Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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flexi
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Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#1 Beitrag von flexi » Sa 17 Aug 2019 10:33

Moin!

Wir planen gerade den Ausbau für unseren Allrad-LKW. Wir werden den größten Teil des Jahres zu zweit plus Hund darin wohnen und planen Aufenthalte sowohl in relativ heißen Gebieten als auch in verschneiten kalten.

Jetzt habe ich hier im Forum schon so viele Beiträge und Meinungen zu den verschiedenen Möglichkeiten und Materialien gelesen, dass ich maßlos überfragt bin. Ich hatte gedacht in der Kombi Stahl-Gerüst, Alu oder V2A Beplankung und Sperrholz innen die Lösung zu gefunden haben aber umso mehr ich lese, desto unsicherer werde ich. Vor allem wegen der äußeren Dampfsperre durch die Beplankung.

Nochmal kurz zusammengefasst:
- Ganzjähriges Reisen bei Hitze und Minusgraden
- möglichst günstig dafür auch gerne mit sehr großem Eigeneinsatz
- an PU-Platten, Alu und Stahl könnten wir sehr günstig beziehen
- Kabine bauen lassen oder fertige Sandwich-Paneelen zu bestellen ist uns zu teuer
- Gewicht spielt eine weniger große Rolle

Vielen Dank für eure Hilfe!!

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Mobilix
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#2 Beitrag von Mobilix » Sa 17 Aug 2019 12:17

flexi hat geschrieben:
Sa 17 Aug 2019 10:33
- Kabine bauen lassen oder fertige Sandwich-Paneelen zu bestellen ist uns zu teuer
...dann bleibt Euch nur die zweitbeste Lösung: selber basteln mit Gerippe und Beplankung. Mit allen Nachteilen.....
flexi hat geschrieben:
Sa 17 Aug 2019 10:33
- an PU-Platten, Alu und Stahl könnten wir sehr günstig beziehen
Die Materialkosten sollte man nicht in den Vordergrund stellen. Ohne KnowHow, Halle und gut ausgestattete Werkstatt nutzt einem "günstiges" Material nichts.

Empfehlung: einen der zahlreichen ähnlich gelagerten Threads, die hier kürzlich aufgemacht wurden, sorgsam durchlesen. Alle Eure Fragen sind darin erschöpfend beantwortet.

Gruß,
Mobilix

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#3 Beitrag von Gode_RE » Sa 17 Aug 2019 12:24

flexi hat geschrieben:
Sa 17 Aug 2019 10:33
Moin!

Wir planen gerade den Ausbau für unseren Allrad-LKW. Wir werden den größten Teil des Jahres zu zweit plus Hund darin wohnen und planen Aufenthalte sowohl in relativ heißen Gebieten als auch in verschneiten kalten.

Jetzt habe ich hier im Forum schon so viele Beiträge und Meinungen zu den verschiedenen Möglichkeiten und Materialien gelesen, dass ich maßlos überfragt bin. Ich hatte gedacht in der Kombi Stahl-Gerüst, Alu oder V2A Beplankung und Sperrholz innen die Lösung zu gefunden haben aber umso mehr ich lese, desto unsicherer werde ich. Vor allem wegen der äußeren Dampfsperre durch die Beplankung.

Nochmal kurz zusammengefasst:
- Ganzjähriges Reisen bei Hitze und Minusgraden
- möglichst günstig dafür auch gerne mit sehr großem Eigeneinsatz
- an PU-Platten, Alu und Stahl könnten wir sehr günstig beziehen
- Kabine bauen lassen oder fertige Sandwich-Paneelen zu bestellen ist uns zu teuer
- Gewicht spielt eine weniger große Rolle

Vielen Dank für eure Hilfe!!
Wie könnte unsere Hilfe denn aussehen? Ich kann keine Fragestellung in Deiner Aufstellung erkennen. Was konkret möchtest Du denn wissen ... über die von Dir bereits angelesenen Erkenntnisse hinaus?

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Krabbe
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#4 Beitrag von Krabbe » Sa 17 Aug 2019 21:25

Es hat schon seinen Grund, dass die meisten Kabinen hier vermutlich aus Sandwichplatten gebaut sind...
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

ThomasFF
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#5 Beitrag von ThomasFF » So 18 Aug 2019 23:55

Hi Flexi,
da hab ich schon vorgestern eine Antwort zurechtgezimmert, aber als ich die absenden wollte, war der Forumserver von deren Schönheit so ergriffen, dass er sie in die Unendlichkeit des Raums geschossen hat, damit die Sterne auch alle was davon haben....hihi..... und der text war natürlich auch weg.
Ich speicher hin und wieder längere Texte in der Zwischenablage, aber diesmal wars so spät in der Nacht, nicht dran gedacht.

Jetzt hab ich wieder Zeit und Lust, also auf ein neues......

Was mir in Deinen Vorschlägen nicht gefällt, sind pauschale Formulierungen wie fertige Sandwichpaneele sind zu teuer.......das verrät mir, dass Du Dich mit einer sauberen Kalkulation der Kosten noch nicht befasst hast.

Von Vorn:
Eins ist schonmal klar: Sandwichwände und - Decken sind für ein ganzjährig und dauernd bewohntes Wohnmobil das Optimum, ich würd aus eigenen Erfahrungen eigentlich behaupten, was Wohnkomfort, Isolation, Hygiene, Pflegbarkeit und dergleichen angeht, sind sie ein absolutes "MUSS"!

Du hast mit dem Aufbau GFK, PU-Schaum (=ISO), GFK, das Problem des Taupunkts garnicht erst entstehen lassen, weil das innere GFK nix durchlässt. Die beim Metallbau zwangsläufigen Kältebrücken gibt es nicht. Und so Sprüche, "ungemütliches Wohngefühl , wie im Krankenhaus " oder schlimmer zeigen mir nur, dass Du Dein Gehirn noch nicht in die richtige Richtung gewiesen hast, denn die freien Innenwände kann man mit dünnem Sperrholz bekleben, mit Teppichboden bedecken oder mit Kork oder Tapete oder oder ... und was die Kaffekanne über die Rückwand ihres Küchenschranks denkt, sollte Euch keine Gemütsschmerzen bereiten....odr?

Zu einer haltbaren Aussage, dass Sandwich zu teuer wäre, gehört die Kalkulation aller Materialien ... natürlich samt Kosten einschl MWSt. UND Transport UND Kosten um sie zu suchen - gute Qualität und billig... äh.. eher preiswert... Was natürlich auch bedacht werden muss, sind die Nebenkosten.

Lass mich ein Beispiel vorstellen:

Der Aufbau einer Sandwichkabine auf einen vorbereiteten Kabinenboden dauert bei entsprechender Vorbereitung einen oder zwei Tage(Genauer Zuschnitt der Platten, vielleicht nen Stapler leihen, und natürlich sollte man sich mal mit einem Forumskollegen, der das schonmal gemacht hat, unterhalten, was es für Schwierigkeiten geben kann, was man bereit haben muss - man kann auch entsprechende Threads finden). Natürlich geht das nicht zu zweit, da braucht man 4 bis 6 einigermaßen geschickte Kumpels, die helfen. Sonst tut es ein Hof, Platz oder so, ein regenfreies Wochenende im Sommer wäre der ideale Zeitpunkt. Dann muss man nur das passende Werkzeug haben (bitte nicht bei den Kartuschenpressen sparen !!!!! sonst fallen unterwegs ein paar Hände ab, denn man ist einige Stunden am Kleber rauspressen....) den Kleber, das passende Reinigeungsmittel und viele Lappen... dann nur noch den ein oder anderen Kasten Bölkstoff und für abends eine angefangene Wuzz für aufs Feuer...... Das wars eigentlich schon.....

So, wenn Du jetzt den Kasten zusammenschweißen willst, dann geht das nicht so schnell. Wegen dem Lärm braucht man eine Halle mit nem 380 V Anschluss. Alsoo Zusatzkosten Hallenmiete mit Strom und Reinigung... im Winter Heizung. Dann Schweißgerät.. ein anständiges, wenn Du keins hast, leihen. Dazu Schutzgas, Schweißdraht, zum Material passende verschiedene Elektroden. Dann mindestens drei Flex unterschiedlicher Größe. All das sind Sachen , die verbraucht werden, also das Gas, die Elektroden und der Draht, zig Trenn - und Schleifscheiben....und... natürlich jede Menge Strom.
Und dran denken: Du bist öfter unterwegs, um Material zu holen, als Du denkst. Wenn Du die Bleche geliefert bekommst, ok, aber wenn Du das Zeug holen musst, kostet das was. Und dann kommt es ganz dick: Du musst die Wände wie im Baukasten aufbauen..... die Stützen und Träger, alles zusammensetzen und schweißen, die Bleche, Kleinteile und so weiter und wenn Du es richtig machst, bereitest du die Sachen zum Ausbau schon vor wie Leitungsdurchführungen, Öffnungen usw. Dann wirds schlimmer, denn Du musst Dich um den Rostschutz kümmern an Stellen, wo Du später nicht mehr drankommst. Schließlich fängt das mit dem Taupunkt an und der Isolierung und Beseitigung der Kältebrücken und und und...ich hab, wenns hochkommt, grad mal ein Drittel der Arbeiten erwähnt. Du siehst, beim Sandwich haste mit dem ganzen Scheiß nix zum tun.... aufstellen... kleben... fertig.... Ne Türöffnung reinschneiden, damitte reinkommst.

Übrigens... den Rostklotz musste lackieren.... 4 x... Rostschutz, Grundierung, Füller, Endlack.... Du brauchst um die 15 bis 20 kg Lacke mit ... wenn billig, um die 50 € pro kilo und Stunden um stunden und weilde spritzen zu teuer findest, wirste rollen, das sieht dann nicht gut aus... aber ist unvermeidlich, wenn Du länger darin wohnen willst...

So.. jetzt fang mal an zu rechnen und dann sag mir bitte, ob Sandwich zu teuer ist.....wenn Du mit ner üblen Flexwunde das zweite Mal im Krankenhaus liegst,,,, ok, bei der Sandwichlösung kanste Dich beim grillen verbrennen.....hihi...

Ich hab jetzt zugegeben etwas dick aufgetragen, aber lass mal in Dir sacken, dass Du zum Wohnen besser im Sandwich aufgehoben bist und denk dabei auch an Deine beste!
Und wenn Du das verinnerlicht hast, dann sause mal durchs Netz und such den Lieferanten von günstigem Sandwich.... darüber und über bezugsquellen ist hier öfter geschrieben worden. Und das sollte NICHT einer der üblichen Verdächtigen sein wie Ormo oder Fehntjer oder wie sie sonst alle heißen, die sind tatsächlich teuer. Aber es gibt ja die Fahrzeugbauer fürs Gewerbe, auch die beziehen ja Sandwich.

So, zum Abschluss noch ein paar Sätze übers bauen lassen. Zum Bocklet fahren und Dir was fertiges draufsetzen lassen, würde Dich arm machen...aber er würde es wahrscheinlich nicht bauen. Es gibt aber die Kühlkastenbauer fürs Gewerbe. Wenn die sich nicht an die Vorschriften für Lebensmitteltransport halten müssen, dann können die eine preiswerte Kiste bauen und das schnell (Ormo hat 1 Jahr Wartezeit).
Bei mir hatte das Bauen lassen mit zwei Dingen zu tun: Erstens Feigheit vor dem Feind, weil ich das nie gelernt hatte, weil ich dazu Leute brauchte und Freunde im Dorf hatte ich kaum, war zugezogen und nicht dort aufgewachsen, in keinem Verein etc. - zweitens war es ne Zeitfrage. Wenn ich.... reiner Schreibtischtäter... das tatsächlich geschafft hätte, wär bestimmt ein Vierteljahr vergangen.
Ums kurz zu machen: Die Mehrkosten, die mich der Fremdbau zusätzlich zum Material gekostet hatten, habe ich Durch Überstunden und Vorträge in meinem Fachgebiet verdient. Und das hatte ich in 3 bis 4 Monaten drin. Hab ich einmal gemacht, sonst hatte ich nen großen Kastenwagen ausgebaut und das andere Mal einen Möbelkoffer.....

So, ich hoffe, Du konntest was mit meinem Geschreibsel, von dem ich hoffe, ich konnte es Dir erfolgreich zuschicken, anfangen. Viel Glück bei Deinem Vorhaben.
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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John_mit_Ente
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#6 Beitrag von John_mit_Ente » Mo 19 Aug 2019 01:13

Moin,
Die "kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden" ist das Kaufen eines Wohnwagens der gehobenen Klasse, mit guter Isolierung, nicht zu großen Fenstern, einer Alde-Warmwasserheizung, Warmwasserboiler und einer kompletten Einrichtung. Nach dem Ende der Sommerferien kommen wieder solche Wohnwagen auf den Markt. So etwas bekommst du in gut brauchbarem Zustand für 5.000,- bis 6.000,- €. Das Fahrgestell kannst du verkaufen, mit etwas Glück auch noch den montierten Mover, das senkt deinen Einkaufspreis beträchtlich. Den Wohnwagen schraubst du auf dein LKW-Chassis und hast mit einigen wenigen Tagen Arbeit ein bewohnbares und fahrbereites Wohnmobil.Den Preis für einen komplett ausgestatteten Aufbau dieser Größenordnung kannst du ja mal bei diversen Herstellern abfragen. So kostengünstig schafft das garantiert keiner.
MfG
JmE

ThomasFF
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#7 Beitrag von ThomasFF » Mo 19 Aug 2019 11:29

Die Lösung mit dem Wohnwagen Huckepack hat einen Haken, mein lieber Norbert: Die normalen Isolierungen von 25 bis 30 mm, die zudem auch noch aus Styropor bestehen (das Feuchtigkeit aufnimmt... also nix mit Taupunkt-Lösung), bietet keinen ausreichenden Schutz gegen intensívere Kälte. Ok, es gibt ne reihe Camper, deren Wohnwagen im Tiefschne auf CPs in den Alpen stehen, aber die verfeuern ordentlich Gas, um den Wagen auf einer Temperatur zu halten, wo alles (vor allem Wasser) noch funktioniert. Ohne Fremdstrom 230 v und San- Bereich für Toilette und Duschen geht da garnix.
Dann kann man davon ausgehen, dass die Isolierung nach etwa 5 Jahren schon schrumpft und zusammengerüttelt wird, von den Feuchtigkeitsproblemen mal abgesehen.

Also zusammengefasst:
Wohnwagen aufsatteln ist schnell, wenig Arbeit, vergleichsweise billig. Aber er ist nicht besonders gut bei tieferen Temperaturen, braucht dann den Wintercampingplatz, und ist nicht besonders haltbar auf Dauer.

Aber er ist eine durchaus diskutable Möglichkeit. Im der Heizung wird er gegenüber der Wowakabine ca 30 bis 50 % mehr Gas oder Diesel kosten. Für den Wohn-Komfort kann man ihn zB an den Rückwänden der Staubereiche und Schränke mit aufgeklebtem Styrodur verbessern, mit nem kleine Eingangsvorzelt schleppt man nicht soviel Schnee und Nässe von den Klamotten ins Auto etc..... Außerdem ... wenn man drin wohnt, ist ja Katalonien südlich Girona eine empfehlenswerte Überwinterungsgegend.. es sei denn, Ihr wärt Skifans....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Gode_RE
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#8 Beitrag von Gode_RE » Mo 19 Aug 2019 12:09

Hallo Thomas,

die Fragen, die Du dem TE beantwortet hast, hat er doch gar nicht gestellt. Im Grunde genommen hat er gar keine Frage gestellt. Sondern nur seine Verunsicherung über andere Threads hier zum exakt selben Thema bekundet und gesagt, was er nicht will. Und dann dem Forum überlassen, daraus ne Frage zu generieren und darauf Antworten zu finden.

Das ist ein Auftrag nach "allumfassender Beratung" zu einem Zeitpunkt, wo einem noch überhaupt nichts klar ist und man selbst für das "Frage finden" noch Rat sucht. Das Forum müsste jetzt alles wiederholen, was schon in den Threads geschrieben wurde, die ihn bereits verunsichert haben. Verunsichert deshalb, weil er daraus möglicherweise Hinweise gefunden hat, dass sein bisher nur vage ausgedachtes Konzept eventuell nicht aufgehen könnte. Und daher nun nach einer möglichst breiten Bandbreite an Beratung nach alternativen Baukonzepten sucht.

Sorry User flexi ... aber der Auftrag ist sooo riesig, den kann hier niemand erfüllen. Und nochmal alles schreiben, was hier längst und viele Male geschrieben wurde, zerpflückt nur das Forum. Solltest Du was nicht finden, helfen Dir gerne alle hier bei der Suche. Aber einfach nur schreiben "ich hab schon alles gelesen, was ihr darüber denkt, aber es gefällt mir nicht" und dann ohne konkrete Frage hoffen, dass Dir eine Alternativenberatung geboten wird, funktioniert nicht. Stelle konkrete Fragen, dann wird es auch sachdienliche Antworten geben.

Ansonsten empfehle ich Dir das Buch von Ulrich Dolde https://www.google.com/aclk?sa=L&ai=DCh ... 3521245048 darin findest Du eine breitest angelegte Alternativenberatung.

LG Gode

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#9 Beitrag von Multivan » Di 20 Aug 2019 11:21

Hallo Flexi,
wenn ich mir das hier so durchlese, dann hast du von den Forenkollegen ja schon so einige "Bretter" bekommen! :shock:
Und dabei erinnere ich mich plötzlich sehr genau zurück an meine - und die Anfänge vieler anderer hier.
Und dein Ansatz kommt mir bekannt vor. Der Umgang mit Sandwichplatten - welcher Materialaufbau auch immer - ist den
meisten von uns völlig fremd. Mit Metall, Holz, usw. haben viele zumindest einigermaßen Erfahrung, oder kennen jemanden
der sie hat. Deshalb kommt man logischerweise auf solche Ideen. Bei mir war das ganz genau so. :D

Doch jetzt, wo ich mit meiner im Vergleich zu deinen Anforderungen ja noch lumpigen, kleinen "Wochenend-Kabine" noch nicht mal annähernd
fertig bin, und sehe was ich da bin jetzt an Zeit und Geld schon reingeschossen habe, muß ich dir sagen das das was die "alten Hasen" hier
schreiben vollkommen richtig ist!!! :)

Dabei will ich dir gar nicht abraten, dir was selbst aus den genannten Baustoffen zu erschaffen, aber wie hier bereits beschrieben wurde,
einen "ehrlichen" Vergleich zu auf Maß vorgefertigten Sandwichplatten wird man durch ein gegenüberstellen von Quadratmeterpreisen
nicht annähernd zusammenbringen!

Auch ich komme so wie du an einiges Material "sehr günstig" ran, und darf Holz- und Aluprofilreste und "abgelaufene" (MHD) Industriekleber
kostenlos mitnehmen und verarbeiten, aber was man alles so nebenher sonst noch an Kleinscheiß, Werkzeug, usw. braucht....
Naja, eigentlich wurde ja bereits alles beschrieben....

Ich hoffe nur nicht, das du dich von all diesen "harten" Aussagen hier vergrämen lässt! Denn wie gesagt, das sind alles Leute die das schon
hinter sich haben, bzw. Erfahrung mit dem Thema haben, auch wenn ich bisher keinen von ihnen persönlich kennen gelernt habe.
Auch gibt es hier unter den Nutzern sehr viele die NICHT in GFK-Sandwichbauweise gebaut haben.
Aber wie gesagt, dies aus deinen genannten Gründen von vornherein auszuschließen, halte auch ich - bei deinen Anforderungen - inzwischen für gewagt!
Ich persönlich hab am meisten den Faktor "Zeit" stark unterschätzt, zumindest wenn man´s "gscheit", aber eben nur nebenbei, machen will....

Gruß

Holger

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#10 Beitrag von Gode_RE » Di 20 Aug 2019 12:09

Na ja, von den "harten" Aussagen vergrämt ist er sicher nicht, weil die ja erst nach Tagen gekommen sind. Ausser seinem kärglichen Eingangspost hat der TE sich ja gar nicht mehr hier blicken lassen. Echtes Interesse sieht für mich anders aus...

Ausserdem sehe ich auch keine "harten" Aussagen .... ausser vielleicht meiner Reklamation, dass der TE ja gar keine echte Frage gestellt hat. Den einzigen Aufhänger zur vehementen Fortsetzung einer hier schon längst ausdiskutierten Diskussion bietet er ja nur in seiner kurzen Andeutung, dass für ihn Sandwich nicht in Frage komme. Dementsprechend drehen sich auch alle Antworten um diese Frage, ohne dass wir je herausfinden würden, ob der TE hierzu überhaupt noch was willen will. Er schreibt ja selber, dass er sich dazu hier bereits umfassend eingelesen habe.

Also, solange sich der TE nicht wieder meldet und verdeutlicht, was er aus diesem Forum konkret an Antworten wünscht, macht es gar keinen Sinn, hier weitere Vermutungen anzustellen und Antworten zu geben, die nicht angefragt worden sind. Ich schlage daher vor, diesen Thread "auf Eis zu legen", bis er sich meldet. Im Forum sind ja noch anderer Themen offen.

LG Gode

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#11 Beitrag von ThomasFF » Di 20 Aug 2019 13:39

Lieber Gode,

sei nicht so streng mit mir. Auf jeden Fall hab ich erreicht, dass der flexi sich nicht mehr hinter Dummheit verstecken kann, so klug, wie ich den gemacht habe...... :wink:

He flexi,
bist du ein Troll? Wenn nicht, dann melde Dich doch mal und gib Echo, ob Du mit den schlauen Antworten was anfangen konntest. Ich habe mir das allein schon durch die aufgewendete Zeit verdient, woll?
Gruß vom Thomas
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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#12 Beitrag von flexi » Mi 04 Sep 2019 18:21

Moin!

Trotz der fehlenden konkreten Frage, war das schon mal jede Menge an Input. Danke dafür :wink:

Ich habe mir für die Paneelen diverse Angebote eingeholt. Da geht's bei 10.000€ aufwärts los (Paneelen, Kleber, Winkel).

Wenn ich das Ganze jetzt mal mit Stahlgerüst und V2A Beplankung durchrechne (inkl. Grundierung, Kleber, Isolierung, Multiplex Birke Innen, Siebdruckplatten für Boden und Winkeln) lande ich gerade mal bei der Hälfte.
Mir ist bewusst, dass da natürlich noch Kleinkram on Top kommt, wie Schutzgas, Schweißdraht, Schleifscheiben, etc...
Aber entweder frage ich einfach die falschen Hersteller an, die Konditionen für's Material stimmen oder ich vergesse irgendwo noch ein dicken Brocken.

Ich hab prinzipiell überhaupt nichts gegen Sandwich. Würde es hinsichtlich des Aufwands sogar bevorzugen. Selbst mit Mehrkosten. Aber wenn ich 4.000-5.000€ mehr bezahlen muss, ist das schon eine Hausnummer.

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#13 Beitrag von Gode_RE » Mi 04 Sep 2019 21:51

flexi hat geschrieben:
Mi 04 Sep 2019 18:21
Ich habe mir für die Paneelen diverse Angebote eingeholt. Da geht's bei 10.000€ aufwärts los (Paneelen, Kleber, Winkel).
Hm, scheint mir ein bisschen zu teuer kalkuliert zu sein. Muss nicht unbedingt sein...

Also ich habe für die reine Außenkabine aus 45mm Stahlsandwich mit etwa denselben Abmessungen nur rund 7000 Euro bezahlt, und für das Material der darin eingeklebten Innenkabine mit 25 mm PVC-Sandwich 1600 Euro. Also habe ich für einen Koffer mit einer Wandstärke von min. 70 mm rundum etwa 8600 Euro aufgewendet, inclusive Profile und Beschläge. Da war dann auch die Eingangstür, ne Zwischenwand und 2 große Luken mit drin.

Die Zahlen, die Du nennst, kann ich zumindest nicht bestätigen. Und wenn Du den Koffer selber baust, statt ihn bauen zu lassen, würde es vielleicht nochmal etwas günstiger.
flexi hat geschrieben:
Mi 04 Sep 2019 18:21
Aber wenn ich 4.000-5.000€ mehr bezahlen muss, ist das schon eine Hausnummer.
Ich will Dich jetzt nicht demotivieren, aber - bei dem Projekt dieser Größenordnung ist das eher eine zu vernachlässigende Summe. Was hast Du denn überhaupt insgesamt für eine Budgetplanung? Ich habe was gelesen von "wintertauglich" und "ganzjahresbewohnt" und dann auch noch diese Riesenabmessungen. Was meinst Du denn, was dabei an Summe insgesamt rauskommt...? By the way - die Kabine ist die vielleicht alles entscheidende Komponente. Das Fahrgestell ist auswechselbar, das kann man tauschen (und wird es auch, weil es Verschleißware ist). Aber den Koffer nimmt man mit, vielleicht über mehrere Fahrzeuggenerationen. Und Ihr wohnt darin, das wird Euer (Über)-Lebensmittelpunkt. Was Du da sparst, sparst Du ggf. an Wohnkomfort, Behaglichkeit und Lebensdauer des Koffers. Hoffentlich sparst Du da nicht am falschen Ende...

LG Gode

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#14 Beitrag von Hartwig » Do 05 Sep 2019 06:33

Flexi, soweit wie du jetzt, war ich 2014.
Überlege dir gut was du da vor hast mit Stahlgerippe usw.
Du wirst sehen, du kommst an Sandwichplatten nicht vorbei.
Je nach deinen Ansprüchen bist du bei einem Selbstbau der leeren Kabinen schnell bei 15000€. Bitte beachte auch, daß es Sandwichmaterial gibt, daß für den Wohnkabinenbau nicht zugelassen ist.
Fertig bist du dann zwischen 25000 und 80000€, je nach Ansprüchen.
Ich habe grundsätzlich immer hochwertige Komponenten verwendet, heute bin ich froh drum.

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Re: Kosteneffizienteste Lösung für 5,5m Kabine zum Wohnen auch bei Minusgraden

#15 Beitrag von Gode_RE » Do 05 Sep 2019 10:37

Hartwig hat geschrieben:
Do 05 Sep 2019 06:33
Überlege dir gut was du da vor hast mit Stahlgerippe usw.
Du wirst sehen, du kommst an Sandwichplatten nicht vorbei.
Hallo Hartwig,

ich glaube, der Threadersteller hat bereits seine Entscheidung für ein Stahlgerippe gefällt: https://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/ ... 42#p830205

LG Gode

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