Zurück aus Afrika

Gleich ob der schönste Weg durch die Alpen gesucht wird oder nur die abwechslungsreichste Strecke zwischen Castrop-Rauxel und Wesel.
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restler
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Re: Zurück aus Afrika

#16 Beitrag von restler » Mo 05 Mär 2012 20:59

Hi Stefan
Canoe hat geschrieben:Die Kupplung. Insbesondere beim Rückwärtsfahren bergauf oder beim rückwärts (warum eigentlich eher da und nicht beim Vorwärtsfahren?) ausbuddeln muß man sie seeeehr vorsichtig behandeln, sonst riecht es verbrannt.
Ich streue mal wieder etwas Technisches ein.
Getriebeübersetzungen: 1.Gang 5,441 2.Gang 2.839 Rückwärtsang 3,75
Grob gesagt, damit sich die Räder ausgraben, muss im Rückwärtsgang ein 1.45 x größeres Drehmoment über die Kupplung geschickt werden als im 1.Gang. Wärmeentwicklung also bald 50 % mehr. Das gilt nur für einen gleich langen Kupplungsvorgang.
Da bei längerer Übersetzung aber der Kupplungsvorgang üblicherweise länger dauert, kommt das noch einmal dazu. Ich meine mich zu erinnern, dass grundsätzlich die Hälfte der übertragenen Leistung während des Kupplungsvorgangs in Wärme umgewandelt wird. Dauert das Anfahren im Rückwärtsgang also 50 % länger als im 1. Gang, dann hast du die Kupplung bereits mit mehr als der doppelten Wärme gebraten. Kein Wunder, dass du einen deutlichen Unterschied bemerkst.
Im Grenzfall und wenn machbar also steile Abstiege lieber im Rückwärtsgang runter :)
Gruß Restler

ran4x4
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Re: Zurück aus Afrika

#17 Beitrag von ran4x4 » Di 06 Mär 2012 08:48

Meeensch Restler !

da musst Du wirklich genauer hinschauen, so wie Du das gemacht hast ( ich hab s überlesen , was wirklich doof ist )

Für meine Begriffe ein gravierendes Minus, den RW-Gang so schlecht auszulegen. Das muss man dann eben durch Fahrweise und Taktik ausgleichen !

Andere Frage :Was macht der Fortschritt an Deinem Transomobil 4x4 , mein lieber Restler??....mit was kommst Du nach Bodenheim ?


Bis zum nächsten Benzin/Diesel/Technik- Gespräch

vorwärtsgerichtete Grüße
ran4x4

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Re: Zurück aus Afrika

#18 Beitrag von Canoe » Mo 31 Dez 2012 13:39

30.000km mit einem Transit in Afrika:
Ich möchte meinen alten Beitrag jetzt aktualisier. Wir sind nunmehr in etwa 9 Monaten reiner Reisezeit mit unserem Ford Transit Allrad etwas über 30.000 km durch Südafrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe und Mozambique gefahren. Wer Interesse an den Reiseberichten hat, findet die auf http://www.reisephant.blogspot.com.
Hier möchte ich mehr auf unsere Erfahrungen mit Auto und Komponenten eingehen. Die Erfahrungen sind in weiten Teilen auch auf Fahrzeuge ähnlicher Konzeption (Sprinter Allrad, VW Syncro) übertragbar.
Unser Transit hat eine Ormocar Kabine und wiegt mit allen Tanks voll und nachdem meine Frau den Supermarkt geplündert hat etwa 3.500-3.600 kg. Er hat Serienreifen und als einzige Modifikation einen selbstgebastelten Unterfahrschutz aus Baumarktteilen im Wert von etwa 35 €.
Gefahren sind wir durch Südafrika, Namibia (einschließlich Kaokoveld), Botswana (einschließlich Moremi und Chobe-NP und Kwai River Gebiet), Zimbabwe, Mozambique und Swaziland. Wir haben uns außer dem Van Zyls Pass in Namibia keine Pisten verkniffen aus Angst, es nicht zu schaffen. Das hat bei einigen Fahrern „echter“ Geländewagen schon gelegentlich Staunen ausgelöst, wenn wir mit unserem Womo z.B. im Moremi auf einer Weichsandpiste oder bei einer Flussdurchfahrt aufgetaucht sind. Wir sind 2 mal im Sand stecken geblieben (einmal davon, als der Allrad ausgefallen ist, dazu komme ich noch). Mit Sandblechen sind wir beide Male wieder in kurzer Zeit freigekommen.
Für Fahrer mit Rußpartikelfilter: Schwefelarmen Diesel gibt es nur in Südafrika, in anderen Länder wird der Schwefelgehalt erstaunlicherweise oft an der Zapfsäule angezeigt und variert danach zwischen 500-2.000 ppm. Fast alle neueren Fahrzeuge in Afrika haben CommonRail Motoren, so daß die Dieselqualität dafür ausreicht.
Schäden am Fahrzeug:
1 Reifen Totalschaden, einer beschädigt (beides auf Felspisten im Kaokoveld). Wir haben problemlos in Namibia in Oshakati 2 neue Reifen bekommen.
2 Stoßdämpfer an der Hinterachse. Die Serienstoßdämpfer sind für den Pisteneinsatz zu schwach. Ersatz gab es problemlos sogar in Zimbabwe, da die Fordstoßdämpfer offenbar eine gängige Größe haben.
1 ABS Radsensor , der nach einigen Flußdurchfahrten defekt wurde. Leider geht dann auch der Allradantrieb nicht mehr. Das ist offenbar ein Problem vieler moderner Allradfahrzeuge, da logischerweise die Achsen entkoppelt werden müssen, wenn das ABS anspricht. Offenbar haben die dann eine Schutzschaltung, die die Achsen bei einem Defekt im ABS permanent entsperren. Ich habe einige Leidensgenossen getroffen und ein Toyotafahrer hat mir dann empfohlen, einfach die Sicherung für die Radsensoren zu ziehen. Das hat auch funktioniert und ich hatte wieder Allradantrieb (allerdings ohne Traktionskontrolle, die die Differenzialsperren ersetzt) aber der Tacho hat dann auch nicht funktioniert, da der auch über die Radsensoren angesteuert wird. Ich habe die Sicherung daher immer nur dann gezogen, wenn ich Allradantrieb wirklich gebraucht habe, was erstaunlich selten ist. Ich habe dabei aber auch gemerkt, wie wirksam die Traktionskontrolle (die ich ja dann nicht mehr hatte) war.
1 Luftfilter, der bei einer sehr tiefen Flußdurchfahrt (etwa 70-80 cm) nass wurde (ich weiß, soll ich nicht machen, es gab aber keine Brücke).
Der selbstgebastelte Unterfahrschutz ist verbeult, hat aber gehalten, die ausfahrbare Trittstufe an der Aufbautür ist verbogen (Felsberührung) und muß ersetzt werden.
Der (serienmäßige) Dieselfilter mit Anzeige und Wasserabscheider ist etwa 1/3 voll und wid demnächst ersetzt.
Schäden am Aufbau:
Kissmann Kühlschrank: Wie bereits berichtet habe ich den ersetzt, da er dauernd vereist ist und bei großer Hitze nicht ausreichend gekühlt hat. Andere Reisende haben ähnliche Erfahrungen gemacht , allerdings nur, wenn sie (wie ich) den Kältespeicher hatten. Der Engelkühlschrank (ohne Kältespeicher), den wir jetzt haben ist zwar lauter aber er kühlt zuverlässig und mit weniger Stromverbrauch auch bei hohen Temperaturen. Gemessen habe ich bei Stufe 4 (von 6) – 10c im Gefrierfach und 8c im Kühlschrank bei 43c Temperatur im Fahrzeug.
Die Ormnistor Dachhauben sind nicht fernreisetauglich. Sie haben einen relativ komplizierten Kurbelmechanismus, der offenbar Rüttelpisten, Staub und Hitze nicht aushält. Bei allen 3 Dachhauben sind sie inzwischen defekt. Ich mußte den Kurbelmechanismus ausbauen und öffne die Hauben mit einer eingeklemmten Leite und Gummistrapsen. Nach robustem Ersatz suche ich noch.
Die Seitzfenster haben z.T. kleine Risse und die Moskitonetze sind ein Witz. Alle Reisenden, die wir getroffen haben, haben mit Klettband befestigte selbstgenähte Netze vor den Fenstern (wir auch)., etwas umständlich, aber wirksam.
Sonst hat Alles gehalten.
Verbesserungen:
Mit Allradantrieb ausgerüstete Klein-LKW (VW, Sprinter, Transit) sind erstaunlich geländegängig . Für mich waren das größte Problem die zu kleinen Reifen im Sand. Bei den Achslasten müßten es mindestens 245/75R16, besser 235/85 R16 oder gar 315/57R16 sein, um das Einsinken zu reduzieren. Das geht beim Transit wegen der zu kleinen Radkästen vorne nicht (beim VW vermutlich auch nicht). Beim Sprinter gehen offenbar zumindest die 245er, die noch den Vorteil haben, daß sie in Afrika überall verfügbar sind, da sie eine Standardbereifung für die Pick ups sind. Ich bin letztlich mit drastisch reduziertem Luftdruck mit meinen 215/5R16 (225/75 AT Reifen würden auch auf Felgen und Fahrzeug passen, sind aber nicht legal) durchgekommen, hatte aber wenig Reserven.
Nehmt die höchste verfügbare Traglast und sucht besonders robuste Reifen. Die in Namibia gekauften Goodyear sind mit den Pisten und Felsen deutlich besser fertig geworden, als die Bridgestone. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau. An sich kann ich mit 2 Reifenpannen nicht meckern.
Die Federung und die Stoßdämpfer sind bei der Belastung von vielen tausend Pistenkm trotz theoretisch ausreichender Achslastreserven zu weich. Da werde ich aufrüsten. Ich bin noch verschiedene Konzepte am Prüfen.
Fazit:
Selbst für Reisen in Afrika sind moderne Klein LKW geländegängig und robust genug. Südamerika ist hier nach meiner Erfahrung deutlich weniger anspruchsvoll, so daß hier noch weniger Probleme zu erwarten sind. Ford-Werkstätten habe ich in fast allen wesentlichen Städten gesehen (VW und Mercedes natürlich auch) und sie waren auch vernünftig ausgestattet und kompetent. Die Diagnosegeräte (brauchte ich zur Diagnose des ABS Defektes) haben den Transit erkannt, obwohl er im südl. Afrika bisher nicht verkauft wird. Die Aussage von Ford, die Software würde immer alle Fordfahrzeuge kennen, es gäbe keine länderspezifische Einschränkung , stimmt also (bisher).
Also: Fahrt los und macht Euch weniger Gedanken über die Ausrüstung. Uns ist ein normaler uralter Mercedes 207 begegnet, der ohne technische Probleme (die politischen sind ein anderes Thema) über den Landweg (Ostroute) nach Südafrika gefahren ist.
Gruß Stefan
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Re: Zurück aus Afrika

#19 Beitrag von ran4x4 » Di 01 Jan 2013 12:39

Danke Stefan,

das ist wiedermal ein aufschlussreicher Bericht für uns alle ! Neugierig wie ich war, habe ich das Neujahrskonzert nur im Hintergrund laufen lassen und Deine Informationen richtig und genau verfolgt.
Zu Deinen wichtigen technischen Verbesserungswünschen fällt mir - was die Fahzeugbereifung angeht - eben auch die dürftige Reifengröße- Freigabe von FORD ein ; zumindest wäre beider Verwendung von 225/ 70 R 16 mit entsprechender Traglast eine leichte Verbesserung zu erwarten.
Kennt da JEMAND von Euch eine Möglichkeit über Fahrzeugausstattern ? Mit FORD ist da gar nix zu machen ( sitzen auf dem sog. Ross gaaanz oben !!!). Wer weiß was ?

Werde auch Euren Reisebericht ausführlich durchblättern. Wie sieht es aus bei Euch : seid ihr in diesem gerade begonnenen Jahr in Bodenheim. Zwischen den Zeilen, die Du schreibst liest man was heraus mit dem Kontinent Südamerika ??!!

Bis dannemal...
...es geht immer vorwärts !!

allrad-getriebene Grüße
ran 4x4

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Re: Zurück aus Afrika

#20 Beitrag von Canoe » Di 01 Jan 2013 14:15

Hallo ran 4x4,
225/70 AT Reifen geht meines Wissens nicht, da die mir bekannten Reifen nur eine Traglast von 102 haben. Die 225/75 er haben eine Traglast von 115, was ausreicht. Trotz intensiver Suche habe ich nirgends einen Ausrüster gefunden, der dafür eine TÜV Freigabe hat. Den Aufwand einer Einzelfreigabe habe ich gescheut, da der 1 cm mehr Breite nicht viel bringt. Die Reifengröße war auch nur im Tiefsand ein Problem. Ich werde daher vor allem eine höhere Traglast und einen robusten Aufbau suchen. Der Kandidat ist dabei zur Zeit der Continental Vanco Camper, der bei 215/75 einen 10 PR Reifen mit 116/114 Traglast liefert. Das ist Rekord.
Ja, die Panamericana ist das nächste Ziel. Im Laufe des Jahres 2013 werden wir das Auto zurückverschiffen (meiner Frau ist die Sicherheitslage auf der Ostroute immer noch suspekt) und wollen dann im Frühjahr nach Halifax. Da wir im Sommer sowieso in Alberta leben und auch dort bald ein Womo haben (der Ausbau wird mein Sommerprojekt), geht es dann ziemlich bald in den Süden.
Gruß Stefan
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Re: Zurück aus Afrika

#21 Beitrag von Alter Hans » Di 01 Jan 2013 20:12

Hallo Stefan,

danke für Deinen fundierten Erfahrungsbericht. Deine Schlußfolgerungen betr. Reisegerät möchte ich voll unterstreichen - aus eigenen Erfahrungen von 50 Jahren Autoreisen und aus Beobachtungen sowie Gesprächen mit anderen Reisenden: auch (oder gerade) kleinere Fahrzeuge sind sehr vorteilhaft, wie Du schreibst.
Zu den Reifen: möglichst groß und möglichst robust ist wichtig (auch wenn das in Deutschland nicht zulassungsfähig wäre). Fahrzeuggewicht vollbeladen sollte so gering wie irgendmöglich sein.
Vor 40 Jahren waren sehr viele Wüstenfahrer mit normalen VW-Bussen T1 oder T2 unterwegs. Für Reisen waren sie ausreichend. Ein Autoleben lang hätten Sie aber Pisten nicht durchgestanden.
Nur so viel dazu. Ich weiß, das ist ein unendliches Thema mit sehr vielen Aspekten.
Gute Reise Euch allen!!
Doku T4:
https://get.google.com/albumarchive/102 ... qqDulhCqGc
Die Reisefotos sind leider nicht mehr von google unterstützt.

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Re: Zurück aus Afrika

#22 Beitrag von Canoe » Mi 02 Jan 2013 17:50

Hallo Alter Hans,
Deinen Anmerkungen zum Gewicht stimme ich zu. Heute würde ich (außer Kleinigkeiten) zwei wesentliche Dinge bei dem Auto anders machen:
- Noch konsequenterer Leichtbau z.B in casemaker Bauweise oder mit Alu-Rahmen und Dibondplatten und jede sonstige Möglichkeit zum Gewichtssparen ohne die Stabilität zu gefährden. Jedes Kilo wirkt (gefühlt) doppelt auf schlechten Wegen.
- Kein Kühlschrank, sondern 2 Kompressorkühlboxen. Eine 18l als Tiefkühl- und eine etwa 50 l als Kühlbox. Es ist enorm, was an Kälte "herausfällt", wenn man eine Kühlschranktür öffnet. Bei einer oben öffnenden Kühlbox bleibt sie drin.
Gruß
Stefan
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Re: Zurück aus Afrika

#23 Beitrag von Canoe » Sa 21 Mär 2015 22:19

Hallo,
wir sind inzwischen nicht zurück aus Afrika, sondern aus Mexiko. Trotzdem möchte ich meinen Erfahrungsbericht fortsetzen. Der Transit hat jetzt 80.000km und ist für den Sommer bei Mexico City eingestellt.
Nach der Afrikafahrt habe ich folgendes geändert:
Die 3 defekten Dachluken durch Hekis mit einfachen Hebelaufstellern ersetzt. Seither keine Probleme.
Federung verstärkt. Vorne stärkere Goldschmidt Federn, sind super, viel besseres Fahrverhalten. Hinten Zusatzluftfedern. Funktionieren nachdem ich das Leck (defekte Verbindung) gefunden habe. Ich würde heute aber anstelle der Luftfedern ein zusätzliches Federblatt einbauen. Das ist robuster.
Umrüstung auf 225/75R16 Goodrich AT Reifen. Das war eine gute Entscheidung. Wir können jetzt bei Wellblech (das gibt es auf der Baja reichlich und vom Feinsten) mit etwa 60% des Normalluftdruckes fahren, ohne Angst vor Reifenpannen haben zu müssen. Damit sind solche Pisten viel erträglicher.
Seit Afrika hatten wir eine Reifenpanne (Schraube im Hinterrad), die für 3€ in 20 min.von einem lokalen Reifenflicker behoben wurde. Sonst keinerlei Schäden, nur Ölwechsel und Bremsbeläge vorne. Der Transit wird in Mexiko verkauft und ich konnte problemlos bei einem mexikanischen Fordhändler meine Inspektion machen lassen. Der war so modern ausgestattet, wie ein deutscher Händler, nur billiger.
Gas tanken war in den USA und Mexiko mit den Tankflaschen problemlos. Einfach an eine der vielen Gastankstellen fahren und volltanken.
Tankstellen mit schwefelfreiem Diesel haben wir nirgends gesehen.
Die kompakten Außenmaße waren in Mexiko Gold wert. Viele der sehr schönen Kolonialstädte sind sehr eng und auch für LKW gesperrt. Unsere Freunde mit MAN etc. hatten da große Probleme. Auch Nebenstraßen sind z, T. schmal. Da wir uns gerne historische Städte und auch Museen anschauen und relativ kurz an einem Ort bleiben, wäre bei unserem Reisestil ein großes Reisefahrzeug nicht gut.
Nachrüsten werde ich bei den Solarpanelen. Da im Winter auch in den USA und Mexiko die Sonne flach steht, sind nominal 160Wp (tatsächlich gemessene 105Wp mittags) zu wenig. Da werde ich Euch in einem separaten Threat noch um Rat fragen.
Fazit: Der Transit hat sich bisher als problemloses und robustes Reisefahrzeug erwiesen.
Übrigens die Reise macht großen Spaß, wir hatten keinerlei Probleme und viele schöne Erfahrungen. Näheres auf www.reisephant.blogspot.de.
Gruß Stefan
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