Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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holger4x4
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#46 Beitrag von holger4x4 » Mo 18 Nov 2019 18:01

Hanfblätter-Deko hätte sich bestimmt auch gut gemacht :mrgreen:
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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mog421
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#47 Beitrag von mog421 » Mo 25 Nov 2019 20:03

Hallo Holger,

sieht ja schon richtig gut aus.
so manchem etwas zu militärisch rüber kommt
Ich finde es sieht eher aus wie eine fahrbare Jagdkanzel. :lol:
Gruß Axel

Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur, ab sofort, auf der Rückseite dieses Beitrages!

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Multivan
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#48 Beitrag von Multivan » Mi 29 Apr 2020 16:03

Hallo zusammen, auch von mir an dieser Stelle mal ein Update zu meiner fahrbaren Jagdkanzel! :D

Im Prinzip bin ich die letzten Monate doch recht weit gekommen, bzw. fast fertig.
Der restliche Kleinscheiß der erst jetzt so an- und auffällt ist daher zeitlich gefühlt noch aufwändiger als die größeren Gewerke…

Zunächst mal habe ich meinen ausbaubaren Küchenblock jetzt fertig. Es sind nun zwei 25 L – Kanister enthalten, sowie drei Euroboxen mit Geschirr und dem ganzen Kram.
Der Küchenblock kann durch die zwei Aluminiumriegel von der Kabinenrückwand gelöst, und bei Bedarf nach draußen gestellt werden.
Durch die „Katzenklappe“ im Vorhang wird die Fußwasserpumpe betätigt.

Des Weiteren ist mein Trocken-Trenn-Abort nun fertig. Naja nicht so ganz, ich hatte mir da eine Art Falttür überlegt,
die mir bei Nichtgebrauch des Klos gute 20 cm mehr Raum in meinem sowieso schon nicht so üppigen Hausflur bietet.
Bei Benutzung wird diese aus- und aufgeschwenkt, und es hätte dann sogar jemand mit Schuhgröße 49 darin Platz. Zugeklappt jedoch höchstens ein Kleinkind.
Doch erstens fehlt mir zur Fertigstellung noch ein Holzelement, und zweitens hatte ich die Falttür aus zwei unter 135° zueinander
stehenden 6,5 mm Birkenholzsperrholzstücken (sehr lang und sehr schmal) mit Verstärkungsleisten geleimt und verschraubt.
Leider haben sich die dazu aus Brettern geschnittenen Leisten inzwischen so dermaßen verzogen (die Schreiner unter euch wissen auch genau warum!) das das ganze zwar einigermaßen funktioniert,
aber schön ist es nicht! Da werde ich wohl nochmal ran müssen! Gottseidank hab ich kein Foto davon! :oops:
Aber der Rest, Klodeckel, Klappmechanismus, Behälter für Hard- und Software und deren Halterung,
das funktioniert soweit alles wunderbar! Bei Bedarf könnte ich noch rel. einfach nen 12V-Ablüfter nachrüsten. Mal sehen…

Die „Möbel“, die Regale, die Staukisten unter der U-Sitzgruppe sind auch soweit alle fertig.
Abstell- und Lagerfläche habe ich nun eigentlich reichlich…
Ich stelle jedoch grade fest das ich da auch noch gar keine richtigen Fotos habe.

Genau wie von der eigentlichen Sitzgruppe, die ihr jetzt erstmal nur in ihrer Funktion als Doppelbett seht. Meine Frau bat mich im Vorfeld mehrfach eindringlich darum,
die Polster doch jemanden machen zu lassen der es kann. Nachdem ich ihr aber mehrfach meine Vision vom 100%igen Selbstbau vorgeleiert hatte,
haben wir dann zusammen einen der Wintertage dazu genutzt um Schaum- und Polsterstoffe zuzuschneiden, und das ganze Zeug selber zu nähen.
Sie findet das Ergebnis unbefriedigend – mir hingegen taugts!
Und die paar Vorhänge zu Schluß waren da nur noch ein Klacks – für mich - mit der Goschn!
Aber der Widerstand meiner Gattin war ja bereits gebrochen.
Das Bett ist nun genau 162 cm breit und je zur Hälfte 200 und 190 cm lang. Somit ist auch klar wer wo schläft.
Allerdings muß ich vor dem Bettenumbau den Caravan-Klapptisch nch dem runterklappen wieder um 72 mm höher legen um ein einheitliches Niveau zu erreichen.
Hierzu haben ich mir noch zwei Kufen angefertigt, die ich dann unter die zwei Tischfüße lupfen muß.
Aber – es sitzt und liegt sich gut. Wenn auch bis jetzt nur im Probebetrieb, also eher kurz…

Offen war bis letzte Woche noch das Problem, wie ich meine ursprünglich sehr großzügig ausgeschnittenen Fensterdurchbrüche verkleide.
Da mir der skandinavische Stil, speziell Birkenholz schon immer sehr gut gefällt, habe ich mich holzbearbeitungsmäßig mal noch mehr aus dem Fenster gelehnt, als bis jetzt schon.
Da im Winter hier bei uns doch einige Birken im Wald niedergegangen sind, hatte ich mal ein paar Spaziergänge mit meinem Fuchsschwanz bewaffnet gemacht,
und mir ein paar armdicke Knüppel davon abgeschnippelt. Dann habe ich sie seitlich so an ein großes Kantholz geschraubt das ich sie auf einer großen Tischkreissäge schön in 8 mm starke Brettchen schneiden konnte.
Das ging mit etwas Übung sogar recht gut. Fast ein wenig wie Brot schneiden. Anschließend habe ich jeweils eine Kante – soweit es die Krümmung des Astes zuließ – gerade gesägt.
Das sollte die Kante zum Fenster hin werden. Die Außenseite habe ich naturbelassen. Mit natürlicher Krümmung und Rinde.
Bei sägen stellte ich schon fest wie frisch das Holz noch war, das Wasser lief förmlich vor dem Sägeblatt aus dem Holz heraus! Da war ich schon skeptisch ob das was wird, wenn´s mal trocken ist.
Aber – auch hier hatte ich offenbar bei der Lagerung Glück, und nicht alles falsch gemacht. Die Brettchen haben sich zwar leicht verzogen, dienen ja aber auch nur der optischen Verblendung.
Trocken genug waren sie für mich vor ein paar Tagen auch. Also habe ich sie am Sonntag verbaut. Ich finde es passt gut zusammen. :)

Die Kompressor-Kühlbox hat inzwischen auch ihren Platz, auch hier reiche ich ein Foto nach.

Was noch fehlt ist eben die Vollendung/Reparatur meiner verzogenen TTA-Falttür, hier und da noch ein Abdeckwinkelchen / Kantenschutz, Klebestellenkosmetik, und ja, die Elektrik.
Hier habe ich bereits seit Herbst nen 230V Landstromanschluß mit zwei Doppelsteckdosen, aber 12V-seitig noch nix. Nicht mal ein Netzteil für meine 6 Deckelstrahler.
Die habe ich bisher wenn dann mal über meine Autobatterie gespeist. Hier ist mal ein eigener Akku und ein Solarmodul (extern zum frei aufstellen) angedacht.
Noch später soll dann mal ein leicht ein- und auszubauender Holzofen folgen.

Bevor ich mich aber in noch weitere kleine Details verliere, mahnt meine Frau mich immer mal das ich doch jetzt noch mal besser auf eine Waage fahren soll,
ob die Kabine noch im geplanten Rahmen von < 1000 kg bleibt. Das werde ich jetzt dann auch besser mal machen,
obwohl ich über alles was ich bis jetzt verbaut habe eigentlich so einigermaßen buchgeführt habe.
Mengen- und gewichtsmäßig zumindest.
Und da ich – meiner Ansicht nach – dabei relativ großzügig war, sollte ich hoffentlich stand heute so bei rund 800 kg liegen!?!? Abwarten. :D
Das das Gewichtsthema oft in die Hose gehen kann, wurde hier ja schon mehrfach beschrieben…. :oops:

Gruß
Holger
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#49 Beitrag von holger4x4 » Mi 29 Apr 2020 16:39

Die Idee mit den Birkenbrettchen als Verkleidung finde ich ja Klasse! 8)
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#50 Beitrag von Multivan » Do 30 Apr 2020 08:07

Moing zusammen,
weil ich gestern nach der Arbeit noch dran gedacht habe, liefere ich hiermit noch Fotos nach...

Auch von der schiefen Klotür von Pisa.... :D
Zum Vorhänge seitlich anbinden wollte ich mir noch so alte Hanfseile zurechtmachen, das passt bestimmt ganz nett dazu...

In der Sitzecke kann man locker zu viert tafeln, notfalls auch mal zu fünft.

Ich hab jetzt nochmal genau nachgemessen:
Die Differenz zwischen ein- und ausgeklappter Schief-Trocken-Trenn-Abort-Falt-Tür beträgt knapp 17 cm.
Vielleicht schaffe ich es für den Fahrbetrieb noch zwei Campingstühle da drin zu verzurren.

Von dem 8mm Gummiseil das die umlaufenden Regale über der Sitzecke umspannt hab ich noch einige Meter übrig.
Das finde ich eigentlich ganz funktionell. Mal sehen wie sich das bewährt.
Dann werde ich das evtl. noch an ein paar anderes Stelle zu verwenden wissen...

Doch wie gesagt, bevor ich weitermache soll ich demnächst erst noch mal zum wiegen...

Gruß
Holger
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#51 Beitrag von Multivan » Do 30 Apr 2020 08:26

Eigentlich wäre ich morgen mit meinem Sohn nach Norwegen gefahren, und Pfingsten meine Frau mit Tochter nach Griechenland. :twisted:
Da nun ja Corona-bedingt beides sprichwörtlich ins Wasser fällt, steigt somit - hoffentlich - die Wahrscheinlichkeit das wir dafür die Wohnkiste mal
irgendwo in der näheren Umgebung testen können...
1 - 2 Nächte gehen auch ohne Strom...
Ich bin da jetzt echt schon mal heiß drauf! :mrgreen:

Gruß
Holger

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#52 Beitrag von Varaderorist » Do 30 Apr 2020 08:41

Multivan hat geschrieben:
Do 30 Apr 2020 08:26
Eigentlich wäre ich morgen mit meinem Sohn nach Norwegen gefahren, und Pfingsten meine Frau mit Tochter nach Griechenland. :twisted:
Da nun ja Corona-bedingt beides sprichwörtlich ins Wasser fällt, steigt somit - hoffentlich - die Wahrscheinlichkeit das wir dafür die Wohnkiste mal
irgendwo in der näheren Umgebung testen können...
1 - 2 Nächte gehen auch ohne Strom...
Ich bin da jetzt echt schon mal heiß drauf! :mrgreen:

Gruß
Holger
Hallo Holger, kann ich total nachvollziehen!
Ich war, da wird sich mancher dran erinnern können, zum ersten Mal mit Ategolein in Bodenheim beim Womobox-Treffen, als gerade die Fenster, die Tür und der hintere Stahlrahmen für die Motorradgarage drin waren.
Ging auch!
Gruß vom Niederrhein
Michael

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