2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

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Gode_RE
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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#76 Beitrag von Gode_RE » So 26 Aug 2018 11:41

Lieber böser Jan, wenn Du das auf den unseligen Schlagabtausch zwischen mir und Steff beziehst, bin ich ganz bei Dir. Das hat mir selber nicht gefallen. Ich dachte, ich hätte da deutlich genug Worte zu gefunden, dass auch wirklich allen klar ist, dass sowas nicht mein sexueller Fetisch ist...

Der Thread hatte sich zwischenzeitlich aber längst weiterentwickelt, war zum Thema zurückgekehrt. In dem Zusammenhang nun noch nachträglich auf Deine Kritik zu stoßen war nun wirklich nicht schwer, es mißzuverstehen. Da braucht man sich um "Missverständnis" nicht zu bemühen, das geht ganz leicht.

Ok, ich nehme Deine zusätzliche Erörterung hiermit als Hinweis, auf welchen Teil dieses Threads Du Dich beziehst, und da ist es für mich ok, Für Dich jetzt auch?

LG Gode
Zuletzt geändert von Gode_RE am So 26 Aug 2018 11:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Gode_RE
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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#77 Beitrag von Gode_RE » So 26 Aug 2018 11:59

Manfred1 hat geschrieben:Am besten gefiel die Einganga bechriebene Möglichkeit mit dem Trenndiode um 2 unterschiedliche Batterien, auch unterschielicher AH-Größe zu betreiben.

Oder evt. mit einem Umschalter.

Gruß Manfred
Schau Dir doch mal dieser Umschalter an:

https://www.eibmarkt.com/de/products/Ea ... A1EALw_wcB

Der macht 32 A und schaltet zweipolig um. Was vielleicht obendrein nützlich ist, der hat eine Zwischenstellung "0" Off, in der dann beide Batterien abgeschaltet sind, also ein Trennschalter. Und ist in einem Aufbaugehäuse fix und fertig, passend für große Kabelquerschnitte. Ich hatte so eine Lösung in meinem allerersten Fahrzeug.

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jan der böse
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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#78 Beitrag von jan der böse » So 26 Aug 2018 12:41

Gode_RE hat geschrieben:
Ok, ich nehme Deine zusätzliche Erörterung hiermit als Hinweis, auf welchen Teil dieses Threads Du Dich beziehst, und da ist es für mich ok, Für Dich jetzt auch?

LG Gode
na klar! :D

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Urs
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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#79 Beitrag von Urs » Mo 27 Aug 2018 02:20

Gode_RE hat geschrieben: Echt? Zeig mal Deinen rollenden Schaltschrank, gibt's darüber hier Fotos oder nen Bericht?
Fotos gab es mal einige wenige...die links dazu sind aber inzwischen tot (mein Fehler). Werde demnächst mal ein paar vom Aufbau in meinem Thread Update Stromanlage einstellen (bin ja dran auf Version 3 upzudaten, V2 lasse ich aus ;) ). Auch zu Deinen Stromverbräuchen komme ich dann nochmal drauf zurück...
Stoppie hat geschrieben:
campo hat geschrieben:.....Eine andere Möglichkeit um deine Monitors zu gruppieren (Einbau Platz sparen) ist das PSM System von Phillip.
Da kannst du neben den Kühlschrank Stromverbrauch gleich auch Kühl und Frier Temperatur auf dem gleichen Display bekommen.
(und bis zu 16 Batterien).....
Philippi kommt ja ursprünglich auch aus dem Boots-/Yacht-Sektor. Ganz preiswert sind deren Sachen nicht unbedingt, sie sind aber schon ziemlich ausgereift. Ich habe die Philippi Ultraschallsensoren für die Tank-Füllstände. In sofern hätte ich mit deren Komponenten vermutlich keine Kompatibilitätsprobleme. Danke für den Link.
Das PSM-System von Philippi habe ich zum Teil noch drin...fliegt aber bei mir nach und nach alles raus, das meiste ist inzwischen eh defekt! Gekauft hatte ich das Anfang 2013, im Laufe vom 2013 dann eingebaut. Seit 2016 ist bis auf das (reparierte) Ladegerät (und auch das ohne CAN-Anbindung) alles defekt. Für den Preis hätte ich da eine minimal längere Lebensdauer erwartet.

Für die denen es interessiert, nachfolgend einige Stationen meiner Leidensgeschichte mit diesen Produkten. Nur zum Klarstellen, das soll keinerlei Wertung sein, soll nur meine persönliche Leidensgeschichte mit diesen Geräten aufzeigen. Was ihr dann kauft und einbaut, müsst ihr dann selber entscheiden:

-Philippi Ladegerät ALC 12/60, ca 1 Jahr alt, 4-8 Wochen im Auto verbaut, einige wenige Stunden in Betrieb. An einem Abend, nachdem es ca. 1 Stunde in Betrieb war meldete sich der Batteriemonitor...Überspannung 16.xx Volt an beide Batterien.
Reparaturbefund: Korrosion an einem Bauteil (bei einem Gerät welches für den Einsatz im Marinebereich entwickelt wurde!), dadurch Transistor beschädigt sodass Gerät nicht mehr die Spannung regeln konnte.
Hatte Schwein an dem Abend da zu sein, sonst hätte das Teil wohl beide Batterien gekocht. Die Folgen wage ich nicht auszumalen. Seitdem funktioniert es, ein fahler Beigeschmack bleibt.

-In den Prospekten stand dass der Batteriemonitor auch die Powerplex-Geräte steuern kann...darauf hatte ich meine Anlage eigentlich aufgebaut. Nach mehreren Software-Updates des Batteriemonitors funktionierte dass dann rudimentär. Aber so richtig befriedigend war das auch dann nicht. So konnten zum Beispiel nicht mal die Namen der einzelnen Schaltflächen eingegeben werden sondern nur aus vorgegebenen Bezeichnungen (aus dem Marinebereich) ausgewählt werden. Nach vergeblichen herumprobieren (in Rücksprache mit Philippi) wurde mir mitgeteilt dass meine Hardware das konfigurieren eigener Namen (wie in der Bedienungsanleitung beschrieben) gar nicht unterstütze.
-Auch ein Dimmen des Lichts darüber war nicht möglich obwohl die daran angeschlossenen Powerplex das eigentlich können. Auf Nachfrage ob geplant sei das zu implementieren kam die Antwort, man denke darüber nach, ob oder wann sei noch nicht entschieden.

-Philippi und ETA Powerplex hatten damals gleiche Stecker an den Geräten...nur leider nicht Pinkompatibel...daher einmal Batteriemonitor damit zerstört. Kein Hinweiss in der Bedienungsanleitung. Wurde aus "Kulanz" repariert.

-Batteriemonitor findet einige Wochen vor der Reise zum Nordkapp (Winter 2016) den Batterieshunt und kurz darauf auch das ALC-Ladegerät nicht mehr -> keine Anzeige von Spannung und Strom und somit auch keine Messung des Energiehaushalts. Problem gemolden, nach etlichen Tagen bekam ich die Antwort ich solle bitte die Seriennummer des Shunts angeben. Seitdem Funkstille, mehrere Mails vor der Reise wurden nicht beantwortet.
Nach der Reise tat ich dann meine Enttäuschung kund. Da hiess es dann zuerst der Techniker sei ein paar Tage ausser Haus gewesen, Lieblingsspruch des einen (einzigen?) Technikers der, wenn man ihn erwischt sehr kompetent ist und die Geräte in- und auswendig kennt. Leider erwischte man den nur sehr sporadisch.
Danach kam, sie hätten meine Mails nicht bekommen.

-Wassertankanzeige funktionierte glaub bis August 2016, seitdem wird auch die nicht mehr angezeigt. Ferndiagnose von Philippi: Vermutlich PSM-Monitor defekt (speisung für CAN-Bus) ich solle es einschicken zur Reparatur.
Da hatte ich meinen Entschluss den ganzen Krempel rauszuschmeissen allerdings schon gefasst. Daher bin ich auf weitere Reparaturversuche nicht mehr eingegangen, nicht zuletzt weil keine Garantie mehr vorhanden war und die Kosten nicht abzuschätzen waren.

Das System sieht aus meiner Sicht auf dem Papier sehr gut aus, ist (oder war zumindest damals) meines Erachtens aber nicht ausgereift, für den rauen Marine/Fahrzeugeinsatz schon gar nicht.
Leider ist man bei Problemen auf ein oder zwei Leute angewiesen. Wenn die Ferien haben oder sonstwie "zu beschäftigt sind" tja, dann ist das eben so...

Sorry wenn ich euch da vielleicht Illusionen (so von wegen Ausgereift z.B) nehmen muss, vielleicht hatte ich aber auch nur pech mit deren Produkte. Ärgerlich war es allemal, denn billig war das Zeug nun deffinitiv nicht.
Und sorry schonmal wenn ich jemand mit der langen Leidensgeschichte gelangweilt haben sollte.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

ThomasFF
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Ursens Leidensgeschichte bestätigt mich......

#80 Beitrag von ThomasFF » Mo 27 Aug 2018 12:20

... mal wieder in meiner Taktik, die Technik, insbesondere mit Strom, so einfach wie möglich zu halten.

Das hat bisher mit einer Ausnahme immer geklappt. Die Ausnahme war, dass mir auf meinem Dauerstellplatz zur Überwinterung in Spanien beim ersten Einschalten der Dometic Spannungswandler 230 V auf 12 V abgeraucht ist....aber nur dieser Teil des Kombigeräts war betroffen. Die Batterie-Ladung funktionierte weiter einwandfrei.
Dazu war anzumerken, dass dieser Moment das erste Mal in einem erst ein paar Tage vor Reiseantritt fuschneu angelieferten Tabbert Wohnwagen gewesen ist, dass die Funktion überhaupt abgerufen wurde, also Produktionsfehler.

Nachdem eine Garantiereparatur nur in Barcelona möglich war und ich dafür mindestens 3 Tage ins Hotel hätte gehen müssen (damals noch mit zwei größeren Hunden, hatte ich keinen Bock drauf....hihi....), konnten wir uns wegen der noch intakten Ladefunktion des Geräts und einer besonderen An/Aus-Schaltung zur Moverbatterie ganz gut helfen. Das 12 V Bordnetz wurde, wie für eine Freistehnacht unterwegs vorgesehen, von der Moverbatterie versorgt, die wir übers Netz ständig aufgeladen hielten.

Das hat für gut 5 Monate einwandfrei funktioniert. Nach Rückkehr hat mein freundlicher mir ein neues Gerät eingebaut, das die weiteren Jahre einwandfrei lief. Auch eine neue Moverbatterie haben wir erhalten. Dieser Fall war im übrigen das einzige Mal, dass mich ein Dometic - Gerät im Stich gelassen hat...auch die Standardvorgänger anderer Firmen (zB Truma, Elektrolux usw...) waren zuverlässig.
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Gode_RE
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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#81 Beitrag von Gode_RE » Mo 27 Aug 2018 13:44

Hallo Urs,

danke für Deinen Bericht. Da wird richtig deutlich, wie ohnmächtig man sich da fühlt. Es ist eine schmale Gratwanderung bei der Entscheidung, ob man ein kombiniertes Komplettsystem nimmt, oder ob man lieber einzeln und diskret aufbaut. Letzteres braucht mehr Platz und Aufwand, aber teurer ist es nur dann, wenn das Komplettsystem auch tatsächlich so funktioniert, wie dessen Webung glauben macht. Ich teile mit Dir die Erfahrung, dass das immer weniger der Fall ist. Deshalb baue ich auch soviele Sachen einzeln und voneinander unabhängig ein, mit dem "Nachteil" dass es wie ein rollender Schaltschrank aussieht.

Ich habe in meinem früheren Berufsleben als Elektronikentwickler die Diskussion mitgekriegt, ob sich die Industrie nicht die Qualitätskontrolle und Warenausgangskontrolle spart und das dem Verbraucher überlässt. Es ist billiger, weitaus sogar, Produkte lieber zurückzunehmen, als sie vorher auf Ausschuss zu prüfen. Ich weiß aus den damaligen Diskussionen, dass nicht wenige Unternehmen sich für diese Produktphilosophie stark gemacht haben. Manchmal habe ich den Eindruck, dass dies mittlerweile fast ausnahmslos auf das gesamten Baumarkt-Produktsegmrent zutrifft. Und leider auch immer mehr auf den höherpreisigen Semiprofibereich. Wie schon in einem anderen Thread bericht, habe ich bei all meinen Fahrzeugbauten eine Quote von nicht unter 30% an unnötigen Kosten aufgrund von fehlerhaftem Material oder mangelhaften Frenddienstleistungen. Tendenz steigend.

Wer auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit baut, kommt vermutlich nicht drum herum, selber Werkzeug in die Hand zu nehmen und angelieferte Technologien um- und nachzurüsten, selber Sonderlösungen zu entwickeln und seine eigene Sorgfalt einfließen zu lassen. Kostet viel Platz, Zeit, Grips und ist beileibe nicht so "edel" im Design hinzukriegen. Aber das "edle Design" der Hersteller hat ohnehin ein jähes Ende, wenn man wegen Nichtfunktionieren wieder rausreissen, Löcher versetzen oder neue bohren oder hässliche Ausbaurelikte übertönen muss. Dann lieber von vornherein auf robustes Marinedesign setzen, was Jahrzehnte übersteht...

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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#82 Beitrag von Stoppie » Mo 27 Aug 2018 14:14

Urs hat geschrieben:..... Für die denen es interessiert, nachfolgend einige Stationen meiner Leidensgeschichte mit diesen Produkten.....
Hallo Urs,
Deine Erfahrungen mit Philippi sind ja wirklich heftig. :shock: :? Ich war der Meinung, dass die Produkte von denen, weil sie für den Yachtbereich entwickelt wurden, eine Qualitätsstufe höher anzusiedeln wären als für die reinen WoMo-Anwendungen. Eigene Erfahrungen mit deren Komponenten habe ich nicht. In sofern ist Dein Berich doch recht wichtig für mich, weil ich gerade in der Anschaffungsphase des gesamten Elektrokrams für mein Fahrzeug bin. Ich tendiere generell eher zur besseren Qualität als zum niedrigsten Preis. Das Erstgenannte kann man aber eben nur selbst erfahren oder, wie in Deinem Beitrag, durch Erfahrungen anderer.
Da dieser ganze Batterie-Monitoring und -Managing-Kram ja noch nicht ganz so alt ist, tu ich mich entsprechend schwer, was qualitativ adäquates für mich und mein Fahrzeug zu finden. Vermutlich werde ich ich wohl auch selbst die Erfahrung mit einem neuen System machen müssen.
Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren! :D

Danke noch einmal für Deinen Beitrag bezüglich Philippi.

Gruß, Stoppie
Zuletzt geändert von Stoppie am Di 28 Aug 2018 00:08, insgesamt 1-mal geändert.
Man(n) fährt MAN :)

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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#83 Beitrag von Gode_RE » Mo 27 Aug 2018 16:43

Stoppie hat geschrieben:
Urs hat geschrieben:..... Für die denen es interessiert, nachfolgend einige Stationen meiner Leidensgeschichte mit diesen Produkten.....
Hallo Urs,
Deine Erfahrungen mit Philippi sind ja wirklich heftig. :shock: :? Ich war der Meinung, dass die Produkte von denen, weil sie für den Yachtbereich entwickelt wurden, eine Qualitätsstufe höher anzusiedeln wären als für die reinen WoMo-Anwendungen. Eigene Erfahrungen mit deren Komponenten habe ich nicht. In sofern ist Dein Berich doch recht wichtig für mich, weil ich gerade in der Anschaffungsphase des gesamten Elektrokrams für mein Fahrzeug bin. Ich tendiere generell eher zur besseren Qualität als zum niedrigsten Preis. Das Erstgenannte kann man aber eben nur selbst erfahren oder, wie in Deinem Beitrag, durch Erfahrungen anderer.
Da dieser ganze Batterie-Monitoring und -Managing-Kram ja noch nicht ganz so alt ist, tu ich mich entsprechend schwer, was qualitativ adäquates für mich und mein Fahreug zu finden. Vermutlich werde ich ich wohl auch selbst die Erfahrung mit einem neuen System machen müssen.
Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren! :D

Danke noch einmal für Deinen Beitrag bezüglich Philippi.

Gruß, Stoppie
Ich kann meine bisherigen Erfahrungen mit dem Batteriemonitor BMV 7xx berichten. Da ist es bislang bei schon 4 verbauten Systemen zu keinerlei Ausfall gekommen. Auch äußerlich macht das System einen qualitativ soliden Eindruck, der Shunt ist massiv und vergoldet, dicke Schrauben, die man auch wirklich fest anziehen kann. Das Gerät ist schlicht und unaufregend, aber scheint verlässlich zu sein. Die Meßwerte stimmen. Da das im günstigsten Fall für rund 130 Euro zu bekommen ist, wäre es auch bezahlbar.

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meine Taktik, die Technik so einfach.....

#84 Beitrag von ThomasFF » Mo 27 Aug 2018 17:48

...wie möglich zu halten....

Wenn man die drei letzten Postings liest: Die sind alle beratungsresistent..... :wink: :roll: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: meine Taktik, die Technik so einfach.....

#85 Beitrag von Stoppie » Di 28 Aug 2018 00:07

ThomasFF hat geschrieben:....Die sind alle beratungsresistent.....
Nein, Thomas - Spielkinder! :mrgreen:
Man(n) fährt MAN :)

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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#86 Beitrag von Urs » Di 28 Aug 2018 14:03

Gode_RE hat geschrieben:
Ich habe in meinem früheren Berufsleben als Elektronikentwickler die Diskussion mitgekriegt, ob sich die Industrie nicht die Qualitätskontrolle und Warenausgangskontrolle spart und das dem Verbraucher überlässt. Es ist billiger, weitaus sogar, Produkte lieber zurückzunehmen, als sie vorher auf Ausschuss zu prüfen.
Ist wie bei den Bananen; Reift beim Kunden :roll: . Aber wie Du schreibst ist es halt "billig" (nicht preiswert) und den Helikopter-Managern (hinfliegen, Staub aufwirbeln, wegfliegen) geschuldet welche eh nur auf den kurzfristigen Profit für sich und ihre Aktionäre fokussiert sind. Ist der Ruf der Firma 2 Jahre später mal ruiniert interessiert das die eh nicht mehr da sie schon zur nächsten Firma geflogen sind.
Da kann ich mich ja gleich beim Chinesen eindecken, und auch bei 30% Ausfallqoute zahle ich dort immer noch massiv weniger für die gleiche (nicht existente) Qualität. Sicher gibt es in Europa noch Ausnahmen welche noch Qualität liefern, die zu finden ist allerdings nicht so einfach.
Gode_RE hat geschrieben:Wer auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit baut, kommt vermutlich nicht drum herum, selber Werkzeug in die Hand zu nehmen und angelieferte Technologien um- und nachzurüsten, selber Sonderlösungen zu entwickeln und seine eigene Sorgfalt einfließen zu lassen. Kostet viel Platz, Zeit, Grips und ist beileibe nicht so "edel" im Design hinzukriegen.
An dem Punkt bin ich inzwischen auch. Zeit und Grips wird als Lebensschule und Hobby abgebucht und dass es nicht so edel ist...nunja, die Befriedigung selber was geschaffen zu haben was funktioniert und wenn es mal nicht funktioniert, die Gewissheit dass man es selber reparieren kann entschädigt dafür.
Stoppie hat geschrieben: Ich war der Meinung, dass die Produkte von denen, weil sie für den Yachtbereich entwickelt wurden, eine Qualitätsstufe höher anzusiedeln wären als für die reinen WoMo-Anwendungen.
Ich auch, nicht zuletzt darum hatte ich mich dafür entschieden.
Gode_RE hat geschrieben: Ich kann meine bisherigen Erfahrungen mit dem Batteriemonitor BMV 7xx berichten.
Genau den hab ich eingebaut nachdem der andere ausgefallen war. Das Gerät selber sieht nicht so Edel aus, nicht zuletzt deshalb bei mir versteckt eingebaut, dazu Blauzahn-Adapter und anzeige aufs Handy. Funktioniert astrein. Am Anfang hatte ich ein kleines Problem, innert 24 Stunden hatte ich eine Lösung von Victron. Was bei Victron auch noch gut ist: Die legen sehr viel offen (Busarchitektur, Quellcode der Anzeigegeräte...) dadurch gibt es eine Community darum herum welche in speziellen Fragen auch unabhängig vom Hersteller helfen könnte.
ThomasFF hat geschrieben:meine Taktik, die Technik so einfach........wie möglich zu halten....

Wenn man die drei letzten Postings liest: Die sind alle beratungsresistent..... :wink: :roll: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Nee, die haben nur einen grösseren Spieltrieb als Du :wink: :lol: :lol: :lol: Schon mal versucht einem Kleinkind das Spielzeug wegzunehmen? So ist es auch hier, wir (etwas grössere Kinder) wollen uns das Spielzeug auch nicht wegnhemen lassen. :wink: :lol: :lol: :lol: :lol:

Es soll ja auch Leute geben die mit einem simplen Schalter ohne irgendwelche dazwischen geschaltene Elektronik das Licht einschalten (verstehe ich zwar nicht ganz, soll es aber angeblich tatsächlich geben :wink: :mrgreen: :mrgreen: )

Aber im Ernst: Es gibt hier im Foren einige, mich inklusive, die spass an solchen komplexeren Geschichten haben und öfter mal was neues einfach mal ausprobieren. Die Leute wissen aber (in den meisten Fällen) ganz genau worauf sie sich einlassen, haben es selber eingebaut, wissen also auch wie man es im Fehlerfall überbrückt oder so umbaut dass man die Basisfunktion wieder Notdürftig hinbekommt. Brauchen braucht man es nicht (ausser um den Spieltrieb zu befriedigen :wink: ). Dass man mit so einem System, so wie ich, mal auf die Schnauze fällt ist zwar ärgerlich, aber ansonsten kein Beinbruch...ich bin ja auch ohne Batteriemonitor problemlos nach Skandinavien und zurück, musste nur etwas improvisieren, damit ich trotzdem den Energiehaushalt im Blick hatte (gerade im Winter wäre es da oben blöd gewesen wenn die Heizung keinen Saft mehr bekommen hätte).
Am anderen Ende vom Spektrum sind dann die welche gar nichts mit Technik anfangen können, die werden es so einfach wie möglich mit so wenig Aufwand wie möglich aufbauen (oder aufbauen lassen). In dem Spektrum bewegen wir uns alle, darum gibt es ja auch in diesem Thread für eine eigentlich einfache ursprüngliche Frage einige unterschiedliche Lösungswege und Herangehensweisen, von einfach bis etwas komplexer, alle davon mit Vor- und Nachteilen wie halt immer im Leben ;)

Gruss
Urs
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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#87 Beitrag von Gode_RE » Di 28 Aug 2018 14:29

Urs hat geschrieben:Brauchen braucht man es nicht (ausser um den Spieltrieb zu befriedigen :wink: ).
Eben. "Brauchen" brauchen wir unsere teuren Selbstbau- und Expeditionsfahrzeuge auch nicht, wir könnten weitaus (!) billiger mit Weißware von der Stange rumfahren. Und auf dem nächsten Campingplatz mit lauten Nachbarn und gechlorten Pools "Urlaub" machen.

Hmpfff...

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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#88 Beitrag von Urs » Di 28 Aug 2018 15:54

Da käme aber der Spieltrieb zu kurz und unser Geld brächten wir auch nicht so einfach los...darum lasse ich das mit der Weissware und gechlortem Pool lieber :wink: :D :D
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#89 Beitrag von Balu » Mo 10 Sep 2018 15:42

Urs hat geschrieben:Da käme aber der Spieltrieb zu kurz und unser Geld brächten wir auch nicht so einfach los...darum lasse ich das mit der Weissware und gechlortem Pool lieber :wink: :D :D
Was den Spieltrieb anbelangt, muss ich dir uneingeschränkt Recht geben...

Aber wir kommen gerade von einem Urlaub zurück, wo wir eine Woche lang genau so (Campingplatz mit Pool und Meer) gewohnt haben. Wir haben uns mit Kindern und Enkeln getroffen und die bespaßt. Hatte durchaus seinen Reiz!
Aber irgendwo stehen und die Ruhe genießen hat natürlich auch was. Vor allem nach einer turbulenten (lauten) Woche mit den Enkeln. :wink: :lol:

Netter Nebeneffekt:
Insgesamt 3 Interessenten für mein Womo. Einer hat mir sogar seine Karte in die Hand gedrückt, falls ich es mir doch noch anders überlege und verkaufe.

Gruß
Herby
Probier's mal mit Gemütlichkeit

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Re: 2. Batterie, aber getrennt von der ersten Batterie

#90 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 21 Sep 2018 14:19

Hi Herby,
Balu hat geschrieben:
Mo 10 Sep 2018 15:42
Netter Nebeneffekt: Insgesamt 3 Interessenten für mein Womo.
Verkaufen? Und dann aber wohl ein neues bauen, oder?!? ;-)

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (28.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

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