Vor- und Nachteile Sterling B2B und A2B

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Bahamontes
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Vor- und Nachteile Sterling B2B und A2B

#1 Beitrag von Bahamontes » So 17 Jan 2010 11:34

Hallo,

wer kennt sich mit o.g. Geräten aus (hat evtl. selbst so eines verbaut) und kann einem Laien kurz die Vor- und Nachteile benennen. Die Situatiuon ist folgende: Starterbatterien 24V, Wohnraumbatt. 12V.

Auf der Sterling-Seite war ich schon. Was mir im Grunde unklar ist, d.i. die Frage, welchen Unterschied das nun macht, ob die Wohnraumbatt. direkt von der Lima (A2B) oder von den Starterbatt. (B2B) geladen wird. Dann war mir auch nicht klar, ob es die A2B-Geräte für die Kombination 24 und 12V gibt. Welches Gerät bräuchte ich da? (Bei den B2B wird das ja genau angegeben)

Danke und Grüße
Max

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VWBusman
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#2 Beitrag von VWBusman » So 17 Jan 2010 12:50

Hallo Max,

bei dem B2B-Gerät ist die Starterbatterie der Puffer um die Verbraucherbatterie zu laden.
Beim A2B-Gerät werden beide Batterieen unabhängig geladen.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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LutzT
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Sterling A2B B2B

#3 Beitrag von LutzT » So 17 Jan 2010 12:51

Hallo Max,
weitere Infos zum Sterling B2B findest Du z.B. hier :
http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic. ... t=sterling
Der einbautechnische Unterschied zwischen A2B- und B2B-Lader - neben dem von Christopher genannten systematischen - ist, dass der B2B wesentlich einfacher und zumindest bei altuellen Fahrzeugen wegen der kompizierten Elektronik unproblematischer einzubauen ist. Der A2B hängt direkt in der Fahrzeugelektrik und modifiziert auch den Ladevorgang der Starterbatterie, was vielleicht zu ungewünschten Nebenwirkungen in der Bordelektronik führen kann.
Für Deinen konkreten Einbauplan (Fahrzeugelektronik 24 V und Verbraucher 12 V) kommt von Sterling ohnehin nur ein B2B (BB241230) in Frage, da die A2B-Lader meines Wissens keine Umformerfunktion haben.
Im Zweifelsfall einfach mal Sterling anmailen. Die haben eine guten deutschsprachigen Support. Link : http://www.german.sterling-power.com/.
Gruß
Lutz
unterwegs in einem Opel Movano aus 2005, Ausbau fertig in 2007, soweit das überhaupt möglich ist

Bahamontes
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#4 Beitrag von Bahamontes » So 17 Jan 2010 16:02

Danke für die Antworten.
Für Deinen konkreten Einbauplan (Fahrzeugelektronik 24 V und Verbraucher 12 V) kommt von Sterling ohnehin nur ein B2B (BB241230) in Frage, da die A2B-Lader meines Wissens keine Umformerfunktion haben.
Damit hätte sich die Sache erledigt. Zudem ist der B2B einbaufreundlicher. Vorteile beim A2B sehe ich nicht.

zyres
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#5 Beitrag von zyres » So 17 Jan 2010 19:09

ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist, das man den B2B Lader mit nem entsprechenden Schaltnetzteil auch prima als Netzgebundenes Ladegerät verwenden kann. Da ich quasi nie Landstrom habe war das für mein Anwendungsprofil besser geeignet (und günstiger) als das hwk Ladeprinzip.

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Leerkabinen-Wolfgang
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#6 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » So 17 Jan 2010 21:42

Hallo, Zyres,

das klingt ja sehr interessant! Ich werde meine Absetzkabine wohl über einen B2B-Lader versorgen, da ich Sorge habe, daß die Kontakte der Steckverbindung bei direktem Anschluß an die Lima überlastet werden könnten. Mit B2B-Lader habe ich einen definierten Höchststrom. Und wenn ich den B2B-Lader auch als Ladegerät nutzen könnte, hätte ich wieder Platz für ein ladegerät eingespart - und in meiner kleinen Kabine gibt's nichts wertvolleres als Platz...

Welcher B2B-lader wäre denn verwendbar?

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
08.- 10. Mai 2020: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

zyres
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#7 Beitrag von zyres » So 17 Jan 2010 21:58

ich hab den kleinsten, 12V 50A. bekommt man mit suchen ab 230EUR. Aber das Schaltnetzteil braucht auch platz, man spart sich nur den Wechselrichter. Was für eine Lichtmaschine hast du das du befürchtest zu hohe Stromstärken zubekommen? Wie groß ist die Batterie in der Kabine?
Weil das von dir angebrachte Problem der Stromauslegung sehe ich erstmal nicht so. Bei ner Kabine würde ich schon auf das hwk Prinzip gehen. Den Wechselrichter kannst du denke problemlos in der Doka unterbringen. Und der unschlagbare Vorteil nur einer Kabelsteckverbindung in die Kabine ist auch zu bedenken. Den Wechselrichter hättest du dann auch immer dabei, mit großer und kleiner Kabine.
Im Prinzip brauchst du ja nichtmal eine Vorrangschaltung.

Auch wenn die Kabine im Winterquartier steht. oder auf dem Campingplatz abgesetzt ist kannst du einfach nen CEE stecker reinhauen.

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