eigenbau motorradträger

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jan der böse
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eigenbau motorradträger

#1 Beitrag von jan der böse » So 01 Mär 2020 21:03

moinsen.
ich hatte mich lange und ausgiebig mit einem vertikalen motorradträger beschäftigt.
das habe ich nun verworfen, weil ich ihn nicht so oft brauche, wie ich ursprünglich dachte und ihn nicht laufend mit rumfahren möchte.
zudem ist es schwierig meinen koffer derart zu verstärken, daß er die last aufnehmen könnte.
auf dem träger steht dann ein moped mit ua. 270kg.
ich habe nun folgende idee und hätte gerne tips dazu.
ich habe eine 613 düdo-pritsche mit einem bauwagen als ladung darauf.
hier der wagen:
Bild
hier mal zwei fotos von meiner idee.

Bild
Bild

ich würde gerne 2 träger links und rechts in 4 hülsen am hauptrahmen stecken und den träger zusätzlich mit einer
ringöse in die rockinger stecken. damit soll das ganze dann gesichert werden.
nun habe ich das problem, daß ich keine vorstellung habe, wie mächtig die längsprofile vpm träger sein sollten.
viele käufliche und eigenbauträger haben 50x50mm für eine last bis 200kg.
das dürfte für meine zwecke nicht reichen.
ich denke daß vieleicht auch ein hochkantprofil gehen würde, weil der träger ja in der mitte von der rockinger gehalten wird.
der kann also nicht hin und her wackeln. zudem kann man ja dreiecksverbindungen schaffen.
das moped würde ich mit einem kran, der an der ecke vom koffer auf einer angeschweißten platte angebracht ist, auf den träger heben. den habe ich bereits umgeschweißt, daß er weniger platz braucht beim drehen.
https://www.amazon.de/Werkstattkran-Fah ... 34&sr=8-13
den kran kann ich auch nutzen um den ganzen träger anzuheben zum rein und rausfädeln. der wird ja auch einiges wiegen.
mit einer schine rauffahren geht nicht, weil das moped eine fußkupplung hat.
hätte da jemand eine idee und erfahrungen?
netten gruß und danke im voraus,
jan

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mrmomba
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Re: eigenbau motorradträger

#2 Beitrag von mrmomba » So 01 Mär 2020 21:26

Ich messe morgen mal die Dimensionen (Materialstärke) von meiner amerikanischen Anhängerkupplung - ist meine ich eine Trailer Hitch CLASS 2. Da wird auch ein 4-Kantrohr in die Aufnahme geschoben.Ich habe auf meiner Kupplung 140KG Stützlast.

Das sieht im Grunde so aus: https://assets.rigidhitch.com/product_i ... /36772.jpg
- Dimension sind 1,1/4" x 1,1/4" ( also 3,175cm)
Class 2 ist aber Offiziell auch bis 155KG

=== Oder habe ich sogar ne Class 3? Ich muss echt mal schauen - wo ich die Abmessung da oben sehe... ... die CLASS 3 hat 2" x 2" also 5,08 CM Einschub.
Ja die CLASS 3 ist eine ganz ganz andere Dimension
Bei denen geht es ab 155KG Stützlast los und endet bei 270KG. Das sind die Spezifikationen für die CLASS 3 mit nur einmal 5,08 x 5,08 CM starken Metall. Wandstärke kenne ich jetzt leider nicht.

CLASS 4 hat die selben Abmessungen, Stützlastspezifikationen ändern sich nicht, nur die Zugkapazität. Das wird erst ab CLASS 5 anders, zumindest ab Xtra-Duty und Commercial-Duty
Bei CLASS 5 XD / CD sind es 6,35 x 6,35 und per Definitionen sind es dann zwischen 400KG und 540KG.

Jetzt hast du ein Gefühl für die Dimensionen der 4 Kantrohre. Die Materialstärken usw. kenne ich leider nicht. Von meiner Class 2 kann ich die noch messen...
Vielleicht kann Hartwig oder Urs bei seiner CLASS 3 messen. Wobei bei Urs nachgearbeitet wurde, das klappt da wohl nicht.

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Urs
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Re: eigenbau motorradträger

#3 Beitrag von Urs » Mo 02 Mär 2020 00:08

Hallo zusammen,

Da ich gerade mit dem Womo unterwegs bin, bin ich eben mal raus und hab nachgemessen. Ich hab Class 5, also 2.5x2.5", laut Sticker von GM für 816kg Stützlast und 7711kg Anhängelast zugelassen. Materialstärke der Vierkantaufnahme 7mm mit etwas Verstärkungen rundherum.
Der 2.5"-Vierkant-Einschub mit Kugelkupplung hat eine Materialstärke von 8mm und ist in CH zugelassen für bis 350kg Stützlast und 3500kg Anhängelast.

Hoffe das hilft etwas.

PS: @Mrmomba: Was meinst Du damit dass es bei mir nachbearbeitet sei?

Gruss
Urs
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Re: Eigenbau Motorradträger

#4 Beitrag von LT35 » Mo 02 Mär 2020 00:27

Hallo, Jan!

Marktübliche Heckträger sind Rechteckrohre 60x40 mm, bis ca. 150 kg aus Alu-Legierung und darüber aus Stahl. Ich habe mich entschieden und rate auch Dir, dieses Außenmaß zu verwenden. Denn dann kann ein -ggf. gebrauchter- Standardträger eingesetzt werden.

Für die Bemessung maßgeblich ist nicht die Kraft, sondern das Biegemoment, das ist das Produkt von Kraft und Hebelarm.

Die Motorradmasse 270 kg und (geschätzt) 30 kg für das hintere Tragwerk ergeben 300 kg und damit 2,95 kN. Rohre 60x40x4 mm haben ein "Widerstandsmoment" von 11,50 cm², das bei 10 kN/cm² das Moment 230,0 kNcm tragen darf. Division durch die Kraft 2,95 kN ergibt als zulässigen Hebelarm 78 cm bis zur Mittelebene des Motorrades, die ausreichen. Damit können die Fahrzeug-spezifischen Aufnahmen mit der Heckwand enden.

Als Aufnahme eignet sich Rechteckrohr 70x50x4 mm mit Widerstandsmoment 17,00 cm².

Weitere Angaben erfordern ein Foto von der Seite, in der Ebene der Rückwand, und Maße der vorhandenen Träger. Hilfreich wären die Aufbaurichtlinien für das Fahrzeug.

Wichtig ist auch, ob der Heckträger mittels Einzelgutachten geprüft und eingetragen werden soll. Dazu eignet sich die Niederlassung Göttingen des TÜV Nord.

Die Mitnutzung der Rockinger-Kupplung erleichtert die Sache nicht.

Gruß
Manfred

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Re: eigenbau motorradträger

#5 Beitrag von jan der böse » Mo 02 Mär 2020 08:09

moinsen manfred.
danke für deine tips.
das hat schon mal sehr geholfen. wenn ich eine genaue zeichnung mit maßen und bildern machen würde, könntest du das rechnen? natürlich ohne gewähr :wink:
was meinst du mit "Die Mitnutzung der Rockinger-Kupplung erleichtert die Sache nicht." ?
meinst du das von der statik her, oder daß man das nicht dürfte?
ich will die kupplung eigentlich nur als verriegelung nutzen.

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mrmomba
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Re: eigenbau motorradträger

#6 Beitrag von mrmomba » Mo 02 Mär 2020 10:00

@Urs, ich hatte im Hinterkopf dass bei dir Blech aufgeschweißt wurde, damit der Kugelkopf nicht so wabbelt.

Eine Class5 CD ist aber echt schon eine Nummer :-)
Hätte ich auch gerne :-)

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Re: Eigenbau Motorradträger

#7 Beitrag von LT35 » Mo 02 Mär 2020 11:36

jan der böse hat geschrieben:
Mo 02 Mär 2020 08:09
was meinst du mit "Die Mitnutzung der Rockinger-Kupplung erleichtert die Sache nicht." ?
wenn ... genaue zeichnung mit maßen und bildern ... könntest du das rechnen?
Hallo, Jan!

Weitgehende Übernahme der marktüblichen Lösung hat viele Vorteile, z.B. Kauf gebrauchter Teile oder Statischer Nachweis durch Vergleich mit Serienprodukt.
Die Rockinger-Kupplung ist nicht maktüblich. Ihre Mitnutzung stört nur. Auf die Zulässigkeit kommt es daher nicht an.

Am besten schaust Du zuerst Kataloge, z.B. von Sawiko und Linnepe, und dann alle ebay-kleinanzeigen für "Motorradträger" an.
Dann siehst Du das Prinzip, nämlich Fahrzeug-spezifische Aufnahme und Fahrzeug-unabhängige Träger, und die von mir genannten Standard-Maße.

Ein gebrauchter Träger für 200 kg Nutzlast kann reichen, wenn der Hebelarm Deines Motorrads 1 Viertel kürzer ist als für z.B. 2 Roller angenommen.

z.B. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 226-223-40
zeigt den 70 mm hohen Rechteckrohr-Abschnitt (1 je Seite, nicht wie von Dir skizziert 2) und die Fiedler-spezifischen Haken.
Sawiko, Linnepe und andere Anbieter verwenden je Seite 1 gebogenen Stift, Durchmesser 10 (oder 12), und 1 Splint. Das kostet fertig ca. 30 € und reicht.
Vielleicht hat 1 Anbieter ja eine bereits geprüfte Aufnahme für Dein Fahrzeug?

Eine statische Berechnung dauert vielleicht 2 Stunden für den Eigenbedarf und 4 Stunden für eine Einzelabnahme.
Die Einzelabnahme erfordert zudem einen qualifizierten Schweißer. Hast Du den? und wo befindet sich Dein Fahrzeug meist?

Gruß
Manfred

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Heckträger - Eigenbau ähnlich "Branchenstandard"

#8 Beitrag von LT35 » Mo 02 Mär 2020 11:58

Nachtrag

Die Anlehnung an den "Branchenstandard" hat die bereits genannten Vorteile, aber den Nachteil, diese Informationen beschaffen zu müssen.
Ich hatte das erfolglos versucht und habe dann spontan einen (nicht: neuen Nissan NT400) gebrauchten Heckträger gekauft, um ihn "zu untersuchen".
Danach habe ich die Bilder und Texte der Kataloge und Kleinanzeigen verstanden.

Dieser komplette Träger umfasst Teile, die ich nicht benötige, z.B. Aufnahmen und Leuchtenträger. Beide sind in Uslar und könnten gut passen.

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Re: eigenbau motorradträger

#9 Beitrag von jan der böse » Mo 02 Mär 2020 13:34

der wagen steht in hannover.
ich fahre allerdings damit ende april und danach öffter mal nach hamm für ein wochenende.
alles was mit kugelkopf zu tun hat macht bei meinem keinen sinn, weil ich die kupplung nicht brauche, da ich nie mit einem hänger fahren werde. ein gespann wäre mir zu lang. daher meine idee, einfach die rockinger als sicherung, bzw verschluss zu nutzen, statt mit bolzen und splint. weil sie nun mal da und so schön stabil ist. sie als auflager zu nutzen, macht keinen sinn, das hab ich begriffen,.
das mit den 4 hülsen hab ich eigentlich nur deswegen überlegt, daß die vieleicht besser die kräfte auf nehmen als eine pro seite.
und ich dadurch den träger nach hinten länger machen kann als der brangenstandart.
der koffer steht doch noch einiges über das ende vom rahmen hinaus. es ist ja eine pritsche. die kragt mmn etwas mehr aus, als ein kastenwagen. ich werd nachher noch ein paar fotos einstellen.
zudem wird da ein recht breites moped draufstehen. (1947er indian chief) mit sturzbügeln, breitem lenker und eingeschlagenem vorderrad, damit sie nicht über die 230cm kofferbreite hinausragt. 270kg sind halt eine ansage...ich will auch nicht jedesmal die lederpacktaschen mit dem werkzeug, ersatzteile, öl und beninreseven ausräumen müssen. das sind locker auch noch mal 15-20kg.
meine bmw hat ganz normale maße. bei der hab ich keine sorge, daß es vom gewicht und den maßen nicht passen wird.
ein qualifizierter schweißer ist kein problem. wenn es professionell gemacht ist hatte ich allerdinng noch nie ein problem mit einem entsprechendem nachweis. sogar umgeschweiste motorradrahmen habe ich ohne prüfzeugnis abgenommen bekommen.

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Re: eigenbau motorradträger

#10 Beitrag von LT35 » Mo 02 Mär 2020 21:45

jan der böse hat geschrieben:
Mo 02 Mär 2020 13:34
das mit den 4 hülsen ... [nur damit] ich dadurch den träger nach hinten länger machen kann als der brangenstandart.
Der Branchenstandard betrifft vor allem die Trennung Aufnahme/Träger und das Träger-Außenmaß 60x40 mm, nicht die Nutzlast und die Breite in Fahrtrichtung. Von Dir genannte 270 kg Nutzlast und ein (wie?) breiter Lenker ergeben ein Moment, das 60x40 mm weitgehend ausschöpft. Da ist nicht mehr (viel) Luft für "nach hinten länger machen".
Daher schrieb ich:
Damit können die Fahrzeug-spezifischen Aufnahmen mit der Heckwand enden. Als Aufnahme eignet sich Rechteckrohr 70x50x4 mm. Dieses Rechteckrohr, nicht das im Außenmaß begrenzte Trägerrohr, muss verstärkt werden, falls der Überhang der Kabine über den Leiterrahmen zu groß ist.

Ich warte jetzt auf Fotos und Maße, auch der Motorräder.
Ich bitte zudem um Angaben zum Thread mit dem Kran: Ist der Kran gebaut oder berechnet oder skizziert oder blanke Idee? Was sagt der dort tätige Bauingenieur zum Motorradträger?

Gruß
Manfred

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Re: eigenbau motorradträger

#11 Beitrag von jan der böse » Mo 02 Mär 2020 22:33

moin manfred.
wenn ich das richtig verstehe, sind die 60x40, das was im lkw rahmen in den hülsen steckt. aber halt bis zum heck des fahrzeugs. wenn der träger breiter als normal ist, wie zb. für ein quad oder 2 motorräder muß er von da an also vom heck bis zum ende des trägers mit 70x50 rechteckrpufilen verstärt werden.
oder meintest du, daß der ganze träger in eins durch 70x 50 sein sollte?
ich steh grad auf dem schlauch...
https://www.amazon.de/Pickup-drehbar-Se ... 21TV8XV3VM
das ist der kran. der steht nicht auf dem träger sondern ist am koffer befestigt
hier die bilder

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Re: eigenbau motorradträger

#12 Beitrag von LT35 » Di 03 Mär 2020 00:18

Hallo, Jan!

Bitte versuche, Dich -wie erbeten- schlau zu machen, u.a. mittels Hauptkatalog von www.sawiko.com.

Dieser Hauptkatalog enthält zahlreiche Infos und auch Preise.

Gruß
Manfred

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Re: eigenbau motorradträger

#13 Beitrag von jan der böse » Di 03 Mär 2020 09:25

moinsen manfred.
jetzt hab ich hoffentlich begriffen, was du mit der "aufnahme "meinst.
mein bauwagen hat übrigens auch einen stabilen rahmen. ursprünglich hatte ich die idee den träger dort anzubringen.
das würde den träger aber in eine höhe von min. 110cm hiefen. so hoch möchte ich eine last am lkw nicht haben.
ich brauche auch keinen großen böchungswinkel.
der kran wird an dem abschlussträger des bauwagens auf einer angeschweißten platte stehen. ich habe diesen kran bereits so umgeschweißt, daß er jetzt in der rotation wesentlich weniger platz braucht. der kran wird am oberen ende noch mal am aufbau kugelgelagert abgefangen. er ist also oben und unten am bauwagen befestigt.
das hat den sinn, daß ich weiterhin den bauwagen von der pritsche anheben und drunter wegfahren kann.
außerdem kann ich dann mit hilfe des krans den heckträger in den rahmen des lkw's einfädeln.
aber noch mal zu deinen aufnahmen. wieso sind die überhaupt nötig?
ich hatte gedacht, daß es möglich sein sollte die profile des heckträgers in gerader linie vom hauptrahmen des lkw's
durchzuziehen.
also 2 ausreichend dimensionierte profile links und rechts an den rahmen schrauben, eine plattform fürs motorrad am ende drauf und fertig. wozu brauchts dafür gekaufte elemente bzw aufnahmen?
was ist daran falsch gedacht? mach ich da einen gedankenfehler?
wieso sollte ich das so kompliziert machen. das geht mir nicht in den kopp;-)
daß die oft nötig sind, bei kastenwagen und gestylten wohnmobilen mit runtergezogenen stoßfängern kann ich durchaus verstehen.
aber ich hab eine normale pritsche. der platz ist vorhanden sowas einfach als ganze gerade profile durchzuziehen.
das zu muss ich die halterung vom unterfahschutz etwas ändern und ein paar andere kleinigkeiten aber das wäre ja nicht das problem...
netten gruß,
jan
weißt du was ich meine?
netten gruß,
jan

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"Stand-Alone-Heckträger" für Motorrad

#14 Beitrag von LT35 » Di 03 Mär 2020 10:54

Hallo, Jan!

Es gibt viele Gründe, Rahmen und Heckträger nicht direkt und nicht oder nur mit Werkzeug demontierbar zu verbinden, sondern mittels Aufnahme indirekt und schnell demontierbar. Für dieses indirekte System gibt es -auch gebraucht und preisgünstig- viele universell einsetzbare Lösungen, auch für Motorräder.

Du kannst das Rad neu erfinden und einen "Stand-Alone-Heckträger" berechnen, bauen, abnehmen und eintragen lassen.

Direkte Verbindung je 1 Träger mit 1 Längsprofil des Rahmens gibt z.B. deren Höhe vor - passt die Höhe? Die Träger müssen nach dem größten Moment (bei hinterster Verbindung mit Längsprofil) bemessen werden - Gewicht kein Problem? u.s.w.

Nachdem der Kran schon vorhanden ist, solltest Du ihn und Deinen "Stand-Alone-Heckträger" mit der Indian erproben:
Hechträger-Grundfläche festlegen und mit Latten nachbilden; Indian daneben aufstellen, anheben, schwenken, absenken.
Wenn das zufriedenstellend funktioniert, kannst Du diese Maße übernehmen und bei Deinem Heckträger vorgeben.

Gruß
Manfred

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Re: eigenbau motorradträger

#15 Beitrag von jan der böse » Di 03 Mär 2020 14:11

moinsen manfred.

Bild

ganz das erste mal, mach ich so was ja nicht :D
an dem haken hatte ich oft auch die indian.
ich musste jedes moped anders einhängen, und wusste wie ich es reinschwenken konnte.
da in meinem damaligen lkw einbauten waren, war das natürlich genau ausgemessen.
ich habe ein dachlattenmodell meiner indian, welches höhe, breite, aufstandsfläche und länge simuliert.
bisher habe ich meine mopeds immer im koffer transportiert.
das will ich aus verschiedenen gründen nun nicht mehr.
natürlich werde ich mir erst mal ein träger modell aus pappe und dachlatten an meinen derzeitigen lkw pappen.
dann schwenke ich die papp-indian auf den "träger"!
so gehe ich eigentlich immer vor.
mir gings ja eher um die erfahrungen eines trägerbaus und die profil-dimensionen.
mir macht das nix aus, einen kompletten träger mit dem kran aus dem fahrzeug zu schwenken und im garten abzustellen.
allzu kompliziert möchte ich das ganze eigentlich nicht machen. un d ob das ganze 3,5 oder 15min dauert ist nicht entscheidend.
ich hab mir das ja schon ausgemessen. eine schlichte "verlängerung" der hauptrahmenträger passt schon sehr gut, um da ein moped draufzu laden. ein paar kilo mehr oder weniger am träger kratzen mich auch nicht so wirklich.
netten gruß, jan

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