Reisebericht: Rumänien 2018

Gleich ob der schönste Weg durch die Alpen gesucht wird oder nur die abwechslungsreichste Strecke zwischen Castrop-Rauxel und Wesel.
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Urs
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#16 Beitrag von Urs » Mi 08 Aug 2018 23:54

Danke für den Tollen Bericht, Rumänien ist dadurch auf meiner To-Do-Liste bereits einige Plätze nach oben gewandert.

Wie hoch ist der Tunnel auf Deinem zweitletzten Bild? Scheint mir leider etwas weniger als 3.05 Höhe zu haben...

Vielen Dank und Gruss
Urs
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G36AMG
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#17 Beitrag von G36AMG » Do 09 Aug 2018 17:24

Hallo Urs,

der Tunnel war höher als 3,05m - wie hoch genau weiß ich nicht, ich bilde mir ein es stand eine Hinweisschild rum auf dem 3,20m gestanden haben.
Auf jeden Fall ist mein Anhänger ja auch etwa 3,10m hoch und der hat durch gepasst :-)


Gruß
Dirk

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Urs
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#18 Beitrag von Urs » Fr 24 Aug 2018 01:21

Hallo Dirk,

Toll, dann passt mein "kleiner" auch locker durch, Danke. Das sah optisch irgendwie tiefer aus. Auch Dein Anhänger hätte ich nicht so hoch eingeschätzt. Aber dann passt ja alles.

Vielen Dank und Gruss
Urs
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stejo
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#19 Beitrag von stejo » Fr 24 Aug 2018 09:15

Hallo Dirk, Hallo Urs,

Da werden Erinnerungen wach!
wir sind die Stecke vor ein paar Jahren auch gefahren und haben auch durchgepasst (3,05m).
Allerdings muss man schon ein bisschen aufpassen, es hängen stellenweise, vor allem am Rand, Bewehrungseisen aus der Decke.
Der weitere Verlauf des Sträßchens war durchaus fahrbar, allerdings haben wir mit unserem "normalen" Sprinter reichlich 1,5h für die 15km bis zum Zeltplatz gebraucht.
Ein Stück vor dem Zeltplatz (war recht voll und laut) gab es noch einen Freisteherplatz mit hauptsächlich 4x4ern, wir hatten uns die Waldpiste dort runter aber nicht getraut.

Aus unserer Erfahrung will ich noch sagen: genießt den südlichen Teil der Transfagarasan, als wir durch den Tunnel im Bergkamm durch waren dachten wir, wir sind in einer anderen Welt. Tourimassen und endloser Stau auf der Gegenfahrbahn.
Ich empfehle daher: Fahrt von Süden nach Norden über diesen Pass, genießt die idyllischen Rastplätze auf der Südseite und wenn ihr dann durch den Tunnel durch seid habt ihr den berühmten Blick ins Tal hinunter immer vor euch, stehen bleiben lohnt sich dort aber höchstens für ein Foto.

Grüße
Jonas
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#20 Beitrag von Rolf1 » Fr 24 Aug 2018 14:08

Ja, es ist für uns schon etwas befremdlich, wie die Rumänen Staumauern als Touristenhighlights lieben :shock: . ...nicht nur diese Staumauer, sondern auch andere. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich der Staumauern-Tourismus durch die kommunistische Propaganda entwickelt hat, vielleicht huldigen sie damit die technische Meisterleistung. Das war schon vor 25 Jahren (und vermutlich vorher) so und hat sich wohl kaum verändert. Inzwischen scheinen die Stauseen wohl wenigstens auch sonst touristisch genutzt zu werden, auf google maps sieht man einige Boote auf dem Vidraru-Stausee.
Wir die Staumauer am Vidrarusee eigentlich immer noch militärisch bewacht? Ist schon ein paar Jahre her, dass ich dort das letzte Mal war (da gab es noch keine Souvenirhütten und auch sonst wenig touristische Infrastruktur an dieser Stelle) und da war es noch so.
Der sonstige Grund für den Trubel an der Mauer könnte zusätzlich noch der interessante Wanderweg durch das Valua lui Stan sein, der in der Nähe startet. War selbst nicht dort, habe aber Fotos gesehen.

Insgesamt ist die Nordseite der Transfăgărășan optisch spektakulärer und schöner als die Südseite - und dadurch auch "bevölkerter".

Rolf1

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Urs
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#21 Beitrag von Urs » Sa 25 Aug 2018 03:49

Hallo zusammen,

Vielen Dank für die tollen Tips und empfehlungen.
stejo hat geschrieben: Der weitere Verlauf des Sträßchens war durchaus fahrbar, allerdings haben wir mit unserem "normalen" Sprinter reichlich 1,5h für die 15km bis zum Zeltplatz gebraucht.
Och, das ist ja schon fast Autobahntempo ;)
Mein Rekord in der Beziehung war wohl letztes Jahr der Parpaillon-Tunnel. 500m lang, keine offizielle Höhen- und Breitenbegrenzung, laut Denzel geschätzt mit Fahrzeuge bis 2m Breite und glaub 2.9m Höhe machbar, ich hab bewiesen dass 2.10 Breite und 3.05 Höhe auch noch gehen, rate aber jedem dringend davon ab das nachzumachen! Auch ich würde das wohl nicht mehr machen. Da waren zum Teil weniger als 2 cm Luft zwischen Fels und Koffer. Hab für die ersten 200m ca 3 Minuten gebraucht...ja ist eng aber easy war da noch mein Gedanke...für die restlichen 300m brauchte ich dann noch schlappe weitere 17Minuten :shock: :roll: ...Ich bin nicht ängstlich wenn es mal etwas enger wird und grundsätzlich reicht eine Handvoll Luft auf beiden Seiten um durchzukommen, aber da bin ich echt ins schwitzen gekommen, und zwar nicht wegen der Aussentemperatur, musste nämlich sogar Eiszapfen von der Tunneldecke schlagen :shock: ! Darum reagiere ich inzwischen auch etwas sensibler auf Tunnels, und darum auch die ursprüngliche Frage nach der Höhe.

Zu den Touristenmassen: Gibt es da gewisse Faustregeln wo man Sagen kann dass es ruhiger wird (so wie Italien wo ich z.B gehört habe dass ab dem 15 August schlagartig ruhiger werden soll)? Ich Denke Wochenende und im Sommer die Hauptferienzeit ist klar, aber sonst?
Und wie lange kann man normalerweise im Herbst hinein solche Pässe/Stauseen wie oben beschrieben befahren? Und ab wann im Frühling wieder? Oder sind die das ganze Jahr offen?

Gruss
Urs
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Re: Reisebericht: Rumänien 2018

#22 Beitrag von Rolf1 » Mo 27 Aug 2018 09:15

Zu den Wintersperren:
Die Transfagarasan ist meines Wissen erst ab Anfang Juli und nur bis Ende Oktober komplett geöffnet. Kann sich aber bei Schneefall ändern. Früher war es allerdings so, dass man je nach Wetter auch früher / später fahren konnte. Die Schranken waren dann oben, aber es gab ein "gesperrt"-Schild, was alle ignoriert haben.

Auch auf anderen Paßstraßen gelten Wintersperren und weitere Einschränkungen, z.B. auf dem Urdelepass (heisst nun inzwischen "Transalpina", seitdem sie leider asphaltiert wurde).

Scshau z.B. mal hier:

http://romaniatourism.com/travel-advisory.html

Hiewr gibt es weitere Infos zu Straßensperrungen etc.:
https://www.welcometoromania.ro/Romania ... leme_r.htm

und offizielle Infos:
http://213.177.10.50:6060/itn/default.asp


Zu den Touristen"massen":
Es handelt sich vorallem um rumänische Touristen, die eben an Wochenenden, Feiertagen / verlängerten Wochenenden und im Urlaub kommen. Achtung bei kirchlichen Feiertagen: Diese richten sich i.d.R. nach dem orthodoxen Kalender (z.B. Ostern).

Rolf1

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