Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Gleich ob der schönste Weg durch die Alpen gesucht wird oder nur die abwechslungsreichste Strecke zwischen Castrop-Rauxel und Wesel.

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Fr 06 Jul 2018 06:32

Bild

Oben: Fischer auf dem Lake Albert.

Bild

Oben: Viele der Giraffen haben seltsam aussehende Hautveränderungen, wohl Wunden...oder ein Ekzem?

Bild

Oben: Auch immer wieder herrlich zuzuschauen: Paviane!

Bild

Oben: Und hier sind zwei ziemlich grosse Männchen, aber friedlich...

Bild

Oben: Und bei den immmer und überall anzutreffenden Piepmätzchen zeigt sich ein Graufalke...

Bild

Oben: ...und ein Paar nördlicher Hornraben bzw. Abyssinian Ground Hornbill oderr Northern Ground Hornbill (Bucorvus abyssinicus)

So fahren wir den halben Park ab und erreichen um 13:00 die Paara-Lodge, wo wir uns an der Bar was Flüssiges gönnen!
Bei dieser Hitze ein 'Muss' und kein 'Darf'!
Nachdem wir unsere Flüssigkeiten aufgefüllt beziehungsweise getauscht haben düsen wir runter zum Bootsanleger, wo uns Paul unsere Lunchpakete in die Hand drückt.
Wir klettern dann auf das bereitstehende Boot und freuen uns dass wir alleine sind!
So wirds trotz grossem Doppelstöckerboot eine ruhige Fahrt werden.
Denkens und hauen unsere Beisserchen in den Lunch.
Aber noch bevor wir mit dem Verdauen beginnen kommt eine Fähre an und mit ihr eine Reisegruppe...
...laut, mit vielen 'oh my god' auf den Lippen...
Richtig: Amerikaner!
Teilweise so sportlich dass sie nicht mal zwei Schritte über Steine am Flussrand gehen können ohne Hilfe...
...und das nicht wegen des Alters!
Na ja...
Ich überleg noch ob wir ganz nach vorne sitzen sollen, aber da wären wir voll der sengenden Sonne ausgesetzt, ohne Chance auf Schatten...aber auch ohne die Amis vor der Aussicht!
Und die Gruppe quasselt und quasselt und quasselt, ich glaub ich hab in meinem Leben noch nie so viele Wörter rausgelassen wie die Gruppe in nur 5 Minuten...
Und so fahren wir los, was erwartungsgemäss wieder mit etlichen 'oh my god'-Rufen begleitet wird, als ob niemand von denen gewusst hätte dass das Boot irgendwann mal losfahren wird...
Leider fährt das Boot recht weit vom Ufer entfernt rum und nur selten zu den Tieren am Ufer hin...die Fahrt ist nicht so der Brüller, zumindest für mich, der ich letztes Mal mit einem kleinen Boot Flussab und Flussauf so viele Tiere aus nächster Nähe sehen durfte.
Aber Sabine gefällts, es ist ja ihre erste Flussfahrt in Afrika und ihre Erwartungen sind nicht so hoch wie meine.

Bild

Oben: Jaja, er ists: Der Nil!

Bild

Oben: Und dort kommt der Ausflugsdampfer mit den dauernd 'Oh my good'-rufenden Amis...'Kopfkratz'...und rechts die Fähre.

Bild

Oben und unten: Wenn sie im Fluss sind dann sinds Flusspferde, hier sind sie im Nil, also sinds Nilpferde!

Bild
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Sa 07 Jul 2018 07:51

Bild

Oben: Offenbar verwechselt der 'Shoe Bill'-Schiffsführer jenen Vogel mit Elefanten...

Bild

Oben: Ganze Inseln die nur aus Flusspferden bestehen...

Bild

Oben: Vögel sieht man auch, in der Luft wie auch...

Bild

Oben: ...am Boden. Und da wir hier ja am Nil sind müssens Nilgänse (Egyptian Goose bzw. Alopochen aegyptiaca) sein...
...und nicht 'Rheingänse' odrr so...


Bild

Oben: Ziemlich schlanker Elefant...

Bild

Oben: Und Nilpferd nach dem Aufriss...

Bild

Oben: Hmm...wer wohl stärker ist? ;-)

Bild

Oben: Wieder mal eine Giraffe mit so einer Wunde oder einem Ekzem...

Bild

Oben: Da muss sogar Madamme Wasserbock genau hinschauen...

Bild

Oben: Allerlei Getier tummelt sich am Ufer...
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » So 08 Jul 2018 08:31

Bild

Oben: ...und Graufischer (Pied Kingfisher bzw. Ceryle rudis) dürfen am Nil auch nicht fehlen...was sie offenbar wissen, denn
von denen hats einige hier!


Bild

Oben: Dann mal wieder ein Krokodil, und zwar kein Donau-, nein, ein Nil-Krokodil! :-)

Bild

Oben: Ein Graureiher reihert so vor sich hin...

Bild

Oben: In weiter Ferne einige Elis inkl. Nachwuchs...

Bild

Oben: ...und unser 'Schwesterschiff' bei den Brutkollonien der Scharlachspinte.

Bild

Oben: Gut verstecken tun sich die Guereza (Colobus Guereza Matshiei bzw Mantled Guereza bzw. Eastern Black-and-White Colobus
bzw. Abyssinian Black-and-White Colobus) mitsammt ihren vielen Namen...


Bild

Oben: Als kleine Erinnerung dass Baden im Nil nicht überall soooooo toll ist...

Bild

Oben: Offenbar begreift dieses Nilpferd nicht dass es sich nicht hinter Gräsern verstecken kann...tststs...

Bild

Oben: Und nochmals einige Colobus bzw. Guereza beim Verstecken...

Bild

Oben: Und endlich sehen wir die Murchison Falls! Rundherum 'dürfen' wir wieder diverse 'Oh my god' hören...
...echt, diese Amis nerven!!!
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Re: Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Balu » So 08 Jul 2018 08:44

Picco hat geschrieben:Bild

Oben: Als kleine Erinnerung dass Baden im Nil nicht überall soooooo toll ist...
Versteh' ich jetzt nicht!
Wo doch sogar die Rettungsboote von Lacoste sind... :idea: :wink: :lol:
"Oh my God!"
Probier's mal mit Gemütlichkeit
Benutzeravatar
Balu
womobox-Guru
 
Beiträge: 3135
Registriert: Do 27 Jul 2006 17:39
Wohnort: Unterfranken

Re: Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Mo 09 Jul 2018 09:26

Hahaha, Balu!!!

Balu hat geschrieben:Wo doch sogar die Rettungsboote von Lacoste sind... :idea: :wink: :lol:

:lol: :lol: :lol:
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Mo 09 Jul 2018 09:27

Bild

Oben: Von etwas näher sehen sie auch etwas eindrücklicher aus...da will man nicht durchschwimmen!

Nach einigen Kingfisher-im-Flug-Aufnameversuchen erreichen wir die Stelle wo die Wanderer aussteigen und zum Murchison Fall rauflatschen...ohne uns, denn es ist uns zu heiss.
Und es hat zu viele die wohl bei jedem Grashalm 'o my good' von sich geben...

Bild

Oben und unten: Jaja, die Kingfisher können fliegen! Dummerweise so weit weg dass ich nur 1zu1-Ausschnitte bei vollen 400mm
Brennweite einstellen kann...


Bild

Bild

Oben und unten: Die Murchison Falls vom unteren Beginn des Trampelpfades her...in der Hitze ohne uns...

Bild

Also wieder zurück in derselben Art und Weise.
Zumindest beinahe, denn die verbliebenen Amis schaffen es tatsächlich noch mehr und noch lauter zu quatschen, was uns zwar nicht auf die Palmen, aber immerhin aufs Oberdeck bringt. Und nicht nur uns...aber immerhin bleiben die alle Tiere in die Flucht quasselnden Leute unten...

Bild

Oben und unten: Elis und Wasserböcke zerstören mal wieder eine Wiese durch Abfressung! :-O...

Bild

Bild

Oben: ...wobei Madamme Wasserbock von einigen Reihern unterstützt wird! :-O

Bild

Oben: Aber die Krokis machen da nicht mit und reissen lieber ihr Maul auf!

Bild

Oben: Und auch Madamme Nilpferd schmückt sich lieber etwas für die Touris statt Wiesen zu vernichten!
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Di 10 Jul 2018 09:11

Bild

Oben: 'Bin ich nicht hübsch?'
Man beachte ihr stolzes Lächeln und die mädchenhaft zusammengestellten Beine...


Bild

Oben: Und das Blaustirn-Blatthühnchen (Actophilornis africanus bzw. African Jacana) ist mal wieder so blau dass es an der
Stirn durchscheint...


Bild

Oben und unten: Wohin man schaut hats Tiere!!!

Bild

Bild

Oben: Muss eine Art Höckergans sein...leider etwas unscharf, aber noch nie gesehen!

Bild

Oben: Und wieder einige Witwepfeifgänse, oder für die Engländer halt Enten...

Bild

Oben: Auch bei einem Kaffernbüffel reichen einige Grashalme nicht um sich zu verstecken...

Bild

Oben: Schwarzmilan oder Schwarzer Milan (Milvus Aegyptius bzw Yellow-billed Kite), nicht derselbe wie in Europa...
Leider nur ein 1zu1-Ausschnitt möglich...)


Bild

Oben: Und ein letzter Blick auf den Nil, bevor uns das Boot wieder am Ausgangsort ausspuckt!

Um 17:00 erreichen wir wieder den Ausgangspunkt wo uns netterweise Paul auch schon erwartet.
Wir fahren gemütlich gamedrivend direkt zur alten Pakuba-Lodge durch, wo wir uns auf die Suche des Leos machen.

Bild

Oben und unten: Elifamilie im hohen Gras gemütlich vorbeiziehend...

Bild
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Mi 11 Jul 2018 09:28

Bild

Oben: Kampfadler (Martial Eagle bzw. Polemaetus Bellicosus)...ausnamsweise mal nicht im Kampf...

Bild

Oben und unten: Nach Sabines Versuch die spätnachmittagliche Stimmung einzufangen (oben) nun meiner (unten)...

Bild

Bild

Oben und unten: Noch zwei Versuche von mir...

Bild

Bild

Oben: Warzi allein unterwegs bei der alten Pakuba-Lodge.

Und tatsächlich finden wir nicht nur Fledermäuse sondern auch ein Raubtier auf einem Treppenabsatz rumlungern.
Aber es ist nicht Leo der Schöne sondern Hyena, die Struppige!

Bild

Oben: Gut versteckte recht grosse Hyäne in der Ruine der alten Pakuba-Lodge...da sollte man eher nicht aussteigen!

Einige andere Touris kommen dazu, sehen die Hyäne aber nicht, auch weil sie nicht auf uns hören und ihr Guide offenbar auch nicht auf Paul hören will...na ja...
So viel Ignoranz lassen wir uns natürlich nicht bieten und fahren die letzten paar hundert Meter zur neuen Pakuba-Lodge zurück, wo wir um 18:00 ankommen.
Und nun: Bier her!!!
Es ist so heiss, über 40°C....da reichen die paar Liter Wasser, die wir während der Fahrt jeweils trinken, nicht lange, da muss nachgeschüttet werden!
Da das aber zur Abkühlung nicht reicht gehts anschliessend unter die kühle Dusche, auch um uns zu entstinken und zum Abendessen wieder ansehnlich zu sein.
Um 20:15 sind wir im Restaurant, Paul wie abgemacht um 20:30 ebenfalls. Das Buffet ist wie gestern schon geniessbar, aber nicht haute cuisinne...
Anschliessend setzen wir uns auf die Terrasse der Bar und schlürfen als Absacker noch je zwei doppelte Amarula, was viel weniger ist als es sich hier anliest...
Herrlich hier draussen zu sitzen!
Noch kurz alle unsere Getränke bezahlen und die letzten Geräusche der Natur einfangen, denn um 23:00 gehen wir dann durch die von einigen Lampen unterbrochene Dunkelheit dieses nicht umzäunten Areals vorsichtig und mit Stirnlampe bewaffnet zurück zum Zimmer und ab in die Heia!
Gute Nacht!

Tag 6: Mit der Fähre rüber in den Südteil des Murchison Falls National Parks

Nach der heissen Nacht packen wir unser Zeug zusammen, entschrecken wir unser Aussehen und hüpfen um 07:00 zum Frühstückssaal.
Auch das Frühstück ist ganz passabel, aber nicht weltbewegend.
Um 07:45 entern wir mitsamt unserem Gepäck das Auto, natürlich nicht ohne vorher die Tipkiste gefüllt und uns beim Personal verabschiedet zu haben.
Schöne Lodge an Superlage mit nettem Personal und brauchbarem Essen, das einem jedoch nicht die Socken von den Füssen reissen kann.
Gerne wieder!
Was wir nicht so gerne wieder haben würden sehen wir auf dem Parkplatz!
Denn Paul liegt halb unter dem Auto...eine Blattfeder der Hinterachse ist gebrochen!
Aber zum Glück nur eine der Lagen, also ist das Auto mit Vorsicht noch fahrbar.
Repariert werden muss das aber auf jeden Fall sehr bald!
Und so verlassen wir die Lodge und düsen zu ihrer Vorgängerin, in der Hoffnung heute den Leo zu finden!
Und was sehen wir dort?
Nein, nicht den Leo, aber immerhin sehe ich zwei Autos und sage Paul er solle auch dahin fahren, was er natürlich macht obwohl er von unten die Autos nicht sehen kann.
Es ist jetzt nicht so dass die Autos so toll wären dass wir die sehen müssen, nein, aber es wird einen Grund geben dass die dort stehen und den will ich erfahren!
Und kaum dort angekommen sehen wir den Grund: Herr Leopard erniedrigt sich uns Model zu liegen!
Endlich, auf der dritten Uganda-Reise!!!
Mein erster Leo in Uganda!!!
Und natürlich auch Sabines erster Leo in Uganda!
Im Totalen ihr zweiter und mein sechsundzwanzigster Leo in freier Wildbahn!

Bild

Oben: Zwei Autos und eine Ruine...aber was liegt denn da?

Bild

Oben: Ja! Leo der...hmmm...'Schöne' eher nicht bei dem langen Gesicht das er hat...und dieses Bild ist noch ein 'Nettes'...
Aber er ist gross und schaut Furchterregend aus wie kein Leo vor ihm!


Nach einiger Zeit wird es ihm aber offensichtlich zu blöd für die drei Autos zu posen und so versteckt er sich wieder, was tatsächlich zwei Autos wegfahren lässt!
Ja, nur zwei, denn wir bleiben als Einzige!
Weil wir ihn noch teilweise sehen und darauf hoffen dass es ihm auf dem dünnen Mäuerchen auf dem er liegt zu unbequem wird und er sich wieder zeigt!

Bild

Oben: Er bewegt sich, er bewegt sich!!! Oh my God! ;-)
...nein, das hören wir zum Glück nicht...
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Do 12 Jul 2018 07:09

Bild

Oben: Er dreht sich um...

Bild

Oben: ...nimmt Anlauf...

Bild

Oben: ...und hüpft aus dem Fenster in die dunklen Ecken der Ruine...

Bild

Oben: ...bis nur noch sein Schwanz zu sehen ist...

Bild

Oben: ...ausser man hat einen brauchbaren Zoom!

Bild

Oben: Soviel zum Thema Aussteigen in der Wildniss...da liegt ein Leo den wohl kaum einer gesehen hätte!
Wir zumindest sehen ihn nur weil wir zuschauen konnten wie er in sein Versteck hüpfte!


Aber er hat offenbar genug Speck angefressen um auf dem unbequemen Mäuerchen doch bequem liegen zu können...
...und nach vielleicht 20 Minuten fahren auch wir ab und lassen Leo alleine zurück.
Heute sehen wir wieder viele Tiere von nur wenigen verschiedenen Arten...
...echt, die Artenvielfalt der Säugetiere ist noch deutlich geringer als in Kenya und erst recht Tansania, selbst im Akagera-NP in Ruanda meine ich mehr Vielfalt gesehen zu haben.
Während wir so durch die morgendliche Kühle von etwa 35°C fahren und die schöne Landschaft mit den vielen Tieren geniessen begegnen wir zwei anderen Safariautos. Paul kommt mit einem der Guides ins Gespräch und erfährt dass wir wohl an einem Löwen vorbei gefahren sein sollen...hmmm...also drehen wir und fahren den beiden nach!
Zumindest bis die beiden beginnen offroad zu fahren um das in den Büschen liegende Tier, das wir als einzige nicht sehen können, besser zu sehen. Wir halten uns an das Offroadfahrverbot und Paul nervt sich über die anderen Guides deutlich!
So bleiben wir zurück an der Piste und versuchen das Tier so zu finden...und plötzlich sehe ich eine Löwin rennen!
Ich pack sofort die Kamera, nehme sie in Anschlag und...
...sehe wie der weisse Safariwagen zwischen die Löwin und meine Linse fährt!
Tami nomol!!!
Und natürlich sehe ich Frau Löwe danach nicht mehr...
Da es uns nun wirklich zu blöd wird diesem unsäglichen Treiben der zwei Guides zuzuschauen düsen wir wieder in die ursprüngliche Richtung weiter.

Bild

Oben: Busch mit Bock = ...nein, Wasserbock!

Bild

Oben: ...und derselbe Wasserbock etwas näher...

Bild

Oben: Warzi ist auch auf den abgebrannten Wiesen unterwegs...

Bild

Oben: Und Bambi ebenfalls!!!
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Fr 13 Jul 2018 09:30

Bild

Oben: Mitsammt seiner Mutter!

Bild

Oben: Leider zeigt sich Bambi nur von hinten...

Bild

Oben: Heiliger Ibis!!! Und davon zwei Stück...

Bild

Oben: Buschland wechselt sich mit Gras-Savanne ab, dazwischen immer wieder einige Uganda-Kobs...

Bild

Oben: ...und Oribis! Die beiden machen sicher 30% der Tiersichtungen aus!

Bild

Oben: Aber auch ohne Kob und Obibi hats so dies uns das zu sehen...

Bild

Oben: ...wie immer wieder Giraffengrüppchen!

Bild

Oben: Aber erstaunlich wenige Büffel!

Bild

Oben: Dabei können die doch immer so herrlich in die Welt schauen...

Bild

Oben: Wieder mal ein Kampfadler (Martial Eagle bzw. Polemaetus bellicosus)...
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Sa 14 Jul 2018 08:47

Bild

Oben: ...und unten am Delta-Point die wunderschönen Kronenkraniche!

Wir finden drei Autos kreuz und quer in der Piste stehen und fragen uns natürlich was es da zu sehen gibt!
Wie unschwer zu vermuten bei Autoansammlungen in Uganda: Löwen!
Zwar nur einen, und der ist auch noch weit entfernt und kaum zu sehen und träge am Boden liegend, aber er ist ein Löwe!
Und nach 10 Minuten des Suchens find ich ihn auch zwischen den Büschen hindurch...

Bild

Oben: Beweisbild: Der Löwe ist am Boden! (1zu1-Ausschnitt aus einem Bild mit 800mm Brennweite...also weit, weit weg...)

Bild

Oben: Husarenaffe schaut dem Uganda-Kob-Weibchen hinterher...was das wohl gäbe?
Uganda-Affe oder Husaren-Kob?
Fragen über Fragen...


Bild

Oben: Die Einen fliegen...

Bild

Oben: ....die Anderen liegen...würde sich reimen, dummerweise stehen sie aber: Abdims- oder Regenstorch (Abdim's Stork bzw. White-Bellied Stork bzw. (Ciconia Abdimii)

Bild

Oben: Offenbar hält sich diese Uganda-Kob-Dame für einen Kronenkranich...was sie aber definitiv nicht ist!

Bild

Oben: Scharenweise Abdimsstörche, völlig am Boden!

Bild

Oben: Doch zurück zu den Kronenkranichen, die mittlerweise Frau Kob verscheucht haben...

Bild

Oben: ...dummerweise aber von einem fotografierenden Touristen ebenfalls aufgescheucht wurden (Sorry, wollt Euch nicht erschrecken...) und nun mit 40 über die Fischer vom Albert-See flattern...

Bild

Oben: Passen mit ihrem langen Fell irgendwie nicht ins (wirklich) heisse Afrika...die Wasserböcke und Wasserbockösen...
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » So 15 Jul 2018 09:16

Bild

Oben: So haben Afrikanische Wiederkäuer rumzustehen: Mit kurzem Haar!

Bild

Oben: Und nicht so Hippie-Mässig Langhaarig!
Aber schöne Tiere sind sie trotzdem!


Bild

Oben: Ja, mit der Schönheit der Wasserböcke kann so ein Pavian nicht ganz mithalten...wohl deshalb geht er...

Nach einiger Zeit unten am Delta-Point, wo man aussteigen darf solange keine gefährlichen Tiere zu sehen sind und Paul uns mit einer sensationell guten Ananas verwöhnt fahren wir weiter in Richtung der Fähranlegestelle.
Die Landschaft wird weniger Buschig, die Tiere werden weniger, es erinnert nun etwas an die Plains in der Massai Mara...
...und plötzlich sehen wir wieder ein Auto offroad fahren!
Natürlich wieder verbotenerweise, auch deshalb behalten wir es im Auge...es fährt zu einem einsamen Baum, umkreist ihn und was sehen wir da?
Vom Baum springt ein Leo herunter!
Wau!
Unser zweiter Leo in Uganda am selben Tag wie der Erste!!!
Und nun haben wir schon drei beziehungsweise siebenundzwanzig Leos in freier Wildbahn gesehen!
Der Leo rennt schon beinahe panisch von diesem Auto weg, als ob er Erfahrung mit Wilderern hätte...natürlich verfolgen wir ihn, wenn auch nur mit unseren Blicken und Kameras, bis er im hohen Gras nicht mehr zu sehen ist.

Bild

Oben: Da rennt er/sie nun...klein und wesentlich hübscher als der von der Pakuba-Lodge! Aber weit weg...

Bild

Oben: ...und rennt und rennt und rennt...

Bild

Oben: ...bis es ihm/ihr endlich weit genug ist...das Tier hatte offenbar ziemlich viel Angst vor dem Auto...

Da es schon beinahe Mittag ist fahren wir anschliessend zur Paara-Lodge, wo Sabine und ich uns ins Restaurant setzen, etwas essen und uns ein Bier gönnen. Das Essen schmeckt, ist aber ebenfalls nicht geeignet uns die (nicht vorhandenen) Socken von den Latschen zu ziehen.
Um 13:45 Uhr holt uns Paul ab und begleicht davor die Rechnung, denn wir wollen ja die 14:00 Uhr-Fähre über den Nil nehmen.
Und ob Du's glaubst oder nicht: Wir wollen nicht nur, wir tun es auch!
Wie bei afrikanischen Fähren üblich darf nur der Fahrer im Auto sein, alle Passagiere müssen zu Fuss auf die Fähre gehen. Ist wohl um es bei einem Kentern der Fähre den Krokodilen zu erleichtern den Nil von wild umherschwimmenden Menschen zu befreien...
...odrr so...
Die Reling ist trotz der hellen, gelben Farbe zu heiss um sich daran anzulehnen oder sich daran zu halten, aber unser freies Stehen wird wohl eher nicht der Grund sein weshalb wir von einheimischen Frauen minutenlang unverblümt von oben bis unten gemustert werden.
Vieleicht wollen sie uns das Gefühl vermitteln das erste weisshäutige Paar hier in der Gegend zu sein...
...zumindest fühlt es sich bei den Blicken etwa so an...
Irgendwann legt die Fähre mit riesigem Krach los und wir tuckern, während wir noch immer aus nächster Nähe gemustert werden, rüber ans Nordufer des Victoria-Nils.

Bild

Oben: Tschüss Nordteil des Murchison Falls National Park, wir haben abgelegt...

Bild

Oben: ...schauen nochmals den Nil rauf...

Bild

Oben: ...und zum letzten Mal nach Norden zurück bevor wir im bewaldeten Südteil des Parkes anlanden.

Dort angekommen verlassen wir die Fähre und setzen uns schnellst möglichst wieder ins klimatisierte Auto während Paul die Büroarbeiten im Rangerbüro hinter sich bringt.

Bild

Oben: Grössenvergleich des MFNP mit der Welt? Hmm...

Schon bald gehts weiter, aber nicht zu unserem Zwischenziel, dem Murchison Fall, sondern zu einer Werkstatt! Zumindest für Paul und das Auto.
Uns lädt er bei einem Einheimischen-Restaurant ab.
Wir gehen unter das Strohdach und setzen uns, von vielen grossen Augen verfolgt, an den einzigen Tisch an dem noch Platz für uns zwei ist.
Der schon dort sitzende Einheimische beginnt etwas Smalltalk während die Anderen schweigen und immer wieder wie verschämt zu uns rüber schauen. Die Serviertochter nimmt unsere Bestellung auf holt die zwei Coke aus dem nebenstehenden Hüttchen und bringt sie uns. Unser Tisch-Mitsitzer ist fertig mit seinem Essen, bezahlt und verabschiedet sich, so dass wir nun den Tisch für uns alleine haben. Zwischenzeitlich hat das Leben wieder in die anderen Anwesenden zurückgefunden und wir werden nicht mehr beäugt wie Aussätzige. Die Lautstärke nimmt zu, am Lautesten ist die Serviertochter, die sich natürlich gegen die anwesenden Männer durchsetzen muss. Interessant zuzuschauen und zuzuhören...manchmal sprechen sie etwas Englisch, manchmal hör ich einige mir aus dem Suaheli bekannte Worte, aber das Meiste versteh ich nicht. Was wir aber beide verstehen ist dass wir froh sein können unter diesem Strohdach zu sitzen, denn hier ist es nur brütend heiss und nicht kochend heiss!
Wer die Auswirkungen kennt, die Brüten und Kochen auf ein Ei haben, weiss was ich mein!
Ausser er denkt es wäre was geschlüpft...
...dann hat ers falsch verstanden!
So langsam werden wir ungeduldig und beschliessen zur Werkstatt zu gehen.
Wir bezahlen für die zwei Flaschen Coke 4000 Uganda-Shillingi und verabschieden uns, was lautstark und lächelnd erwidert wird.
Wir latschen 45 Minuten nach unserer Ankunft los durch die kochend heisse Gegend und schon kommt uns Paul mit dem reparierten Auto entgegen, pickt uns auf und fährt in Richtung des Wasserfalls! Wie schön wieder im klimatisierten Auto zu sitzen!!!
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Mo 16 Jul 2018 09:32

Bild

Oben: Zwischendurch am Wegesrand auch noch entdeckt: Sattelstorch!

Viel zu schnell um wirklich abzukühlen erreichen wir die 'Top of the Falls', unser heutiges Zwischenziel!
Wir steigen aus und während Sabine aufs Klo geht bespreche ich mit Paul und anderen Guides was wir hier machen werden.
Im Preis inbegriffen ist die ganze Runde bis zum Fuss des Falls beziehungsweise zur Anlegestelle der Boote, aber unsere Lust in der Hitze zu wandern hält sich in überschaubaren Grenzen.

Bild

Oben: Die Inschrift lautet:

'THIS PLAQUE COMMEMORATES 50 YEARS OF NATIONAL PARKS IN UGANDA
CONSERVATION FOR SUSTAINABLE DEVELOPMENT 1952-2002
UNVEILED BY
H.E. YOWERI KAGUTA MUSEVENI
THE PRESIDENT OF THE REPUBLIC OF UGANDA
ON 7th DECEMBER 2002'


Bild

Oben: Die Inschrift lautet:

'COMMEMORATING THE VISIT OF
The Omukama of
BUNYORO-KITARA KINGDOM
His Majesty
SOLOMON GAFABUSA IGURU 1
AT THE TOP OF THE FALLS.
ORIGIN OF THE BABIITO DYNASTY
ON 24th NOVEMBER 2013'


Bild

Oben: Die Inschrift darfst Du selbst auf dem Bild lesen...

Bild

Oben: ...und die auch!

Schlussendlich gehen wir nur den Weg der eh gratis wäre und der uns den Fall von oben zeigt. Noch kurz für kleine Jungs und schon hoppeln wir mit Paul, der lange dachte wir hätten nicht verstanden dass wir auch den langen Weg nehmen können ohne dafür extra zu bezahlen, los zum Nil runter.
Und da tobt er!
Nicht Paul, nein, der Nil!

Bild

Oben: Den Kleidern nach zu urteilen müsst ich das sein...

Bild

Oben: Und hier der Nil oberhalb der Murchison Falls mal ohne mich davor!

Bild

Oben: Hier beginnt der Absturz...und das Wasser schiesst furchtlos da runter!!!

Bild

Oben: Hier sieht man noch mehr heldenhaft runterstürzendes Wasser!

Bild

Oben: Doch bei genauem Hinsehen sieht man wie das Wasser vorher zu schäumen beginnt!!!
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Di 17 Jul 2018 09:24

Bild

Oben: Es scheint also doch nicht so ohne Emotionen da runter zu stürzen!

Bild

Oben: Zumindest bei mir brauchts recht viel bis ich zu schäumen beginne...aber hier würd ich auch!!!

Bild

Oben: Und noch eine kleine Erinnerung mitsammt nicht zu uns gehörendem Touri-Pack, das sich auch fürs Foto nicht vertreiben liess...
...nicht die beiden in der Mitte, das sind wir, die beiden links mein ich!


Wunderschön und eindrücklich hier, und so viel kühlende Gischt, aber auch nicht der beste Platz auszurutschen!
Nicht dass hier die Nilkrokodile problematisch wären, die sind erst im ruhigeren Wasser unterhalb des Falls wieder ein Problem.
Aber ein kurzes Schwimmerchen den Fall runter würde wohl dafür sorgen dass die Kroks uns in mundgerechten Stücken empfangen könnten...darauf verzichten wir lieber und rutschen deswegen auch nicht aus.
Eindrücklich hier an den verschiedenen Aussichtsplätzen! Und alles voller Gischt....auch die Kameralinse!

Bild

Oben: Andere Perspektive, gleicher Wasserfall, diesmal mit Gischtbogen!

Bild

Oben: Nun mit Blick in Richtung Albert-See...dorthin wo wir gestern mit dem Boot unterwegs waren!

Bild

Oben: Noch etwas Dramatik beim runterschauen...

Bild

Oben: ...und schon folgt ein Bild des sich wieder beruhigenden Victoria-Nils nach dem Murchison Fall.

Bild

Oben: Nach längerem Gischt-Abwischen ein letzter Blick zurück...

So was lassen wir uns natürlich nicht ewig bieten und deswegen fahren wir nach vielleicht einer Stunde des Begischtenlassens weiter zur Budongo Eco Lodge, die wir etwa 90 Minuten nach unserer Abfahrt auch erreichen.

Bild

Oben: Die sehr gute Piste durch den Wald...

Bild

Oben: Auch hier finden wir scheue Colobus-Affen...
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

Reisebericht: Picco in Uganda und Zanzibar 2018

Beitragvon Picco » Mi 18 Jul 2018 07:33

Bild

Oben: ...und dann sind wir da, womit das Hauptthema dieser Lodge auch schon bekannt sein dürfte!

Also raus aus dem gekühlten Auto in die Urwaldhitze, die zum Glück einige Grade weniger Hitzig ist als die Steppenhitze in den Tagen davor, und rein ins Restauranthaus. Dort werden wir mit einem Begrüssungsdrink empfangen und es wird uns die ganze Anlage erklärt. Natürlich muss ich uns noch in die Unterlagen der Lodge eintragen und die Essensbestellung muss auch noch getätigt werden. So um 19:30 zeigt man uns, während ganz in der Nähe Paviane sehr nervös ein Riesengeschrei machen, unser Zimmer, das wir aber um 20:00 Uhr schon wieder mit Ziel Nachtessen verlassen müssen!

Bild

Oben: Unser Bett für die nächsten zwei Nächte!

Und dann das Essen auf der Terrasse im Urwald, mit Blick auf die Lichtung wo auch ein Lagerfeuer brennt...genauso herrlich wie das Essen selbst, das zum Besten gehört was ich bisher in Lodges gegessen habe!
Zuerst gibts Salat, dann ein vegetarisches Curry mit Reis und als Dessert ein Stück Schokokuchen, dazu ein grosses Bier um die Flüssigkeitsvorräte aufzufüllen.

Bild

Oben: Echt lecker hier!!! Besser als es aussieht!!!

Bild

Oben: Nächtliches Anstossen mit Paul...

Bild

Oben: ...und Sabine...schön hier!!!

Und nachher bei interessanten Gesprächen mit Paul noch ein weiteres grosses Auffüllerchen.
Einfach nur schön hier! Die Stimmen des Waldes, die nicht anwesenden Moskitos, die angenehme Temperatur...könnt ich jeden Abend vertragen!
Aber um 23:00 ziehen wir uns zurück...nicht ganz alleine!
Denn Sabine ist zum ersten Mal nachts auf dunklen Pfaden durch den Urwald unterwegs und fühlt sich dabei nicht so ganz wohl...
...weswegen uns Paul zu unserer Hütte bringt.
Gute Nacht!
...wärs vielleicht geworden, wenn die vielen und teilweise recht lauten Geräusche Sabine schlafen gelassen hätten...
...haben sie aber nicht!


Tag 7: Schimpansen im Budongo Forrest

Um 07:00 Uhr befreien wir uns aus unseren Bettdecken und stehen auf.
Da ich direkt vor dem Klofenster eine putzige Meerkatze sehe bin ich mir sicher dass draussen keine Katze ist und gebe Sabine Entwarnung für den Weg zum Restaurant.
Um 07:30 Uhr gehen wir zum Frühstück (Köstlich!!!) und um 08:00 zum Chimp-Trecking-Briefing durch die beiden weiblichen Guides Pauline und Evalyne gleich nebenan.
Inklusive uns sind wir 8 Touristen und lediglich wir sind bereit mit der Hilfs-Guidin Evalyne loszugehen, die anderen sechs bestehen auf Hauptguidin Pauline.
Unsere kleine Gruppe geht voraus, mit etwas Abstand folgt Paulines Gruppe.

Bild

Oben: Los gehts, ab in den Dschungel! :-D

Wie zu erwarten war muss Evalyne ein bis zwei Mal stehen bleiben und auf Pauline warten um den Weg zu den Schimpansen sicher zu finden, aber sie erklärt uns viel und auch die Geschwindigkeit stimmt.
Und so sind wir die Ersten die von den kleinen Trampelpfaden ins Unterholz abbiegen.
Evalyne (ca.1,65m) muss sich des Öfteren bücken, Sabine (1,78m) bückt sich beinahe ständig und ich (1,89m) komm kaum noch durchs Gebüsch.

Bild

Oben: Und nun ab durchs Gebüsch!!!

Bild

Oben: Immer schön hinter der GuideIn bleiben...war gar nicht mal so leicht ist wenn man so viel grösser ist...

Und plötzlich sehen wir einen Schimpansen wenige Meter vor uns auf dem Boden!
Zwar mit Gestrüpp zwischen ihm und uns, aber da liegt er!!!
Und das etwa 45 Minuten nachdem wir gestartet sind!
Ist schon eine tolle Gegend um Schimpansen zu besuchen, auch weil das Gelände hier beinahe eben ist!
Und schon beginnt er zu Posen! :-D

Bild

Oben: Ha! Du bist entdeckt! :-D

Bild

Oben: ...wenn auch mit etwas viel Grünzeug zwischen mir und ihm, denn ich lass Sabine den besseren Platz, ganz Gentleman wie ich manchmal auch bin...
Benutzeravatar
Picco
Moderator
 
Beiträge: 3936
Registriert: So 28 Nov 2004 11:29
Wohnort: Widnau / Schweiz

VorherigeNächste

Zurück zu Reiserouten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste