Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Heizung, Warmwasser-Erzeugung, Kochen, Backen, Kühlschränke, Klimaanlagen

Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon Balu » So 01 Apr 2018 10:45

paul stettiner hat geschrieben:Die Benzinversion vom Scudo gibts doch bestimmt als Gasumbau. Meiner Meinung nach wird’s da bestimmt einen fahrzeugspezifischen Tank geben.
Das Problem dabei ist nur, dass Tanks für den Fahrbetrieb grundsätzlich anders aufgebaut sind als die für den Campingbetrieb. Zum Fahren wird der Tank von unten in der Flüssigphase angezapft. Von daher ist der Butan-Anteil im Tank auch egal, weil Flüssiggas zum Motor kommt. Beim Campen mit all seinen Erscheinungsformen (Heizung , Kochen, Kühlschrank) wird das Gas oben aus der Gasphase des Tanks/der Flasche entnommen. Tanks für den KFZ-Betrieb sind daher für den Campingbetrieb in der Regel nicht geeignet.

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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon paul stettiner » Mo 02 Apr 2018 14:30

Ok, schon wieder was dazugelernt!
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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon mrmomba » Mo 02 Apr 2018 17:27

Ich bekomme diese Woche wohl zum Test eine 550gramm Flasche von meinen Papa, dann teste ich das Mal mit meiner Standheizung wie lange die auf kleinster Stufe aber durchlaufend das packt.
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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon mangiari » Di 03 Apr 2018 15:21

:!:
wiru hat geschrieben:Ich hatte im pickup 2x 5kg innen im selbst gebautem Gaskasten ohne Öffnung nach außen (deckel oben)

:!:
Was genau soll so ein Gaskasten bewirken und gegen wieviel Bar Druck hast Du den getestet? Ich stelle mir gerade vor was passiert wenn tatsächlich eine Verschraubung oder ein Schlauch mal undicht werden sollte. Entweder gibt der Kasten früh nach und das Gas strömt Dir einfach in die Karre, dann hättest die Flaschen auch einfach direkt unterm Bett befestigen können. Oder der Kasten hält dem Druck ne Weile stand, wenn Du ihn stabil gebaut hast, dann fliegt Dir das ganze auch noch gescheit um die Ohren, wenn der Innendruck im Kasten ausreichend angestiegen ist. Also auch wenn Du mit der Kabine nicht zum Gas-TÜV musst, halte ich es schon für eine gute Idee sich grob an den gesetzlichen Regelungen zu orientieren und sich Abweichungen sehr genau zu überlegen und am besten mit einem Fachmann abzustimmen.

mrmomba hat geschrieben:Ich bekomme diese Woche wohl zum Test eine 550gramm Flasche von meinen Papa, dann teste ich das Mal mit meiner Standheizung wie lange die auf kleinster Stufe aber durchlaufend das packt.

Naja, ist doch auch so ne E-Truma, oder? Der Verbrauch ist doch bekannt. Also ich würde erwarten auf der größten Stufe gute 2 Stunden, auf der kleinsten knappe 6. Kannst doch auch einfach Deine normale 5kg oder 11kg Flasche nehmen, auf die Waage stellen, Heizung da dran ne halbe Stunde laufen lassen und danach nochmal wiegen, wenn Du den Angaben nicht vertraust. Der tatsächliche Verbrauch im Alltag hängt dann natürlich noch davon ab wie gut Du lüftest, gut das Mobil isoliert ist und welche Zieltemperatur Du eingestellt hast. Denn das Thermostat schaltet bei erreichen dieser Temperatur die Heizung ja aus (auch wenn das Gebläse sinnvoller Weise noch ne Weile weiter läuft). Schon alleine wegen diesem an- und abschalten kam für mich Heizen in der Nacht nie in Frage. Ich bin jedes mal wach, wenn die Heizung an, oder aus geht.
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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon wiru » Di 03 Apr 2018 20:23

Sorry...hatte doch ne außenentlüftung...die dvgw g607 ziff 2.1.4 hab 7ch selbstverständlich eingehalten...
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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon mangiari » Fr 06 Apr 2018 08:41

Hatte mich nur schwer gewundert ;)

Gerade an der Suche nach Einzelteilen und mich etwas geärgert, dass es die Druckminderer in U-Form nicht mit Manometer gibt. Diese Nachfüll-Propanschlaschen haben den Anschluss senkrecht nach oben und so viel Platz hab ich nicht, da nen normalen Druckregler auch noch drauf zu setzen.

So ne alberne Luftpumpe mit Manometer für die Gasprüfung soll mehrere hundert Euro kosten :roll:
Ich hätte aber schon gerne ab und an mal gecheckt ob die Anlage noch dicht ist, hab ich bei meinen bisherigen eigentlich immer gemacht. Während der Bauphase ist das einfach, nimmt man einfach nen Blindstopfen runter und bindet da nen Stück Latexhandschuh rüber. Gasventil geöffnet, Handschuh bläht sich etwas auf, Ventil geschlossen, wenn der Handschuh nach paar Stunden noch etwa die selbe Größe hat, ist alles gut.

Aber für eine Prüfung später im Gebrauch ist das natürlich nicht mehr so komfortabel. Kennt jemand ne günstige Möglichkeit? Muss auch nicht mit in den Gaskasten passen, für ne Prüfung bei offener Fahrzeugtür ist das ja ok, wenn der Flaschenkasten offen bleibt.
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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon mrmomba » Fr 06 Apr 2018 08:46

Die Prüfung wird doch eh alle 2 Jahre vorgeschrieben ;-)
Warum der Aufwand.

Ich habe jetzt zuhause eine 425ml Flasche mit ca 300ml drin und SEITLICHEN Ventilanschluss stehen, kam noch nicht zum testen.
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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon Balu » Fr 06 Apr 2018 09:22

mangiari hat geschrieben:So ne alberne Luftpumpe mit Manometer für die Gasprüfung soll mehrere hundert Euro kosten :roll:
Ich hätte aber schon gerne ab und an mal gecheckt ob die Anlage noch dicht ist, hab ich bei meinen bisherigen eigentlich immer gemacht.
Ging mir ähnlich. Ich prüfe auch gerne mal (spätestens vor der Gasprüfung :wink: ) nach ob die Anlage dicht ist. Bei der bei mir verbauten Duomatik gibt es bedauerlicherweise auch kein Manometer. Ich habe aber eine Außensteckdose für Gas verbaut. Da hänge ich eine Flasche mit Regler mit Manometer dran und kann nun wieder rustikal mit dem Manometer einen groben Check machen.

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Re: Detailfragen Minimal-Gasanlage für kleinen Busausbau

Beitragvon mangiari » Sa 14 Apr 2018 16:05

So, diese grüne Handwerkerflasche inkl. Umfüllschlauch und Adapter ist gestern hier eingetroffen. Musste ich natürlich sofort ausprobieren und was soll ich sagen? Totaler Schrott das System. Der Adapter passt nicht richtig, keine Ahnung wer den gedreht/gefräst hat. Selbst mit zwei 30cm langen Gabelschlüsseln hab ich den nicht vernünftig an meinen GOK-Regler dran bekommen, so dass die Gummidichtung gegriffen hätte. Normal soll man diese Verbindung ja nur von Hand anziehen! Da haben 3-4 Gewindegänge gefehlt und es ging schon nur noch mit Gewalt. Und nein, ich hab keine 2 linken Hände, hab normal nie Probleme 5kg oder 11kg Flaschen mit den Reglern zu verbinden. Ist ja auch nicht meine erste Gasanlage.

Der Umfüllschlauch war auch nicht 100% dicht, da ist beim Umfüllen dann schön flüssiges Gas ausgetreten, was zu meiner Überraschung nicht farblos ist, sondern ne ziemliche Sauerei. Keine Ahnung was da in meiner Propoangas-Flasche so herum schwimmt, aber ich hab schwarze Finger davon bekommen. Und natürlich alles voller Gas, auch nicht unbedingt vertrauenserweckend, auch ohne direkte Zündquelle in der Nähe.

Also das wird garantiert nicht meine Lösung für alle paar Tage mal. Hab mich jetzt dazu entschieden die Hauptversorgung doch mit der 5kg Flasche zu machen und einen zweiten kleineren Flaschenkasten vorzusehen (ohne Anschluss, nur zum Transport/Lagerung) in dem für längere Reisen die grüne 3kg Umfüllflasche mit genommen wird, dass man nicht so doof da steht, wenn die 5kg Flasche zufällig Samstag Abend leer wird. Und wenn der Händler mir keinen vernünftig passenden Adapter und dichten Schlauch nachliefert, schick ich alles drei zurück und nehm ne Campingaz Butanflasche statt dessen. Als Backup ist die noch allemal besser als sich mit so Zeug rum zu ärgern. Ich hab einen Adapter gefunden, den man in die Campingaz-Butan-Flaschen schrauben kann und dann einen Ausgang wie bei den Propanflaschen hat.
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