Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

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Gode_RE
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#16 Beitrag von Gode_RE » So 12 Mai 2019 10:08

Hallo Myk,

ich hatte Deinen Eingangspost zunächst auch so verstanden, als dass es da einen kausalen technischen Zusammenhang gäbe. Deswegen hatte mich das interessiert. Nun habe ich herausgelesen, dass Du ganz allgemein ungenügende Qualität bei der stromsicheren Verschaltung meinst, was bei lastintensiven WR natürlich zu besonders hohen Strömen führt. Und dass Du ganz allgemein zu ein bisschen Mainstream-Abgrenzung aufrufen willst. Das kann ich so stehen lassen als Deine Ansicht dazu. Meine Ansicht dazu erschließt sich mit nem Blick in meine Technikinvasion in meinem Truck, ist daher nicht in Worte zu fassen, ok? :wink: :wink: :wink:

Nette Grüße
Gode

PS: Ich bin mir meiner Mitschuld an diesem Thread durchaus bewusst! Bei DEM Kulturschock nach Besichtigung meines Trucks in Bodenheim ist ein Aufruf nach "weniger Technik" durchaus zu verstehen ... *lach*

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chrisi
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#17 Beitrag von chrisi » So 12 Mai 2019 11:42

nunmachmal hat geschrieben:
So 12 Mai 2019 09:32
Das ist wie mit vielem Zubehör in diesen Fahrzeugen. Brauch man, will man,
Ich schüttle über manches Fahrzeug, oder deren Ausstattung den Kopf,
Gruß Nunmachmal
ich fühle mich angesprochen :oops: aber ich liebe Werkzeug

und den sinus Wr brauche ich für mein Sauerstoffgerät, weil copd. 12V-Gerät kostet über 4000,€ aber ein passender Wr nur 150,-€

ist halt alles Weltanschauung und Priorität.

Grüße, chris
wir sammeln abgelaufene Verbandskästen aus KfZ, Werkstatt und Büro für unser Projekt in Gambia. Guckst Du: together-in-the-gambia.de

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wiru
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#18 Beitrag von wiru » So 12 Mai 2019 11:55

Ich bin zwar der gleichen Meinung wie myk (auch aufgrund der 3,5t Problematik), aber jeder so, wie er will...Kompromiss Angebot: ich hab nen kleinen 300W WR zuschaltbar, um ggf mal die Drohne (hat im Standard nur 230V Ladegerät) nachzuladen...schon 2x in 3 Jahren benötigt... ;-)
unser Womo: Sprinter 4x4 mit Ormocar-Kabine
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Fump
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#19 Beitrag von Fump » So 12 Mai 2019 13:08

Varaderorist hat geschrieben:
So 12 Mai 2019 08:21

Heizung und Warmwasser als Option der ALDE-Heizung (für den PV-Stromüberschuss ab April/Mai zur Warmwasserbereitung)
230V-Heizungspumpe, da ALDE (s.o.) sowieso 230V benötigt.
Danke für die Idee......!!!!!!!

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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#20 Beitrag von womo3 » So 12 Mai 2019 13:28

Wohnmobilisten, speziell die Selbstbauer, sind nunmal per Definition Individualisten. Dies zeigt sich in der Vielfalt der Fahrzeuge und Lösungen. Somit sind natürlich auch die Ausbauten und technischen Ausstattungen sehr verschieden und den individuellen Neigungen und Geschmäckern angepasst. Ob einer nun gerne in Pressspahn und Kanister mit Tauchpumpe reist oder es gerne etwas wohnlicher haben möchte, sollte eigentlich hier nicht Gegenstand großer Diskussionen sein, ebenso wir der Umfang von technischer Ausstattung. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was wirklich notwendig ist, dann müssen wir, nicht nur beim Wohnmobil, auf mindestens 80% von allem verzichten.

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Myk
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#21 Beitrag von Myk » So 12 Mai 2019 13:30

wiru hat geschrieben:
So 12 Mai 2019 11:55
Ich bin zwar der gleichen Meinung wie myk (auch aufgrund der 3,5t Problematik), aber jeder so, wie er will...Kompromiss Angebot: ich hab nen kleinen 300W WR zuschaltbar, um ggf mal die Drohne (hat im Standard nur 230V Ladegerät) nachzuladen...schon 2x in 3 Jahren benötigt... ;-)
Hallo Willi,

für die Drohne habe ich diese 12V-Lösung:

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B072MGVZZ ... UTF8&psc=1

Grüße Myk

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VWBusman
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#22 Beitrag von VWBusman » So 12 Mai 2019 14:52

Hallo in die Runde,

ich musste als erstes mal meinen eigenen Nutzungsumfang reflektieren um hier was schreiben zu können.
Vom VW Bus kommend und dann auf größere Fahrzeuge wechselnd weiß ich wie es ist wenn man im Camper nicht mal Stehhöhe hat und ich weiß jetzt auch wie schön es ist unterwegs fast so
wohnen zu können wie zuhause.
Da gehört für mich auch ein Wechselrichter mit dazu. Mir ist es ein Greul für die ganzen Gerätschaften nochmal ein extra 12V Ladekabel zu haben. Da mich die Vielfalt, an sowieso schon
vorhandenen Ladegeräten und Kabeln, zuhause schon nervt brauche ich das im Wohnmobil nicht noch alles nochmal für 12V. Mal davon abgesehen das ich dann auch über einen Spannungswandler
arbeite weil ich 24V als Boardspannung habe.

Wie allerdings meine PV Anlage einen Schaden vom Wechselrichter nehmen soll ist mir ein Rätzel ( ich habe verlinkte Seite nicht aufgerufen und gelesen ).
Mein Solarregler kann die theoretische Maximalleistung meiner PV Anlage ab und damit sollte es auch kein Problem darstellen wenn die volle Leistung in die Batterie geschleust wird.
Meine Batterie hat 225Ah ( Blei ) bei 24V und die PV hat 600Wp. Ob das wirklich gebraucht wird weiß ich nicht und will ich auch nicht hinterfragen. Verbaut habe ich das weil ich es kann bzw. das Fahrzeug
die Zuladung hergibt und ich Spaß dran hab.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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Anton
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#23 Beitrag von Anton » So 12 Mai 2019 19:24

nunmachmal hat geschrieben:
So 12 Mai 2019 09:32
. Der eine taucht, der andere fährt Ski, ich mach keins von beiden.

Hallo,

das sehe auch sicher zu lustig aus! :mrgreen:



Aber zurück zum WR:

Stellt euch vor, jeder hätte nur das zu Hause oder im Womo was er wirklich braucht!?

Die Arbeitslosenzahlen würden in ungeahnte Höhen schießen! :oops:


VG

Anton
Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

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Balu
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#24 Beitrag von Balu » So 12 Mai 2019 20:09

Ich sehe das eigentlich auch so, dass jeder in sein Mobil einbauen sollte, was er lustig findet.
In meiner Jugend war es für mich Luxus pur, mit einem Opel Rekord Kombi rumzufahren, der bei umgelegter Rückbank 1,8m Liegefläche bieten konnte. Eine Luftmatratze und ein guter Schlafsack und das "Campingleben" war perfekt. Später kam dann noch ein 12V-Fernseher in den Kofferraum - sicher ein Frevel für die Puristen. :wink: :lol:
Wenn ich mir überlege, was heute die spartanischten Wohnmobile schon an Equipment spazieren fahren, dann kommt's auf so "Kleinigkeiten" wie einen Wechselrichter auch nicht mehr an, wenn man ihn denn gerne hätte. Ist ja schließlich keine Voraussetzung zur Umschreibung zum Wohnmobil.

Gruß
Herby
Probier's mal mit Gemütlichkeit

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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#25 Beitrag von Fump » So 12 Mai 2019 23:35

Balu hat geschrieben:
So 12 Mai 2019 20:09
Ich sehe das eigentlich auch so, dass jeder in sein Mobil einbauen sollte, was er lustig findet.
In meiner Jugend war es für mich Luxus pur, mit einem Opel Rekord Kombi rumzufahren, der bei umgelegter Rückbank 1,8m Liegefläche bieten konnte. Eine Luftmatratze und ein guter Schlafsack und das "Campingleben" war perfekt. Später kam dann noch ein 12V-Fernseher in den Kofferraum - sicher ein Frevel für die Puristen. :wink: :lol:
Wenn ich mir überlege, was heute die spartanischten Wohnmobile schon an Equipment spazieren fahren, dann kommt's auf so "Kleinigkeiten" wie einen Wechselrichter auch nicht mehr an, wenn man ihn denn gerne hätte. Ist ja schließlich keine Voraussetzung zur Umschreibung zum Wohnmobil.

Gruß
Herby
Ahhhhh
1989 Bootsand..... 2 Jugendliche, ein Auto, 2 Zelte (ein Wohnzelt und ein "Lagerzelt) Fernseher, Licht, Heizlüfter und 2 Flammenkochfeld...
Genaugenommen verzichten wir heute auf den Fernseher und haben das Zelt gegen eine WoKa getauscht.... und den Heizlüfter gegen eine Wasserheizung. Naja, jugendlich kann man auch streichen.....

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stejo
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#26 Beitrag von stejo » Mo 13 Mai 2019 10:42

Hallo,


ich verstehe Myk eher so, dass der Wechselrichter als "must have" für Neulinge, vor allem in "Kleinwomos", in Frage zu stellen ist.

Ich erlebe das auch oft im Bekanntenkreis, wenn sich jemand bei mir Beratung abholt, dass auch bei knappem Budget nach dem Kocher und der Kühlbox der Wechselrichter gleich auf Platz drei der Einkaufsliste steht.
Wenn ich dann frage, wozu sie den Wechselrichter brauchen stellt sich immer heraus, dass keiner weiß wofür genau, sondern das der eben nur von anderen Listen so als "wichtig" übernommen wurde.

Wir haben auch keinen und brauchen auch keinen. Einen Kabelsalat, wie von Christopher befürchtet, gibt es heutzutage für die meisten doch auch nicht mehr - Ich habe ein Kabel von USB auf MiniUSB und ein Kabel von KFZ-Steckdose auf diese typische Ladegerätklinke und mit diesen beiden Kabeln kann ich alle Geräte versorgen.

Dass das bei Wohn-LKW mit Großgeräten und/oder speziellen Hobbies dann anders aussieht, is doch klar.
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#27 Beitrag von visual » Mo 13 Mai 2019 13:25

stimmt schon, wenn man alles neu anschafft und plant kann man auch ohne gut leben.

Bei mir hats eigentlich nur 2 Gründe warum er rein soll:
1. Meine Kompressorkühlbox kann nur 230V (bei 12V nur Thermoelektrisch)
---> klar könnte man ersetzen, da die Box aber nunmal da ist und der WR auch, kann ich mir das sparen. Heute würde ich aber wenn ich eh neu kaufen würde, das Mehrgeld für 12V Kompressor ausgeben.

2. Mein Laptop kann nur 230V.
---> gibts leider kein 12V Ladegerät für. Klar, hier könnte man nach einem anderen Gerät schauen, allerdings ist das kostentechnisch auch eine Hausnummer. aber auch hier: da der WR eh vorhanden ist, wird der einfach eingebaut.


also':
wenn ich auch das ganze Zubehör neu kaufen müsste, würde ich wohl auch alles auf 12V kaufen.

Stoppie
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#28 Beitrag von Stoppie » Mo 13 Mai 2019 13:34

stejo hat geschrieben:
Mo 13 Mai 2019 10:42
....ich verstehe Myk eher so, dass der Wechselrichter als "must have" für Neulinge, vor allem in "Kleinwomos", in Frage zu stellen ist....
So habe ich das auch verstanden.
Zur Grundaustattung von WoMos gehört ein Wechselrichter sicherlich nicht. mit 12V/24V Bordnetz kommt man ganz gut "über die Runden".

Natürlich gibt es das "must have" bei einigen WoMo-Besitzern, was ja weiter oben zu genüge begründet wurde, z. Bsp. bei Verwendung von 230V-Geräten.

Es gibt darüber hinaus auch das "nice to have" bei denjenigen WoMo-Bastelbuben, die eine Top-Ausstattung haben möchten und deren Budget dies auch her gibt, wobei die Verwendung von Wechselrichtern im WoMo eine PV-Anlage auf dem Dach sinnvoll erscheinen lassen, um den Nutzen des WR zu erhöhen. [/quote]
Man(n) fährt MAN :)

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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#29 Beitrag von campo » Mo 13 Mai 2019 21:16

stejo hat geschrieben:
Mo 13 Mai 2019 10:42
..Ich erlebe das auch oft im Bekanntenkreis, wenn sich jemand bei mir Beratung abholt, dass auch bei knappem Budget nach dem Kocher und der Kühlbox der Wechselrichter gleich auf Platz drei der Einkaufsliste steht...
Meine Reihenfolge
1. Radio (fahren)
2. Kuhlbox oder Kuhlschrank
3. Heizung (Saisonverlängerung)
4. Wechselrichter (um mit 230V die verschiedene Batteriebetriebene Kleingeräte zu laden)
5. Wasserpumpe, LED, usw ...
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scooter
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Re: Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

#30 Beitrag von scooter » Di 14 Mai 2019 14:25

Mal eine Frage an die Befürworter und Elektromenschen: Was für eine Wechselrichtergröße sollte man bei einer 200W Photovoltaikanlage und 2 x 100 Ah Zusatzbatterien max. einbauen?

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