Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

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kenco
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Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#1 Beitrag von kenco » Fr 26 Okt 2018 08:26

Gibt's Info's zu den Gfk-Leer-Kabinen Herstellern. Wir wollen eine Kabine mangels Zeit für ein Expeditionsmobil bauen lassen.

Wo gibt's positives, wo negatives

Ich habe hier mal ein paar Namen

Ormocar

Moser

Fuess Mobile

Nomadcampers

Was gibt's für Empfehlungen?

Woran erkennt man die GUTEN Hersteller???

Wer verzapfte Mist???

Freue mich auf eure Antworten gerne per PN

Gruß Marco

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holger4x4
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#2 Beitrag von holger4x4 » Fr 26 Okt 2018 08:38

Hi,

mangels Zeit.... bauen lassen... das paßt leider nicht zusammen bei Lieferzeiten von 1,5-2Jahren aktuell. Da bist du mit selbst bauen schneller ;-)

Ich kann nur was zu Ormocar sagen, wir fahren seit 10 Jahren damit rum. Das ist auf jeden Fall handwerklich gute Qualität, da gibts nix zu meckern!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Alter Hans
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#3 Beitrag von Alter Hans » Fr 26 Okt 2018 08:49

Bin mit meiner kleinen ormocarkabine sehr zufrieden nach 17 Jahren und 315Tkm. Auf VW T4 syncro.
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Doku T4:
https://get.google.com/albumarchive/102 ... qqDulhCqGc
Die Reisefotos sind leider nicht mehr von google unterstützt.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#4 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 26 Okt 2018 09:07

Hi Marco,

ich fürchte, Deine Frage ist nur bedingt zielführend. So etwa wie 'wer baut gute Kraftfahrzeuge'. Busse? Laster? PKWs? Elektrofahrezuge?

Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, daß Firmen, die seit mehr als 10-15 Jahren am Markt sind, keinen Schrott bauen - sonst wären sie nicht mehr am Markt. Huckepack ist dafür ein Beispiel.
Und bei den Herstellern, die schon lange am Markt sind, hat sich im Laufe der Zeit eine Ausrichtung ergeben - der eine baut eher leicht für 3.5-Tonner, der andere mehr robust (und schwer) für Expeditions-Laster. Der eine paßt mehr seine Grundmodelle an Kundenwünsche an, der andere baut voll kundenspezifisch.

Es wäre also interessant zu wissen, in welche Richtung Deine Pläne gehen.

Viele Güße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
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ThomasFF
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#5 Beitrag von ThomasFF » Fr 26 Okt 2018 10:53

Bei Expeditionsfahrzeugen spielt das Budget eine ziemlich entscheidende Rolle...also low costs geht dabei normalerweise nicht....

Dann must du mir mal helfen, denn ich kapier die konkurrierenden Begriffe "Zeitmangel" und "Expeditionsfahrzeug" nicht. Wer keine Zeit hat, der kann sich auch keine Expedition leisten, wenn er unabkömmlich ist.

Kann ja sein, dass Du Dich auf einen wie auch immer gearteten Ruhestand vorbereitest....auf jeden Fall müsste man mal wissen wie lange Du wo hin willst und wie hardcore die Streckenauswahl ist.... Regenzeit im Kongo ist ne total andere Hausnummer als Sibirien im Winter....
Dann sind natürlich die Komfort-Ansprüche wichtig...ein kleiner Unimog als Basis ist ne andere Geschichte als ein 4-Achser MAN Cat oder ein Zetros...
Und, wenn Du die Sache richtig ernst meinst, also nicht "nice to have" sondern echter Einsatz, kannst du Dich auf eine längere Planungszeit zur Feststellung, was du wirklich brauchst, einrichten. Mit Suche nach dem Hersteller kannst Du dich auf einen Zeitraum einstellen, der ein Jahr überschreiten kann. Dabei geht es in erster Linie darum, wohin Du willst und was Du in Der Zielregion planst, denn danach muss man die Anforderungen ans Auto, also das Lastenheft festlegen. Wie weit Du Dich dabei auf "Beratung" zB durch Hersteller verlassen kannst?

Ich denke mal, es wäre nicht ungeschickt, wenn du Dich mal in die Welt der Expeditionreisenden begibst, also Offroadforen, dann Besuch in Bad Kissingen auf der Offroadausstellung , aber da brauchst du schon eine gewisse Sicherheit über deine Ziele, damit es was bringt.

Du siehst, einfach ist das nicht und wenn Du im Vorab schon keine zeit hast oder diese Dir nicht abzwackst, wird das nix. Also einen beauftragen mit dem allgemeinen Aufrag: Bau mir ein Expeditionsmobil für meine Zwecke und dann für viel Geld eine toll aussehende Kiste hingestellt bekommen, geht nach meiner Meinung so nicht. Mit so einen Auto wirst du vielleicht Leute deines Umfeldes beeindrucken, aber im Einsatz müssen die nicht unbedingt Deine Anforderungen erfüllen.

Übrigens: Man überschätzt sich meistens bei sowas. Die Vorbereitungen einer Expedition, wenn man es ernst meint, sind sehr (zeit-) aufwendig, man muss sich über das Land, die Verkehrswege, mögliche Ziele (Kultur, Landschaft, Natur), Klima und Wetter, Gefahren aus zB Politik, Gesundheit (Malaria, Ebola, Dengue, andere Infektionen), durch Raubtiere, Kriminalität, Bestechlichkeit und anderes mehr und deren Abwehr informieren. Visa und Zollbestimmungen sind zu beachten, Treibstoffversorgung, Reparaturfähigkeiten sind wichtig, denn im Nowhere gibts die Mercedeswerkstatt nicht um jede Ecke. Und man sollt Literatur über Expeditionen und Fernreisende zur Hand nehmen.
So.. jetzt habe ich dir im Vorfeld die Geschichte so vermiest, dass Du schon ganz schön stur sein musst, um jetzt weiter zu machen. Hihi... wenn Du das tust, glaubst du mir nicht oder Du bist so ernsthaft verseucht, dass es schade wäre, nicht weiter zu machen.
Dazu viel Vergnügen und viel Erfolg. Und wenn du dann bis zur Ladefläche in einem Regen der 70 Literklasse im Nirgenwoschlamm festsitzt, dann könnte es sein, dass Du insgeheim feststellst, der blöde thomasff hatte doch irgenwie recht mit seinem Geunke....
:lol: :roll: :wink: :wink:
Aber ehrlich: Das ist natürlich Unsinn, aber wohin ich Deine Aufmerksamkeit lenken will, ist, dass man gegen viele Hindernisse was tun kann, man muss es nur planen und sich auch darauf vorbereiten. Alledings ist die Kugel aus der Ak 47 eines Rebellen oder eines Kriminellen nicht wirklich planbar....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

kenco
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#6 Beitrag von kenco » Fr 26 Okt 2018 11:15

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:
Fr 26 Okt 2018 09:07
Hi Marco,

ich fürchte, Deine Frage ist nur bedingt zielführend. So etwa wie 'wer baut gute Kraftfahrzeuge'. Busse? Laster? PKWs? Elektrofahrezuge?

Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, daß Firmen, die seit mehr als 10-15 Jahren am Markt sind, keinen Schrott bauen - sonst wären sie nicht mehr am Markt. Huckepack ist dafür ein Beispiel.
Und bei den Herstellern, die schon lange am Markt sind, hat sich im Laufe der Zeit eine Ausrichtung ergeben - der eine baut eher leicht für 3.5-Tonner, der andere mehr robust (und schwer) für Expeditions-Laster. Der eine paßt mehr seine Grundmodelle an Kundenwünsche an, der andere baut voll kundenspezifisch.

Es wäre also interessant zu wissen, in welche Richtung Deine Pläne gehen.

Viele Güße
Leerkabinen-Wolfgang

Hallo Wolfgang,

da ich in der Kabine wohnen will und nicht nur für ein paar Monate sollte es schon eine entsprechende Qualität sein und auch mal etwas aushalten können... Am liebsten würde ich
ja selber bauen, aber mitte fünfzig geht einem ja auch mal die Zeit leer ;-) Und damit muss ich an der Zeit also Haushalten, der Innenausbau reicht dann wohl für mich...

Aushalten muss die Kabine dann also Sommer in der Wüste und Winter am Nordkapp (Energieeffizienz nicht vergessen) und hier und da vielleicht mal einen Astkontakt. Für letzteres denke ich an eine Dachabschrägung vorne. Das Dach muss begehbar sein. Später soll am Heck noch Reserverad und ein Mopped dran...

LG Marco

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#7 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 26 Okt 2018 11:51

Hi Marco,

also zuerst einmal: Kabinenbau ist kein Hexenwerk. Ganz im Gegenteil, man kann hier sehr schnell zu guten Ergebnissen kommen: ich glaube, es gibt keinen Bereich mit schnellerem Baufortschritt! Und wenn die Zeit drängt, fährst Du mit dem Kabinenselbstbau vermutlich besser als wenn Du die Kabine bauen läßt - wie schon angeklungen: die Kabinenbauer haben durch die Bank so volle Auftragsbücher, daß man einen Baubeginn in 15-18 Monaten einplanen muß!

Was die späteren Belastungen am Heck angeht: hier würde ich immer versuchen, die Träger dafür nicht am Kabinenheck sondern am Fahrzeugrahmen zu befestigen - alles andere bedingt Mehraufwand beim Kabinenbau selbst.

Winterziel Nordkap bedeutet ordentliche Dämmung - so irgendwas zwischen 50mm und 60mm. Robustheit gegen Astkontakt bedeutet Astabweiserrohre, massive Deckschicht oder druckfeste Schicht (Sperrholz) unter der Deckschicht.

Und was die Auswahl des Kabinenherstellers angeht, würde ich sehr wert auf einen Hersteller legen, der nicht weit entfernt ist. Meine Kabine habe ich hinter Hannover bauen lassen - wenn es da etwas an der Kabine zu besprechen gab, waren jeweils 450km Anfahrt - mit dem entsprechenden Zeitaufwand - nötig. Diese Strecke fährt man nicht für jede Kleinigkeit, und wenn Kleinigkeiten nicht geklärt und deshalb vielleicht anders als gedacht ausgeführt werden, werden sie schnell zu 'Großigkeiten', die wieder gerade zu rücken dann echte Probleme machen können!

Kommst Du aus dem Norden? Dann wäre der Fehntjer oder Kerkamm vielleicht etwas. Köln-Bonn bis Rhein-Main: Bocklet, Rhein-Main bis Saarland: Ormocar, Moser, weiter im Süden Unicat, Woelke oder auch BiMobil, um nur ein paar zu nennen.

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Money, Money.....

#8 Beitrag von kenco » Fr 26 Okt 2018 11:55

ThomasFF hat geschrieben:
Fr 26 Okt 2018 10:53
...denn ich kapier die konkurrierenden Begriffe "Zeitmangel" und "Expeditionsfahrzeug" nicht....
Hallo Thomas,

:mrgreen: Na wenn man sich die aktuellen EXPEDITIONSFAHRZEUGE mancher Hersteller anschaut, stellt man doch rasch fest, dass das Wort auch nicht mehr das ist was es mal war.... Da fahren Thedfort-Klos mit und anderer Schabernack aus dem Camping-Plastik-Regal :lol:

Bei mir ist das so, ich will darin wohnen rund ums Jahr in solider Haushaltsqualität, auch öfter unwegsamere Gegenden aufsuchen mit tiefer hängenden Ästen, autark muss ich sein, aber muss nicht durch den Dschungel Borneo's oder mir die benannten Murmeln der AK 47 im Sudan o.ä. einfangen :mrgreen:

ZEITMANGEL... Ja, die Sanduhr läuft und nun muss ich auch nicht mehr anfangen Kabinenbau zu erlernen... :wink: 8)

Beste Grüße Marco

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Money, Money.....

#9 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 26 Okt 2018 12:01

Hi Marco,
kenco hat geschrieben:
Fr 26 Okt 2018 11:55
ZEITMANGEL... Ja, die Sanduhr läuft und nun muss ich auch nicht mehr anfangen Kabinenbau zu erlernen... :wink: 8)
Kabinenbau hat mir die meiste Befriedigung bei meiner kleinen Alltags-Hubdachkabine verschafft: hier gab's am schnellsten große sichtbare Ergebnisse! Man kann die Platten perfekt zurecht geschnitten und evtl. mit zusätzlichen Einlagen versehen bestellen und braucht dann nur ein paar helfende Hände und etwas technische Hilfe (z.B. einen Kran, Gabelstapler, Winde etc. um ein großes Dach sauber auflegen zu können), vielleicht eine Druckluft-Kartuschenpresse, um den Kleber vernünftig auftragen zu können, und dann ist die Rohkabine in einer Woche fertig! Lange dauern dann nur die Folgeschritte!

Viele Grüße
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#10 Beitrag von Tobi » Fr 26 Okt 2018 13:52

Meine Kabine habe ich hinter Hannover bauen lassen - wenn es da etwas an der Kabine zu besprechen gab, waren jeweils 450km Anfahrt - mit dem entsprechenden Zeitaufwand - nötig. Diese Strecke fährt man nicht für jede Kleinigkeit,...
Wobei - ich reise ja auch nicht gerne quer durch's Land für eine Baubesprechung. Andererseits war ich für meinen Kabinenbau genau 3x bei Ormocar: vor dem finalen Angebot, kurz vor Baubeginn und zur Abholung. Das hängt vermutlich etwas davon ab, wie "speziell" das Projekt gelagert ist.

Zum Vorgehen: Ich hatte mir im ersten Schritt vier Anbieter ausgesucht und auf Basis einer ersten Beschreibung deren Angebote eingeholt (per Mailverkehr). Auf der Basis hab ich mir dann einen ausgesucht und mit dem das Projekt weiter ausgearbeitet. Mich haben damals die Unterscheide in den Preisvorstellungen schon ziemlich gewundert.

Für mich wäre ein Selbstbau (der Kabine) nicht in Frage gekommen, weil ich ausreichende Räumlichkeiten und Gerät (Stapler etc.) nicht einfach im Zugriff hatte. Wenn ich mir die fertige Kabine anschaue, dann gebe ich Wolfgang recht, dass das Zusammenkleben einer "Box" keine sehr schwierige Sache sein sollte. Ob ich allerdings die Integration zum Fahrerhaus, Mini-Alkoven, etc. auch nur annähernd so hinbekommen hätte wage ich stark zu bezweifeln.

Selbstbau ist für mich irgendwie immer Prototypenbau ... nur dass es danach halt keine Serienfertigung mit den entspr. Verbesserungen gibt ...
2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
Mehr zu unserem Fahrzeug gibt es hier - unsere Reiseberichte aus Mittel- und Nordeuropa findet ihr hier.

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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#11 Beitrag von Myk » Fr 26 Okt 2018 14:07

Hi Marco,

wenn der Faktor Zeit für Dich relevant ist, wäre ein gebrauchtes Fahrzeug, welches Du mit einem neuen Fahrgestell versiehst, eine Möglichkeit. Die Kabine könntest du ja ebenfalls deinen Bedürfnissen anpassen.

Viele Grüße,
Myk

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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#12 Beitrag von Albatross » Fr 26 Okt 2018 14:43

Als ich eine Kabine wollte, habe ich bei 3 Kabinenbauern angefragt
http://www.off-road-schmiede.com/index.php/de/
http://www.rustikab.de/
http://www.mobiles-wohnen.com/index.htm
... und auch festgestellt ...
holger4x4 hat geschrieben:
Fr 26 Okt 2018 08:38
...
bauen lassen... das paßt leider nicht zusammen bei Lieferzeiten von 1,5-2Jahren aktuell. Da bist du mit selbst bauen schneller ;-)
...
und mich entschlossen es sebst zu wagen.
Aber um ehrlich zu sein, ich habe auch ein Jahr oder länger gebraucht (heute würde ich es in 4-6 Wochen machen können).

Alle oben genannten waren sehr freundlich und zuvorkommend. "Mobiles Wohnen" hat mir angeboten das Aufstelldach machen zu können und das ich auch das komplette Material über ihn beziehen kann. Habe ich auch so gemacht und auch sehr viele Tipps und Anregungen von dort erhalten (auch weil "fast um die Ecke" von meinem Wohnort aus gesehen) . SEHR empfehlenswert
Zuletzt geändert von Albatross am Fr 26 Okt 2018 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Albatross
Ein hoher Preis wird mit der Zeit immer unwichtiger, über schlechte Qualität ärgert man sich mit der Zeit immer mehr
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#13 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 26 Okt 2018 14:45

Gute Idee, Myk,

vielleicht so etwas wie der hier oder etwas kleiner der hier. Gute Klimaanlage ist gleich dabei... :roll:
Allerdings sind Tiefkühltransporter nicht unbedingt so superhygienisch, besser geeignet wären Blumenlaster.

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#14 Beitrag von mrmomba » Fr 26 Okt 2018 15:08

Lieber ThomasFF was ist los mit dir?
Oder habe ich es gerade überlesen ... egal

Hier der Rat, den der liebe Thomas immer für jeden übrig hat: Wenn es eine LKW-Basis ist, geh zum Nutzfahrzeughersteller, Fahrzeugbauer um die Ecke.
Die Bauen i.d.R. auch mit Sandwich, Multiplex usw...

Es geht vermutlich nicht darum, wie die Wartezeit der Kabine ist, weil während des Wartens, kann man noch anderes machen, als die Zeit zum Selbstbau zu verschenken...

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Re: Leerkabine bauen lassen wo oder wo eher nicht???

#15 Beitrag von nunmachmal » Fr 26 Okt 2018 18:47

Es gibt hier im Forum einen Kurzbericht oder Beitrag in dem einer seine Platten auf Maß bestellt hat. Freitags geliefert, ausgepackt, nachgemessen. Sonntags war der Koffer im Rohbau fertig. Das geht bei einer viereckigen Kiste ohne Schnick-schnack. Mit Schnick-Schnak und was das Zeit kostet kenne ich mich aus. Auch die Anschrägung vorne über der Kabine, welche andere gern machen, weglassen! Spoiler ist besser, schneller und unterm Strich billiger.
Mein nächster Koffer wird so. :mrgreen:

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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