angeht, besorg Dir doch mal im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder auf nem Autohof oder ner Raststätte die Anzeigenzeitung truck-mobiles. Neben den aktuellen Angeboten kommst Du zu den großen LKW-Gebrauchtwagenhändlern in Deiner Region, die alle dort inserieren, und kannst die abklappern......
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5741
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Ihr seid es selber schuld...

#19 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 25 Feb 2015 09:51

Hallo Martin,

unser Stefan (sasusist) hat so ein Hubbett über der Sitzecke sehr genial umgesetzt - so gut, daß er das in seinem neuen Fahrzeug wiederholt (hat). Irgendwo im Forum gibt es dazu einen Bericht, ich habe nur derzeit nicht zu suchen, wo - also bitte selbst suchen... ;-)

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

soundbypabi
Experte
Beiträge: 105
Registriert: Mi 21 Mai 2014 09:51

Re: Ihr seid es selber schuld...

#20 Beitrag von soundbypabi » Mi 25 Feb 2015 14:34


Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5741
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Ihr seid es selber schuld...

#21 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 25 Feb 2015 16:19

... danke, Konrad!

Ich könnte mir vorstellen, daß der Link Martin weiter hilft ;-)

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

kögelant
Experte
Beiträge: 51
Registriert: Mo 18 Apr 2011 22:56

Re: Ihr seid es selber schuld...

#22 Beitrag von kögelant » Fr 27 Feb 2015 11:49

Moin,

ein Foto habe ich gerade nicht von unserem Etagenbett. Stell es dir vor wie in einem
Kinderzimmer. Einer schläft oben der andere unten. Mit Kreativität und Fantasie wird das
aber auch vollumfänglich den Ansprüchen der Erwachsenen gerecht. Unter dem unteren Bett ist dann
noch viel Platz für zu verstauende Dinge. Dafür haben wir die untere Liegefläche klappbar gemacht,
aber auch Türen an der Vorderseite verbaut, um leicht an die Sachen ranzukommen.

Beste Grüße

Michi

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5741
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Ihr seid es selber schuld...

#23 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 27 Feb 2015 12:40

... ach so, so eine Doppelstockbettenlösung habe ich in meiner Hubdachkabine. Beide Betten sind hoch klappbar, so daß viel Bewegungs- oder auch Transportraum entsteht. Nachteil: mit hochgeklappten Betten sind zwei Fenster abgedeckt, aber das läßt sich ja bei einer größeren Kabine leicht auffangen. Es wäre sogar möglich, das untere Bett in eine Sitzgruppe umzubauen.

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

Benutzeravatar
Balu
womobox-Guru
Beiträge: 3411
Registriert: Do 27 Jul 2006 17:39
Wohnort: Unterfranken

Re: Ihr seid es selber schuld...

#24 Beitrag von Balu » Fr 27 Feb 2015 14:12

Temporäres Doppeistockbett...
...habe ich mal so gesehen:
Das untere Bett war als Sitzbank ausgebildet. Die dazugehörige Lehne war an ihrem oberen Ende mit Scharnieren angeschlagen. So konnte man die Lehne bei Bedarf hochklappen und mit Stangen fixieren (Wie genau habe ich leider nicht gemerkt - ich hab's nie gebraucht) und die zweite Bettfläche war aufgebaut.

Gruß
Herby
Probier's mal mit Gemütlichkeit

Benutzeravatar
flugbaer
Experte
Beiträge: 140
Registriert: So 22 Feb 2015 20:07

Re: Ihr seid es selber schuld...

#25 Beitrag von flugbaer » So 01 Mär 2015 19:20

Hallo zusammen,

übereinander schlafen ist für uns keine Option. Diese Hubbettgeschichte finden wir schon eher im Rahmen des Möglichen. Da könnte man schon kreativ werden. ABER...

Wir waren gestern auf der Reise + Camping in Essen und haben uns mal diverse Kastenwagen angesehen. Grundsätzlich tun die sich alle nicht viel, sind eigentlich alle (mit kleinen Abweichungen) vergleichbar. Bei der Firma Pössl sind wir dann eine (für uns) geniale Idee gestoßen:
Nennt sich Pössl P 2 relax. Ist 6m lang, wir können beide drin stehen und hat ein längsbett... kostet in der ausgestellten Version knappe 45.000 EUR :shock:

Ich weiß nicht, ob ich den Link einfügen darf, wenn nicht, bitte ich um kurze Rückmledung, dann entferne ich Ihn wieder
https://www.youtube.com/watch?v=Xip3mXJw1Zg

Aber die Idee hat uns angefixt...

Der Grundgedanke ist wohl, dass die Sitzgruppe ansich entfällt und durch 2 Pilotensitze und einen Klappptisch erstetzt wird. Küchenblock und Naßzelle sind leicht schräg ausgeführt und schaffen so Platz für den Klapptisch.
Grundsätzlich denke ich, dass wir ein ähnliches Konzept im Selbstbau umsetzen könnten.
Problem ist nur, dass der Paketkoffer eine Trennwand hat... evtl müssten wir für diese Lösung auf einen "normalen" Kastenwagen umschwenken... oder aber im Lotto gewinnen :lol:
Ist das alles aufregend..

Auf bald
Martin

Benutzeravatar
holger4x4
womobox-Guru
Beiträge: 4311
Registriert: So 09 Sep 2007 19:52
Wohnort: Bergisches Land

Re: Ihr seid es selber schuld...

#26 Beitrag von holger4x4 » So 01 Mär 2015 19:32

Ich hab auf dem Caravan Salon in dem gleichen Auto gesessen.
Die Idee hat was, aber....
Ich fand das furchtbar eng da vorne. Der auf dem Fahrersitz klebt da hinter dem Schrank, er kann nur raus wenn der andere aufsteht, oder muss außen rum laufen.
Gemütlich sitzen ist anders. Dazu kommt noch, dass man in der kältesten Ecke des Fahrzeugs sitzt mit der großen Frontscheibe im Nacken.

Außerdem hab ich danach entschieden, dass Kastenwagenausbauten nicht mehr in Frage kommen, die sind einfach zu eng weil max 1,80m Breite zur Verfügung steht. Das sind 20-30cm weniger als in einer Kabine und das merkt man deutlich!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5741
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Ihr seid es selber schuld...

#27 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 02 Mär 2015 12:18

Hi Martin,

Das Bett in dem Pössl ist bestimmt nett. ABER: man braucht ein Bett (fast) nur nachts - tagsüber ist so ein Festbett eigentlich immer im Weg, es nimmt Bewegungsraum. Gerade in einem doch recht überschubaren Fahrzeug. Das ist so ähnlich, wie die Frage um eine separate Dusche: schön, zu haben, aber 'zum Leben' im Weg...

Außerdem hat die Einbeziehung des Fahrerhauses (gegenüber dem Vorteil des Raumgewinns) einen erheblichen Nachteil: die großen, einfachverglasten Front- und Seitenscheiben sorgen dafür, daß es im Sommer fürchterlich heiß und im Winter genauso unangenehm kalt werden kann. Letzteres kann schon in der Übergangszeit unangenehm werden, wenn die Heizung zwar die Luft erhitzt, die Kälte aber durch die Fenster und das Metall des Fahrerhauses herein 'drückt'. Das ist ja fast wie am Lagerfeuer: vorne heiß, hinten kalt...

Ich will nichts vermiesen, nur versuchen, ein bißchen auch die Probleme manch einer Lösung aufzuzeigen...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

Benutzeravatar
flugbaer
Experte
Beiträge: 140
Registriert: So 22 Feb 2015 20:07

Re: Ihr seid es selber schuld...

#28 Beitrag von flugbaer » Mo 02 Mär 2015 14:59

Hallo Wolfgang, hallo Holger,
Ich lasse mir nix vermiesen :)
Ich schreibe ja genau aus diesem Grund hier im Forum. Weil es hier hunderte Leute hat, die in jedem Fall mehr Erfahrung mit Wohnmobilen haben als ich/wir.
Wir sind ja derzeit noch in der Findungsphase... Der ursprüngliche Gedanke war ja tatsächlich der Postkoffer, um den meine Gedanken auch immer wieder kreisen.
Wir klopfen für uns nur die Optionen ab. An die einfache Verglasung der Fahrerkabine hätte ich zum Beispiel jetzt kaum einen Gedanken verschwendet. Ich glaube zwar, dass wir das Bett häufiger nutzen als die Sitzgruppe :mrgreen: , dennoch ist das ein wichtiger Hinweis für uns.
Am Ende werden wir alle fürs und wieders abwägen und uns dann für einen weg entschieden. Sicher ist eigentlich nur, daß wir selbst ausbauen wollen und werden...

Grüße
Martin

ThomasFF
womobox-Guru
Beiträge: 4516
Registriert: Di 30 Dez 2003 16:15
Wohnort: Schüttorf

Lastenheft.....

#29 Beitrag von ThomasFF » Mo 02 Mär 2015 16:43

Hallo Martin,
im Moment stochert Ihr in einem Haufen Ideen rum, ohne schon einen festen oder halbfesten Plan zu haben, also reines brainstorming, um "reinzukommen".
Da wäre was Systematik angesagt, um z.B. Dinge, die Ihr nicht realisieren könnt (oder wollt) von vornerein auzuschließen. Dazu gehört im Moment schon der fabrikneue Pössl, ein Kastenwagen mit Einbeziehung des nicht isolierten Fahrerhauses in den Wohnbereich generell oder ein Fertigmobil entweder als Integrierter (z.B. Hymer) oder ein Alkoven, wobei es dabei natürlich auch günstige Junge gäbe aus Vermietungsrücklauf oder Leasing.

Wohin man will, dazu macht man am besten ein Lastenheft, in das als erster Punkt natürlich das Budget hinkommt. (Nur mal als Merkpunkt: Wenn Ihr bei Euren Recherchen auf ein Fertigmobil stoßt, von Ihr Euch sagt: "Boh eyh, dat isset!!!!", dann kann das Budget dahingehend erweitert werden, dass Ihr für das ...ggf junge gebrauchte....Mobil eine günstige Finanzierung findet, bei der die monatliche Belastung, auch wenn sie über 4 bis 6 Jahre läuft, Euch nicht wirklich weh tut....Keine konkrete Empfehlung jetzt, aber vielleicht was für den Hinterkopf)

Dann kommen so grundlegende Dinge wie das zul. Gesamtgewicht, das, wie sich aus den bisherigen Postings für mich nebenher ergab, wohl bei 3,5 t liegen soll. Also wird alles, was schwerer ist, komplett ausgeblendet bzw. bei einem 3,8 Tonner unter dem Aspekt der möglichen Ablastung bzw. Gewichtsersparnis betrachtet. Wenn Du nicht den alten Dreierführerschein (oder eine moderne Entsprechung) hast, der Dir auch schwerere Autos erlaubt, wäre das z.B. ein Killerkriterium, z.B. für meinen Vorschlag zu einem "Düsseldorfer" mit H-Kennzeichen (siehe auch im folgenden Absatz zu Restaurierung).

Bei der Basis ist jetzt die Frage, was Du ausgeben willst. Der Ansatz kann sein, ein relativ altes Hündchen zu kaufen, in das Du ev. investieren musst, oder ob Du auf ein neues und rel. gut erhaltenes Auto gehen willst. Ich persönlich würde nie viel Arbeit und Geld in einem Ausbau versenken wollen, der im Prinzip besserer Schrott ist und bei dem ernste und größere Probleme auf den Fahrten drohen. Dabei kommt es drauf an, was Du vom Schrauben an solchen Autos verstehst. Bis Du ein begnadeter Oldtimerbastler, kannst Du es anders sehen und angehen, als wenn Du hoffnungslose zwei linke Hände hast und auf die Werkstatt angewiesen bist. Die Restaurierung einer maroden Basis verschlingt ggf Unsummen....hihi....und Du verlierst Zeit, ehe Du auf die Straße kommst..... Eine Nebenfrage ist natürlich, ob Du in einer (geheizten) Halle arbeiten kannsz´t oder ob Du vorm Haus auf der Straße werkeln musst, dito, was Du an Werkzeug schon hast. Wenn Du da viel kaufen musst, dann kauf keinen Billigkrempel sondern was gutes ...das erleichtert die Arbeit ungemein...aber denk dran...Sachen, die man nur einmal oder zweimal braucht, kann man auch leihen. Und rechteckige Zuschnitte mach nicht selbst mit der Stichsäge, sondern lass sie Dir alle auf dem Sägegatter im Holzhandel erledigen....schneller und genauer....

In diesem Stil gehst Du alle Probleme an, vor allem auch den gewünschten Grundriss, wobei z.B. Dein Wunsch nach Festbett ohne dauernden Umbau eine Position im Lastenheft wird.

Du wirst im Lauf der Beschäftigung damit sehen, dass Du in vielen Dingen mehr oder weniger auf Kompromisse kommst, weil z. B der typische Rentnergrundriss mit zwei Festbetten im Heck und einer Sitzgruppe im Bug, dazwischen Küche, Nasszelle, Schrank und Tür, auf der bei der Gewichtsgrenze möglichen Länge und Breite nicht unterzubringen ist. Die Idee mit dem Hubbett im Thread ist ein solcher Kompromiss.

Wenn Du Dich immer mehr einer Art Endzustand in der Grobplanung näherst, wird Dir klar werden.,in welchem Bereich Du die Basis suchen musst. Es kann durchaus sein, dass Du Sprinter oder VW-T 5 wegen Preis nicht realisieren kannst und Du wirst dann beim Ducato oder dem Transit landen, die günstiger oder bei gleichem Preis jünger und in besserem Zustand zu bekommen sind.

Das alles ist offen und man kann gespannt sein, was dabei rauskommt......

Und die Vorgehensweise wird sein: "Think big first" und dann streich das zusammen, weil die Umstände die große Lösung nicht erlauben..... die normative Kraft des Faktischen, die man nicht wirklich umgehen kann ....besonders nicht bei einem "normalen" Einkommen als "Lohnsklave".
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

Benutzeravatar
flugbaer
Experte
Beiträge: 140
Registriert: So 22 Feb 2015 20:07

Re: Ihr seid es selber schuld...

#30 Beitrag von flugbaer » Mo 02 Mär 2015 19:33

Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Mühen, ich versuche mich mal durch Deinen Beitrag durchzuarbeiten...
im Moment stochert Ihr in einem Haufen Ideen rum, ohne schon einen festen oder halbfesten Plan zu haben, also reines brainstorming, um "reinzukommen".
Da wäre was Systematik angesagt, um z.B. Dinge, die Ihr nicht realisieren könnt (oder wollt) von vornerein auzuschließen. Dazu gehört im Moment schon der fabrikneue Pössl, ein Kastenwagen mit Einbeziehung des nicht isolierten Fahrerhauses in den Wohnbereich generell oder ein Fertigmobil entweder als Integrierter (z.B. Hymer) oder ein Alkoven, wobei es dabei natürlich auch günstige Junge gäbe aus Vermietungsrücklauf oder Leasing.
Genau so ist es. Wir wissen, dass wir ein Wohnmobil wollen. Wir wissen auch, dass wir keine 45 kEUR dafür ausgeben möchten. Die Situation mit dem Fahrerhaus ist für uns erstmal neu, da haben wir noch keine wirkliche Meinung zu. Wir wollen keinen Alkoven und keinen Vollintegrierten. Ein Teilintegrierter wäre im Bereich des möglichen, ist ja am Ende kein großer Unterschied zum Paketkoffer. Da wir beide recht groß (und ich zusätzlich recht schwer) sind, kommt ein fertiges Wohnmobil eigentlich nicht wirklich in Frage. Der "P2 relax" hat für mich ein paar Ideen, die gut zu uns passen könnten, wenn man hier und da noch ein paar kleine Anpassungen vornähme. Günstige (junge) gebrauchte Wohnmobile hab ich bisher keine gesehen. Wenn ich für ein 6-7 Jahre altes Modell mit ca.70.000 bis 100.000 km und in halbwegs gepflegten Zustand noch 25.000 EUR bezahlen soll, finde ich das nicht wirklich günstig.
Wohin man will, dazu macht man am besten ein Lastenheft, in das als erster Punkt natürlich das Budget hinkommt. (Nur mal als Merkpunkt: Wenn Ihr bei Euren Recherchen auf ein Fertigmobil stoßt, von Ihr Euch sagt: "Boh eyh, dat isset!!!!", dann kann das Budget dahingehend erweitert werden, dass Ihr für das ...ggf junge gebrauchte....Mobil eine günstige Finanzierung findet, bei der die monatliche Belastung, auch wenn sie über 4 bis 6 Jahre läuft, Euch nicht wirklich weh tut....Keine konkrete Empfehlung jetzt, aber vielleicht was für den Hinterkopf)
Wie schon beschrieben, hatten wir diesen Effekt im P2 relax.
Was wir aber auch wissen, ist das wir keinen Kredit aufnehmen wollen. Unser Budget sind bis zum ersten Urlaub nächstes Jahr max. 15 kEur
Dann kommen so grundlegende Dinge wie das zul. Gesamtgewicht, das, wie sich aus den bisherigen Postings für mich nebenher ergab, wohl bei 3,5 t liegen soll. Also wird alles, was schwerer ist, komplett ausgeblendet bzw. bei einem 3,8 Tonner unter dem Aspekt der möglichen Ablastung bzw. Gewichtsersparnis betrachtet. Wenn Du nicht den alten Dreierführerschein (oder eine moderne Entsprechung) hast, der Dir auch schwerere Autos erlaubt, wäre das z.B. ein Killerkriterium, z.B. für meinen Vorschlag zu einem "Düsseldorfer" mit H-Kennzeichen (siehe auch im folgenden Absatz zu Restaurierung).
Richtig, wir wollen unter 3,5 t bleiben, auch wenn wir beide bis 7,5 t fahren dürften.
Bei der Basis ist jetzt die Frage, was Du ausgeben willst. Der Ansatz kann sein, ein relativ altes Hündchen zu kaufen, in das Du ev. investieren musst, oder ob Du auf ein neues und rel. gut erhaltenes Auto gehen willst. Ich persönlich würde nie viel Arbeit und Geld in einem Ausbau versenken wollen, der im Prinzip besserer Schrott ist und bei dem ernste und größere Probleme auf den Fahrten drohen. Dabei kommt es drauf an, was Du vom Schrauben an solchen Autos verstehst. Bis Du ein begnadeter Oldtimerbastler, kannst Du es anders sehen und angehen, als wenn Du hoffnungslose zwei linke Hände hast und auf die Werkstatt angewiesen bist. Die Restaurierung einer maroden Basis verschlingt ggf Unsummen....hihi....und Du verlierst Zeit, ehe Du auf die Straße kommst..... Eine Nebenfrage ist natürlich, ob Du in einer (geheizten) Halle arbeiten kannsz´t oder ob Du vorm Haus auf der Straße werkeln musst, dito, was Du an Werkzeug schon hast. Wenn Du da viel kaufen musst, dann kauf keinen Billigkrempel sondern was gutes ...das erleichtert die Arbeit ungemein...aber denk dran...Sachen, die man nur einmal oder zweimal braucht, kann man auch leihen. Und rechteckige Zuschnitte mach nicht selbst mit der Stichsäge, sondern lass sie Dir alle auf dem Sägegatter im Holzhandel erledigen....schneller und genauer....
Genau an der Stelle stehen wir gerade, weil sich auf Basis dieser Entscheidung der restliche Weg ergeben wird.
Am Paketkoffer schreckt mich grundsätzlich das harte Vorleben des Fahrzeugs. Als alter R4 Fahrer und gelernter Werkzeugmechaniker bekomme ich schon recht viel alleine gestemmt, für größerer Aktionen habe ich einen KFZ-Mechaniker im Freundeskreis, der sich auch mit größeren Fahrzeugen auskennt. Der Werkzeugkeller ist sowohl für Auto als auch für Holzarbeiten ganz ordentlich bestückt. Als ehemaliger Werkzeugmechaniker verbietet sich billiges Werkzeug von selbst (nicht aber preiswertes), zum Schrauben habe ich nur eine normale Garage (die wohl für ein Wohnmobil zu klein sein wird), für größere Aktionen gibts hier Mietwerkstätten.
Wenn der Innenausbau los geht, wollten wir uns eine Halle oder einen Scheunenplatz im näheren Umfeld suchen, auf dem wir den Ausbau machen dürfen. Alternativ dazu hätten wir einen Stellplatz vor dem Haus, der zumindest vorübergehend geeignet wäre.
Aber eigentlich hatte ich nicht vor, erst jahrelang das Fahrzeug zu restaurieren und mich dann an den Innenausbau zu machen. Und damit komme ich dann zu den Kastenwagen. Ich denke dass bei vergleichbaren Preisen die Auswahl an brauchbaren Kastenwagen größer ist als die an brauchbaren Paketkoffern. Zudem fehlen den Paketkoffern meist die grüne Feinstaubplakette.
Weiter schrecken mich die Berichte von undichten Koffern etwas ab. Auch dieses Problem wäre beim Kastenwagen vermutlich eher nicht gegeben.
Dafür hat ein Paketkoffer den gewissen Charm... und offensichtlich irre nette Fahrer :D

Grüße
Martin

Antworten