Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Gleich ob der schönste Weg durch die Alpen gesucht wird oder nur die abwechslungsreichste Strecke zwischen Castrop-Rauxel und Wesel.

Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon Varaderorist » Mo 06 Aug 2018 10:53

Hallo Michael,

hier das versprochene Foto vom Nigardsbreen:

Nigardsbreen-2011.jpg
Nigardsbreen Sommer 2011
Gruß vom Niederrhein
Michael
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon destagge » Mo 06 Aug 2018 11:38

Danke Euch! :-)

Tag 7
Heute gibt es ein weinendes und ein vor Freude ausflippendes Auge.
Einerseits entschließen wir uns schweren Herzens Jotunheimen zu verlassen, obwohl wir eigentlich hier einiges geplant hatten. Aber es macht einfach keinen Sinn bei dem Wetter.
Andererseits heißt das, dass wir heute übers Sognefjell fahren, eine der schönsten Routen. Wir fahren nach Breheimen – zum Jostedalsbreen, denn dort ist bereits jetzt schon besseres Wetter und die Vorhersagen sind vielversprechend.

Wir sehen das Sognefjell nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal mit den letzten Überlebenden des Winters. Überall sind kleinere Schneefelder, welche die Sonne noch nicht weggeleckt hat. Auch haben wir das erste Mal seit fünf Jahren wieder mal Sonne hier oben – einfach Traumhaft.

Bild

Bild

Bild

Am Abend erreichen wir Gjerde und den dortigen „Jostedal Camping“, zu welchem wir immer wieder gern fahren.
Ich repariere den Tank, denn heute Vormittag haben wir in Lom bei einem Klempner Rohrstücken und Schläuche besorgt, dichte die Anschlüsse neu ein, da es sie beim Abreißen des Tanks gelockert hat und da Christin ja auch Urlaub hat, schmeiß ich nebenbei noch die Wäsche in die Waschmaschine.

Morgen lässt hoffentlich der Wind wie angekündigt nach, denn wir haben da einen kleinen Leckerbissen geplant…

Wie immer gibt es dazu auch wieder ein Video:
https://youtu.be/pJ4NtkqAjn4

Grüße aus dem Jostedalen,
Einstein, Michael & Christin
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon campo » Mo 06 Aug 2018 19:50

Hier Jostedalsbreen von unten und von oben mit "crampons" (Kalt !)

Bild

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TGM 13290 4x4 in Aufbau
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon holger4x4 » Mo 06 Aug 2018 22:18

Das Schafsbild ist toll! 8)
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
Bild
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon hockd » Mo 06 Aug 2018 22:28

Sin heute Nacht in Lüstern am sognefjord Wo treibt ihr euch rum

Dieter
Viele Grüße Dieter

Qualität setzt sich eben durch !
und wie verfahren
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man lernt höchsten neue Wege u. Ziele kennen.
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon destagge » Di 07 Aug 2018 06:55

Moin,
@Dieter: zum bearbeiten/ schneiden/ produzieren braucht es einige Zeit - wir sind also nicht in deiner Nähe ;-)

@holger4x4: Schafsbild??? Meinst du das wo der Einstein Dauerwelle hat? :D

@Varaderorist/ campo: er ist schon ganz schön abgeschmolzen, im letzten Jahr wohl 70m..

Grüße
Michael
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon hockd » Di 07 Aug 2018 09:50

Ok
Dann nicht
Luster ist auf der Strecke Lom Gaupne unter deinen Gletschern
Gehe schön Geld verdienen mit deine Filme
Viele Grüße Dieter

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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon destagge » Di 07 Aug 2018 11:14

hockd hat geschrieben:Ok
Dann nicht
Luster ist auf der Strecke Lom Gaupne unter deinen Gletschern
Gehe schön Geld verdienen mit deine Filme


Ich habe schon verstanden wo du bist.
Du hast nicht verstanden, dass wir dort sein geraumer Zeit nicht mehr sind.

PS: Geld verdiene ich bei meinem Arbeitgeber...
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Re: Reisebericht: Jotunheimen und Breheimen, Norwegen 2018

Beitragvon destagge » Fr 10 Aug 2018 13:15

weiter geht's:

Tag 8:
Heute passt alles.
Zwar haben wir weiterhin starken Wind und es sieht danach aus, dass wir die Pläne für den heutigen Tag wieder Mal verwerfen müssen. Nachdem uns aber Tom, der Mann der Betreiberin vom "Jostedal Camping" in Gjerde, ermutigt bzw. die Angst nimmt, beschließen wir es uns aus der Nähe anzusehen: den Gletschersee vom Nigardsbreen.
Es ist nicht wie am Gjendesee vor drei Tagen. Keine so starken Wellen. Aufgewühlt ja, auch ordentlich Gegenwind, aber definitiv nicht gefährlich. Also baue ich das Kajak auf während Christin alle Klamotten wie Schwimmwesten, Neoprensocken und -Shorties zusammensucht.

Bild

Die Fahrt zum Gletscher wird trotz massivem Gegenwind und eiskaltem Wasser unsere schönste Kajaktour der letzten Jahre. Der Nigardsbreen erstrahlt in der Sonne, genau wie die grün bewachsenen Felsen am Ufer und die steilen, kahlen Hänge der Berge.

Bild

Als die Strömung stärker wird suchen wir uns einen Platz zum Anlanden.
Nachdem wir uns unserer Shorties entledigt und die Wanderstiefel an haben, geht es zu Fuß weiter zum Gletscher. Er ist so schön wie er sich dort zwischen den Felswänden herunterschlängelt. Genauso schön wie schon vor 10 Jahren.
Wir haben Glück die letzten Sonnenstrahlen genießen zu dürfen, bevor der Schatten der Berge auf das Eis und den rauschenden Gletscherfluss fällt.

Bild

Das Video dazu solltet ihr euch nicht entgehen lassen ;-)
https://youtu.be/oTLy2CSlGqU

Wenn alles klappt, nehmen wir uns morgen den nächsten Gletschersee vor.

Bis dahin Grüße aus dem Sprinter
Einstein, Michael & Christin
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