230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

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LT35
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Re: 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

#31 Beitrag von LT35 » Di 14 Jan 2020 11:48

Inzwischen habe ich die Frankia-Lösung angesehen und bei Amazon 2 Kabeltrommeln des Herstellers Brennenstuhl gekauft. Ich werde darüber berichten und will zuvor die Prüfung der Kabeltrommeln abschließen. Dabei gab es heute ein Problem, das Wikipedia wie folgt beschreibt unter "Schuko (spritzwassergeschützt)":

"Die Passung zwischen dem Wulst des spritzwassergeschützten Steckers und dem Kragen der spritzwassergeschützten Steckdose oder Kupplungsdose, sowie die Elastizität des Kragens sind kritisch und müssen im Sinne einer einheitlichen Steckkraft sowie der erzielten Dichtigkeit genau passen. Dies ist bei manchen Produkten nicht gegeben; in der Folge ist die Verbindung entweder zu lose (und undicht), oder zu fest."

In den Steckdosen einer neuen Kabeltrommel erhält die bisher bewährte Leitung zum Wohnmobil erst auf den letzten (Zehntel-)Millimetern Kontakt.
Zur Klärung bitte ich um die

Sollmaße in den von Wikipedia genannten Normen
- DIN 49441-2: Zweipolige Stecker mit Schutzkontakt DC 10 A 250 V, AC 16 A 250 V, spritzwassergeschützt
- DIN 49440-3: Zweipolige Steckdosen mit Schutzkontakt, DC 10 A 250 V, AC 16 A 250 V, zweipolige Kupplungsdosen, spritzwassergeschützt

Gruß
Manfred

Steff66

Re: 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

#32 Beitrag von Steff66 » Di 14 Jan 2020 22:31

Diese Normen wirst Du Dir selbst beschaffen müssen.
Kein professioneller Anwender von Elektromaterial beschäftig sich mit Baunormen. Das ist Herstellern vorbehalten und ich denke nicht, das es hier eine. Hersteller gibt, der Dir kostenlos die Maße inkl. Der Toleranzen zur Verfügung stellt.
Der Beuth Verlag verkauft auch an Privatleute.
Ich würde aber nicht versuchen, aufgrund eines Wikipediaartikels das Rad neu zu erfinden.
Die Schutzarten und die dazugehörigen Anforderungen sind klar definiert, auch hierzu weiß Wikipedia vermutlich mehr als der Rest der Welt.
Es hat gute Gründe, dass das CE Stecksystem seit über 30 Jahren europaweit der verbindliche Standard ist.
Wenn Du mit aller Gewalt, schlauer als die Fachwelt zu sein willst, würde ich dir raten, wenigstens auf gute Qualtität und solide Bezugsquellen zu achten.
Weder Brennenstuhl noch Amazon gehören dazu.
https://elektron-berlin.de/produkte/schukomaterial.html

Ich kann mittlerweile keine Sinnhaftigkeit in Deiner Fragestellung erkennen und mache hier Schluss.

visual
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Re: 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

#33 Beitrag von visual » Mi 15 Jan 2020 00:35

Man kanns auch übertreiben...

Wenn ich dran denke schaue ich trotzdem mal nach ob ich die Maße habe.

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Re: 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

#34 Beitrag von mrmomba » Mi 15 Jan 2020 11:21

An die DINs kommt man als Privatperson echt schwer.. bzw fast unmöglich.
Ich hab es damals dams über ein uni-bibliotheksausweis geschafft. Der ist aber eingezogen.
Möglicherweise hast du die Chance über eine örtliche FH / Uni die Infos rauszubekommen bzw. Über ein Student.
Sonst hätte ich keine Idee.

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Krabbe
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Re: 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

#35 Beitrag von Krabbe » Mi 15 Jan 2020 13:35

An Normen kommt man als Privatperson problemlos heran.
Leider nur nicht immer kostenfrei.

Du kannst jede Norm beim Beuth-Verlag kaufen. Auch als Privatperson.

Ansonsten gab es früher noch Normen-Auslegestellen, meist in Hochschulbibliotheken, zu denen jeder Zugang hatte. Ob es das heute noch gibt weis ich leider nicht,
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

Steff66

Re: 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

#36 Beitrag von Steff66 » Mi 15 Jan 2020 18:41

Wenn man diese oder eine andere Norm bei Google eingibt, führen die ersten Treffer direkt zum Beuth Verlag. Wenn man hier einen Bestellvorgang einleitet, bekommt man, noch bevor es wirklich Geld kostet, die Information, das man auch als Privatperson problemlos Zugriff auf die Norm hat. Manche Normen gibt es sogar als Download, sonst dauert es nur ein Paar Tage, bis sie im Briefkasten liegt.
Ganz findige Zeitgenossen finden auf der Internetseite eine Übersichtskarte mit den Auslagestellen. Ohne Studierendenausweis dürfte da nichts zu machen sein.
In der Regel führt die Einsicht in eine Norm eher zu mehr Ratlosigkeit, wenn man da als Laie Informationen herausfiltern möchte.

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