hwk-prinzip

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jan der böse
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Re: hwk-prinzip

#16 Beitrag von jan der böse » Mo 16 Jul 2018 06:11

moinsen.
heute gehts endlich nach irland los!
ich hab ja nun alles nach dem hwk-prinzip gebaut .
ich bin mir allerdings etwas unsicher ob ich während der fahrt den absorberkühli auf 230v oder auf niederspannung betreiben soll. wieviel der zieht weiß ich nicht so genau. wahrscheinlich so um die 120-150w
was würdet ihr denn machen um eine optimale kühlleistung zu erziehlen? die beiden aufbau batterien sind picke packe voll, und sollen das auch bleiben.
netten gruß,
jan

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: hwk-prinzip

#17 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 16 Jul 2018 12:03

Hi Jan,

betreibe den Kühli bei 230V, dann hast Du nicht die Verluste im Ladegerät und zusätzlich ist die Kühlleistung bei 230V höher (warum eigentlich): 12V ist mehr oder minder, um die Temperatur zu halten, bei 230V kann man auch herunterkühlen (so war es jedenfalls bei allen meinen Absorbern bis Bj. 2002, die ich hatte).

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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jan der böse
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Re: hwk-prinzip

#18 Beitrag von jan der böse » So 28 Jul 2019 20:34

moinsen.
ich muss meinen alten fred mal wieder hoch holen.
ich habe ja letztes jahr mein fahrzeug und den koffer mit dem hwk-prinzip ausgebaut.
im koffer habe ich diesen wandler/lader:
https://www.amazon.de/dp/B01LXT6ANK/ref=dp_cerb_2?th=1
im koffer ist eine 230v verkabelung, eine 24v und eine 12v mit einem kleinen wechselrichter von 24 auf 12v.
die 24 volt der lichtmaschine habe ich, da ich etwas sparen musste, mit einem günstigen 1000w wechselrichter aus chinesien zu 230 volt gewandelt. diesen habe ich an die beiden 12v batterien an jeweils plus und minus angeschlossen. also an 24v.
die 230v des wandlers vom fahrzeug und den landstromstecker vom koffer habe ich mit cee stecker kurzerm kabel und kupplung verbunden.
so weit zum hwk-prinzip. ich denke, daß ich das prinzip verstanden und es richtig verkabelt habe.
im urlaub ist mir dann der chinesiche wechselrichter hochgegangen. alle drei 25a sicherungen sind rausgeflogen ich hatte grad nur 30er da, und mit denen ist mir dann der ganze wechselrichter spektakulär abgeraucht.
was könnte da passiert sein. ist der wechselrichter zu klein? ist der aus chinesien nicht geeignet?
ich will nun einen neuen wechselrichter von victron kaufen. wüsste aber gerne was ich damals falsch gemacht haben könnte.
die ganze verkabelung vom fahrzeug zum koffer habe ich mit 230v landstrom, statt mit dem nun kaputten wechselrichter getestet. das funktioniert also so weit und hat keinen kurzen.
ich hoffer ein wenig auf dich wolfgang;-)
netten gruß, jan

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mrmomba
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Re: hwk-prinzip

#19 Beitrag von mrmomba » So 28 Jul 2019 23:23

Ich hab den Ective WR zerlegt.
Meiner stellte auch die Funktion nach wenig Benutung aber nach 3 Jahren ein, wovon er 1,5 jahre im Schrank lag.
Ein Defekt habe ich nicht gesehen.
Überwiegend sieht es meiner unbedeutenden Meinung auch ganz passabel verarbeitet aus.
kp warum die gestoroben sind.
Nun bekommen die Bauteile zum teil ein zweites Leben...

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Re: hwk-prinzip

#20 Beitrag von Steff66 » Mo 29 Jul 2019 06:29

3 25A Sicherungen für einen 3000W Wechselrichter???
Ist das ein Schreibfehler?
Wenn die 230V Anlage mit Landstrom unauffällig ist, gut.
Wie groß der neue WR sein muss, müsste man anhand des Leistungsbedarfs des Aufbaus klären. Mehr als das Ladegerät plus ein wenig Reserve für Geräte, die während der Fahrt betrieben werden, wirdˋs nicht sein. 3kW ist geschätzt um Faktor 5 zu groß.
Warum der WR kaputt gegangen ist, ist außer Ferne nicht zu sagen, wenn die Verkabelung und die Verwendung den Vorgeben der Bedienungsanleitung entsprechen, wirdˋs wohl ein Gerätedefekt sein. Ist halt ein Billigprodukt.

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Re: hwk-prinzip

#21 Beitrag von mrmomba » Mo 29 Jul 2019 07:56

Mhhh er schrieb 1000W
Da klingt 3*25A eigentlich passabel

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jan der böse
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Re: hwk-prinzip

#22 Beitrag von jan der böse » Mo 29 Jul 2019 07:59

hab mich vertan. der wechselrichter im koffer hat nur 2000w. der hier:
https://www.amazon.de/dp/B01LXT66EW/ref=dp_cerb_2?th=1
der funktioniert allerdings wie am schnürchen. darüber läuft ja mein landstrom, pv anlage und bei bedarf der generator ganz hervorragend!
mein wechselrichter in der fahrzeugkabine hatte 1000w. und ja, als ich den zerlegt habe, waren da drei 25a sicherungen drin verbaut.
zum verständnis des hwk-prinzips:
die aufbauakkus werden von der lima nicht über ein trennrelais geladen, sondern die 24v der lima werden auf 230v hochtransformiert und ebenso wie landsstrom in den aufbaukonverter gespeist. und von dort wieder auf 24 oder 12v heruntertransformiert, falls benötigt.
@steff66
das hwk-prinziep ist dir bekannt?
meinst du den aufbau konverter?
faktor 5 verstehe ich nicht ganz. "faktor 5 zu viel bei 3000w". wären das 600w? das wäre mir als leistung im aufbau zu wenig.
mein inverter im koffer.hat 2000w das finde ich nicht zu viel, aber auch 3000w nicht.

meine frage wäre nun: ist ein 1000w wechselrichter in der fahrerkabine, der die lima-spannung von 24v auf 230v hebt, zu wenig?
der soll ja nur über den ective 2000 die aufbaubatterien während der fahrt laden. die lima hat ja auch keine 1000w...
die verbraucher im koffer ziehen ihren strom ja aus den aufbaubatterien. bzw aus dem konverter.
ich wollte mich vergewissern, weil ich mir einen victron-wechselrichter kaufen möchte und keinen mehr aus chinesien.
und ob das alles so richtig ist;-)

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Re: hwk-prinzip

#23 Beitrag von Steff66 » Mo 29 Jul 2019 13:06

Das HWK Prinzip ist bekannt, auch wenn ich nicht viel davon halte.
Das verlinkte Gerät ist aus der CSI Serie von Ective, wenn, wie Du schreibst, ein PV Regler verbaut ist, wäre das ein Gerät der SSI Serie...
Egal.
Du hast also insgesamt zwei WR, den 1000W „Chinesen“ und den 2000W Ective, der eigentlich hebenfalls ein Chinese ist.
Während der Fahrt speist der 1000W Chinese den Ective, der mittels des dort eingebauten Ladegeräts die Aufbaubatterien lädt.
Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, ist nicht der Ective, sondern der Chinese kaputt gegangen.

Der Wechselrichter im Fahrzeug muss nur die Leistung haben, die zum laden der Ausbaubatterien und zur Versorgung von Verbrauchern, die während der Fahrt laufen, gebraucht wird.Leider schweigt sich der „Hersteller“ hier aus. Bei 10A Ladestrom nach Datenblatt an 24V und bei geschätzten Wirkungsgrad von optimistischen 80% wären das 300W, die der 1000W Chinese liefern müsste. Deshalb meine Schätzung, das ca. 600W hier schon ausreichend sind. Sonst müsstest Du uns sagen, wieviel Leistung der Ausbau während der Fahrt wirklich benötigt.


Der Haken an Deinem Konzept ist unter Anderem, dass Verbraucher im Aufbau von der Netzvorangschaltung des Ective 1:1 auf den 1000W Chinesen durchgeschaltet werden, was ihn unter Umständen überlastet. Das wäre eine mögliche Ursache für das Auslösen der Sicherungen. Es kann auch sein, dass sich beide Geräte nicht vertragen. Möglicherweise war es auch ein Fehler im Gerät selbst. Jedenfalls ist es ganz ungeschickt, stärkere Sicherungen als vom Hersteller vorgesehen einzusetzen.

Ein 1000W Victron wird vermutlich gut ausreichen. Du musst vermeiden, dass während der Fahrt mehr als die 1000W vom Aufbau gezogen werden, also starke Verbraucher ausgeschalter sind. Sonst geht auch der Neue zumindest in den Überlastbereich.

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Re: hwk-prinzip

#24 Beitrag von jan der böse » Mo 29 Jul 2019 20:59

moin steff.
ja, das mit den sicherungen war natürlich panne, aber ich hatte grad keine anderen.
ich werde während der fahrt nur den absorberkühlschrank auf 230v laufen lassen weil er dann besser kühlt als auf 12v.
wenn ich stehhe läuft der mit gas.

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Re: hwk-prinzip

#25 Beitrag von jan der böse » Mo 29 Jul 2019 21:55

mir ist auch noch nicht ganz klar, was passiert, wenn man mal vergisst den wandler vom koffer zu trennen. die aufbau batterien werden dann ja so lange weitergeladen, bis die starterbatterien alle sind. dazwischen sitzt ja kein trennrelais. wie könnte man das eigentlich lösen?

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Re: hwk-prinzip

#26 Beitrag von Steff66 » Mo 29 Jul 2019 22:52

Hallo Jan,
Wenn Du nicht aktiv umschalten willst, darf der Wechselrichter im Auto sollte nur laufen, wenn die Lichtmaschine läd.
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
Viele WR haben einen Remoteeingang.der ihn ein- und aus schaltet. Ist z.B. Bei Victron so.
Dieser Remoteeingang kann entweder (nicht so gut) über Zündungsplus oder besser über ein kleines spannungsgesteuertes Relais ( D+ Simulator) angesteuert werden.

Oder Du stellst die Spannungsschwellwerte des WR so ein, dass er selbst erkennt, wenn die Spannung im Bordnetz hoch ist, weil die Lima läd.
Das ist bei den Victron- Geräten im Prinzip möglich, aber unpraktisch, weil der WR manuell wieder gestartet werden muss.


Oder Du lässt die Batterieanschlüsse des WR über ein Hochlastrelais laufen, das wiederum über Zündungsplus oder D+ angesteuert wird.
Finde ich zu aufwändig.
Ich würde die erste Variante empfehlen.

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Re: hwk-prinzip

#27 Beitrag von jan der böse » Di 30 Jul 2019 09:27

moinsen steff.
warum ist zündungsplus nicht so gut?
ich habe die zündung nur an wenn ich fahre. es sei denn ich muss an der elektrik fehler suchen oä. dann kann ich den wandler ja auch ausschalten. für mich wäre das eigentlich die einfachste lösung.
du hast geschrieben, daß du vom hwk-prinzip nicht so überzeugt bist. kannst du deine überlegungen dazu mal schreiben?
würde mich interessieren.
netten gruß,
und danke für deine ideen...
jan

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Re: hwk-prinzip

#28 Beitrag von holger4x4 » Fr 09 Aug 2019 17:34

Also das mit dem Tausch der 25A gegen die 30A sicherungen war vermutlich egal, der WR war da schon defekt und deshalb haben die Sicherungen ausgelöst.
Warum der nun defekt ist, kann man nur orakeln. Hab die Erfahrung gemacht, dass das Zeug leider oft nicht lange hält.

ich hab einen 600W Wandler (Noname von Reichelt). Der werkelt nun schon seit Jahren und speist ein Ladegerät von 12V/22A, also auch ~Faktor 2 Reserve.
Gruß, Holger

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Re: hwk-prinzip

#29 Beitrag von jan der böse » Sa 10 Aug 2019 17:36

wer hat denn nun hier alles das hwk prinziep, und wie macht ihr das mit der trennung von aufbau und kabine?

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Re: hwk-prinzip

#30 Beitrag von holger4x4 » Sa 10 Aug 2019 19:07

Ja ich :-)
Die Einspeisung vom Fahrzeug erfogt über eine extra Steckverbindung (Neutik PowerCon) im Bereich der Ladefläche.
Die CEE Steckdose hat dann noch eine Vorrangschaltung, damit es keinen Konflikt gibt wenn man mal den Motor startet wenn der Stecker noch drin ist.
Die 2 Steckdosen innen hängen hinter der Vorrangschaltung, da ist aber normal eh nix angeschlossen. Nur zu Hause mal der Staubsauger.
Man könnte die auch direkt mit der CEE Dose verbinden, also vor der Vorrangschaltung, damit die nicht über den HWK-Wandler betrieben werden können.
Gruß, Holger

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