Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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wo.wo
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Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#1 Beitrag von wo.wo » Di 17 Apr 2018 15:12

Hallo zusammen,

ich bin gerade am überlegen wie ich meinen Durchgang bzw Durchschlupf zum Fahrerhaus realisieren kann. Fakt ist er kann nur ca 70cm hoch und ca 50cm breit werden da er im Fahrerhaus knapp über dem doppelten Boden anfangen kann. An der Wand zum Fahrerhaus ist beidseitig eine Sitzbank und dazwischen der Tisch. D.h. Der Durchgang kommt zwischen Boden und Tischkante raus.

Nun überlege ich ob ich im Koffer eine Schiebetür seitwärts und im Fahrerhaus eine Schiebetür nach unten zu öffnen montieren soll. Hätte den Vorteil dass die Türen platzsparend geöffnet werden können.
Allerdings habe ich noch niemand gesehen der Schiebetüren im Einsatz hat. Woran liegt das? gibts da Probleme in der Praxis? Freue mich auf Infos - pro und
contra

Grüße
Wolfgang

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Pelzerli
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#2 Beitrag von Pelzerli » Di 17 Apr 2018 15:54

Wir haben bei unserem Sprinter eine Schiebetür; 65 cm breit und gut 180 cm hoch. Funktioniert ganz gut.

Gruss Pelzer
.
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VWBusman
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#3 Beitrag von VWBusman » Mi 18 Apr 2018 08:46

Hallo Wolfgang,

ich fahre ja ein ähnliches Fahrzeug wie Du und habe eine Türe die in den Wohnraum schwenkt mit ca. 65 x 90 ( b x h ). Den
Abstand zwischen Fahrerhaus und Kabine nutze ich dank großem Ausschnitt als Fahrerhausvergösserung. Den Spalt zwischen Fahrerhaus und Koffer habe ich fest verbunden. Das würde ich h bei deinem Fahrzeug allerdings flexibel gestalten.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

wo.wo
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#4 Beitrag von wo.wo » Mi 18 Apr 2018 09:01

Hallo Christopher,

Deinen Durchgang kenne ich ja, aber eben wie du sagst. ich will ja flexibel bleiben und hab nicht so viel Platz wie du ihn hast.
Aber du siehst es am Samstag ja wenn du da bist
Wolfgang

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#5 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 19 Apr 2018 14:51

Hi Namensvetter,

eine Schiebetür halbwegs staubdicht zu bekommen ist sehr viel schwieriger als dies bei einer Drehtür hin zu bekommen - vermutlich ist das der Grund. Denn praktisch sind Schiebetüren schon, und bei einigen Bimobil-Kabinen auch üblich.
Warum eine zweite Tür im Fahrerhaus? Hast Du keine Dichtung zwischen Fahrerhaus und Kabine? Ich habe da jedenfalls nur eine Tür an der Kabine, und den Durchgang im Fahrerhaus schließe ich (nur bei abgesetzter Kabine) mit einer passenden Platte. Und wo willst Du denn eine 70cm hohe Klappe nach unten hin schieben? Bei mir würde die - trotz Doppelbodens - schon fast auf der Straße stehen, auf jeden Fall wären Leitungen und Auspuff im Weg. Und innen wirst Du doch auch keine 70cm Luft haben, wie würdest Du Du denn sonst in die Kabine kommen? Klettern?

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#6 Beitrag von Moon » Fr 20 Apr 2018 00:18

Also ich hab eine ähnlich große (kleine) Tür wie Du und während der Fahrt ist beides offen, sprich die Tür in der Kabine ist ausgehängt und die im Fahrerhaus (Deckel) haben wir nicht dabei!
Die Kabinentür kann ich wieder einhängen.. hat den Vorteil das nichts im Weg rumhängt und die Tür /Deckel bei Montage durch eine Gummidichtung sauber abschließt.
Eine Schiebetür, so Du überhaupt den Platz dafür hast, wirst Du wohl nie 100% dicht bekommen...

Gruaß
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Verziertes aber spricht der Menge zu. (Goethe)

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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#7 Beitrag von Myk » Fr 20 Apr 2018 06:31

Hallo Wolfgang,

wir haben beim Durchgang zur Zeit als Provisorium ein Schott im Einsatz, welches mit Magneten gehalten wird und bei Bedarf ganz herausgenommen kann. Dauerhaft wird es eine Drehtüre werden. Unser Durchgang ist ca. 50 cm breit und 150 cm hoch, da kann man wirklich durchgehen. Du hast ja eher einen “Durchkrabbel”, der unter dem Tisch herauskommt. Willst Du diese unkomfortable Lösung wirklich regelmäßig nutzen oder ist er eher eine Art Notdurchstieg? Bei letzterem käme dann so ein Schott durchaus in Frage, denn die paarmal die Du den Durchstieg öffnest, geht Dir das lose Schott nicht so im Weg um.
Grüße,
Myk


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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#8 Beitrag von Pelzerli » Fr 20 Apr 2018 08:02

Myk hat geschrieben:... Durchgang ist ca. 50 cm breit und 150 cm hoch, da kann man wirklich durchgehen. Du hast ja eher einen “Durchkrabbel”, der unter dem Tisch herauskommt. Willst Du diese unkomfortable Lösung wirklich regelmäßig nutzen oder ist er eher eine Art Notdurchstieg? ...
Bei mindestens 180 Schlechtwetter-Tagen pro Jahr finde ich “durchkrabbeln” kann nicht die Lösung sein. :?
Ich bin froh, dass wir eine richtige Tür haben. Da wir seitlich keine Tür haben ist das für uns sogar der wichtigste Zugang zum Wohnraum.

Gruss Pelzer
.
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#9 Beitrag von wo.wo » Fr 20 Apr 2018 09:20

nun habe ich entschieden, es wird eine Schiebetürlösung, bestehend aus 2 Schiebetüren. Eine am Koffer und eine im Fahrerhaus.
Die im Koffer kann ich in der Wand integrieren so dass sie hinter der Verkleidung verschwindet. Mal sehen wie ich das im Fahrerhaus hinbekomme.

Das Loch im Fahrerhaus habe ich drin, heute will ich den Verstärkungsrahmen bauen. Bin noch auf der Suche nach Führungsschienen mit Dichtungsgummi bzw Samt für die Schiebetür

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hockd
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#10 Beitrag von hockd » Fr 20 Apr 2018 11:56

Wir haben ein Türblatt zum aushängen aus Sandwichmaterial.
zum Aushängen mit 4 Punkte Verriegelung und Fenstergriff nur innen verschließbar.

Da Haste im Winter Wärmeisolierung und Einbruchschutz durchs Fahrerhaus.
Im Sommer lassen wir die Tür als zu Hause wenn sie nicht benötigt wird.
Viele Grüße Dieter

Qualität setzt sich eben durch !
und wie verfahren
Mit einem Womo kann man sich nie verfahren,
man lernt höchsten neue Wege u. Ziele kennen.

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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#11 Beitrag von Anton » Fr 20 Apr 2018 17:59

Pelzerli hat geschrieben:
Ich bin froh, dass wir eine richtige Tür haben. Da wir seitlich keine Tür haben ist das für uns sogar der wichtigste Zugang zum Wohnraum.


.
Hallo

wie, immer durch's Fahrerhaus in die Wohnabteilung? :roll:


Für mich währ das nix.... :?

Aber es soll ja auch andere geben die da mit klar kommen.

Ich seh sie immer mit beiden Händen voll Kaffeetassen nach draußen jonglieren.... :mrgreen:



VG

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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#12 Beitrag von Gode_RE » Fr 20 Apr 2018 18:25

Wir haben uns gegen einen Durchgang zum Fahrerhaus und für den Zugewinn an Platz entschieden. Der Komfortnachteil, dass man einmal raus muss, gleicht sich meinem Empfinden an soo vielen Stellen aus. Zum Beispiel gleich zweimal mehr Platz (in der Kabine, im Fahrerhaus), kein Schmutz, keine Anforderungen an Wärmedämmung, kein Klappern, keine sonstigen Geräusche, kein Durchstieg potentieller Einbrecher vom Motorfahrzeug in die Wohnkabine, kein Faltenbalg wegen Krängung nötig. Muss natürlich jeder selber wissen, aber das wollte ich noch als dritte Alternative zwischen Dreh- und Schiebetür einbringen.

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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#13 Beitrag von wo.wo » Fr 20 Apr 2018 20:59

die 3. Alternative ist keine Alternative, zumindest für uns. Wir werden mit dem Fahrzeug auf große Reise gehen und in einem fremden Land ist es auch ein Sicherheitsaspekt dass ich ohne rauszumüssen von hinten nach vorne kann um im "Notfall" wegfahren zu können.

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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#14 Beitrag von wiru » Sa 21 Apr 2018 09:08

Die Diskussion hatten wir schon öfter (pro/kontra durchstieg)...will das nicht nochmal aufmachen, aber ich verstehe nicht, was ein durchstieg an Sicherheit bringt, wenn bewaffnete vorm Fahrzeug stehen... Da müsste das Fahrerhaus ja gepanzert sein?
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Re: Durchgang zum Fahrerhaus - Dreh- oder Schiebetür?

#15 Beitrag von jan der böse » Sa 21 Apr 2018 09:49

wo.wo hat geschrieben:die 3. Alternative ist keine Alternative, zumindest für uns. Wir werden mit dem Fahrzeug auf große Reise gehen und in einem fremden Land ist es auch ein Sicherheitsaspekt dass ich ohne rauszumüssen von hinten nach vorne kann um im "Notfall" wegfahren zu können.
moinsen.
das ist ja schon zig mal in den verschiedensten foren diskutiert worden.
ich habe den eindruck, daß es sich eher um eine gefühlte sicherheit handelt als um eine reale. wenn man sich aus diesem grund dafür entscheidet ist das ja auch völlig in ordnung. ich habe aber bisher nur äußerst wenige konkrete beispiele gelesen wo es wirklich einen durchstieg brauchte. einige waren vom hörensagen und beschrieben teilweise die gleichen geschichten. eine kolektive erinnerung sozusagen. eine einzige kenne ich von leuten die in indien in einer brenzlichen situation den durchstieg benutzen. sie meinten aber, daß es warscheinlich auch ohne geklappt hätte.
viele klassische, vermeintlich unsichere ziele sind eh nicht mehr erreichbar bzw. zu empfehlen. und heute aus ganz anderen gründen höchst gefährlich.
wenn man viel glück hat, wird man dann von der bundesrepublik freigekauft. zudem bin ich der meinung, daß wenn jemand verhindern will, das man den wagen wegfährt, und sei es nur ausgerechnet zufällig in bad salzufflen, wird der das auch mit durchgang schaffen.
ich bin jedenfalls jahrelang ohne klargekommen. und regenwetter ist für mich schon mal gar kein grund mir ein loch in die fahrerkabine zu schneiden
oder auch gerade deswegen nicht ;-)
bei meinem aktuellen fahrzeug muss ich, wenn ich pech habe, eh erst mal den federspeicher der bremse füllen. das kann ein paar minuten dauern;-)
zudem will ich mein h-kennzeichen (koffer ist ladung) nicht gefährden.
es ist ein bischen wie mit der angst vor autoaufbrüchen. meine karren haben sie mir in 40 jahren in portugal, spanien, holland, baskenland, deutschland, östereich, und in der normandie aufgebrochen. in polen noch nie;-)
in diesem sinne,
einen netten gruß,
jan

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