Rosti in Montenegro

Gleich ob der schönste Weg durch die Alpen gesucht wird oder nur die abwechslungsreichste Strecke zwischen Castrop-Rauxel und Wesel.
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WoMoG
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Rosti in Montenegro

#1 Beitrag von WoMoG » Do 31 Okt 2019 18:37

Hallo;

vorweg, ja wir sind angekommen ...

Nach ein paar Tagen auf dem obligatorischen Himmelfahrtstreffen bei und mit lieben Freunden in Oberthau, ging es am Brückenfreitag streng
südwärts bis Maribor. Der Platzwart hatte schon das Tor in der Hand als ich auf den CP einbog, puh. So stand der leckeren Pizza und der Dusche
am Morgen jedoch nichts mehr im Weg. Noch das WC geleert, den Dieseltank befüllt, Vorräte gebunkert und in den Bergen am Bach gefrühstückt.
Um Zagreb noch etwas belebt, ging es anschließend völlig entspannt bis zu den Serpentienen ans Meer und weiter bis Sibenik. Die Stimmung auf
dem CP war arg getrübt, hatten doch schon einige das miese Wetter wochenlang "genossen". Ich verbrachte hier 2 Nächte, hab die erste Wäsche
gewaschen und bin bei angenehmen Temperatur aber im Nieselregen strandspaziert. Kurz, ich hab mich "runtergefahren".

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Ein kurzes Stück Autobahn gab es noch, dann wurde es etwas zäh auf der Küstenstraße. Unterwegs einen Mog getroffen und die Brücke von
Dubrovnik passiert. Bei strömendem Regen zum südlichsten Grenzübergang gefahren. Der war eine Baustelle und voll gesperrt. Also, zurück
das Ganze ... und auf der Hauptroute in die Bucht von Kotor. Stellplatz für 2 Nächte war der Parkplatz einer ungenutzten Ferienwohnung,
organisiert von lieben Freunden.

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Abendessen aushäusig, mit Blick auf ein Kreuzfahrtschiff ... oder ?

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Polizeiboot mit Blaulicht ?

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Kotor sieht aus wie Venedig ... gut, wenn man seinen persöhnlichen Reiseführer hat ...

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Blick vom Hausberg

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Fortsetzung folgt ...

Gruß Arno
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Re: Rosti in Montenegro

#2 Beitrag von WoMoG » Fr 01 Nov 2019 15:36

Hallo,

weiter geht´s

Bis jetzt war das Wetter noch wechselhaft und bis runter auf 12°C beim Ausflug zum Lovcen hoch, auch noch kühl. Nun soll es besser werden.
Ich fahre ein kleines Stück die Bucht zurück und finde in Risan den Einstieg zur alten Paßstraße. Leider zieht es sich zu, je höher es wird. Kurz
unter den Wolken, fröstele ich etwas beim späten Frühstücken, die aussicht entschädigt etwas.

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Zurück auf der Hauptstraße und ein paar Kilometer gemacht, geht es nun auf einer Nebenstrecke erst Richtung Lovcen, dann Richtung Niksic.
Permanent ergeben sich tolle Ausblicke und Fernsichten. Eine Abkürzung konnte ich wegen Felssturz leider nicht fahren. Pünktlich am See Slano
regnete es wieder. Auch bei der Besichtigung der ältesten (?) Brücke Montenegros, wurde ich nochmal naß. Dafür blieb die warme Dusche am
Abend Wunschdenken. Als, noch, Alleinreisender, stört es ja nicht ... .

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Jetzt geht es querbeet durch die Berge, an einerm Staudamm entlang, rauf zu einem Tagebau, mitten durch ein Waldgebiet, wo sich die Natur
gerade von einem Waldbrand erholt. Sehr skurril.

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Hatte ich mir zwischendurch schon die Frage gestellt, was an dieser Route schwierig sein soll, kam es dann ziemlich heftig. Es ging über großes
und scharfkantiges Karstgestein, unter tiefhängenden Bäumen hindurch zu einem Felssturz. Gaaanz allein, eine nicht ungefährliche Angelegenheit.
Selbst das Video der Dashcam sieht spannend aus. Belohnt wurden wir mit einer grandiosen Aussicht

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Noch ganz beindruckt von dem Tag, habe ich mir den weiten Weg zur warmen Dusche gespart ...

Fortsetzung folgt.

Gruß Arno
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Re: Rosti in Montenegro

#3 Beitrag von WoMoG » Sa 02 Nov 2019 18:17

Hallo,

nach ausgiebigem Frühstück bin ich zunächst entlang einer Klamm gefahren. Auf einem Bauernhof war aber Schluss und ich bin noch ein paar Meter bis runter an den Fluss zu einer Brücke "gewandert" .

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Dann folgt eine Überführungsetappe auf der Hauptstraße, die von Bari an der Küste in den Kosovo führt. Tolle Aussichten auch dabei, allerdings muss
man sehr konzentriert fahren, da es die anderen Verkehrsteilnehmer sehr eilig haben. Ich bin froh, bald wieder in die Berge abzubiegen, Dabei geht
es erstmal durch eine gigantische Strassenbaustelle. Es entstehen Brücken und Tunnel, es werden Berge versetzt und Flüsse umgeleitet. Danach folge
ich den Tälern bergauf, "furte" viele Flüsse und passiere erste Schneereste. Teilweise war es schon recht offroadig durch schlammige, steile und
zugewachsene Passagen.
Käffchen auf der ersten baumfreien Hochebene, wunderschön. Mit Panoramablick geht es weiter bis ...

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... es nicht mehr weiter geht.

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Straßenbau

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Weiter gehts

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Zwischendurch bin ich zu einem See in einen Talkessel runtergefahren. Toll von oben anzusehen, sieht er unten nur aus wie eine überschwemmte
Wiese. Aber der Weg war schon g..l Der Wald nimmt zu, der Teer auch. Es geht noch ein gutes Stück bergab Richtung Podgorica.

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Übernachtet wird vor einem Museum auf dem zugehörigen Parkplatz.

Fortsetzung folgt

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Re: Rosti in Montenegro

#4 Beitrag von WoMoG » So 03 Nov 2019 16:22

Hallo,

die Gassirunde führte auf den Museumshügel, neben der kleinen Kapelle da oben, ist der Namensgeber des Museums und seine Frau begraben. Von
den Mauerresten einer Burg hat man einen prima Rundumblick, sogar Podgorica kann man sehen.

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Die heutige Überführungsetappe geht durch Podgorica, an Cetinje vorbei und durch Budva. Bis auf die Mileniumbrücke in der Hauptstadt, die
Aussicht auf das Mittelmeer bei der Bergabfahrt nach Budva gab es stets tolle Fernsichten. Am Flughafen von Tivat hab ich die Parkplatzsituation
gecheckt und die Vorräte mit Frauchens Lieblingsspeisen aufgefüllt. Dann erstmal ausgiebig geduscht, Wäsche gewaschen, etwas TD am Auto
gemacht. Erst danach war Nachbarschaftspflege, unter seinem Auto läuft sein ziemlich großer Hund, einfach hindurch ...

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Es bleibt reichlich Zeit für ein ausgiebiges Frühstück mit Aussicht auf die engste Stelle der Bucht

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Natürlich landet meine Frau mit etwas Verspätung. Wir sind dann erstmal ein Stück den Lovcen hoch und genießen den Ausblick von einer Festung.
Da war dann jemand etwas geschockt - beim Anblick auf die Landebahn. Dann ging es raus auf die Halbinsel, nach einer Sackgasse im Touridorf
fanden wir den richtigen Abzweig in eine sehr schöne kleine Bucht. Käffchen, Baden, Chillen, Abendessen, zwischendurch Seeigelkaviar.

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Schon fast zu kitschig um wahr zu sein.

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An einem nahen Bootshaus waren ein paar junge Leute und schon war der Bootsausflug für den frühen Morgen arrangiert ...

Fortsetzung folgt

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Re: Rosti in Montenegro

#5 Beitrag von WoMoG » Mo 04 Nov 2019 18:37

Hallo,

pünktlich um acht legen wir ab. Unser Captain ist sehr nett und eigentlich Navigationsoffizier auf richtig großen Schiffen. Er erklärt uns unterwegs
so einige interessante Dinge, unser Ziel ist jedoch eine Höhle. Aber erst als wir quasi mit dem Boot direkt auf die Felsen zusteuern, erkennen wir
den Eingang. Fledermäuse begrüßen uns, es ist kalt. Ich traue mich trotzdem ins Meer und tauche ein paar Meter in Richtung Höhlenausgang. Der
Lichteinfall unter Wasser ist faszinierend schön. ps, bei Budva war wohl das GPS deaktiviert, wir haben nicht über das Meer abgekürzt.

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Auf dem Rückweg machen wir einen größeren Bogen und sehen die vorgelagerten Inseln auch noch von hinten ...

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... und Rosti von vorn.

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Wir folgen der Küstenstraße südwärts und bummeln durch die Altstadt von Budva.

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Machen nur einen Schnappschuss von Sv. Stefan

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Wunderschöne Aussichten gibt es immer wieder, mehr oder weniger erschlossen ist die Küste.

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In einer besonders schönen Bucht Bucht, nehmen wir ein gekühltes Getränk in der Strandbar, gehen eine Runde Schwimmen und ... sind gaaanz
allein. Also fast ganz allein, es scheint hier mode zu sein, an wunderschönen Orten, gestellte, Hochzeitspaarbilder zu machen.

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Wir nutzen die Annehmlichkeiten eines sehr schönen CP`s

Fortsetzung folgt

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Re: Rosti in Montenegro

#6 Beitrag von WoMoG » Mi 06 Nov 2019 18:13

Hallo,

es geht weiter südwärts der Küste entlang . Immer wieder möchte man die schönen Buchten erkunden und sich abkühlen.

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Aber, erstmal machen wir nur kurze Fotostops, das Ziel ist die Altstadt, bzw, der verlassene Teil von Bar, hoch über der "Neustadt". Nachdem
man sich durch den Tourinepp gekämpft und einen kleinen Eintritt gezahlt hat, kann man zwischen Ruinen klettern oder Ausstellungen besuchen.
Uns faszinieren wieder einmal die Aussichten, einerseits die Berge landeinwärts, zum Meer der Blick über Bar.

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Ganz in der Nähe steht noch der älteste Olivenbaum, zack, geknipst.

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Dann machen wir einen Schlenker zu einer Bucht hinunter, inklusive schwimmen und Käffchen. Sehr fein, mit passendem Fahrzeug erreicht
man sogar einen Schattenplatz. Auf dem Rückweg hatte uns allerdings ein PKW die Zufahrt zugeparkt. Der dachte wohl da kommt eh keiner
hoch ... . Aber, alles ganz easy und entspannt.

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Die Idee für den Rest des Tages: Bummeln und Abendessen in Ulcine, Übernachten am großen Sandstrand. Nach einigen Extrarunden durch
Ulcine fanden wir den angepeilten Parkplatz. Doch der Parkplatzwächter stellte uns vor die Wahl, 2 Euro Parken oder 5 Euro Übernachten.
Bis auf den unermütlich bellenden Hund neben dem Auto, war es eine ruhige Nacht. Erstmal, sind wir jedoch am Stadtstrand entlang spaziert,
genossen ein Getränk in einer der Bars und erklommen die Altstadt mit ihren kleinen Gassen. Sehr schön.
Altstadt

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Strand

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Zwischen den Bäumen steht Rosti auf einem fast leeren Park/Übernachtungsplatz

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Die Gassen der Altstadt

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Sundowner beim ...

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... Sunset

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Und abends mit Beleuchtung

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Fortsetzung folgt

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Re: Rosti in Montenegro

#7 Beitrag von WoMoG » Do 07 Nov 2019 20:31

Hallo,

unausgeschlafen und früh starten wir zum Megasandstrand. Der Strand wird immer abschnittweise an, zumeist, Strandbarbetreiber verpachtet. Meist
sind gerade Renovierungs/Neubauarbeiten im Gange, manchmal ist schon eröffnet und ganz selten kann Rosti eine Runde durch den Sand pflügen.
Einmal sind wir ausgestiegen um uns die Füße zu verbrennen, sie im Wasser abzukühlen, anschließend im Sand zu panieren, nur um sie am Auto
wieder abzuspülen ... Sandstrand ist und wird nicht "unser Ding" .

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An den alten Salzlagunen mit ihren Vögeln, bzw. der Zufahrt dahin, sind wir nun mal vorbei gefahren, eine weitere Zufahrt im Südosten gibt
es leider nicht. Der See Shas hat sich auch zu gut versteckt und zum Rumlaufen ist es schon viel zu heiß. Dafür haben wir aber den größten
Süßwassersee auf dem Balkan gefunden.

Er beginnt groß und breit, anfangs ist gegenüber Albanien zu sehen ...

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... es gibt auch nette Strände ...

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... bevor er schmaler und schmaler wird. Schließlich von einer Brücke überspannt wird und mehr und mehr flussähnlich aussieht Folgendes Bild
zeigte ich meiner Mutter : " oh nein, der fährt mitten durch die Seerosen "

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" ist nicht schlimm " sagte ich : Naaa, habt ihr das Boot auch entdeckt ?

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Die CP Wiese war so tief unter Wasser, da gründelten sogar die Enten. Beim Check waren nur 2 Camper auf den letzten trockenen Flecken,
Wir fuhren noch ein Stück weiter, erkletterten kleine Wasserfälle und gingen aushäusig speisen. Dazwischen machten wir noch ein frühes Date
aus ...

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Jetzt stand noch ein 3. Camper auf der eigentlichen Sitzplatzecke des CP. Na, wir haben ja ein fertig gebautes Auto ...

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Wir waren sehr früh im Bett, als sich tatsächlich noch ein PKW festfuhr ...

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Re: Rosti in Montenegro

#8 Beitrag von WoMoG » Fr 08 Nov 2019 18:53

Hallo,

heute kein Bild vom Track zu Anfang, 06:00 war Wecken, kurzer Spaziergang und ab ins Boot. Somit sind wir die ersten auf dem Wasser. Scheuchen
die Vögel auf, machen die ersten Wellen und sind herrlich allein.

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Re: Rosti in Montenegro

#9 Beitrag von WoMoG » Sa 09 Nov 2019 17:39

Hallo,

jetzt der Track, gefolgt von DEM montenegrinischen Postkartenmotiv, gleichzeitig die Stelle, wo wir kurz zuvor mit dem Boot gewendet haben.

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Unsere Überführungsetappe führt erneut durch Podgorica, wo wir aushäusig frühstücken. Weiter auf der schon erwähnten Selbstmörderstrecke
in Richtung Kosovo, diesmal mit Bildern, während der fahrt von der Beifahrerin geknipst

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Bilder und Berichte über das "sehenswerte" Kloster, erspare ich den wenigen Lesern, stattdessen, kurze Rast am Bach.

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Das Ziel ist ein kleiner Nationalpark, bei der Abgabe des Obolus an der Schranke, war mir schon klar, das wird nicht unser Ding. Geteerte,
zweispurige Zufahrt. Entsprechend voll ist es auf den akkurat in den Hang geschobenen Stell/Parkplätzen. Wir ergattern auch noch einen
und wollten uns zum Käffchen eirichten. Ein aggressiver Streuner hatte jedoch unsere Ruby zum Fressen gern ... da zogen wir weiter. Die
geplante Umrundung des See´s fällt aus. Wir suchen den Einstieg in die Berge, "Da hinten ist ein Weg, da kommt man aber nicht weiter" !
Danke für den Hinweis, genau den suchten wir. OK, der ist tatsächlich nur für Wanderer oder fertige Auto`s. Wir stellen uns zu den
Wandererunterkünften auf eine Alm. Erstmals nutzen wir unser Tarp, Käffchen, Wäsche waschen, frische Forelle to go zum Abendessen.
Erstmals seit Tagen ist es abends mal wieder angenehm kühl, meine Frau brauchte sogar eine Zusatzdecke für die Nacht ...

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Fortsetzung folgt

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Re: Rosti in Montenegro

#10 Beitrag von mrmomba » Sa 09 Nov 2019 23:16

Hallo Arno,

Ich wollte dir einmal Feedback geben :

Danke dass du deine Tour mit uns teilst, vor allem mit den Karten Ausschnitten und auch den ausgewählten Fotos!
Ich lese hier mit, also nicht sparen an den Infos!

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Re: Rosti in Montenegro

#11 Beitrag von Urs » So 10 Nov 2019 14:11

Hallo Arno,

Ich schliesse mich Mrmomba an. Auch ich lese gespnnt hier mit.

Auch wenn das Feedback manchmal dünn ist denke ich dass Deine Beiträge noch einige andere stille Mitleser haben.
Für mich sind Deine Beiträge nicht zuletzt deshalb interessant da Deine Reisedestinnationen genau in mein Beuteschema passen. Auch finde ich Du hast ein guter Mix zwischen Text und tolle Bilder. Also weiter so, freue mich schon auf den nächsten Beitrag.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Rosti in Montenegro

#12 Beitrag von WoMoG » So 10 Nov 2019 15:57

Hallo ihr 2,

na dann kann ich ja weiterschreiben.

Traumhaft ruhig geschlafen, kein Auto, kein Flieger, kein Gebell, nur etwas gemurmel als ein paar Wanderer noch spät ihre Hütten bezogen.

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Wir "wandern" auch erstmal auf den nahen Gipfel und sehen in die eine Richtung unser Camp ...

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... und in die andere den See, den wir gestern eigentlich umrunden wollten

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Nach dem Frühstück geht es noch ein Stück bergauf, immer wieder gibt es tiefe Fahrspuren, felsig spitzen Untergrund oder auch mal
schlammige Passagen zu überwinden. Herrlich ... wie die Aussicht.

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Wir landen in einem Ort mit botanischem Garten, den wir auch besuchen. Na ja ... . Die Idee, von hier mit dem Zug in die Hauptstadt und
zurück zu fahren, verwerfen wir aufgrund des Fahrplanes. Schade. Stattdessen bummeln wir hier durch die Fußgängerzone und es gibt
dort auch gleich Spaghetti zu Mittag. Wir tanken noch, folgen dann aber nicht der Tara. sondern fahren querbeet nach ...

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Re: Rosti in Montenegro

#13 Beitrag von nunmachmal » So 10 Nov 2019 16:49

WoMoG hat geschrieben:
So 10 Nov 2019 15:57
Hallo ihr 2,

na dann kann ich ja weiterschreiben.

..........
Wir sind mindestens 3!

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: Rosti in Montenegro

#14 Beitrag von Picco » So 10 Nov 2019 16:53

4 :D

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Re: Rosti in Montenegro

#15 Beitrag von WoMoG » So 10 Nov 2019 17:15

Hallo,

... OK, hab verstanden.

... nach Zabljak. Der Weg wird nach jeder Siedlung, jedem Haus einsamer und schlechter. Schlechter heißt zwischendurch auch mal, kein Weg.
Nur eine blaue Linie auf dem Rechner zeigt uns die Richtung. Wir sehen öfter frisch eingestürzte Dolinen am Wegesrand, was bei meiner Frau
für ein ungutes Gefühl sorgt, hier zu übernachten. Nach ein paar Kilometern hat sich auch das Automatikgetriebe an die Untersetzung gewöhnt
und schaltet entsprechend. Trotz reduziertem Reifendruck, rumpelt es ganz schön, vor allem, wenn man den Fels im Gras vorher nicht erkennt.
Genug gejammert, genießen wir die Landschaft, schließlich sieht es aus wie in Kasachstan? Der Mongolei? Sanfte Hügel, soweit man sehen kann.

Erstmal bergauf, den Blick immer wieder zurück ins Tal gerichtet

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Kurz nach einer Serpentine kam uns ein uralter Golf entgegen, mit einem 13,14,15, jährigen Bengel am Steuer, der Mutter auf dem
Beifahrersitz und beide freundlichst am Winken.

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Die letzten Zeichen einer "belebten" Siedlung ...

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Wir hören Murmeltiere, versuchen sie zu entdecken, gehen in ihre Richtung ... Ruhe. Dann aus der anderen Richtung, wir gehen ... Ruhe !

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Keine Ahnung was das mal war ? Zwischendurch gibt es nur einen bewirtschafteten Bauernhof, was den Weg aber nicht besser macht.

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Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir Teer, auf dem 2.CP ist noch Platz für uns in erlauchter Gesellschaft ...

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